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Tantra-Einstieg ohne die eigene Partnerin?

****b6 Mann
62 Beiträge
Themenersteller 
Tantra-Einstieg ohne die eigene Partnerin?
Hurra, wir haben uns für einen Tantra-Schnupperabend angemeldet! Meine Liebste und ich. Ein ganz braves Event, alle sind bekleidet, wirklich ein erstes Reinschnuppern.

Daran habe ich seit langem schon Interesse. Hier muss ich kaum erklären wieso: Ich sehne mich nach "mehr" als körperlichem Sex, nach einer weiteren (höheren? tieferen?) spirituellen Ebene. Philosophie spielt in meinem Leben ohnehin eine Rolle, sinnliche Körperlichkeit auch: Tantra kennen zu lernen - das passt.

Leider ist das meiner Partnerin anders. Merkwürdigerweise: Wir sind beide naturistisch unterwegs, auch in Gruppen; wir massieren uns gelegentlich; sie meditiert mehr als ich - könnte eigentlich ganz gut passen. Aber sie ist gar nicht neugierig darauf, sondern sehr reserviert. Sie hat mal TV-Berichte über Tantra-Gruppen gesehen und ordnet das unter Gruppensex ein. Das will sie nicht.

Nun sind wir angemeldet. Zunächst hoffte ich, dass sie bei einem guten Schnupperabend mit netten Menschen doch neugierig wird. Aber inzwischen höre ich aus kleinen Andeutungen sehr genau heraus, dass sie das nur mir zuliebe tun würde.

Und das bereitet mir Sorgen. Ich will sie nicht drängen und nicht manipulieren. Zudem: Ohne innere Bereitschaft, ohne Entspannung kann das "Reinschnuppern" ohnehin nicht funktionieren.

So bin ich nun hin- und hergerissen: Mit ihr hinzugehen (obwohl sie nicht wirklich aufgeschlossen ist) - oder alleine hinzugehen.

Ganz absagen möchte ich nicht: Auch ich habe ein Recht auf eigene Wünsche, und ich möchte Tantra gerne kennen lernen, seit langem schon. Natürlich besteht die Gefahr, dass ich ent=täuscht werde - so ist das, wenn man Neues ausprobiert. Die größere "Gefahr" sehe ich darin, dass es mir wirklich gefällt und ich weiter machen möchte. Das könnte die Beziehung natürlich belasten, was ich ja auch ungern möchte. Also eine verzwickte Lage.

Habt ihr ähnliche Probleme gehabt? Wie haben sich bei euch die Beziehungen entwickelt durch Tantra? Für Erfahrungsberichte wäre ich dankbar!
*****aud Frau
11.104 Beiträge
Ich habe mich schon länger für Tantra interessiert. Wie ich hier ih Joy ein Partner gefunden habe waren wir beide für neues offen. Wegen mein wünsch hat er, obwohl früher schlechte erfahrunngen gemacht, zugesagt ein seminar zu besuchen. Es war leider eher für Paare gedacht die länger zusammen waren und mehr Therapie gebraucht hatten als wir (frisch zusammen). Es war auch mehr esoterisch als ihm recht war.
Da hab ich aber nicht aufgegeben und in Wien, wo wir wohnen, ein Insttut für Integrales Tantra gefunden. Er war bereit es nochmal zu probieren. Es hat uns beide wahnsinning gut gefalllen und vieles haben wir in unsere Sex-Leben weiter praktiziert.
Jetzt such ER nach neue Seminäre, Tantra Abende und hat uns ein Ritualtuch gekauft.
Also. Kann es funktionieren. Viel Glück *happy*
*******_HH Mann
29 Beiträge
Zitat von ****b6:
Tantra-Einstieg ohne die eigene Partnerin?
Hurra, wir haben uns für einen Tantra-Schnupperabend angemeldet! Meine Liebste und ich. Ein ganz braves Event, alle sind bekleidet, wirklich ein erstes Reinschnuppern.

Daran habe ich seit langem schon Interesse. Hier muss ich kaum erklären wieso: Ich sehne mich nach "mehr" als körperlichem Sex, nach einer weiteren (höheren? tieferen?) spirituellen Ebene. Philosophie spielt in meinem Leben ohnehin eine Rolle, sinnliche Körperlichkeit auch: Tantra kennen zu lernen - das passt.

Leider ist das meiner Partnerin anders. Merkwürdigerweise: Wir sind beide naturistisch unterwegs, auch in Gruppen; wir massieren uns gelegentlich; sie meditiert mehr als ich - könnte eigentlich ganz gut passen. Aber sie ist gar nicht neugierig darauf, sondern sehr reserviert. Sie hat mal TV-Berichte über Tantra-Gruppen gesehen und ordnet das unter Gruppensex ein. Das will sie nicht.

Nun sind wir angemeldet. Zunächst hoffte ich, dass sie bei einem guten Schnupperabend mit netten Menschen doch neugierig wird. Aber inzwischen höre ich aus kleinen Andeutungen sehr genau heraus, dass sie das nur mir zuliebe tun würde.

Und das bereitet mir Sorgen. Ich will sie nicht drängen und nicht manipulieren. Zudem: Ohne innere Bereitschaft, ohne Entspannung kann das "Reinschnuppern" ohnehin nicht funktionieren.

