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Nackt am See – und plötzlich ist da mehr

Ein FKK-Nachmittag mit Publikum

Die Wiese am Baggersee flimmert in der Mittagssonne, das Wasser glitzert hell. Es ist voll. Zu voll eigentlich. Und trotzdem schieben wir unsere Fahrräder genau hier durch – vorbei an Handtüchern, nackten Körpern und Blicken. Ich spüre sie sofort. Nicht unangenehm. Eher angetan. Ich muss grinsen.

 

Von Lea_erlebt

FKK ist Freiheit – und ein kleines bisschen Voyeurismus

FKK hat etwas Eigenes. Man liegt neben fremden Menschen, splitterfasernackt, und tut so, als wäre da nichts. Irgendwie stimmt das ja auch. Und gleichzeitig eben nicht ganz.

Ich breite mein Handtuch aus und lasse mich darauf sinken. Mein Blick ist auf den See gerichtet. Die Sonne lässt meine Haut angenehm kribbeln. Neben mir höre ich, wie er sich bewegt. Stoff raschelt. Dann ist es still.

Ich drehe den Kopf. Er steht nackt da. Ganz selbstverständlich. Als wäre das hier das Normalste der Welt. Ich mustere ihn einen Moment zu lange. Er merkt es. Natürlich merkt er es. Er grinst mich an.

 
Ich halte seinem Blick stand – und ziehe dann langsam mein Kleid über den Kopf.

Wir sind nicht zufällig zusammen hier – und doch absichtslos

Wir haben uns beim Acro-Yoga kennengelernt. Das ist diese fancy Sportart, bei der sich zwei Menschen an akrobatischen Yoga-Übungen versuchen. Viel Körperkontakt, viel Nähe – ohne dass es etwas bedeuten muss. Oder zumindest tun wir beide so, als stünde der Sport im Vordergrund.

Eigentlich wollten wir draußen trainieren, aber es war zu heiß. Also sind wir spontan an den See geradelt. "FKK?" – "Klaro."

Erst jetzt wird mir klar, dass ich ihn noch nie komplett nackt gesehen habe. Und nun liegt er neben mir. Fast ein wenig zu nah, zu entspannt.

 
Mein Blick wandert automatisch über seinen Körper. Brust, Bauch, tiefer. Ich bleibe hängen. Fuck.
 

Ich lecke mir kurz über die Lippen, bevor ich es stoppen kann. Sein Schwanz ist… nicht zu übersehen. Ich drehe den Kopf weg. Minimal zu spät. Er hat es gesehen. Schon wieder.

Die spontane Idee: nacktes Yoga

Eine leichte Brise hält mich davon ab, sofort ins Wasser zu springen. Gerade fühlt es sich genau richtig an, hier nackt auf dem Handtuch zu liegen. Mir kommt eine Idee: Warum nicht ein bisschen Yoga direkt hier am Wasser?

Ich drehe den Kopf zu ihm. "Machst du mit?" – "Nein." Er grinst. "Aber ich schaue sehr gerne zu." Natürlich. Ich überlege kurz. "Na gut. Wenn du schon nicht mitmachst, dann kannst du auch fotografieren. Ich brauche ein paar gute Bilder." Sein Grinsen wird breiter. "Mach ich. Mit deinem Handy?"

Ich nicke und ziehe mein Handtuch noch ein Stück weiter Richtung See. Dorthin, wo zwischen uns und den nächsten Badenden genug Abstand ist.

Dann lege ich los. Und merke sofort: Es ist anders als sonst. Nackt Yoga zu machen hat etwas Entblößendes. Und zutiefst Erotisches. Ich spüre jede Bewegung intensiver. Meine Hände auf meiner Haut. Die warme Luft. Das Gras unter mir. Und vor allem ihn. Obwohl einige Meter von mir entfernt, kann ich seine Präsenz fühlen.

Er fotografiert mich nicht frontal, sondern von hinten. Von der Seite. Ich sehe ihn aus dem Augenwinkel. Wie er sich bewegt, wie nah er kommt. Und ich merke, wie mein Körper reagiert: Wie ich mich anders ausrichte. Bewusster. Präziser. Nicht nur für die Kamera. Ich riskiere einen Blick.

Er ist komplett fokussiert. Konzentriert. Sein Gesicht ruhig – aber sein Körper nicht. Sichtbar für mich und für alle um uns herum.

