Mehr brandheiße Inhalte
zur Gruppe
Junges Tantra ❤️‍🔥
3500 Mitglieder
zum Thema
Freunde oder Bekannte im Swingerclub getroffen?184
Mich würde mal interessieren ob es jemanden von euch schon "passiert"…
zum Thema
Freunde, Sauna, Überraschung14
Besuch bei Freunden mit Folgen An einem Samstagnachmittag sagte meine…
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

Wird der Tantriker bald kriminell?

Profilbild
*******Kali Frau
1.245 Beiträge
@*********rgara

Tantramassagen fallen unter Sexarbeit, ebenso Sexualbegleitung.

Die Aufteilung in "gute" und "schlechte" Sexarbeit ist absolut daneben, schürt Vorurteile bezüglich "abweichendem sexuellem Verhalten".
Wohin das führt haben die Nazis vor knapp 100 Jahren eindrücklich bewiesen!


Oder ab wann darf ich den Lingam nicht mehr berühren?
Der Ganzkörper Orgasmus, der sich auch ohne Genitalberührung entladen kann - das ist dann kein "richtiger" Sex?
Meinem behinderten Gast den ich dann auf den letzten Metern der Erfüllung fallen lassen soll?

🤔
****y70 Frau
669 Beiträge
Ich hab nicht alle links und Beiträge gelesen.
Im Ursprungstext oder nordischen Modell verstehe ich nicht, wieso ich als Besucherin eines Tantra Seminars "Zwang" unterworfen bin oder aus0be? Ich mach das doch freiwillig - mit jemand anders der das auch freiwillig macht?

Wenn Prostitution verboten würde oder Sexarbeit - würde dann wohl die Zahl der Vergewaltigungen steigen? Das gern mal in die Runde
*********rgara Frau
8.539 Beiträge
Gruppen-Mod 
Deshalb habe ich ja mehrfach geschrieben, dass Tantramassagen gegen Geld unter Prostitution fallen und gewöhnliche Neotantraseminare nicht.
*********rgara Frau
8.539 Beiträge
Gruppen-Mod 
Zitat von ****y70:
Wenn Prostitution verboten würde oder Sexarbeit - würde dann wohl die Zahl der Vergewaltigungen steigen? Das gern mal in die Runde

Das bitte nicht hier diskutieren, sondern in der dafür passenden Gruppe. Es betrifft weder Tantra noch ist es das Thema dieses Threads.
Profilbild
*******Kali Frau
1.245 Beiträge
Nein, denn das würde ja im Umkehrschluss bedeuten daß Sexarbeitende bezahlte Vergewaltigung erdulden würden und das ist ja nicht der Fall!

Im Gegenteil erschweren solche Gesetze das Durchsetzen von Konsensualität.
Sexarbeitende erleiden eher Gewalt.

Hier eine Untersuchung von Amnesty International

https://www.amnesty.ch/de/laender/europa-zentralasien/irland/dok/2022/sexkaufverbot-gefaehrdet-sicherheit-von-sexarbeit
Profilbild
*******Kali Frau
1.245 Beiträge
Zitat von *********rgara:
Zitat von ****y70:
Wenn Prostitution verboten würde oder Sexarbeit - würde dann wohl die Zahl der Vergewaltigungen steigen? Das gern mal in die Runde

Das bitte nicht hier diskutieren, sondern in der dafür passenden Gruppe. Es betrifft weder Tantra noch ist es das Thema dieses Threads.

Du irrst dich leider denn es betrifft dann auch Tantriker #ZurückInDieSchmuddelecke

Aber es gibt ja genügend fachkundige Untersuchungen (s.o), wir müssen das nicht noch breiter treten.

🙂
*********rgara Frau
8.539 Beiträge
Gruppen-Mod 
Das Thema , ob Vergewaltigungen steigen, wenn man Prostitution verbietet betrifft nicht Tantriker. Da geht es um die gesellschaftlichen Auswirkungen und nicht um die Tantriker.
Profilbild
*******Kali Frau
1.245 Beiträge
die gesellschaftlichen Auswirkungen werden auch wir Tantriker*innen zu spüren bekommen.

Es macht einfach keinen Sinn zu sagen, wir sind die "besseren" Sexarbeitenden.

Es geht hier um gesamtgesellschaftliche Vorstellungen davon wie vor allem weiblich gelesene Menschen ihre Sexualität zu leben haben, und das darf bitteschön nicht zu "abwegig" sein - Wer bestimmt das denn?
Und in welche Richtung wollen wir uns mit solch einem Diskurs bewegen?!

