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Herzraum - Deine erste Erfahrung mit Tantra

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*******ave
252 Beiträge
Themenersteller 
Herzraum - Deine erste Erfahrung mit Tantra
Wie war Deine erste Erfahrung mit Tantra, sei es im Rahmen einer tantrischen Begegnung, einer Tantramassage, einem Workshop oder einem mehrtägigen Seminar?

Wir möchten hier gerne einen Herzraum öffnen, wo Du die Gefühle, die Eindrücke Deiner ersten Erfahrung teilen kannst, um sie fassbarer für all jene zu machen, die noch kurz davor sind, den ersten Schritt zu wagen. ☺️

❗️Hier geht es nicht um Bewertung von Seminaren oder Anbietern. ❗️
*********keit Paar
352 Beiträge
Sie:
Meine erste Erfahrung war vor knapp 6 Jahren,
privat, mit einem ganz wundervollen Mann der Tantra lebt und so achtsam und respektvoll praktiziert.
Meine Erfahrung war rundherum positiv, in einem warmen heimeligen Raum, extra dafür vorbereitet, mit Räucherstäbchenduft, und leiser Musik. So ein schönes Ereignis lässt sich kaum in Worte fassen. Ich konnte mich vollkommen fallen lassen und genießen.
Alles war erlaubt und alles kam nach außen. Ich war erschüttert über diese Intensität. Die Massage hat mich bis ins innerste berührt, tief in die Seele. Der Beginn mich selbst zu sehen.
In mich hineinzuschauen , mich zu akzeptieren. Und für mich sehr wichtig es geschah Heilung, durch diese intensive , bedingungslose Zuwendung an Berührung.
Meine Sicht auf das Leben hat sich danach/dadurch verändert. Dieses Geschenk war eine Offenbarung. Ich fühle mich erweckt dadurch.
Das Gefühl danach ist genauso fast unbeschreiblich, wie ein Schwebezustand der sehr lange anhielt.
Auch heute noch kann ich das Erlebnis nachspüren und ich bin sehr sehr dankbar dafür.
Ich kann nur jedem empfehlen sich darauf einzulassen sich zu öffnen .
Namaste *herz*
*********lebee Mann
2.339 Beiträge
Wien . . . Freiburg . . . Verschmelzungsübung . . .
@ Wie war Deine erste Erfahrung mit Tantra, sei es im Rahmen einer tantrischen Begegnung, einer Tantramassage, einem Workshop oder einem mehrtägigen Seminar?
. . . im Herbst 1994 in einer KG-Praxis in Freiburg i. Br. von Freitagabend bis Sonntagnachmittag . . . es war aus heutiger Sicht für mich quasi ein Blind-Date. Bin einfach auf nettes Drängen (viele wunderschöne Frauen, viel zu wenige Männer, komm’ bitte) eines Bekannten zum Wochenend-Seminar, das sich da nannte:

Tantra Yoga

Aus heutiger Sicht schwangen der tantrische Gedanke und die Energien durch das komplette Wochenende. Es war . . . komplett. Allumfassend. Inklusive ‚Bäumeumarmen’ im Wald. Auch wenn ich hauptsächlich zunächst Muskelkater hatte von den für mich ungewohnten Asanas (mehr bekannt aus Ashtanga/Hatha).

Nachhaltig in Erinnerung blieben mir:

• meine komplett untaugliche Kleidung, die mich totaaaal zum Schwitzen brachte sowie meine quietschende Isomatte aus der Zeit meines Interrail-Tourismus/Backpacking
• die abschliessende ‚Verschmelzungs-Übung‘ mit einer mir in den zwei Tagen zuvor absolut unauffälligen Teilnehmerin, mit der ich EINS wurde . . . (‚When two become one‘ springs to mind)

• Ein paar Sprüche von Ossi (wie Oskar liebevoll genannt wurde), die ich heute noch gelegentlich (insbesondere Anfängern gegenüber) in meinen Seminaren anbringe.