So bin ich nun hin- und hergerissen: Mit ihr hinzugehen (obwohl sie nicht wirklich aufgeschlossen ist) - oder alleine hinzugehen.

Ganz absagen möchte ich nicht: Auch ich habe ein Recht auf eigene Wünsche, und ich möchte Tantra gerne kennen lernen, seit langem schon. Natürlich besteht die Gefahr, dass ich ent=täuscht werde - so ist das, wenn man Neues ausprobiert. Die größere "Gefahr" sehe ich darin, dass es mir wirklich gefällt und ich weiter machen möchte. Das könnte die Beziehung natürlich belasten, was ich ja auch ungern möchte. Also eine verzwickte Lage.

Habt ihr ähnliche Probleme gehabt? Wie haben sich bei euch die Beziehungen entwickelt durch Tantra? Für Erfahrungsberichte wäre ich dankbar!
Hey, das klingt doch super! Wenn sie es dir zu Liebe macht, würde ich das im tantrischen Sinne annehmen und genießen.
******ce7 Frau
59 Beiträge
Guten Morgen,
Ich würde Dir persönlich empfehlen, nochmal das sensible, aber klare Gespräch mit Deiner Partnerin zu suchen. Bereite Dich vor, erkläre ihr, was Dich an diesem Seminar und generell an Tantra anspricht und welchen Mehrwert Du für Dich und euch darin glaubst zu sehen.
Dann würde ich sie fragen, wo genau ihre Bedenken sind und ob sie sich wirklich einlassen möchte. Dass Du das Gefühl hast, sie mache das nur wegen Dir, es aber so nicht wirklich was bringt.
Dann würde ich persönlich ihr sehr sanft und sehr klar sagen, dass es ein Weg ist, der Dich ruft und Du diesen Weg klar gehen möchtest, mit ihr oder ohne sie. Und ihr dann Zeit geben, und sagen, dass es ihre Entscheidung ist, mit Dir zu reisen und sich darauf einzulassen.
Vielleicht ist dies auch ein Kanal, Unstimmigkeiten in der Beziehung aufzudecken. Oder sie möchte sich einfach nicht tiefer einlassen weil sie in ihren Mustern steckt.
Vielleicht möchtest Du Kontakt zum Seminarleiter aufnehmen und fragen, wie das Seminar genau abläuft und ob man auch als Single teilnehmen kann.
Ich wünsche Dir einen wunderbaren Beginn auf Deiner Reise,
Beatrice
****ose Frau
12.791 Beiträge
@****b6
Du machst dir viele Gedanken.
Vielleicht zu viele?

Warum deine Partnerin ausladen? Sie hat Mainstream über Tantra mitbekommen und ist skeptisch. Das gehört zu ihr. Bitte akzeptiere das.
Und du hast Wünsche und Erwartungen.
Vielleicht kommt etwas ganz anderes *nixweiss*
Was hältst du davon, wenn ihr es beide auf euch zukommen lasst?
Ihr schaut, wie es euch gefällt und ob es euer Anbieter ist.
Und wenn eure Meinungen auseinander gehen, ist der Schlüssel Kommunikation.
Auch während des Schnupperns.
Deine Sorgen haben ihre Berechtigung - sie sind in deinem Kopf - und ihre Sorgen, Ängste…. - sie sind in ihrem Kopf. Sie dürfen nebeneinander stehen, ohne Urteil, Bewertung oder Angriff.
Einfach anerkennen und da stehen lassen.
Und miteinander sprechen.
Du kannst nicht genau wissen, was euch erwartet und sie auch nicht.
Atmet und schaut, dass ihr in der Weite und Offenheit bleibt.
Und wenn nicht, teilt es mit.
Teilt auch, was euch gefällt.

Mal sehen, wohin eure Reise geht.

Ich wünsche euch viel Spaß und eine gute Ent-Wicklung ohne Verwicklung.
****ti Frau
1.558 Beiträge
Warum steigt ihr nicht mit einer Paar Tantra Massage - Zeremonie ein?
*****r73 Frau
3 Beiträge
Auch wenn sie es nur dir zuliebe macht ,nehme es an . Alleine würde ich an deiner Stelle nicht gehen.
Entweder ihr gefällt es dann auch und sie wird offener für Tantra oder sie kann dann wirklich ganz klar sagen was und das es ihr nicht gefällt.
Man kann nur beurteilen was man kennt.
Ich drücke dir die Daumen, das sie es mag .
Tantra ist ja nicht nur körperlich , es hat ja auch viel mit Spiritualität zu tun ,man lernt sich selber besser kennen....
Ich habe gerade ein Tantra Workshop nur für Frauen gemacht , da bin ich mit einigen neuen Erkenntnissen über mich selbst erfahren.
****y70 Frau
672 Beiträge
Du hörst aus Andeutungen, dass sie es eher dir zuliebe "mitmacht"? Klingt für mich, als wäre sie (trotz der Berichte) immerhin offen, mit dir Tantra kennenzulernen. Das ist doch ein erster Schritt?
Ob und wie ihr dann weitermacht, ist doch jetzt noch nicht die Frage?

Und ich kann ihren Gedanken an Gruppensex oder Sexualität in der Gruppe auch gut verstehen - beim roten Tantra könnte es dazu immerhin kommen. Meinem Mann taugt das auch nicht.