#slutshaming
**********antra Mann
37 Beiträge
https://www.amnesty.ch/de/laender/europa-zentralasien/irland/dok/2022/sexkaufverbot-gefaehrdet-sicherheit-von-sexarbeit

Mon niveau d‘allemand n‘est pas suffisant, aussi je vous expose mon expérience de français dans ma langue en faisant confiance au traducteur.
L’étude est intéressante car elle mets en avant les effets de la loi contraire aux objectifs affichés.
Depuis des décennies la prostitution est interdite, criminalisée. Il n‘y a quasiment plus de prostitués ‘libres’, la prostitution est souvent forcée, gérée par les réseaux de crime organisé. Il y a parfois des scandales, lorsque les filles sont mineures.
La vitrine de la prostitution est le massage, il est donc rapidement assimilée à de la prostitution. A titre d’anecdote je suis un jour entré dans un salon de massage inconnu en demandant les types de massage, la liste commençait par fellation, je suis parti.
*******ias Frau
4.337 Beiträge
@*******Kali

Ich habe mir den von dir Verlinkten Amnesty Artikel https://www.amnesty.ch/de/laender/europa-zentralasien/irland/dok/2022/sexkaufverbot-gefaehrdet-sicherheit-von-sexarbeit durchgelesen.

Darin steht:

Der Bericht macht deutlich, dass es an Daten über die Erfahrungen von Sexarbeiter*innen mangelt und dass die Regierung sich auf veraltete und fehlerhafte Untersuchungen stützt, die Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung mit Sexarbeit in einen Topf werfen.

Genau das soll doch aber beim deutschen Gesetzgebungsverfahren ausdifferenziert werden!

So geht es doch auch aus der von dir auf Seite 1 verlinkten Pressemitteilung des Deutschen Juristinnenbunds hervor:
https://www.djb.de/presse/pressemitteilungen/detail/pm25-06#:~:text=Der

Und die Evaluierung des ProstSchG läuft doch...
§ 38 Evaluation

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend evaluiert die Auswirkungen dieses Gesetzes auf wissenschaftlicher Grundlage unter Einbeziehung der Erfahrungen der Anwendungspraxis und eines wissenschaftlichen Sachverständigen, der im Einvernehmen mit dem Deutschen Bundestag zu bestellen ist. Die Evaluation setzt am 1. Juli 2022 ein. Der Evaluationsbericht ist dem Deutschen Bundestag spätestens am 1. Juli 2025 vorzulegen.
Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/prostschg/
*******ias Frau
4.337 Beiträge
Zitat von *******Kali:
Und in welche Richtung wollen wir uns mit solch einem Diskurs bewegen?!

Wohin "wir" uns mit diesem Diskurs bewegen wollen, kann ich nicht beantworten. - Außer ich benutze den Majestätsplural.
In welcher Richtung ICH den Diskurs als sinnvoll erachte, kann ich beantworten...


1. Ersetzen von Bußgeldvorschriften im ProstSchG durch Straftatbestände.

Aktuell geht es nur um Bußgelder - also Ordnungswidrigkeiten.
Beim Anfangsverdacht einer Ordnungswidrigkeit sind die Ermittlungen der Polizei im Gegensatz zum Anfangsverdacht einer Straftat stark begrenzt.

Zumal der Dienstweg - über die Berufs- oder Gewerbeaufsicht hinzu gerufen zu werden - bürokratisch und langwierig ist.

Würden diverse Ordnungswidrigkeiten aus dem ProstSchG in Straftatbestände umgewandelt, könnte die Polizei sofort dagegen ermitteln. Auf diesem Wege könnte die Polizei auch viel rascher und leichter Beweise sichern, die einen ausreichenden Anfangsverdacht für Menschenhandel liefern, um dementsprechende Ermittlungsverfahren einzuleiten.


2. Mehr Verantwortung/ mehr Sorgfaltspflichten für den Käufer bzw. Kunden von Sexdienstleistungen.

Durch mehr Verantwortung bzw. mehr Sorgfaltspflicht beim Käufer würde der Sexdienstleistungskauf nicht per se kriminell.