@ Wir möchten hier gerne einen Herzraum öffnen, wo Du die Gefühle, die Eindrücke Deiner ersten Erfahrung teilen kannst, um sie fassbarer für all jene zu machen, die noch kurz davor sind, den ersten Schritt zu wagen. ☺️
Die Saat war gesät. Das Wochenende tat mir gut und ich bin - zunächst rein oberflächlich - mit einer Beweglichkeit zurück nach Frankfurt gekommen, die ich so nicht an mir kannte, auch wenn ich nicht ganz unsportlich war. Meine damalige erste Frau beäugte mich argwöhnisch, was ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Sie hatte sich offensichtlich über ‚Tantra‘ aufgeschlaut ?

Es war insgesamt eine gute Mischung zwischen Körper(lichkeit), (Frei)Geist(igkeit), Seele(nheil) und Spirit(ualität). So, wie auch die Bücher geschrieben sind . . .

Der Rest ist Legende . . . 🦋🙃🐬

----
Foto von einer der vielen Urkunden von den 3-wöchigen Folge-Retreats in Peschici, auf Mallorca, Chios, Rhodos, Gozo, Ibiza . . .
Oskar Hodosi unterrichtet(e) Yoga u.a. bei Siemens/Wien sowie in der Geriatrie des Uni-Klinikums Wien - beide waren bekannt aus dem ARD/ZDF-Vormittagsprogramm TELE-GYM 11 aktiv & gesund durch Hatha-Yoga mit Oskar Hodosi
Michaela Trpin unterrichtet nach wie vor Yoga im Sport an der Uni Wien
*******tolz Frau
1.266 Beiträge
Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich hab mich tatsächlich bisher noch nicht getraut, das Thema anzugehen. Vielleicht fasse ich ja jetzt den Mut, es zu versuchen.
****ti Frau
1.593 Beiträge
@*******tolz

U n b E d I n g t

🌞🌞🌞🌞
****low Frau
339 Beiträge
Meine erste Tantra Erfahrung war ein Abend-Workshop in meiner Nähe gewesen.

Es war total schön in Begegnungen mit Menschen zu gehen, die ich vorher garnicht kannte und trotzdem hat es sich sehr nah, wohlwollend im Gesamten angefühlt.
Die Berührungen mit dem Begegnungsübungspartner waren körperlich alle sehr achtsam und sanft und trotzdem emotional sehr intensiv und berührend.

Alles sehr herzoffen mit watteweichem Nachspüren in den darauffolgenden Tagen. ❤️

If you know, you know. 😉 - Wer es schonmal erfahren hat, weiss, wovon ich schreibe.
****ose Frau
13.043 Beiträge
Meine erste Erfahrung war ein Schnupperseminar, was mein erster Jahreskurs wurde.
Etwas begangen und unsicher kam ich an und der erste Einstieg war ein Platz finden und ankommen zu Klängen von Mutter Erde, die mich völlig geerdet haben und mich in eine tiefe Ruhe geführt haben.
Meditation und Achtsamkeit der nächsten Tage haben meine Energie so angehoben, dass ich kraftvoll durch die nächste Zeit gegangen bin.

Meine Tantralehrer haben mir so viele wertvolle Werkzeuge für mein Leben an die Hand gegeben und meinen Blick für die Weite und Fülle des Lebens geöffnet.

Denke ich an mein Hineinstolpern in diese wundervolle Welt von Atem, Bewegung, Stimme - Mediationen und Atemübungen, Tanz und auch Erklärungen, Wachsen und liebevolle begleitet auch das Loslassen oder auch nicht, wenn die Zeit noch nicht reif ist.