Bei uns ist er derjenige, der sich mir zuliebe drauf eingelassen hat und 2 Seminare mitgemacht hat. Und ich gehe (mit imeiner eigenen und ihm ggü kommunizieren Grenze) auch alleine zu Tantra Seminaren. Das funktioniert bisher sehr gut und sind für uns beide schöne Erfahrungen.

Wenn 8ch du wäre: ich würde das dankbar annehmen und nicht vorab schon ein Fass öffnen ❤️
***ou Mann
1.349 Beiträge
Für mich ist Tantra eine Möglichkeit für Persönlichkeitsentwicklung.
Ihr beide seit an Grenzen gekommen die interessant sind.
Die Frage?
Was macht es mit Dir?
Was macht es mit Deiner Partnerin?
Sex und Tantra gehören zusammen und sind ein Aspekt von Tantra. Es gibt noch viele wichtige weitere die mit Tantra in Verbindung stehen.
Wenn ein Aspekt isoliert herausgenommen wird ist es kein Tantra.
Es ist wie Autofahren. Wenn ich nur Gas gebe, ist es Autofahren ohne Bremse, Blinker und die vielen Aspekte im Straßenverkehr.
Was meinst Du ob ihr zwei euch das Thema weiter anschauen wollt?
*********lebee Mann
2.319 Beiträge
Connecting the dots . . .
. . . Tantra für mich und über die Jahre mehr und mehr . . .

Alles ist mit Allem verbunden. Im wahrsten Sinne des Wortes. Im Extrem: ICE and Good.

Zurück . . . ich lernte, wie Du, Tantra textil kennen. Namens Tantra-Yoga. Ein Wochenende, aus dem ich mit einer Beweglichkeit zurückkam, die ich mir nie hätte vorstellen können.

Inhaltlich bestand es aus allgemeinverständlicher Sicht mehrheitlich aus einer Mischung Hatha-Ashtanga.

Das Ganze führte über Jahr(zehnt)e zu heutigen gelegentlichen 8-Hand-Tantramassagen+ von FFFFM bis MMMMF und allen Zwischentönen. Völlig unproblematisch. Alles kann, nichts muss.

Die Haltung. Die Haltung, das Mindset ist dabei für mich entscheidend. Ich fasse es seit Jahren für mich unter LARA zusammen. Liebevolle Hinwendung - Achtsamkeit - Respektvoller Umgang - Absichtsosigkeit

Zu deinem Eingangspost . . . darüber bin ich gestolpert und das ist - in vielen Zusammenhängen - häufiges Thema:

Aber inzwischen höre ich aus kleinen Andeutungen sehr genau heraus, dass sie das nur mir zuliebe tun würde.

Und das bereitet mir Sorgen. Ich will sie nicht drängen und nicht manipulieren.


Dale Carnegie: Sorge dich nicht, lebe (Tantra-Einführungsabend)
Mit zuliebe: Na, wenn das nicht ein tolles Zugeständnis, ein toller Liebesbeweis ist ? Nimm‘ ihn. Hat auch was mit Annehmenkönnen zu tun.
manipulieren: Mit den Manes pulieren . . . der livrierte Diener mit den weissen Handschuhen, der beim Runtergehen so ganz nebenbei die Messingreeling mit den Handschuhen poliert und zum Glänzen bringt.

Erinnert mich an eine tolle Beziehung zu einer Frau, die aus eher römisch-katholisch dorfüberwachter Erziehung kam und . . . eben aus Liebe zu mir . . .

Ich mache das nur Dir zu Liebe

. . . sich auf einen ersten Dreier MFM einliess. Sie war dann über sich selbst überrascht, wie gut es ihr gefallen hat. Ich merkte das auch körperlich, als sie beim Sex danach das erste Mal in ihrem Leben abspritzte.

Manchmal braucht es diese kleinen Stupser des Gegenübers, um neue Erfahrungen zu sammeln, Vorurteile abzubauen, vorherige Manipulationen (Gesellschaft, Kirche, etc.) zu erkennen und abzuschütteln.

Also . . . aus meiner Sicht . . . mach‘ dir weniger Kopf, lebe.
*********razy Paar
173 Beiträge
Zitat von ****78:
Zitat von ****b6:
Tantra-Einstieg ohne die eigene Partnerin?
Hurra, wir haben uns für einen Tantra-Schnupperabend angemeldet! Meine Liebste und ich. Ein ganz braves Event, alle sind bekleidet, wirklich ein erstes Reinschnuppern.

Daran habe ich seit langem schon Interesse. Hier muss ich kaum erklären wieso: Ich sehne mich nach "mehr" als körperlichem Sex, nach einer weiteren (höheren? tieferen?) spirituellen Ebene. Philosophie spielt in meinem Leben ohnehin eine Rolle, sinnliche Körperlichkeit auch: Tantra kennen zu lernen - das passt.

Leider ist das meiner Partnerin anders. Merkwürdigerweise: Wir sind beide naturistisch unterwegs, auch in Gruppen; wir massieren uns gelegentlich; sie meditiert mehr als ich - könnte eigentlich ganz gut passen. Aber sie ist gar nicht neugierig darauf, sondern sehr reserviert. Sie hat mal TV-Berichte über Tantra-Gruppen gesehen und ordnet das unter Gruppensex ein. Das will sie nicht.

