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Tantramassage: Sacred Touch oder wilder Flow...?

****low Frau
342 Beiträge
Themenersteller 
Tantramassage: Sacred Touch oder wilder Flow...?
Gedanklich beschäftige ich mich aktuell sehr viel mit Dynamik und Intention in der Tantramassage. Da kamen mir diese beiden Begriffe zugeflogen, die ich sehr spannend finde...Sacred Touch und Wilder Flow.

Im ersten Moment wirken sie wie Gegenpole, die die Dynamik einer Tantramassage beschreiben können. Und gleichzeitig sind sie in sich schon total facettenreich.

Ich habe da gerade viele kleine, sehr ungeordnete Gedanken dazu, deswegen hab ich Lust hier zu fragen und zu lesen, wie andere dazu fühlen. ☺️

Wie sind Deine Gedanken und Dein Gefühl dazu...Sacred Touch oder wilder Flow?
- Wie zeigt sich Berührung in Deinem tantrischen Wirken und Erleben?
Sind es sanfte, ruhige, heilige Berührungsmomente oder sehr dynamisch, fließende Berührungsmomente?...
• Nach welcher Weise der Berührung sehnt sich Dein Körper, Deine Seele und Dein Herz?

Wahrscheinlich ist es wie so oft beides, oder? Je nach Situation und Mensch mit dem Du bist, oder?
*******aar Paar
56 Beiträge
Sanfte, ruhige, weiche Berührungen, in entspannter halbdunkler Atmosphäre, passende massagemusik, einfach ein Ritual zum herunterkommen. Hektik, Aktivität, wildheit und aufsteigende Energien finden wir im Alltag mehr als genug.
*******ld43 Mann
43 Beiträge
Ich bin eher für die langsame Variante. Es kann aber auch mal sein, dass ich intuitiv finde, die andere Person kann etwas Wildheit gut brauchen.
******n68 Mann
3.773 Beiträge
Gruppen-Mod 
Ich stolpere gerade über die Begriff und musste den Text zwei mal lese. 😊

Für mich übersetzt:
Sacred Touch sind sanfte, ruhige Berührungen
Wilder Flow darf auch mal heftiger zupacken

Frage am Rande:
Warum sollten sich "wild" und "heilig" ausschließen? Kali zerstört voller Kraft und lässt neues wachsen. Eine heilige Handlung. Eine Analogie gibt es bei der hawaiianischen Pele.

Meine Präferenz:
Ich mag anfangs sanfte Berührungen - ruhige, lange Striche. Mit der Zeit darf es dann gerne wilder und fester werden. Aber diese Zeit braucht es, sonst fühle ich mich wie von einer Dampfwalze überrollt.
Zwischendrin auch immer wieder sanfte Elemente. Die Abwechslung bringt ja gerade das Salz in die Suppe.
*********euer Mann
436 Beiträge
Ich liebe in jedem zwischenmenschlichen Umgang, auch im Liebesspiel unterschiedliche und wechselnde Dynamiken, die sich aus dem Moment und aus dem Potential der interagierenden Personen ergeben. So auch in der Tantramassage. Jede Massage ist anders und hochgradig abhängig von der massierten Person und auch innerhalb einer Massage können sich total unterschiedliche Dynamiken ergeben. Wildheit und sanfte Verehrung ergänzen sich wunderbar. Früher habe ich mich dabei oft an der Musik orientiert, das ist heute nicht mehr so der Fall ist mir aufgefallen.

Wobei Wildheit bei einer Tantramassage wohl immer noch kontrolliert ist, nur mit mehr Feuerenergie. Nicht enthemmt, animalisch; ich muss den Raum trotzdem halten und setze die Person, die sich mir verletzlich öffnet, nicht einfach ungezügelt meiner (großen) Wildheit aus, wie ich es vielleicht im Liebesspiel manchmal tun würde, wenn die Frau das aushält (dann heißt wild sein für mich "ich selbst sein dürfen" und zubeißen 🐺).
Entweder oder? Sowohl als auch - wenn es passt
Ich kann mal aus meiner Erfahrung berichten.
Wenn ich lange nicht mehr in Berührungskontakt war, dann hat mir anfangs ein kräftiger Flow gut getan, um besser in meinem Körper und meinem Hier und Jetzt anzukommen, bei sehr sanftem Beginn hatte ich noch zuviel Alltagsrauschen in mir drin, dann ging entspannen und ankommen in sanfter Ruhe gar nicht.