Ich bin mir sehr dankbar für diesen Weg und meine Ent-Wicklung von Verwicklungen. Mag jeden Mensch ermuntern, auszuprobieren. Ihr könnt nur Wissen und Weisheit gewinnen.
Hey, kann mir bitte jemand helfen, echtes Tantra zu lernen und zu erleben. Wenn jemand kann, schreib mir bitte 🙏
****low Frau
339 Beiträge
@***oy

Hier findest Du viele sehr schöne Angebote und Möglichkeiten, Tantra zu lernen und zu erfahren von netten und kompetenten Menschen hier im JoyClub:
Tantra: Events & Dates

Anmelden und hingehen musst Du allerdings selbst. 😉

Es gibt hier keine Frauen und Tantralehrerinnen, die einzelne Männer an die Hand nehmen und es ihnen einfach so im privaten 1:1 Kontext beibringen. Auch wenn das echt oft gewünscht und gefragt wird.
****ose Frau
13.043 Beiträge
Bringt auch nicht den Einstieg. Da ist die Gruppendynamik und die Menschen, die gemeinsam unterwegs sind den Durchbruch und du kannst es fühlen.
Geht nicht zu zweit so.
*******una Frau
789 Beiträge
Meine erste Berührung mit Tantra war ein Tagesworkshop im Januar 2025. Es war so schön mit vielen unbekannten Menschen in Kontakt zu treten und verbunden zu sein. Zu merken wer wirklich bei dir ist und sich ganz drauf einlässt ist so ein wunderschönes Gefühl. ❤️
*******mcat Mann
4.350 Beiträge
Tantra - die Haltung - war und ist ein Leben lang in mir. Ich wusste das nur lange nicht.

Schon früh hatte ich ein Problem damit, wenn manche Leute andere "einfach so" be- und verurteilten. Dass es mich berührte war ausschlaggebend dafür, dass ich weiter forschte. Und irgendwann lernte, dass "das so ist und ich nicht wiederum darüber zu urteilen habe - auch nicht für mich selbst".

Dann kam irgendwann die Erkenntnis, dass ich in Wirklichkeit polyamor eingestellt bin - und oh Wunder: Bei all der Bigotterie meiner Vorfahren, mehrere Beziehungen zu haben und gleichzeitig mir diese eine vor der Ehe madig machen zu wollen - nun ja - eben so ist. Nicht gut für mich - und seis drum was auch immer für alle diejenigen, die so lebten und mir Schmerz zugefügt haben. - Ich habe gelernt, zu verzeihen - und mir wurde - ein weiteres Wunder - genau aus jener Ecke auch Verständnis und im Nachhinein sogar eine Art "Absolution" erteilt. Nämlich die Aussage "früher habe ich dich (mich) nicht akzeptiert, aber heute sage ich Dir - gehe Deinen Weg weiter und es ist gut so."

Dann kam sehr spät die Erkenntnis, dass der "Samen des Tantras" ausgerechnet auch in denen keimt, die nach außen hin diese Haltung ablehnen. Leider sehr spät aber nicht "zu spät".

Die Workshops: Schon vor Jahrzehnten nahm ich an allen möglichen Workshops teil. Da ging es um "die üblichen Achtsamkeitsübungen" - sich gegenseitig zu würdigen, zu berühren, ein Nein zu akzeptieren, auch "ich liebe Dich" auszusprechen, und auch selbst anzunehmen.

In einem dieser Seminare kam es zu zögernden gegenseitigen Berührungen - sorgfältig die Grenzen des Übungspartner achtend und bloß nicht zu überschreiten. In einer dieser Übungen küsste ich die Übungspartnerin - ich spürte dass das dran war und es wurde sehr inniglich erwidert. Es war stimmig - wir trugen Augenbinden - ich weiß noch nicht einmal, wer diese Partnerin war und wie sie aussieht. Aber es war eine spürbar tantrische Begegnung. Sex war gar nicht "dran" - aber es war dran, zu spüren, was mein Gegenüber wünscht und was nicht.

Dieselbe Übung mit einer anderen Dame endete in einem Fiasko - die geringste Berührung in dieselbe Richtung ergab einen Abbruch und einen Weinkrampf. Ich machte mir Sorgen, nicht achtsam genug gewesen zu sein. Einen Vorwurf an mich gab es aber gar nicht.