Nun sind wir angemeldet. Zunächst hoffte ich, dass sie bei einem guten Schnupperabend mit netten Menschen doch neugierig wird. Aber inzwischen höre ich aus kleinen Andeutungen sehr genau heraus, dass sie das nur mir zuliebe tun würde.

Und das bereitet mir Sorgen. Ich will sie nicht drängen und nicht manipulieren. Zudem: Ohne innere Bereitschaft, ohne Entspannung kann das "Reinschnuppern" ohnehin nicht funktionieren.

So bin ich nun hin- und hergerissen: Mit ihr hinzugehen (obwohl sie nicht wirklich aufgeschlossen ist) - oder alleine hinzugehen.

Ganz absagen möchte ich nicht: Auch ich habe ein Recht auf eigene Wünsche, und ich möchte Tantra gerne kennen lernen, seit langem schon. Natürlich besteht die Gefahr, dass ich ent=täuscht werde - so ist das, wenn man Neues ausprobiert. Die größere "Gefahr" sehe ich darin, dass es mir wirklich gefällt und ich weiter machen möchte. Das könnte die Beziehung natürlich belasten, was ich ja auch ungern möchte. Also eine verzwickte Lage.

Habt ihr ähnliche Probleme gehabt? Wie haben sich bei euch die Beziehungen entwickelt durch Tantra? Für Erfahrungsberichte wäre ich dankbar!
Hey, das klingt doch super! Wenn sie es dir zu Liebe macht, würde ich das im tantrischen Sinne annehmen und genießen.

Nun … ich (m) kann die Gedanken des TE schon nachvollziehen, weil sie von sehr viel Achtsamkeit für die Beziehung geprägt sind. Was das Ergebnis eines gemeinsamen Seminars angeht, so will ich hier keine Prognose abgeben … das hängt von sehr vielen Ereignissen im Seminar ab. Den Ansatz finde ich schon mal stimmig.
Die Frage ist: wer ist nach dem Seminar zufrieden? Aus meiner Sicht könnt ihr das nur ausprobieren und dann ins Gespräch gehen … neu bewerten und Euren Weg suchen … und ja, es kann die Beziehung belasten, weil entweder macht sie etwas, was sie eigentlich nicht will oder Du willst etwas, was Du nicht bekommst und gerne weiter machen würdest. Nicht einfach, aber vielleicht durch Gespräche und Kompromisse lösbar … vielleicht …
Namasté
*********razy Paar
173 Beiträge
Zitat von ******ce7:
Guten Morgen,
Ich würde Dir persönlich empfehlen, nochmal das sensible, aber klare Gespräch mit Deiner Partnerin zu suchen. Bereite Dich vor, erkläre ihr, was Dich an diesem Seminar und generell an Tantra anspricht und welchen Mehrwert Du für Dich und euch darin glaubst zu sehen.
Dann würde ich sie fragen, wo genau ihre Bedenken sind und ob sie sich wirklich einlassen möchte. Dass Du das Gefühl hast, sie mache das nur wegen Dir, es aber so nicht wirklich was bringt.
Dann würde ich persönlich ihr sehr sanft und sehr klar sagen, dass es ein Weg ist, der Dich ruft und Du diesen Weg klar gehen möchtest, mit ihr oder ohne sie. Und ihr dann Zeit geben, und sagen, dass es ihre Entscheidung ist, mit Dir zu reisen und sich darauf einzulassen.
Vielleicht ist dies auch ein Kanal, Unstimmigkeiten in der Beziehung aufzudecken. Oder sie möchte sich einfach nicht tiefer einlassen weil sie in ihren Mustern steckt.
Vielleicht möchtest Du Kontakt zum Seminarleiter aufnehmen und fragen, wie das Seminar genau abläuft und ob man auch als Single teilnehmen kann.
Ich wünsche Dir einen wunderbaren Beginn auf Deiner Reise,
Beatrice

Im Prinzip kein schlechter Ansatz, aber … setzt man(n) seine Partnerin mit der Aussage „mit ihr oder ohne sie“ nicht zu sehr unter Druck? Aber an diesem Punkt hätte ich auch keinen besseren Vorschlag ☹️
Profilbild
*******hexe
88 Beiträge
Lest euch genau die Veranstaltungsbeschreibung durch.
Wenn es wirklich ein (seriöser) Schnupperkurs ist, dann wird es da wahrscheinlich tatsächlich nur um angezogene erste Kontaktübungen, um Konsens und Neinsagen, um gemeinsames Meditieren und vielleicht Tanzen in der Gruppe gehen.

Dann gibt es noch die Tantramassage-Kurse. Die sind entweder so ausgelegt, dass ihr als Paar auch bei euch bleiben dürft ODER aber so, dass in der Gruppe viel gewechselt wird und es vor allem um fremden Hautkontakt geht.
Wiederum genau lesen oder beim Veranstalter nachfragen.

Die Sache mit dem Gruppensex kommt normalerweise (bei seriösen Veranstaltern) erst in weiter fortgeschrittenen Kursen dran.
Aber es auch nicht so, dass man zwingend den gesamten Weg bis dorthin gehen müsste.