Ich vergleich das, wenn ich nach einer stressigen Arbeitsphase in den Urlaub fahre,
dann am liebsten zu Beginn 2-3 Tage Städtetour ohne stressiges Programm, aber mit trubeligem anderen Ort und dann zur Entspannung ans Meer oder an einen See, die Berge mit Entspannung und mäßiger Anspannung .... und einen ähnlichen Weg zurück.
Definierte Übergänge der Reisedauer angemessen.

Wenn aber die Ruhe schon da ist oder durch einen etwas kräftigeren Start hersgestellt wurde, dann bitte eine laaaaange Phase des "Sacred Touch". Das darf variieren, aber grundsätzlich dieser heilige-heilsame Ansatz, die Zeit zu spüren und zu zulassen, was da vielleicht auch an Emotion aufsteigt, das braucht für mich Raum und Zeit.

Und wenn ich mit der Person mich nicht vertraut fühle, dann ist hier auch Schluß. Nichts dooferes als wenn ich hier "überfahren" werde, mich überfahren fühle mit einem Übergang in einen wilderen Fluss.

Wenn die Partnerperson jedoch vertraut ist, spricht für mich nichts dagegen auch in einen "Wild flow" überzugehen, ob ich diese Intensität dann noch als tantrisch bezeichnen würde, weiß ich nicht, das ist für mich ein fließender Übergang in eine wunderbare geteilte Sexualität, die aus einem heiligen, ritualisierten Beginn erwachsen ist.

Ich weiß nicht, ob ich wirklich rüberbringe, wie ich das meine.
Und meine Erfahrungen sind gefühlt eher begrenzt.

Also ja, personen- und situations-abhängig .... aber am Besten so oder so oder so immer mit vieeeel Zeit zu Spüren. Stunden am Besten, mehrere .... einen Tag .... Träumchen *wolke7*
*********rgara Frau
8.623 Beiträge
Gruppen-Mod 
Sowohl als auch.

Wie ich massiere orientiert sich ausschließlich am dem, was mein Massant sich entweder wünscht , vorgegeben hat oder was mir sein Körper während der Massage vermittelt.
Ich persönlich bevorzuge das hauchzarte, lebhafter werden passt nur, wenn ich in höhere Energie komme. Aber nicht immer.

Mir hat mal jemand gesagt er wolle gar nicht sanft berührt werden. Nur fest. Und er wolle sich begrenzt fühlen. Da habe ich BDSM Elemente mit eingebaut wie ihn festhalten und einer leichten Gegenwehr standhalten, ein Knie an den Damm legen und von oben den Kopf halten . Im Grunde wäre da Fesseln passend gewesen und so habe ich mich auch auf ihn gelegt .
Eine recht lebhafte Lingammassage war auch dabei und er war hinterher ganz erstaunt . Wie gut es ihm gefallen hatte und dass er sich das überhaupt gewünscht hatte. Da war nicht ein zarter Strich drin. Aber was ich gerne mag oder gebe, war da nicht so relevant wie seine Ansage.

Oft sehe ich in der Massage Bilder wie über den Kopf streichen , manchmal finden die Hände auch von alleine den Weg. Sehr oft schon habe ich Berührungen neu für einen Menschen kreiert aus einer intuiven Eingebung heraus.

Aber Tempo und Intensität sind bei jedem Menschen völlig unterschiedlich.
********k_78 Mann
13 Beiträge
Ich finde, das ist wie in der Musik etwas, das die Dynamik aufspannt und das Empfinden vertieft, wenn es innerhalb einer Massage fast schon wellenartig mal hoch und mal runter geht mit der Intensivität bzw Wildheit.

Der wildste Moment ist idealerweise etwas nach der Mitte der Massage, aber noch weit vom Ende, wo man dann gemeinsam wieder zur Ruhe kommt und landet.
*********d_68 Frau
9.019 Beiträge
Ich bin ein Mensch der sich von der Hintergrund Musik leiten lasse.
Eine Massage gleicht oft einem Meditativen Tanz.

die wir Gebende und Empfangender geniessen.
******ore Frau
4.878 Beiträge
Man kann es ja auch mal umdrehen zu
"Sacred flow oder wild Touch?"...
Und dann vielleicht feststellen, dass es kein "oder" gibt, sondern nur ein "und".

Nicht umsonst hat der TMV den Jin/yang - Ausgleich als Element in die Massage eingeführt.

Spätestens hier scheidet sich die Spreu vom Weizen unter den Massierenden.

"Fachkunde" oder "Ach Kunde!"
****gic Mann
5 Beiträge
Ich finde beides schließt sich nicht aus aber es kommt natürlich auf die Person an welche die Massage empfängt. Ist die Person empfänglich für so eine abwechslungsreiche Massage oder es geht nicht und man fühlt es an der Stimmung der massierten Person.
****_61 Mann
284 Beiträge
Zitat von *********rgara:
Sowohl als auch.