Zu lernen, dass es nicht immer an mir selbst liegt, wie mein gegenüber reagiert, mich auch abzugrenzen und innerlich zu lösen von dem, was meine Umgebung macht und wie andere auf mich reagieren, war ein weiterer wichtiger Schritt auf meinem Weg. Auch auf dem Weg zur Selbst-Annahme und Selbst-Sicherheit. Man darf egal was sein - nur nicht übergriffig. Man darf auch mal "Arschloch" zu jemandem sagen - es kommt aber auch durchaus darauf an, ob der andere auch "tantrisch drauf ist" oder eine Strafanzeige verfasst. - Das zu unterscheiden ist wichtig.

Und somit der nächste Schritt: Mit welchen Menschen umgebe ich mich - in welcher Gesellschaft halte ich mich auf. Wo wohne ich, in welcher Stadt, in welchem sozialen und beruflichen und privatem Umfeld.

Für sich selbst zu sorgen beinhaltet auch dieses.

Meine Welt baue ich mir zur Zeit und der Weg ist steinig. Und heißt oft auch "loslassen".

Im sexuellen Bereich - abgesehen von diesem sinnlichen tantrischen Kuss gab es dann auch mal eine Übung in einem Seminar. Dreier-Sex-Übungen - zwei Männer eine Frau. Es artete in einem sinnlosem Herumgewichse aus - auch so etwas muss man akzeptieren und danach beiseite legen. Das ist weder Tantra noch Massage noch sonstwas, sondern einfach nur "momentane Geilheit". Aus tantrischer Sicht gehört auch das zu Menschen - man muss es aber nicht unbedingt suchen und finden.

Irgendwann hatte ich auch mal ein sogenanntes BONDING-Seminar. Nicht das was man im JC häufig darunter bzw BDSM versteht, sondern das ursprüngliche Bonding. Das Aushalten, wenn es gefühlsmäßig extrem hart wird. In engstem Körperkontakt mit einem Übungspartner auf der Matte zu liegen, der nur noch brüllt, schreit weint, bis einem selbst "die Ohren abfallen". Das ist wirklich sehr schwer zu ertragen. Ich musste da durch - ich bin da durch. Ich will es nicht mehr, bin aber froh über diese Erfahrung. Und ich habe gelernt, auch mit extremen Gefühlen von anderen umzugehen - das hilft mir immer dann, wenn ich selbst in der Rolle des Gebenden, des Coach, des Beraters, des Partners - oder einfach nur des Freundes und Menschen an der Seite bin. Auffangen können und gleichzeitig auf Distanz zu sein. Denn anders ist es gar nicht möglich, jemandem zu helfen ohne in eine Co-Rolle zu gehen.

Dann kam eine Anleitung von einer Frau, welche in Tantra-Massage ausgebildet war. Sie lehrte mich, sinnliche Massagen zu empfangen und zu geben. Ein Schnelldurchgang, in dem ich "learning by doing" sehr viel lernte. Und anschließend ganz woanders in anderen Sessions auch in der Lage war, das anzuwenden und weiter zu vermitteln. Ohne eigentliche eigene Ausbildung - nun ja, auch im ursprünglichen Beruf bin ich weitgehend Autodidakt - lese viel, höre NULL Podcasts und schaue kaum Videos. Aber wenn ich lese, habe ich vor meinem inneren Auge entsprechende Bilder. Und erinnere mich dann in den den Momenten, wo ich Gelegenheit habe, dies selbst anzuwenden.

In letzter Zeit kamen dann Seminare mit einem eindeutigen auch erotischen Aspekt dazu. In der zweiten Halbzeit auch im Lunghi (oder ganz ohne) sinnliche Berührungen bis hin zu sexueller Lust zu probieren und mit dem jeweiligen Übungs-Partner (Partnerin) auszuloten, wohin die Reise geht. Unter Aufsicht - und unter Berücksichtigung all des zuvor erlernten. Vor allem auch - Sehnsüchte zu erspüren - aber auch Grenzen zu spüren und zu respektieren.