Die Frage ist also ein bisschen, geht es dir einfach um tiefere, spirituelle, emotionale erotische Erlebnisse mit deiner eigenen Partnerin? Es liest sich so, als könntest du sie durchaus dafür begeistern.
Oder geht es dir um fremde Haut?
Da ist das Problem, dass deine Frau ja dann auch mit anderen vielleicht für sie unattraktiven Menschen aktiv sein müsste. Du solltest unbedingt respektieren, wenn sie das nicht möchte.
*********rgara Frau
8.541 Beiträge
Gruppen-Mod 
Ich freue mich gerade sehr über die schönen Beiträge in diesem Thread *love*
Danke an alle.
*****olf Mann
2.252 Beiträge
Zitat von ******ce7:
Guten Morgen,
Ich würde Dir persönlich empfehlen, nochmal das sensible, aber klare Gespräch mit Deiner Partnerin zu suchen. Bereite Dich vor, erkläre ihr, was Dich an diesem Seminar und generell an Tantra anspricht und welchen Mehrwert Du für Dich und euch darin glaubst zu sehen.
Dann würde ich sie fragen, wo genau ihre Bedenken sind und ob sie sich wirklich einlassen möchte. Dass Du das Gefühl hast, sie mache das nur wegen Dir, es aber so nicht wirklich was bringt.
Dann würde ich persönlich ihr sehr sanft und sehr klar sagen, dass es ein Weg ist, der Dich ruft und Du diesen Weg klar gehen möchtest, mit ihr oder ohne sie. Und ihr dann Zeit geben, und sagen, dass es ihre Entscheidung ist, mit Dir zu reisen und sich darauf einzulassen.
Vielleicht ist dies auch ein Kanal, Unstimmigkeiten in der Beziehung aufzudecken. Oder sie möchte sich einfach nicht tiefer einlassen weil sie in ihren Mustern steckt.
Vielleicht möchtest Du Kontakt zum Seminarleiter aufnehmen und fragen, wie das Seminar genau abläuft und ob man auch als Single teilnehmen kann.
Ich wünsche Dir einen wunderbaren Beginn auf Deiner Reise,
Beatrice

Schließe ich mich voll an!

Üblicherweise ist bei Tantra auch ein "Paarprivileg" möglich. Klär das doch mal.

Und biete ihr einen gerne Ausgleich an, wo sie etwas ausprobieren will und Du eher zurückhaltend wärest.
******m43 Mann
122 Beiträge
Ich sehe es erstmal als Geschenk, dass deine Partnerin bereit ist dich zu begleiten. Was aus meiner Sicht aber wichtig ist, ist ein klares Verständnis über so eine Veranstaltung. Diese Einführungsveranstaltungen dienen dazu die Angst abzubauen und in Kontakt mit anderen zu gehen. Sie spiegeln aber leider nicht, was Tantramassage ist und auch meist nicht die Integration von Tantra in das eigene Leben.
Ich gehe meinen tantrischen Weg seit fast 15 Jahren sowohl als TN als auch als Leiter und habe gesehen, dass viele Leute am Anfang durch TV Berichte eher skeptisch waren und nach Seminaren begeistert abgereist sind.
Mein Tipp an dich/euch ist die Aufklärung zu suchen, welche Facetten Tantra hat und was ihr von dem Angebot nutzen wollt. Versucht mit Leuten direkt zu sprechen, die Tantra / Tantramassagen praktizieren, um euch ein echtes Bild zu machen, aber informiert euch zusammen. Gerne auch PN an mich. Klärt dann, welche Grenzen ihr aktuell habt und ob der Weg passt.
Wichtig ist aber zu wissen, das Tantra eine Veränderung im Leben bewirkt. Wenn du den Weg alleine gehst, dann führt das zwangsläufig auch zu Konflikten, die ihr gemeinsam lösen müsst.
Abschließend kann ich nur sagen, dass das Bild von Gruppensex mit Räucherstäbchen falsch ist und Tantra für mich eher dazu dient mich selbst kennenzulernen und „Ja“ zu mir zu sagen und das Leben bewusst zu Leben.
*********lebee Mann
2.319 Beiträge
Nachtrag . . . hast Du das schon entsprechend . . .
DAS Aber inzwischen höre ich aus kleinen Andeutungen sehr genau heraus, dass sie das nur mir zuliebe tun würde.

. . . gewürdigt mit Sätzen wie . . .

‚Liebste, ich weiss das sehr zu schätzen, dass Du das aus reiner Liebe zu mir machst‘
(rephrasiert, selbst, wenn ihre ‚Andeutung‘ das Wort ‚Liebe‘ selbst gar nicht enthielt . . . DAS ist dann DEINE rethorische Freiheit, es ihr sooo deutlich, liebevoll und achtsam zu spiegeln)

Und vielleicht . . . vielleicht wirst DU ja dann über ihre Re-Aktion/Antwort darauf ganz überrascht und berührt sein ?

Der Nachtrag deswegen, weil mir das beim ersten Kommentar noch nicht so gekommen ist . . . Thema Achtsamkeit, Würdigung meines Gegenübers . . . für mich noch eine der grösseren Baustellen is‘ und ich nach wie vor meinem Charakter entsprechend eher mal darüber hinweg gehe, anstatt darauf einzugehen.

Manche sagen dazu auch: Schofel. Oder gaaaaanz ganz deutlich, wenn auch seeeehr selten:

Könntest Du eigentlich auch mal (wieder) was Nettes zu mir sagen ?

