14.12.2006

Oralsex
Alles über Oralsex, Blowjob und 69

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Ob für's Vorspiel oder als Hauptakt: Auf Oralsex fahren die meisten Männer und Frauen ab. Bei allen Oralsex-Techniken werden die äußeren Geschlechtsorgane des passiven Partners mit dem Mund verwöhnt und stimuliert. Umgangssprachlich ist Oralsex auch unter dem Begriff französisch bekannt. Oralsex lebt von verschiedenen Techniken, die wir dir hier im Detail vorstellen.

Fellatio: Der Blowjob

Die wohl häufigste und namentlich bekannteste Form des Oralsex ist die Fellatio. Der Begriff entstammt dem lateinischen (fellare = "saugen") und bezeichnet die orale Stimulation des Penis mit den Mund (Lippen, Zunge und Zähne). Umgangssprachliche Begriffe sind: jemandem "einen blasen", "französisch", Blowjob und (den Schwanz) lutschen.

Dabei gibt es unterschiedliche Spielarten des Blasens, die auch ineinander übergehen können: "normales" Blasen, Deepthroat, Gagging und Blasen mit Damm- oder Anusmassage. Für die meisten Männer ist es nicht selten eine der schönsten Sex-Praktiken: Sie können sich zurücklehnen und von einer Frau oral verwöhnen lassen.

Natürlich gibt es hierbei kein gemeingültiges Rezept, wie diese Stimulation zu erfolgen hat. Vielmehr obliegt dies ganz der eigenen Phantasie, der eigenen Bedürfnisse und besonders dem Zusammenspiel beider Partner. Eine besondere Form des Fellatio ist die Autofellatio.

Ejakulation

Es gibt verschiedene Formen der Spermaspiele beim Fellatio: Der aktive Partner schluckt das Sperma, lässt es wieder aus dem Mund herauslaufen, oder der Penis wird vor dem Erguss aus dem Mund genommen. Letzteres führt oft zu einem Cumshot auf den Körper oder das Gesicht des aktiven Partners (Facial).

"Normales" Blasen

Gutes Blasen ist eine Mischung aus Lecken an Schaft und Eichel sowie In-den-Mund-Nehmen des ganzen Penis‘. Dabei empfindet der Mann ein sanftes oder auch härteres Saugen als sehr intensiv. Zusätzlich können verschiedene Zungentechniken eingesetzt werden. Mit einer guten Technik hat die Frau den Mann ganz in der Hand (bzw. im Mund).

Risiken bei Fellatio

Fellatio ist eine Form des Sexualkontaktes, der Risiken der Übertragung von Geschlechtskrankheiten mit sich bringt. Insbesondere eine Ejakulation in den Mund stellt ein Infektionsrisiko für HIV und klassische Geschlechtskrankheiten wie Syphilis und Gonorrhoe, insbesondere seitens der aktiven ("schluckenden") Seite dar. Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten bieten beim Fellatio bieten Kondome.

Deepthroating

Der Begriff fand seinen Durchbruch durch den Skandal-Film "Deep Throat" mit Linda Lovelace, in dem sie mehrere Male einen Penis bis zum Ansatz in den Mund nahm. In der heutigen Pornoindustrie ist der Deepthroat mittlerweile Standard.

Deepthroating als Form des Blasens muss geübt werden, denn jeder Mensch hat einen Würgereflex. Dieser muss zunächst abtrainiert werden. Dann kann der Penis in voller Länge in den Mund und Hals aufgenommen werden. Die meisten Herren der Schöpfung sind von dieser Technik überzeugt und lieben sie. Denn die Kehle ist eng und warm, was viel Vergnügen bereiten kann.

Gagging

Das Gagging ist ein erzwungener Deepthroat. Deshalb findet es eher in Hardcore-Pornofilmen und BDSM-Beziehungen Anklang. Ansonsten sollte von dieser Variante eher abgesehen werden. Keineswegs sollte der Mann seine Partnerin durch Zwang zum Deepthroat anhalten.

Anal-Verwöhnung

Beim Blasen kann auch der Damm und der Anus des Mannes zusätzlich mit der Zunge, den Fingern oder einem Dildo verwöhnt werden. Denn Männer haben am Po eine ebenso erogene Zone wie Frauen. Diese Technik ist allerdings nicht für jedes Paar etwas.

Autofellatio

Vereinzelt wird von gelenkigen Männern berichtet, die sich selbst oral „befriedigen“ können. Diese Form der Masturbation wird Autofellatio genannt. Das weibliche Pendant ist der Autocunnilingus, der noch mehr Gelenkigkeit erfordert.