Längs dieses Weges entdeckte ich eine gewisse Bi-Ader. Das heißt, keinen Unterschied in einer Session zu machen, ob ich mit einem Mann oder einer Frau zusammen bin. Und das auch - experimentell - im "real Live". Und das auch mit Personen, die "transgender" sind. Somit diese Grenze im Kopf, welche das Geschlecht definiert, zu durchbrechen. Es geht um Menschen, gleich welchen Ursprungs, welcher Herkunft, Geburt und gleich welchen Geschlechtes.

So - hier stieß ich zuletzt an die Grenzen der Anbieter. Und das macht mich keineswegs "fassungslos" sondern gehört genauso dazu wie alles andere auch. Tantra berücksichtigt alles, was sein darf. NAtürlich "reibe ich mich daran" und stelle zur Diskussion. Die Haltung des gegenübers bedingungslos zu akzeptieren, ist AUCH TANTRA.

Ich würde mir das überall in unserer Gesellschaft, Politik, Wirtschaft auch wünschen.

In diesem Zusammenhang fällt mir ein inspirierendes Lied von Andre Heller ein - Zitat:

Und wenn ein Mann einen Mann liebt
Soll er ihn lieben, wenn er ihn liebt
Denn ich will, dass es das alles gibt, was es gibt

Und wenn eine Frau, eine Frau liebt
Soll sie sie lieben, wenn sie sie liebt
Denn ich will, dass es das alles gibt, was es gibt

Denn ich will, ja ich will
Ja ich will, dass es das alles gibt, was es gibt
Denn ich will, ja ich will
Ja ich will, dass es das alles gibt, was es gibt

Und wenn ein Hirte sein Lamm liebt
Soll er es lieben, wenn er es liebt
Denn ich will, dass es das alles gibt, was es gibt

Und, wenn du glaubst, dass du mich liebst
Sollst du mich lieben, wenn du mich liebst
Denn ich will, dass es das alles gibt, was es gibt

Denn ich will, ja ich will
Ja ich will, dass es das alles gibt, was es gibt
Denn ich will, ja ich will
Ja ich will, dass es das alles gibt, was es gibt

/Zitat Ende.

Das Lied gibt es natürlich auch auf Youtube.

Dieser Text hat mich als Jugendlicher "schwer abgestoßen" - später lernte ich, ihn zu lieben und zu verinnerlichen.

Das ist für mich der Weg von "erster Begegnung mit Tantra" bis zu meinem heutigen Stand.

Es gab NIEMALS einen einzigen Anstoß, sondern es fügte sich stets eines ins andere.
******ek7 Mann
113 Beiträge
Zitat von ****ose:
Bringt auch nicht den Einstieg. Da ist die Gruppendynamik und die Menschen, die gemeinsam unterwegs sind den Durchbruch und du kannst es fühlen.
Geht nicht zu zweit so.

Ich würde ,nach meinen Erfahrungen (nicht nur aus DE) gerade das Gegenteil empfehlen. Eine Person die tantrisch lebt eignet sich besser für den Einstieg, als eine Gruppe wo viele Störungen gibt's und die Möglichkeiten eingeschränkt sind. Muss ich aber zugeben, dass es da in Deutschland nicht einfach ist, so eine Person zu finden, leider...
****ti Frau
1.593 Beiträge
Ich habe Tantra in vielen Varianten kennengelernt und in jedem habe ich seinen Reiz entdeckt - jeden Tag aufs Neue.

Seit ich mich diesem Prozess gestellt habe (2016) ist so viel passiert, dass ich darüber gerade ein Kinderbuch für Erwachsene schreibe...

Vieles habe ich einfach rigoros anders gemacht und habe geschaut, was es mit mir macht und siehe da, keine der "Gefahren" der Kindheit stellten sich ein.

Faszinierend...
Gut, dann nur noch absichtslos und ziellos
Keine Bewertungen, außer ich mich selbst
Rest erledigt das Universum schon

So und jetzt ab die wilde Luzie.... 9 Jahre später hat sich mein komplettes Leben geändert - es war einfach überfällig und heute ist meine Zauberkraft, dass ich mich allem anpassen kann was da ist!

Ein Träumchen
Nix für Andere - nur für mich und wenn ich durch Zufall etwas tun kann (das Universum versorgt mich sehr gut) dann tue ich es!