HNY2026 - The Year of Light-Heartedness . . . 🦋🙃🐬
*******aar Paar
102 Beiträge
Hallo,
ich kann deine Bedenken nachvollziehen weil es bei uns, nur mit vertauschten Rollen, genauso war.
Ich (die Sie) habe uns zu einem Wochenend Tantraseminar für Paare angemeldet und er ist mir zuliebe hingegangen.
Für mich war es sehr schön, auch die Energien der Anderen zu spüren, den tantrischen Ansatz zu erfahren, ich war und bin neugierig...für ihn war es halt eine schöne Art der Massage. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger.
Er massiert mich machmal, scheint aber daran weniger Gefallen zu finden als massiert zu werden und hat mit dem "ganzen esoterischen Kram" nichts an der Backe.
Der Versuch machte es möglich-für mich ist es ok, ich würde gerne mehr erfahren, weiter machen, auch allein. Leider müsste *snief2* ich jedes Mal über 100 km fahren und das ist weder zeitlich noch finanziell möglich.
*****r73 Frau
3 Beiträge
Ich lese hier immer " esoterisch " in Zusammenhang mit Tantra ?!
Hat Tantra nicht eher was mit Spiritualität zu tun ??
*****urt Mann
377 Beiträge
Beim Thema Tantra ist es ziemlich häufig der Fall, dass eine Asymmetrie in den Interessen und Bedürfnissen von zwei Partnern besteht. Das hat oft gar nicht so viel mit Ängsten zu tun (kann auch sein), sondern schlicht damit, was eben jemanden interessiert. So wie nun mal nicht alle Menschen sich für Fussball oder für vietnamesische Pho-Suppen begeistern.

Tantra bedeutet in diesem Fall, der Spannung, die dadurch entsteht, erstmal ins Gesicht zu schauen. Das benötigt noch gar nicht sofort eine finale Entscheidung, sondern die Energie, die in dieser Frage liegt, anzuerkennen. Eigentlich das, was eben ja gerade hier durch den initialen Thread-Beitrag geschieht: eine Reflektion der Sachlage.

Falsch wäre, diese Energie sofort wieder ins Unbewusste zu verdrängen. Ebenso fallsch wäre es, die Energie als Begründung zu einer Aktion (oder dem Ausbleiben einer Aktion) zu nutzen. Es ist einfach nur Energie.

Dann muss aber eben früher oder später trotzdem eine Entscheidung gefällt werden. An einem Seminar kann man nun mal nur entweder teilnehmen oder eben nicht - viel mehr Optionen gibt's da nicht, höchstens zu versuchen zu sehen, ob ein anderes Seminar mehr Kompromissbereitschaft auslösen würde, was aber ja oft bereits verhandelt wurde.

Der Fehler liegt nun darin zu glauben, dass es nur um "meine Bedürfnisse" versus "deine Bedürfnisse" gehe, und es sonst keine weiteren Optionen gäbe. In Wahrheit haben wir ja oft widersprüchliche Bedürfnisse, und genau deshalb entsteht ein Konflikt. Eine Person, die gerne an ein Seminar gehen würde, wo der/die Partner:in nicht mitkommen will, hat meist ebenso das Bedürfnis, den/die Partner:in nicht vor den Kopf zu stossen bzw. deren Bedürfnisse ebenfalls zu achten und wahrzunehmen. Es sind also bereits in dieser Person zwei (!) Bedürfnisse da: eines, das eher auf sich selbst gerichtet ist, und ein zweites, das eher auf die andere Person gerichtet ist. Und das ist wiederum im/in der Partner: in gedoppelt, vermutlich geht es dieser Person ähnlich.

Das heisst, die Spannung, die hier entsteht, läuft auf ein Verhandeln von mindestens 2 x 2 = 4 Bedürfnissen hinaus.

Dazu gesellen sich dann diverse unbewusste Motive hinzu, die uns alle nur halb- oder sogar ganz unbewusst sind, also frühkindliche Themen, Scham und Angst, Hoffnungen und Sehnsüchte, Erfahrungen von Abweisungen oder auch positive Beziehungserfahrungen, etc.

Tantra bedeutet nun nicht, dass man einfach eine Lösung dafür hat, sondern dass man diese Themen nicht einfach ignoriert, sondern sich ihnen bewusst annähert. Was sonst soll denn "Achtsamkeit" überhaupt implizieren, wenn nicht genau das? Damit ist aber noch immer nichts entschieden, sondern höchstens erstmal eine Haltung eingenommen.

Viele Menschen glauben, man könne das mit klärenden Gesprächen irgendwie "lösen". Das ist nicht wirklich der Fall. Klärende Gespräche sind eine notwendige, aber keine hinreichende Voraussetzung für einen bewussten Umgang mit dem Thema. Gerade über die Dinge, deren wir ja nicht bewusst sind, können wir auch keine klärende Gespräche und keine Achtsamkeit haben. Sie sind nun mal genuin unbewusst.