Wie ich massiere orientiert sich ausschließlich am dem, was mein Massant sich entweder wünscht , vorgegeben hat oder was mir sein Körper während der Massage vermittelt.
...

Oft sehe ich in der Massage Bilder wie über den Kopf streichen , manchmal finden die Hände auch von alleine den Weg. Sehr oft schon habe ich Berührungen neu für einen Menschen kreiert aus einer intuiven Eingebung heraus.

Aber Tempo und Intensität sind bei jedem Menschen völlig unterschiedlich.

Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.

Meine Erfahrung ist: Es kommt zunächst auf den vom "Massanten" - Den Begriff kannte ich noch nicht. Muss ich mir merken! *zwinker* - gesetzten Rahmen an. Innerhalb dessen kommt es, wie es kommt: mal so, mal anders, mal abwechselnd, mal nebeneinander, mal durchmischt - aber immer achtsam.
****omm Mann
2.257 Beiträge
Gruppen-Mod 
Wie etliche andere sage ich auch:
Nicht entweder oder ... sondern die ausgewogene Mischung aus beidem macht es aus!
******ore Frau
4.878 Beiträge
Am besten wäre es, wenn auch die massierende Person in einem heilsamen Space in den Flow kommt.
Profilbild
*******hexe
88 Beiträge
Meine Massagen wechseln meist auch wellenartig zwischen diesen beiden Polen.
Natürlich auch etwas beeinflusst durch die Musik und die Wünsche und Reaktionen der massierten Person.

Jedoch entsteht für mich selbst gerade durch den fließenden Wechsel erst ein wirklicher Flow.
Müsste ich die gesamte Massage sanft und langsam geben, könnte ich innerlich nur schwer bei der Sache bleiben. Und müsste ich die gesamte Massage schnell und fest geben, wäre ich recht schnell erschöpft.
Durch den Wechsel kann ich mehrere Stunden massieren und es kostet mich nur wenig Kraft.
*********n1972 Mann
1.142 Beiträge
Für mich sind es da ganz klar die sanften, ruhigen und heiligen Berührungsmomente...hat mit "scared" allerdings überhaupt nichts zu tun! *g*
******ele Frau
1.933 Beiträge
@*********n1972 Was ist für dich der Unterschied zwischen heilig und sacred?
Für mich war das bisher gefühlt das gleiche.

Eine Mischung aus sanft und ruhig sowie aus dynamisch und fester mag ich am liebsten.
Und gerade hier geniesse ich diesen heiligen Safespace besonders (sowieso in Zeiten, wo für mein Gefühl Sexualität immer "unheiliger" wird und immer weiter von unserer göttlichen Natur entfernt und entfremdet ist). Wenn eine Massage komplett nur sanft und langsam wäre, oder nur schnell, würde mich das in beiden Fällen unruhig bis hin zu agressiv machen.
*********n1972 Mann
1.142 Beiträge
@********aika *lol* Mein Fehler - ich habe nicht "sacred" sondern "scared" gelesen - und mit "verängstigt" hätte das eben nichts zu tun! *zwinker*
Profilbild
**********ebaum
70 Beiträge
Es ist inzwischen definitiv der Flow - und vor allem die Guidance durch die Person, die empfängt.

Welche Berührungen braucht es grad? Was ist für dich angenehm? Was willst du nicht? Wichtig ist für mich auch die Frage: WARUM willst du eine Tantra Massage empfangen und was möchtest du daraus mitnehmen?

Spätestens seit meinem Sexological Bodywork Training. der tieferen Beschäftigung mit dem Wheel of Consent und mit Trauma-Responses hat sich meine Tantra Massage Praxis massiv verändert.

Keine Berührung mehr ohne individuelle Wünsche - der Consent steht über allem. Tantra Massage ist für mich ein definitiv Tanz zwischen "Treatment" und "Client-Led". Natürlich wird versucht, die Person auch richtig abtauchen zu lassen - dennoch ist es, als wenn die Person eine remote control hat und genau das empfangen darf, nachdem sie sich sehnt.

Daher hat bei mir keine Massage den fast schon statischen Ablauf mehr, den sie mal hatte, sondern Massage ist immer ein mixed modality Freeflow, der sehr individuell abläuft und dennoch ganzheitlich ist.
*********rgara Frau
8.623 Beiträge
Gruppen-Mod 
Ich erinnere mich an ein Seminar, das die Vermittlung verschiedener freier Arten von Massage als Inhalt hatte.
Die Teilnehmer waren zum Großteil ausgebildet in Tantramassagen nach festen Abläufen. Dabei wurde mir bewusst, dass mein eigener Werdegang eher seltener zu sein scheint.