Nie wieder wie früher...

Eine erwachte Frau lässt grüßen - in meine "frühere" Kiste - möge sie noch so bequem und genial sein, kehre ich garantiert nicht mehr zurück ...

Vorbei...

Also erwache und mache rückwärts Kondo - was will ich wirklich wieder zurück haben? ,,,😉
**os Mann
25 Beiträge
Ich habe letztes Jahr aus Neugier eine Tantramassage bei einer Frau hier im JC gebucht und empfangen dürfen.
Das hat mich sehr berührt und ich hab sie gefragt, was ich tun kann um mehr über Tantra zu erfahren
Sie hat mir ein Institut im Allgäu empfohlen, bei dem ich nun vor ein paar Wochen ein Wochenendeinsteigerseminar für Tantramassage gemacht habe.
30 Menschen, die sich zuvor noch nie gesehen hatten und die sich am Freitag Abend teilweise noch sehr skeptisch oder misstrauisch beäugten, konnten sich am Sonntag ohne Scheu eine komplette Massage inkl. einfacher Yoni/Lingam Massage geben.
Und das alles mit einer unfassbaren Achtsamkeit und Langsamkeit, so dass zu jeder Zeit die Grenzen jedes Einzelnen gewahrt wurden.
Ich kam aus diesem Wochenende als ein anderer Mensch. Meine Selbstliebe, mein Selbst-Vertrauen und mein Selbst-Bewusstsein haben einen unglaublichen Schub erhalten, auch Dank einer Frau, die ich dort kennenlernen durfte und mit der ich weiter online in Kontakt bin.
Ich habe seitdem verschiedene neue Dinge (Sport, Tanzen) angefangen, die ich mich vorher nicht getraut habe.
Und das Aller-, Allerbeste an der ganzen Story ist, dass sich letzte Woche während des Tanzens plötzlich eine Verspannung an meiner Lendenwirbelsäule gelöst hat und dadurch schlagartig neurologische Missempfindungen in meinem Gesicht verschwunden sind, die seit >10 Jahren dazu führen, dass meine Lippen und meine Zunge teilweise taub waren und trotzdem jeder Bissen Essen wie Feuer gebrannt hat
Und jetzt...? Einfach weg!!
Das war sozusagen meine erste Erfahrung mit Tantra.
...und das wird nicht die letzte gewesen sein!
*******uen Mann
87 Beiträge
Als langjähriger Single mit wenig körperlichen Begegnungen mit dem anderen Geschlecht, hat mich vor ca 6 oder 7 Jahren Tantra interessiert um auf diesem Weg wieder Berührungen spüren zu dürfen. Ich hatte in der folgenden Zeit einiges darüber gelesen, mir DVDs zur Tantramassage angeschaut und mich theoretisch mit tantrischen Ritualen und Grundsätzen bekannt gemacht. Erst nach ca 2 Jahren traute ich mich zu einer ersten praktischen Erfahrung an einem "Tantra-Massage-Schnupper-Nachmittag". Das nach zwei oder drei vergeblichen Versuchen für Tantra-Schnupper-Workshops, die alle abgesagt wurden, weil sich zig Männer, aber kaum Frauen angemeldet hatten.
Ich fragte für jenen Nachmittag auch schon vorher an, ob das Verhältnis ungefähr ausgeglichen sei. "Bei uns kein Problem" war die Antwort.
Umso erstaunter war ich, als dann plötzlich 5 Männer da waren, aber keine einzige Frau, außer einem Paar, das den Schnuppernachmittag leitete. "Leider haben uns in den letzten Stunden alle Frauen abgesagt" war die Erklärung der Leiter. Angesichts dessen ergriffen sofort zwei Männer die Flucht. Übrig bleiben drei Männer. Um einen kümmerte sich der weibliche Teil des Leiter-Paars, ich dufte erste Massageübungen mit dem zweiten Mann ausprobieren, auch unter Anleitung.
