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Diskretion und Sicherheit

******san Frau
1.878 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Diskretion und Sicherheit
In einer anderen Gruppe hatten wir die Diskussion über Diskretion und Sicherheit, leider wurde diese geschlossen.
Hier möchte ich das Thema aufgreifen und es darf/soll diskutiert werden...

Ein paar Stichpunkte kann ich euch noch vorgeschlagen...
Private Adresse, Telefonnummer, real Namen, Personalausweis, erstes Treffen, Übergriffe, Tastenwichser...

Viel Spaß beim schreiben der Gedanken...
******dja Frau
2.358 Beiträge
Gruppen-Mod 
Ich weiß nicht ganz, worum es geht. Hatte die andere Diskussion nicht mitbekommen.

Magst du ein wenig konkretisieren, um welche Art der Diskretion es gehen soll?

Sicherheit für wen? In welcher Situation?
******san Frau
1.878 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Sicherheit für die Lady, bei einem ersten Treffen was bei ihr zuhause stattfinden sollte.
(Putzsklaven Gruppe)
Die Ladys wollten den real Namen, eine Kopie des Personalausweises, oder ein Treffen an einem neutralen Ort vorher.
Was ich komplett nachvollziehen kann, da man eine "fremde Person" im privaten Umfeld Haus, Wohnung aufnimmt...
******san Frau
1.878 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Die dann die private Adresse der Lady kennen und den vollständigen Namen.
Manche Männer verweigern das, da diese Diskretion wollen und Anonymität bevorzugen. 🤣
******dja Frau
2.358 Beiträge
Gruppen-Mod 
Ah verstehe.
Ich bin ganz der Meinung dieser Damen. Der Mann ist ein Fremder, der eindeutig im Vorteil wäre, weil er weiß, wo sie wohnt. Sie wüsste von ihm nichts. Daten zu verlangen finde ich völlig logisch. Will jemand diese nicht offenbaren, kann er leider nicht putzen kommen. Diskretion gerne, aber nicht in meinem Haushalt.

Im Internet weiß man nie, wer am anderen Ende sitzt. Ein vorheriges Treffen auf neutralem Boden wäre das Mindeste.

Als Stalkingopfer kann ich nur sagen: zu mir nach Hause kommt niemand, von dem ich nichts weiß. Und selbst das schützt einen nicht davor, an so jemanden zu geraten.

Ich hätte ganz gerne irgendwann einen 2. Sklaven für eine TPE. Aber genau diese Umstände halten mich davon ab, dieses Ziel ernsthaft zu verfolgen. Auf Stress hab ich keinen Bock. Irgendwann läuft er mir schon wo über den Weg, oder auch nicht. Dann ist das eben so.

Ladies, lasst euch zu nichts überreden und besteht darauf, so viel von ihm zu wissen, wie er von euch weiß. Die Ehrlichen werden euch diesen Wunsch gerne erfüllen. Die anderen braucht man nicht in seiner Nähe.
*********rHand Mann
45 Beiträge
Einen wunderschönen guten Morgen gewünscht.

Ich als devoter part kann das komplett nachvollziehen und finde das gehört auch zu meiner Aufgabe, dass man bedenken oder Ängste oder Befürchtungen aus dem Weg schafft.

Ich finde grundsätzlich ein Treffen an einem neutralen Ort grundsätzlich sinnvoll.

Ich habe leider schon von Femdoms die ich persönlich kennenlernen durfte gehört das in der Vergangenheit es solche Menschen gab die regelrecht Stalker wurden und dann immer wieder zur Adresse der Femdom hingefahren sind.

