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Bondage-Tutorial 07 – Oberkörper-Fesselung

Das Prinzip von Zug und Gegenzug
01. Januar 2021

In diesem Video-Tutorial unserer Bondage-für-Anfänger-Reihe zeigen wir euch das Prinzip von Zug und Gegenzug am Beispiel einer einfachen Oberkörperfesselung. Dieses Prinzip kann euch dabei helfen, Fesselungen auf einfache Weise entstehen zu lassen, ohne euch statisch an Schritt-für-Schritt-Anleitungen halten zu müssen.

 

Video verpasst? Kein Problem: Hier findest du alle bisher veröffentlichten Bondage-Tutorials auf einem Blick.

Bondage-Tutorial 07: Das Prinzip von Zug und Gegenzug

Tipps vom Experten


  • Diese Fesselung eignet sich hervorragend, um ganz in Ruhe auszuprobieren, wie sich Seile verhalten und wie fest man sie ziehen kann. Ihr bekommt ein echtes Gefühl für den Umgang mit dem Seil und euren Partner.

  • Lasst das Seil einfach laufen und fangt es mit einem Gegenzug überall dort ein, wo euch eine bereits gelegte Wicklung begegnet.

  • Viele komplexere Fesselungen werden euch später einfacher gelingen, wenn ihr dieses Prinzip kennt und euch daran schon ein wenig probiert habt.

  • Fesselt ihr, wie hier gezeigt, die Hände in den Nacken, dann achtet darauf, regelmäßig zu prüfen, ob es eurem Partner gut geht. Sprecht miteinander oder kommuniziert auf eure ganz eigene Art und Weise dazu.

  • Legt ihr euren Partner mit den gefesselten Händen im Nacken auf den Rücken, dann erhöht sich durch das Eigengewicht der Druck auf die Handgelenke. Hier müsst ihr achtsam miteinander sein.

  • Wenn ihr mal nicht weiter wisst, nicht schlimm! Lasst das Seil einfach mal los, widmet euch eurem Partner. Denn er oder sie hat ja weitaus mehr zu bieten als "nur" euer Fessel-Partner zu sein.

Es geht um nicht mehr oder weniger, als euer beider Bedürfnisse. Euer Hauptaugenmerk sollte daher immer auf eurem Gegenüber liegen, nicht auf dem Stückchen Strick.
Ater Crudus

Bonus-Tipp für Experimentierfreudige

Gerade wenn ihr euch – ganz locker und ohne Fokus auf Erotik – gemeinsam dazu entscheidet, das Fesseln ein wenig auszuprobieren, dann könnt ihr auf amüsante Weise prüfen, ob es euch bereits gelingt, stets die Nähe zu eurem Partner zu halten.

Der Gefesselte hält dafür einfach eine kleine Murmel in der Hand. Immer dann, wenn er das Gefühl hat, es fehlt ihm an Nähe, Zuwendung, Aufmerksamkeit oder er langweilt sich schlichtweg, während der Fesselnde akribisch versucht, etwas mit dem Seil zu zaubern, lässt er einfach die Murmel fallen. Das Geräusch sagt dem Fesselnden, dass irgendwas gerade nicht stimmt. Danke an Matthias Grimme für diese Anregung!

Und für alle die, die es witzig mögen und sich für keinen Spaß zu schade sind: Gern könnt ihr auch eine kleine Faschingströte in den Mund nehmen und laut tröten, wenn etwas langweilig oder distanziert wird. Sieht lustig aus und ihr werdet merken, dass Bondage nichts Ernstes und Verkniffenes sein muss.

Wenn es allerdings erotisch hergehen soll, lasst die Tröte lieber weg. Es sei denn, ihr wollt euch einfach mal richtig schlapp lachen beim Schweinskrammachen. Tröt.
Ater Crudus

Ausblick: Futomomo

Einen weiteren nützlichen Kniff, wie ihr den Gegenzug dekorativ erweitert, lernt ihr im nächsten Bondage-Tutorial kennen!

Zum nächsten Tutorial

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