Ich hatte die ersten Erfahrungen an Tantratagen gemacht, die mit einer freien Massage endeten. Parallel habe ich an Seminaren teilgenommen, an denen es angeleitete Rituale gab. Ich baute das aus den angeleiteten Ritualen Erlernte dann in die freien Massagen ein.

Ich hatte an dem Seminar für intuitive Varianten meine helle Freude und durfte auch mal mit einer der Assistentinnen massieren. Der Flow war der Hammer. Ich kann mich an die Details nicht mehr erinnern, aber es war emotional extrem fließend und schön für uns beide und extrem heilig und zugleich auch intensiv und lebendig . Bewusst könnte ich das gar nicht herstellen. Da braucht es definitiv zwei Menschen für, deren Energie zusammen diesen Flow ergibt und die bereit sind , ihn zuzulassen und ihm zu folgen.

Deshalb schätze ich auch solche Seminare über alles, weil nur geben oder nur empfangen mir zu wenig wäre. Beides zu erleben mit demselben Menschen in hoher Energie ohne jegliche Zielgedanken ist das Schönste für mich und ob langsam oder zart oder wild und lebendig ist dann eher eine Frage des Kopfes , die sich dann nicht mehr stellt. Dann bin ich nur noch Gefühl. Und reines Glück.

Geteiltes Glück ist auch nicht doppeltes. Es vervielfältigt sich.
Es ist nährend und erfüllend und hält lange an.
****eno Mann
62 Beiträge
Die zu massierende Person bestimmt auch für mich die Art der Massage. Ich mag es abwechslungsreich zu massieren und stelle mir dafür eine Playlist zusammen. Ich finde es für mich schön in einen Flow zu kommen der sowohl wilde als auch sanfte Berührungen enthält. Dabei achte ich natürlich jederzeit darauf wie die Massage wirkt und anhand des meist nonverbalen Feedbacks fühle ich mich entweder bestätigt oder wandele Elemente der Massage um.
Wichtig für mich ist die Intensität. Ich bin präsent und lass mich bei der Massage von meinem Gefühl leiten, welches mir von der Person vermittelt wird, die ich gerade massiere.
Ist ein bisschen wie beim Tango tanzen, da bestimmt die Folgende auch ganz viel wie schön und gefühlvoll der Tanz wird.
******uch Mann
29 Beiträge
Sacred touch ist die Berührung des Himmels und der Seelen… wild flow deren ungezügelte Verkörperung in der Lust…. Im Idealfall sind beide Seiten eins.🎈
********eder Mann
2.006 Beiträge
Bei meinen Massagen gehe ich meist, wie es schon geschrieben wurde, auch wellenförmig vor.
Am Anfang erst mal feinfühlig auf dem Rücken, bevor ich in eine Sportmassage zur Muskelentspannung auf der Rückseite über gehe. Dann zum Abschluss der Rückseite und zum energetisieren gehe ich wieder in feinfühlige Berührungen über, beginne dann mit dem „Sensory Play“ dem Spiel mir Empfindungen (Nadel Rad / Neo Wand / Heiß und Kalt und alles was Kontraste auf der Haut hervorruft.
Dann folgt wieder ein sanfter Teil, wo der Körper wieder mit dem Lungi zugedeckt und über den Stoff gestrichen wird, bevor der „ Massant“ ( den Begriff kannte ich auch noch nicht) sich auf den Rücken legen darf, wenn er sich dazu entscheidet.
Auch jetzt wieder ein sanfter Beginn mit Kopf und Gesichtsmassage.
Dann wieder sportlich bei den Extremitäten und wieder übergehend zur feinfühligen Massage, die dann in eine, wenn gewollt, Brust Massage übergeht. Auch dann erfolgt das „ Sensory Play“ und ein erregender Teil der Massage der, auch hier wieder, wenn gewünscht, in eine sanfte
Yoni-Massage über geht.
Hier vereinen sich dann, wie auch FeelSunny anmekte, die Berührung des Himmels mit der ungezügelten Verkörperung der Lust.
Zum Schluss dann wieder die sanften Streichungen zum austausch der gewonnen Energie bedeckt unter dem Lungi.
Viele Wellenbewegungen in einer Zeitlich langen Massage die über 2 bis 3 Stunden andauern kann und die man nur mit einer Kräftigen Massage nicht durchstehen könnte.
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