Ich wie gesagt würde alles dafür tun dass meine Herrschaft keine negativen Gefühle diesbezüglich hat. Auch wenn ich einen Besuch bei mir zu Hause getroffen habe, biete ich stets an, dass sie sich in der gesamten Wohnung umgucken kann oder ich sie auch in jeden Raum führen ist das falsche Wort aber begleiten kann, damit sie sich sicher und wohlfühlt

Ich würde trotzdem noch dazu raten jemand Drittes von dem ersten Treffen im Vorfeld zu erzählen und dieser Person vielleicht ein Bild von dem Ausweis oder ähnliches auch zukommen lassen um ganz sicher zu sein
*********stnut Frau
2.080 Beiträge
Mich macht es zuallererst wütend. Dass Frauen fremden Männern mit einem Selbstschutzkonzept begegnen müssen, wenn sie bei Verstand sind. Jeder Mann, der dagegen argumentiert, füttert indirekt das Problem.

Im nächsten Schritt irritiert mich, dass devote Männer potentiell nicht weniger übergriffig sind als alle anderen. Devotion von seiner Bedeutung her schließt Übergriffigkeit komplett aus. Ich höre nur auf mein Bauchgefühl, wenn ich einem Mann erstmals Zutritt zu meinem Rückzugsort gewähre. Neulich habe ich in einer fortgeschrittenen Kommunikation wahrheitsgemäß (!) den Gemeindekreis genannt, in dem ich lebe. Ein paar Tage später kam aus dem Blauen heraus: "Und Du wohnst nicht in XX Zwinkersmiley." Ich habe alles Gute gewünscht und den Kontakt abgebrochen.

Wenn ich mich nicht völlig sicher fühle — und dazu brauche ich, was mir diese Sicherheit gibt, nicht, was er zu geben bereit ist —, wird das nix. Damit müssen Männer klarkommen, sie haben sich die Suppe selbst eingebrockt. Ja, nicht alle Männer. Aber es ist immer ein Mann.
*********rHand Mann
45 Beiträge
@*********stnut
Ich stimme Ihnen in allem zu und möchte Ihnen nichts absprechen oder relativieren. Ihr Sicherheitsgefühl steht an erster Stelle und das ist absolut berechtigt.

Ehrlich gesagt war ich anfangs irritiert, als ich solche Dinge zum ersten Mal gehört habe. Nicht, weil ich es anzweifle, sondern weil ich selbst so weit davon entfernt bin. Ich würde beispielsweise nicht einmal aktiv eine dominante Frau anschreiben, da ich sehr zurückhaltend bin und Grenzen äußerst ernst nehme.

Gerade deshalb glaube ich Ihnen das ohne Zweifel. Und ich denke auch, dass das Problem weniger an Rollen wie dominant oder devot hängt, sondern daran, dass es leider Menschen gibt, die Grenzen nicht respektieren oder psychisch nicht stabil sind. Das findet man in verschiedenen Bereichen und Konstellationen. In seltenen Fällen scheint solches Verhalten auch nicht ausschließlich auf Männer beschränkt zu sein, auch wenn es dort natürlich deutlich häufiger vorkommt.

Am Ende ist entscheidend, dass Sie sich sicher fühlen. Wenn dieses Gefühl nicht gegeben ist, ist ein Abbruch vollkommen richtig. Damit muss jeder umgehen können.
***es Mann
1.344 Beiträge
Da es ja auch um ein Spiel mit Macht, ausgeliefert sein geht, sollte es für beide Seite selbstverständlich sein, sich gegenseitig ehrlich die jeweiligen Kontaktdaten zu geben und auf die Sicherheitsbedürfnisse des anderen einzugehen.
*********sekt Frau
629 Beiträge
Um mein Sicherheitsgefühl zu bekommen, welches ich brauche, schreibe ich recht lange mit einem Bewerber.

Danach kommt das Telefonat. Bei diesen Telefonaten habe ich dann schon manchen Kontakt beendet, da das Geschriebene und das Gesprochene nicht zueinander passten.

Nach diesen beiden Vorgehensweisen entscheide ich dann aus meinem Bauchgefühl heraus, ob ich ein Treffen haben will.

Im Laufe der Gespräche lasse ich mir natürlich den Wohnort und den vollen Namen geben. Die meisten Bewerber machen freiwillig ein Foto vom Ausweis und lassen es mir dann zukommen.