Wenn ich mich als Kundin juristisch absichern soll, indem ich mir zum Beispiel vorab den Prostituierten-Pass zeigen lasse, ginge das für mich in Ordnung.
• So hätte ich keine Angst davor, dass ich eines Tages von der Polizei verfolgt werde, weil ich mir eine Tantramassage gekauft habe.
• Sollte die gebuchte Tantra-Masseurin gar keinen gültigen Prostiutierten-Pass vorlegen können, wäre es für mich leicht, zu gehen und diesen Vorfall bei der Polizei anzuzeigen.

Aber Kunden, die einfach so drauf los legen, ohne sich überhaupt den Prostituierten-Pass vorzeigen zu lassen oder Kunden, die beim Sex mit einer Sexdienstleisterin einfach mal das Kondom verschwinden lassen, würden eine Straftat begehen.
Nicht bloß eine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat.
Und bei einer Straftat hat die Geschädigte wesentlich mehr Rechte und Handlungsoptionen. - Und die Rechte der Geschädigten zu stärken, finde ich gut.


3. Adieu Anarchie! *wink* Willkommen Aufbau staatlicher Strukturen

Ich stoße mich am Menschenhandel.
Ich stoße mich daran, dass die BRD Europas größter Umschlagplatz für Menschenhandel ist.
Das ist mir ein Dorn im Auge.
Und durch Anarchie - also ohne staatliche Kontrolle das Sexdienstleistungsgewerbe weitestgehend eigenständig vor sich hin rödeln zu lassen - wird der Menschenhandel doch nicht geringer.

Ja, ich wünsche mir im Sexdienstleistungsgewerbe mehr Regelungen und mehr staatliche Kontrolle und auch mehr Strafverfolgung.

Womöglich befragt mich die Polizei eines Tages mal als Zeugin, weil es zufälliger Weise einen Vorfall in dem Tantra-Massage-Studio gab, in dem ich Kundin bin. - Ja und?
Das fände ich voll in Ordnung.

Bei einem Banküberfall, bei dem ich zufällig anwesend war, würde ich ja auch als Zeugin aussagen. Und wenn einer der Bankangestellten der Bank in den Banküberfall verwickelt war, dann wirft dies zwar ein schlechtes Licht auf diese Bank. Aber nicht auf alle Banken und schon Mal gar nicht auf alle Bankangestellten.
Analog sehe ich das bei den Sexdienstleistern.

Dass in einem Gewerbe, welches bis vor circa 2 Jahrzehnten noch illegal war, viele staatliche Strukturen noch völlig unterentwickelt sind und in ihrer Funktionsfähgikeit noch weit hinter den Gewerben, welche seit hunderten Jahren legal sind, hinter her hinken, ist doch nicht verwunderlich.

Das Ansehen von Banken wird die Sexdienstleistungsbranche wohl nie erreichen. Das wäre utopisch. Aber mehr in diese Richtung zu streben - also mit Berufs- und/ oder Gewerbeerlaubnis, mit Gewerbeaufsicht & mit Berufsaufsicht zu arbeiten - finde ich grundsätzlich gut.
Das trägt zur Normalisierung des einst illegalen Gewerbes bei.

Nun geht es darum, der Anarchie im illegalen Gewerbe nicht weiter nachzutrauern sondern ums Mitgestalten staatlicher Strukturen.

Leider fremdeln viele Sexdienstleister mit dem Staat. Was bedauerlich ist. So ein bisserl mehr Staatskunde - z.B. Bundesrecht ist Bundesrecht, Landesrecht ist Landesrecht und Kommunalrecht ist Kommunalrecht - wäre ein guter Anfang, um sich mit seinem jeweiligen Anliegen an die Abgeordneten zu wenden, die dafür zuständig sind.
Profilbild
*******Kali Frau
1.245 Beiträge
@*******ias

Weitere Infos auch zur Kritik am derzeitigen sog. Prostituiertenschutzgesetz ProstSchG sowie zu Sexkaufverboten findest du auf der Website vom Berufsverband #BesD

Wir wenden viel (ehrenamltiche!) Zeit und Energie in Aufklärung und Transparenz


Vielen Dank für dein Interesse!

😘


http://www.berufsverband-sexarbeit.de
.
*******sara Frau
311 Beiträge
Soll der Gesetzgeber Tantramassage unter Prostition stellen. Ich habe noch keinen Mann erlebt der nicht sexuell hier begreift. Ich wünsche allen wahren Tantrikern, dass sie weiter praktizieren. Die Aussage des TE war klar.
*******ias Frau
4.337 Beiträge
@*******Kali

*puh* Wo soll ich bloß anfangen?
Ich bemerke, dass du hier dem Diskurs ausgewichen bist, gar nicht auf meinen Beitrag eingegangen bist und mir stattdessen den Link vom BesD gegeben hast.