An dieser Stelle tritt im Grunde genommen die "Kaula", die spirituelle Gemeinschaft der anderen tantrisch Praktizierenden, auf den Teppich. Zumindest in der Theorie - denn in der Praxis setzt sich die Kaula meist aus ebenso unbewussten Menschen zusammen, wie man selbst einer ist. Diese Gruppe von gleich gewillten Personen wäre theoretisch in der Lage, behutsam Aussenfeedback zu geben, und zu helfen, verschiedene unbewusst gebliebene Inhalte bewusst zu machen. In der Realität läuft das dann aber oft simpel auf Machtspiele, Projektionen etc. hinaus - all das, was man so erfährt, wenn man sich lange genug in "spirituellen Gruppen" aufgehalten hat. Nichtsdestotrotz ist eine solche Kaula ein tolle Spielwiese, um sich eben mit sich selbst zu konfrontieren. Lustig ist das oft nicht, aber Tantra hat ja auch nicht primär etwas mit Lust zu tun... (oder vielleicht doch irgendwie?) ...sondern mit dem Willen als Mensch zu wachsen und innere künstlich gezogene Grenzen abzubauen, die einen aufhalten. (Was immer auch heisst, andere Grenzen zu bewahren, wenn man sie als sinnvoll erachtet. Beziehungsweise die Fähigkeit aufzubauen, mit Grenzen bewusst umzugehen. Was Scheitern ebenfalls als Potential mit einschliesst.)

Und dann muss halt irgendwann entschieden werden, auch auf die Gefahr hin, dass es eine "falsche" Entscheidung ist. Weil, Tantra ist ja immer auch Aktion und Willensbekundung, also Manipulation der Welt nach dem eigenen Willen. Das ist eben die magische Komponente von Tantra, was eben nach dem Akt der "Achtsamkeit" folgen muss, weil man sonst in die Gefahr der Vermeidung hineinläuft.

Das heisst: Die im ersten Post ausgedrückte Spannung kann für einen "magischen Zweck" verwendet werden, nämlich um etwas bisher Unbewusstes bewusst zu machen oder etwas bisher bloss als Potential vorhandenes weltlich real zu machen. Wenn man weiss, wie. Und das ist die eigentliche Bedeutung von Tantra. Nichts mit weiss-rot-schwarz und Batik-Tüchern und Achtsamkeitsritualen und Massagen und lauter so Zeugs.
****b6 Mann
62 Beiträge
Themenersteller 
Ihr Lieben, ganz herzlichen Dank für Eure Beiträge, ich bin völlig begeistert!

So viel Anteilnahme, so viel (Selbst)reflektion, so viel Achtsamkeit - ich bin sehr, sehr dankbar. Und es bestärkt mich zunächst mal in meiner Hoffnung, in diesem Kreis Menschen kennen lernen zu dürfen, die einen behutsamen Umgang miteinander pflegen möchten und von denen ich ganz viel lernen kann. Danke, danke.

Was ich mitnehme:

Es ist gut, dass ich mir Gedanken mache um das Wohlbefinden meiner Partnerin, aber dass es dann auch mal "gut ist" und ich nicht ins Grübeln verfallen soll: "Let it be" - lass es geschehen!

Es ist toll, dass sie das mir zuliebe mitmachen will - und ich bin gut beraten (!), dafür dankbar zu sein und ihr das auch zu sagen. Das werde ich tun!

Der behutsame "Schnupperabend" ist wohl genau das Richtige, vor allem für meine skeptische Liebste. Ich bin zuversichtlich, dass ihr das gefallen könnte. Meine Zweifel, ob ich ihr da nicht zu viel zumute aus Eigennutz, sind zumindest reduziert.

Was danach wird - wir werden sehen: "Que sera, sera". Wir entwickeln uns weiter, gerne gemeinsam. Trivialerweise ist Weiterentwicklung aber ohnehin immer der Fall - die Frage ist nur, in welche Richtung. Tantra scheint ein vielversprechender Weg zu sein - davon bin ich nach euren Beiträgen noch mehr überzeugt als vorher.

Darum nochmal: Von ganzem Herzen Dank für bisherige Beiträge. Was nicht heißt, dass das für mich nun abgeschlossen wäre. Auch über weitere Anregungen freue ich mich.
*******963 Mann
3.781 Beiträge
Ich bin immer noch erstaunt, wie oft Tantra und die Massage in einen Topf geworfen werden, und wie viele Menschen Tantra immer noch nur mit der Tantramassage assoziieren. Aber wie auch immer, Du möchtest wissen, wie es anderen gegangen ist. Nun, hier meine Geschichte ...

Ich war ca Mitte 40, als meine damalige Frau und ich festgestellt haben, dass nach 6, 7 Jahren Beziehung sich die sexuelle Leidenschaft immer mehr abgekühlt hatte. Was tun? Versuchen wirs mal mit Tantra! Ich hatte irgendwo gehört, "... bei Tantra fliegst du!". Also haben wir uns eines der Tantrainstitute, die es damals in Wien gab, herausgesucht, und auch mal schüchtern Kontakt aufgenommen. Es gab einen Schnupperabend, wie auch bei dir, wir gingen hin, es war alles in bester Ordnung. Und ich weiß heute nicht mehr, was damals am Programm stand, aber wir haben beschlossen, auch mal einen ganzen tag zu investieren. Da machten wir unter anderem die Kundalini-Meditation von Osho, und auch noch andere Sachen, allerdings auch alles bekleidet. Meine Frau hatte dann Probleme mit dem Rücken (nicht aufgrund des Tantra-tages), und begab sich in die Hände der Tantralehrerin, die auch Shiatsu anbot, und bekam einige Behandlungen. Dann kam die Frage nach einem 4 tägigen Workshop auf. Wir haben uns angemeldet, als meine Frau dann Bedenken bekam, und von ihrer Shiatsu/Tantralehrerin den Rat "Lass deinen Mann halt alleine hinfahren." Gesagt, getan. Ich fuhr alleine auf einen 4 tägigen Tantra-Einsteiger Workshop.