Ich suche einen neutralen Ort aus, an dem viele Menschen sind.

Meine Kinder wissen, das ich ein Date habe. Zu Hause lasse ich einen Zettel mit dem vollen Namen, Ort und Uhrzeit liegen, damit wenn was sein sollte, derjenige gefasst werden kann. Dann ist es allerdings zu spät, aber die Person ist dadurch namentlich bekannt.

Ich habe schon sehr, sehr viele Dates gehabt, jedoch kam es noch NIE zu einer Situation, in der ich mich unwohl gefühlt habe.

Bei weiteren Treffen, die bei mir zu Hause stattgefunden haben, gab es auch noch nie Situationen, wo ich Angst haben musste.

Mein Bauchgefühl in Kombination mit meiner Vorgehensweise, funktioniert da absolut zu 100%. Da ich das weiß, verlasse ich mich auch darauf.

Ich finde es sehr merkwürdig, das ein angeblich devoter Mann in irgendeiner Art übergriffig werden sollte. Das passt meiner Meinung nicht zusammen.

Ein devoter Mann respektiert die Wünsche der dominanten Dame und zwar ohne Wenn und Aber. Er kann eigentlich gar nicht übergriffig werden, da es absolut nicht seinem Wesen entspricht, da er ja eine dominante Frau mehr oder weniger verehrt.
******san Frau
1.878 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
@*********sekt auch wenn devoter Mann drauf steht, ist nicht immer einer drin. *zwinker*
Es ist einfach eine grundsätzliche Diskussion.
Ich hatte noch keine Übergriffe, aber einen Stalker und jemand der nicht zum vereinbarten Zeitpunkt gekommen ist, aber meine damalige Adresse hatte.

Ein Austausch ist immer gut um verschiedene Sichtweisen kennenzulernen.
*********sekt Frau
629 Beiträge
@******san

Darüber bin ich mir schon im Klaren, dass das nicht immer der Fall ist, mit dem "devoten Mann drin stecken". *zwinker*

Deswegen habe ich ja geschrieben, das sich spätestens beim Telefonat rausstellt, wer an der anderen Seite ist. Es ist nicht immer ein devoter Mann...

Die, die ich jedoch getroffen habe, die waren es alle durch die Bank weg.
*******chin Frau
1.467 Beiträge
Als erstes würde ich gern anregen diesen Thread auf Privat zu stellen...

Als zweites möchte ich anführen, dass der Mensch um den sich die Diskussion in der anderen Gruppe immer noch dreht, eben offenbar nicht ansatzweise devot ist. Da es ja laut Joykodex verboten ist, sich über Profilinhalte des Gegenübers zu äußen, konnte ich das dort in dieser Gruppe nicht ins Feld führen- deshalb auch meine Bitte um Privatstellung hier. Aber im Profil findet man eben sehr klare Hinweise auf die Geisteshaltung dieses Mannes und warum eine Diskussion zu dem Thema, mit ihm absolute Zeitverschwendung ist. Er nutzt diese Gruppe ganz offensichtlich nicht aus einem dienenden oder devoten Mindset heraus, sondern ist ein Paradebeispiel für wasch mich- aber mach mich nicht nass.
****din Mann
121 Beiträge
Vertrauen ist ein kostbares Gut.
Und das wird von beiden Seiten gebracht.
Wenn ich mich als Sklave anketten lassen, wer garantiert mir, dass ich nicht zu Tode gefoltert werde?
Adressen weitergeben ist grundsätzlich gefährlich. Also es braucht Vertrauen und dafür werden Gespräche benötigt.
Es gibt auch soetwas wie Zug um Zug.
Man gibt sich gegenseitig Vertrauen in kleinen Schritten.
Misstrauen hingegen vergiftet die Atmosphäre und schafft wiederum Misstrauen.
Es ist auch nicht unbedingt sinnvoll gleich von Anfang an, seine volle Devotheit anzubringen, denn dann verliert man jeden Schutz, erst wenn Vertrauen da ist, kann man mehr Hingabe zeigen.
Devotheit ist nicht mit Dummheit zu verwechseln.
********r_OL Paar
396 Beiträge
Der Sklave schreibt (aber die Herrin hat ja inzwischen ihr eigenes Profil und liest mit).