Nun, die Webseite des BesD kannte ich bereits. Gelegentlich sah ich mir Videos auf eurem Youtube-Kanal an. Doch ehrlich gesagt: Vor diesem thread hatte ich eure Webseite zuletzt 2023 besucht. Denn meines Erachtens ist das keine gute Quelle.

Die Verweisung des Antrags der CDU-CSU-Fraktion an den Familienausschuss im Februar 2024, beziehungsweise die Terminsetzung durch den Familienausschuss im Juli 2024 für die Anhörung am 23. September 2024 und all die ab Ende August eintrudelnden Stellungnahmen dazu, die hatte ich auf der Webseite des Bundestages verfolgt.

https://www.bundestag.de/ausschuesse/a13_familie/Anhoerungen/1014382-1014382


Nun, aufgrund deiner Verlinkung habe ich mir eure Webseite zu

"POLITIK
—————–
Veranstaltungen, Stellungnahmen, Pressemitteilungen und News"
https://www.berufsverband-sexarbeit.de/index.php/aktuelles/politik/

noch ein Mal angeschaut und weiß wieder, warum andere Quellen viel mehr nach meinem Geschmack sind.


Mein Feedback

Die rechte Spalte zu "Online Veranstaltungsreihe: Eine Stunde – Ein Thema" finde ich völlig in Ordnung.
Dort sind ja unter anderem auch die Themen veröffentlicht, die ich bereits auf eurem Youtube-Kanal gesehen habe. Und so manche davon fand ich durchaus gut gemacht.

Doch in der linken Spalte, da gebt ihr dem Thema eurer Gegner: "Nordisches Modell/ Sexkaufverbot" eine riesige Bühne. Der Schwerpunkt eurer politischen Arbeit scheint auf dem "Wir sind dagegen."-Prinzip zu fußen. Und ich mag es nicht so, wenn sich Vereine, Gruppierungen oder auch Einzelpersonen primär über ihren Gegner definieren.

Auch andere Überschriften fallen doch eher negativ auf.

11. April 2024
Neue Studie der Deutschen Aidshilfe beweist: Nicht die Sexarbeit an sich ist ein Problem – es braucht bessere Arbeitsbedingungen!

Diese Überschrift finde ich verdammt unglücklich.

Ich an eurer Stelle würde es meinen Gegnern überlassen "Sexarbeit" + "Problem" in einem Satz zu bringen.
So etwas tun Gegner gerne & möglichst oft, damit sich auch schön in die Köpfe aller Menschen einprägt, dass Begriff "XY" mit "Problem" verbunden ist.

Der gesellschaftliche Effekt wirkt auf die betroffenen Menschen wie Gift.

*frage* *frage*
Warum macht ihr den Job eurer Gegner?
Warum sprecht ihr nicht einfach die Wünsche eurer Zielgruppe an?

Also ich an eurer Stelle hätte geschrieben:
"Neue Studie der Deutschen Aidshilfe beweist: Es braucht bessere Arbeitsbedingungen."
Während ich den Begriff "Sexarbeit" möglichst oft mit positiven Attributen in einem Satz bringen würde.
Denn ich an eurer Stelle würde es als meinen Job betrachten, dafür Sorge zu tragen, dass sich positive Verknüpfungen mit dem Begriff "Sexarbeit" einprägen.


Das bemerkenswert Positive an diesem Überschriftsbeispiel ist, dass ihr überhaupt ein Mal eine andere Organisation, die sich gegen das pauschale Sexkaufverbot ausgesprochen hat, in einer Überschrift erwähnt!

Ansonsten erwecken all die Überschriften zum "CDU-CSU-Antrag/ Freierbestrafung/ Nordisches Modell/ Sexkaufverbot", ja doch eher den Eindruck, dass der BesD allein auf weiter Flur gegen das drohende Unheil ankämpfe. *panik*

Dabei haben sich neben dem BesD 22 andere Organisationen gegen ein pauschales Sexkaufverbot ausgesprochen. (Sowohl die Mehrheit der angeforderten als auch die Mehrheit der unaufgeforderten Stellungnahmen sind dagegen.) Darunter waren auch staatliche Stellen wie Vertreter des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e. V. und des deutschen Städtetags. Allein in Bezug auf die Stellungnahme der Polizeigewerkschaft wären Schlagzeilen drin gewesen wie:

• Polizeigewerkschaft tritt für klare Abgrenzung von legaler, freiwilliger Sexarbeit und illegaler Prostitution ein.