Ich hatte vorher schon viel über gegenseitigen Respekt und Hingabe zum Massagepartner unabhängig von Aussehen, Alter und Geschlecht gelesen und nahm diesen Nachmittag als gutes Training für die Einstellung eines Tantrikers an, auch wenn ich damals natürlich viel viel lieber Berührung von und mit einer Frau gehabt hätte.
Heute bin ich froh über diese besondere Hausforderung gleich am Anfang meiner tantrischen Aus- und Weiterbildung. Es hat lang gedauert, bis ich mich an liebevolle Berührungen unter Männern gewohnen konnte. Heute bin ich soweit, dass es mir viel Freude macht und ich es ebenso als Geschenk sehe, einem Mann Berührungen zu geben und von ihm zu empfangen.
****y70 Frau
687 Beiträge
Hey
Meine erste Seminarerfahrung mit Tantra ist erst wenige Wochen her. Ich war mit meinem Mann bei einem Wochenendseminar.
Mega berührend - viel Offenheit und Liebe.
Ein haben einige Übungen mit "fremden" Menschen gemacht und einige Übungen als Paar.
2 Übungen waren für mich besonders wertvoll. Beide hatten mit atmen und Aufladen zu tun.
In der ersten Übung war ich mit einem "fremden" Mann zusammen und wir begleiteten uns nacheinander durch diesen Prozess. Ich hatte vorher Angst, mich darauf einzulassen. Zunächst wollte keiner von uns anfangen. Ich hab dann vorgeschlagen dass wir uns voreinander stellen und spüren. Danach hätte jeder von uns angefangen - er startete.
Ich fand es berührend, ihn durch den Prozess zu begleiten - hab das weniger als geben denn als Geschenk erlebt. So viel Liebe die da zwischen uns war.
Danach begleitete er mich. Ich bin im Nachhinein sehr glücklich darüber, dass ich sagen konnte was ich brauche, und das für ihn gut ging. Für mich ist das ein sicherer Raum entstanden und mein Vertrauen wurde genährt.
Am nächsten Tag dann die für mich magische Erfahrung mit meinem Mann. In einer gemeinsamen Atemübungen habe ich so tief in meinem Herzen etwas gespürt, was ich kognitiv wusste (ich hab latente Bindungs - Schwierigkeiten, mich ganz tief einlassen fällt mir schwer). Ich stand also vor ihm - und in meinem Herzen war Angst, so ganz tief in diese Verbindung zu gehen. Dadurch, dass wir gemeinsam atmete und miteinander blieben, durfte ich in dem Moment einen ersten Schritt Heilung erleben, mehr ins Vertrauen gehen - unsere Verbinung als heiligen Raum erleben.
Für mich hat das viel verändert- für mich ist es noch tiefer geworden - ich kann m7ch öfter einlassen (also so richtig tief) und auch immer wieder spüren dass mein Herz für den Moment (noch) nicht offen ist. Und damit kann ich in Kontakt mit meinem Mann gehen.

Ich hab öfter gelesen dass Tantra den Weg für Polyamorie geöffnet hat - bei mir ists anders 😀. Es ebnete den Weg für meine Klarheit: diese tiefe Verbindung schaffe ich nur mit einem Menschen. Viel Liebe in mir und diese Form Beziehung möchte ich nur mit meinem Mann.
Profilbild
*******ave
252 Beiträge
Themenersteller 
Vielen Dank für das Teilen eurer ersten Erfahrungen. ❤️❤️❤️

Das ist so spannend und berührend, dass ihr das so ausführlich teilt.
Profilbild
*******ave
252 Beiträge
Themenersteller 
In einer Fotoreihe mit dem Namen "HERZRAUM" durften wir einige unserer Teilnehmer bildlich festhalten und ihre Eindrücke am Ende ihres ersten Seminars teilen.
Da die Fotos und die geteilten Eindrücke uns immer wieder aufs Neue berühren, möchten wir sie auch mit euch teilen...damit ein Herzraum weiteren Herzräumen begegnen darf. ❤️❤️❤️
"Ich bin tief berührt von unserer puren Menschlichkeit!" (Sinja)
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