Mich beschäftigt seit gestern nach einem erneutem Erlebnis ein Gedanke, ich nenne ihn mal "der Haken mit dem weißen Haken" :

Sehr oft schreiben männliche Single Profile mit nur dem weißem Haken ganz viel. Was sie erlebt haben, was sie sich vorstellen usw. Viele davon melden sich auch auf die Suchanzeige meiner Herrin. So wie gestern, wo es zu einem Treffen kommen sollte. Auf einem Grillevent unseres Clubs. Er hat dann abgesagt. Hat sich nicht getraut, schrieb er. Zu viel Leute. Mir ist der Typ dahinter wurscht, mich ärgert es aber, das meine Herrin sitzen gelassen wurde.

Ganz ehrlich meine Meinung : Als Sklave muss man Mumm haben. Wenn man nicht mal in der Lage ist, sich auf Stammtische zu trauen, um 5 Leute zu fragen "könnt ihr bestätigen, das ich wirklich real bin und das was da steht auch stimmt", wie will man denn dann als Sklave bestehen ? Gerade in einer Spielart wie diese Gruppe hier, wo es ja darum geht, Macht abzugeben. Ich verstehe, das es Überwindung kosten kann, sich raus zu trauen, nicht die Kontrolle am Ende zu behalten. Aber darum geht doch TPE, Kontrolle abzugeben. Das ist doch auch ein Quality Check für einen selbst, wenn man den besteht.

Ich kenne durchaus auch Profile mit weißem Haken, da ist wirklich Substanz hinter. Weil wir die auch persönlich mal getroffen haben. Da ist dann auch keine Not, unbedingt sich bestätigen zu lassen, weil die gar nicht auf der Suche sind.

Aber was hindert die, die auf der Suche sind, sich einfach raus zu trauen und sich von anderen BDSM'lern bestätigen zu lassen ? Das ist doch für alle ein Win-Win : Man checkt sich selber, ob man mutig genug für Kontrollverlust ist und man stärkt das Vertrauen für sein Gegenüber und hat dadurch vielleicht die Nase bei der Partnersuche auch etwas weiter vorne ?

Oder wie seht ihr das ?
*********stnut Frau
2.080 Beiträge
Aber was hindert die, die auf der Suche sind, sich einfach raus zu trauen und sich von anderen BDSM'lern bestätigen zu lassen ?

Ich könnte längst einen Grünen haben. Aber ich vergess das immer.
******dja Frau
2.358 Beiträge
Gruppen-Mod 
Ich sehe das wie ihr.
Wenn mich jemand kennenlernen will und ich zb verlange, dass wir uns auf einer Veranstaltung treffen kommt oft: Nein, auf Veranstaltungen gehe ich nicht.
Alles soll bitte im Geheimen hinter verschlossenen Türen stattfinden.

Wie stellen sich solche Menschen die Zukunft mit ihrer Herrin vor? Dass man nur zuhause sitzt und nie wieder irgendwo hin geht um unter gleichgesinnte Leute zu kommen?!?

Wenn man zu viel Angst hat Menschen zu treffen, die auch auf BDSM stehen, dann vermute ich mal, hat man auch zu viel Angst, sich jemandem wirklich zu öffnen. Zumindest interpretiere ich das so. Dann wird man vielleicht schnell zum kleinen Geheimnis zuhause, das auf gar keinen Fall irgendjemand anders mitbekommen darf.

Das ist für mich ein absolutes NoGo. Derjenige kann gerne allein daheim bleiben und sich jemanden suchen, der mit ihm da rumsitzt.
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