 
Ich beim Yoga, er hinter der Kamera.
Ich beim Yoga, er hinter der Kamera.
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Ein Abkühlungsversuch, der scheitert

"Das sollte reichen." Seine Stimme klingt belegt. Er legt das Handy weg und läuft direkt ins Wasser. Fast schon fluchtartig. Ich beobachte ihn. Er taucht unter, schwimmt weit raus, kommt wieder hoch. Als würde er versuchen, etwas loszuwerden.

 
Hat er gerade wirklich? Ja. Hat er. Einen beachtlichen Ständer.
 

Ich spüre, wie mein Herz schneller schlägt. Es kribbelt in meiner Brust. Und weiter unten. Dort. Etwas zieht sich zusammen, tief in mir. Ich schaue mich um. Niemand starrt. Aber alle haben gesehen, was da gerade passiert ist. Ich weiß es.

Und plötzlich habe ich keine Lust mehr, hier liegen zu bleiben. Ich stehe auf und gehe ihm nach. Ich wate langsam ins Wasser, spüre jeden Schritt. Den steinigen Boden unter meinen Füßen, die zunehmende Kälte.

Er ist weiter draußen. Dreht sich um. Schwimmt auf mich zu. Ja, komm her.

Jetzt steht hüfttief vor mir im Wasser. Ich weiß genau, dass ich nur einen kleinen Blick nach unten werfen müsste, aber ich tu's nicht.

"Dirty Dancing Lift?" fragt er. Ich lache kurz. "Ich weiß nicht." – "Ich lass dich nicht fallen." Ich trete näher. Lege meine Hände auf seine Schultern. Und spüre ihn. Nur ganz leicht. Nur die Spitze. Gänsehaut.

"Auf drei." Er hebt mich hoch. Ich verliere kurz die Spannung, fange mich wieder an. Lache. Dann kippe ich endgültig. Tauche unter. Komme prustend wieder hoch. Er grinst mich an. Dieser Blick.

 
Unser Dirty Dancing Lift – fimreif.
Unser Dirty Dancing Lift – fimreif.
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Ich denke nicht mehr nach. Ich ziehe ihn zu mir und küsse ihn. Heftig. Er reagiert sofort. Ich spüre seine Hände an meiner Taille. Seinen festen Griff. Er hebt mich hoch. Ich schlinge die Beine um ihn.

 
Und diesmal spüre ich ihn ganz: hart, lang, gegen mich gepresst.

Wie weit dürfen wir gehen?

Seine Hände liegen auf meinem Arsch. Fest und besitzergreifend. Ich fahre durch seine nassen Haare. Küsse ihn wieder.

"Ist das okay?" Er lacht leise. "Das fragst du jetzt?" Er geht ein paar Schritte tiefer ins Wasser. "Sonst sehen die gleich alles." Ich nicke nur. Sein Mund an meinem Hals. Seine Hände wandern tiefer.

Dann spüre ich seinen Daumen. Zwischen meinen Beinen. Ich ziehe scharf die Luft ein. Beiße ihm leicht in die Lippe. "Magst du das?" Ich nicke. Mehr braucht es nicht. Ich rutsche an ihm herunter. Spüre erst den Boden wieder unter meinen Füßen, dann seine Finger in mir. Sie gleiten langsam hinein und lassen mich leise stöhnen. Ich halte mich an ihm fest. Sein Mund wandert über meinen Hals, zu meinen Brüsten. Alles wird enger, wärmer und intensiver.

Doch dann stoppt er und schaut mich an. "Den Rest machen wir lieber woanders." Ich blinzele, schaue Richtung Ufer. Fuck. Wir sind viel näher am FKK-Publikum dran, als ich dachte.

 
Der See kühlt uns nicht ab.
Der See kühlt uns nicht ab.
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Der See hat seinen Job getan

Er legt die Hände an meine Hüften und schiebt mich sanft vor sich her. Ich verstehe. Erheitert stakse ich ihm voran aus dem Wasser. Ich bin auch sehr feucht. Nur: Mir merkt man es nicht an. Kurz vor dem Ufer drehe ich mich noch einmal zu ihm um. "Wollen wir direkt los?" Er nickt. Ich schließe kurz die Augen. Der See hat uns nicht abgekühlt.


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Nackt am See – und plötzlich ist da mehr

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