Ich war komplett geflasht. Das ist meines, das wusste ich vom ersten Abend an, hier bin ich zu Hause. Wir haben in diesen 4 Tagen keine einzige (!!!!) Massage gemacht. Aber wir haben getanzt, wir waren nackt, wir haben uns berührt, wir haben mit unseren Energien gespielt, wir sind in Yab/Yum gesessen (ohne einstöpseln selbverständlich), wir haben Rituale zu zweit, zu dritt und auch in der ganzen Gruppe veranstaltet, es gab Feueratem und vieles mehr. Es war teilweise körperlich sehr fordernd (einmal musste ich den Tempel verlassen, weil mich mein Kreislauf fast im Stich gelassen hätte), aber auch unheimlich erfüllend. An einem Nachmittag gab es auch eine ganz kurze Einführung in buddhistische Meditation.

Am letzten Nachmittag fragte ich die beiden Lehrer: "Was erzähle ich zu Hause?" Die Antwort: "Am besten so wenig wie möglich."

Nach dem Workshop gab es die Gelegenheit, alle 2 Wochen zu Übungsabenden zu gehen, das habe ich natürlich gemacht. Ich habe dann versucht, die Übungen auch mit nach Hause zu nehmen, wobei es unvermeidlicherweise irgendwann herauskam, dass wir bei manchen Sachen halt alle nackt waren. "Was? Du nackt mit anderen nackten Frauen? Das geht gar nicht!" - Unsere Beziehung stand auf der Kippe. Ich habe dann sehr schweren Herzens eben verzichtet, und mich der meditativen Seite und dem Buddhismus zugewandt.

Für lange Zeit war ich auf der Suche. Theravada war nicht meins, ich habe verschiedene Meditations-Gruppen besucht, aber über Tantra nichts weiter erfahren. Das wäre nur für hochverwirklichte Meister, und wenn man nicht mindesten 100.000 Niederwerfungen macht, usw ...

Dann fand ich doch jemanden, der sehr fortgeschrittene buddhistisch-tantrische Meditationen anbot, und habe das dann ca 2 Jahre lang intensiv praktiziert. Von meiner Frau war ich mittlerweile getrennt (nicht nur dieser Erfahrung wegen, aber sicher auch), und habe nun auch eine Gefährtin gefunden, die auch auf der gleichen Schiene wie ich unterwegs ist. Mittlerweile sind wir schon 13 Jahre lang zusammen und haben immer noch erfüllenden und eifersuchtsfreien Sex *ggg*


Wenn deine Partnerin sagt, sie möchte Dir zu liebe auf diese Veranstaltung gehen, so nimm das an. Vielleicht kann sie erkennen, dass Tantra eben genau nicht "Sex mit Räucherstäbchen" ist, sondern so viel mehr noch umfasst. Vielleicht kann es der Beginn eines erfüllenden gemeinsamen Weges sein, dafür ist es nie zu spät *zwinker*
Sprecht miteinander, teilt euch eure Wünsche und Ängste mit. Daran kann eure Beziehung nur wachsen.

Alles Gute! *g*
... und gerne PN dazu!
*****olf Mann
2.252 Beiträge
@****b6 vielleicht kannst du da sinngemäß was für euch rausziehen:
http://www.oligoamory.org/2026/01/09/eintrag-121-konsens/
********reau Frau
344 Beiträge
Zitat von ****b6:
Habt ihr ähnliche Probleme gehabt? Wie haben sich bei euch die Beziehungen entwickelt durch Tantra? Für Erfahrungsberichte wäre ich dankbar!

Ich ganz persönlich würde in einer solchen Situation niemanden an meiner Seite haben wollen, der kein hundertprozentiges Ja zu der Sache spürt. Das hat mit großer Wahrscheinlichkeit Auswirkungen auf dem Raum (die Gruppe) und auf eure Beziehungsdynamik zu zweit während des Workshops. Da ich solche Situationen zu genüge hinter mir habe (auf beiden Seiten), bin ich da in der absoluten Klarheit.

Manchmal möchte man, dass der Partner etwas genauso möchte wie man selbst oder dass er denselben Enthusiasmus an den Tag legt wie man selbst. Warum eigentlich? Wäre es nicht sinnvoller, zu lernen, mit dieser Differenz zu leben und sie als wichtigen Teil der Beziehung zu sehen?

Es ist auch nicht deine Aufgabe, sie zu überzeugen oder ihre diesbezüglichen Ängste zu managen. Ohne lieblos zu klingen: Jeder kann sich nur um seine eigenen Themen kümmern. Das ist für mich die Essenz einer erwachsenen Beziehung, in der beide gut für sich sorgen.
******us2 Mann
522 Beiträge
Zitat von *****r73:
Ich lese hier immer " esoterisch " in Zusammenhang mit Tantra ?!
Hat Tantra nicht eher was mit Spiritualität zu tun ??
Esoterisch und Spiritualität sind für mich nur schwer auseinanderzudividieren. Lediglich: Esoterisch wird häufig als abwertender Begriff verwendet und verstanden; Spiritualität nicht ganz so sehr. Aber das war's auch schon.
Oder gibtt's da andere Meinungen?
j.
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