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Cunnilingus: Der Blowjob für die Frau

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Das feminine Gegenstück zu Fellatio ist Cunnilingus. Dieser aus dem Lateinischen cunnus (weibliche Scham) und lingua (Zunge) zusammengesetzte Begriff bezeichnet die Stimulation der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane mit dem Mund. (Lippen, Zunge, Zähne)

"Cunnilingus" ist der Fachausdruck für den Oralsex bei der Frau. Der Begriff setzt sich aus den lateinischen Wörtchen "cunnus" (weibliche Scham) und "lingua" (Zunge) zusammen. Gemeint ist praktisch der "Blowjob für die Frau". Umgangssprachlich ist auch von "Lecken" die Rede.

Dabei ist Cunnilingus so viel mehr als nur das: Knabbern, Saugen, Hauchen - durch den lustvoll-kreativen Einsatz von Mund, Lippen, Zähnen, Zunge und Atem im Intimbereich können viele Frauen zum Orgasmus gebracht werden.Im weiblichen Intimbereich gibt es unterschiedliche Lustzonen, deren kombiniertes, orales Verwöhnprogramm manche Frau mehr, manche Frau weniger mag: Die Innenschenkel, die äußeren und inneren Schamlippen, die Klitoris, der Scheideneingang.

Viele Frauen lieben es auch, wenn sie mit der Zunge direkt in der Vagina penetriert werden oder auch Damm und Anus mit ins Verwöhnprogramm einbezogen werden (Rimming). Zudem kann man Cunnilingus mit zärtlichen Fingerspielchen kombinieren. Praktiziert man nicht gerade die Stellung Neunundsechzig miteinander, ist Cunnilingus eine gute Möglichkeit für die Dame, sich zu entspannen, ganz bei sich und ihrer Lust zu sein und einfach nur genießen zu können.

Diese Form gemeinsamer Sexualität ist bei Frauen deshalb sehr beliebt, da beim Cunnilingus eine direkte klitorale Stimulation erfolgt, sodass Frauen in dieser Stellung sehr stark erregt werden und relativ leicht einen Orgasmus erleben. Zum Schutz vor Geschlechtskrankheiten kann ein Lecktuch verwendet werden, dass zuvor im Schambereich der Frau ausgebreitet wird. Eine besondere Form des Cunnilingus ist außerdem der Autocunnilingus.

69: Oralsex gleichzeitig für beide

Haben beide Partner gleichzeitig Oralverkehr nennt man diese Stellung "69".
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Während es bei Fellatio und Cunnilingus jeweils einen aktiven und einen passiven Partner gibt, werden bei der Oralsex-Variante 69 beide aktiv. Wie die einander gegensätzlich verdrehten Zahlen bereits symbolisch verdeutlichen, liegen die Partner umgedreht über- oder nebeneinander, was eine gleichzeitige gegenseitge Stimulation der Genitalien ermöglicht.

Es ist bei der Stellung 69 prinzipiell unerheblich, ob es sich dabei um Mann-Frau, Frau-Frau oder Mann-Mann handelt. Ebenso unwichtig ist daher, welcher Partner sich oben oder unten befindet. Die oftmals für beide entspannteste Variante ist das Liegen auf der Seite.

Anilingus: Die orale Stimulation des Anus

Am Anus führen eine Vielzahl von Nerven zusammen. Er stellt damit eine ebenso hoch-erogene Körperzone dar wie die Geschlechtsorgane selbst. Es wird deshalb weit verbreitet als stimulierend empfunden auch die anale Region in das Liebesspiel einzubeziehen. Auch hier spielen Geschlecht und sexuelle Orientierung der Partner keine Rolle.

Zu beachten ist beim Anilingus, dass der Anus prinzipiell der Ausscheidung von Fäkalien dient, wo sich dementsprechend eine Vielzahl von Keimen finden, die aufgrund der anatomischen Beschaffenheit des Afters nie gänzlich zu entfernen sind. Hier sind Hygiene und Sauberkeit somit wichtige Gebote. Zusätzlich kann deshalb ein Lecktuch verwendet werden.

Wer mehr über das orale Vergnügen erfahren möchte, kann unsere Oralsex-Gruppe besuchen. Hier treffen sich Liebhaber und Genießer von Oralsex und tauschen Erfahrungen, Geschichten und Bilder aus.

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