• Polizeigewerkschaft fordert Freiern eine Mitverantwortung aufzuerlegen und die Unterstützung von Zwangsprostitution unter Strafe zu stellen.

• Polizeigewerkschaft fordert personelle und finanzielle Stärkung für die Fachdienststellen der Polizei sowie der Fachberatungsstellen der bufaS e.V.

• Polizeigewerkschaft fordert den Ausbau der „Runden Tische“ für einen ganzheitlichen Ansatz.

Tja. Aber solche Überschriften hätten wohl den Eindruck geschmälert, dass der BesD allein auf weiter Flur für die Sexarbeiter:innen gegen den Staat kämpft.

Stattdessen scheint mir der BesD mit Schlagzeilen wie
10. Dezember 2024
Ampel-Aus und Aus für die Sexarbeit? Kommt das nordische Modell?
doch lieber Ängste zu bespielen. *panik*


Transparenz?

Nun. Mir erschließt es sich nicht, warum ihr erst am 13. September - also erst 10 Tage vor der Anhörung des Familienausschusses(!) - die Anhörung am 23. September ankündigt habt.
Die Tagesordnung ging doch bereits am 31.Juli 2024 raus.
Und die politische Sprecherin des BesD war dabei ebenfalls in der Liste der angeforderten Sachverständigen gelistet.

Auch fehlt der Link zum Ausschuss. https://www.bundestag.de/ausschuesse/a13_familie/Anhoerungen/1014382-1014382 Dort könnte der interessierte Bürger lesen:

Zeit: Montag, 23. September 2024, 14 bis 15.45 Uhr
Ort: Berlin, Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal 2.200

Die öffentliche Anhörung wird live unter http://www.bundestag.de ausgestrahlt und ist danach in der Mediathek abrufbar.


Falls Sie passiv auf der Tribüne an der öffentlichen Anhörung teilnehmen wollen, übermitteln Sie bitte zur Anmeldung Datum und Thema der Anhörung, Name und Vorname sowie Geburtsdatum bis zwei Arbeitstage vor der Sitzung an

[weitere Aufklärung über die Anmeldung als Zuschauer]


Aber der Link zum Ausschuss fehlt.
Und der BesD informiert auf seiner Webseite auch nicht über die Möglichkeiten online oder vor Ort zuzuschauen.

*frage*
Wolltet ihr die Hürde für Zuschauer hoch setzen?


Am 18. September - 5 Tage vor der Anhörung - erfolgt am Ende eures Artikels "Stellungnahme | Unsere Positionierung zum Sexkaufverbot-Antrag der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag" eine wahre Fleißarbeit.
https://www.berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2024/09/18/stellungnahme-unsere-positionierung-zum-sexkaufverbot-antrag-der-cdu-csu-fraktion-im-bundestag/

*frage*
Anstatt den einen Link auf die Anhörung des Familien-Ausschusses am 23. September 2024 zu setzen, kopiert ihr 29 der dort veröffentlichten Bundestagslinks? WTF! Warum?

Das ist doch ganz schön viel Arbeit, um Menschen vom Ausschuss des Bundestages fern zu halten. *puh*

Übrigens: Eure Arbeit ist unvollständig.
Zwischen dem 21.08.2024 und dem 23.09.2024 hat der Ausschuss 11 angeforderte und 31 unangeforderte Stellungnahmen zur BT-Drucksache 20/10384 veröffentlicht.
Die letzten 13 Stellungnahmen kamen nach dem 18. September.
Die fehlen noch in eurer Linksammlung.



Lass es mich so sagen: Ich habe schon so einige Webseiten von Berufsverbänden der unterschiedlichsten Branchen besucht. Jeder dieser Berufsverbände vertrat die Interessen seiner Mitglieder gegenüber dem Staat. Doch kein einziger dieser Berufsverbände verfolgte dabei einen derart desintegrativen Ansatz wie der BesD e.V..
Profilbild
*******Kali Frau
1.245 Beiträge
Vielen lieben Dank für deine Anmerkungen.
🙂
Tausch dich mit der Community zu heißen Themen aus oder starte selbst eine Diskussion.
Jetzt kostenlos anmelden