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Energiearbeit weiterdenken

*********rgara Frau
8.684 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Energiearbeit weiterdenken
Heute habe ich von einem lieben Freund einen link zugesandt erhalten. Darin geht es um kollektive Informationsfelder und ihre Wirkung. Wie wir sie füttern und sie auch uns beeinflussen.

Ich habe mich mit dieser Frage , was schenke ich Energie und Aufmerksamkeit und was sind die Folgen, in letzter Zeit verstärkt beschäftigt. Und es ist nach dem Beitrag auch klar, warum ich dann einen solchen link erhalte.



Wenn ich das weiterdenke, frage ich mich, ob wir tantrische Großveranstaltungen organisieren sollten.

Ich frage mich , ob ich nicht mit Widerstand gegen bestimmtes Gedankengut genau dessen Feld füttere ( weil Energie der Aufmerksamkeit folgt ). Sollten wir nicht stattdessen bewusst Energie und Aufmerksamkeit in das stecken, das wir fördern und vermehren wollen?

Und mir wird bewusst, dass durch diese Gruppe ebenfalls ein Feld entsteht, in das wir alle Energie investieren und das unsere Realität mit beeinflusst und verändert.

Was meint Ihr dazu ?
****_71 Frau
1.665 Beiträge
Es ist nicht immer einfach, aber ich versuche mich immer mehr auf das zu fokussieren was ich möchte und weniger auf die Dinge, die ich nicht will. Im darüber Nachdenken wie ich es erreichen kann, darf ich noch einen offeneren Geist entwickeln. Mein Hirn schlägt mir automatisch eher Gedanken im Sinne von „das geht nicht weil…“ vor.

Und just heute begegnet mir dieses Bild:
Ich frage mich , ob ich nicht mit Widerstand gegen bestimmtes Gedankengut genau dessen Feld füttere...
Ja, so füttern wir es einerseits durch unserere Aufmerksamkeit und die daraus entstehenden Gefühle.

Und andererseits nehme wir uns damit den Raum für andere oder weitere Aufmerksamkeiten.

Mit Widerstand verbraten wir die meiste Lebensenergie und damit Kreativpotentiale.
*********rgara Frau
8.684 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Und jetzt noch größer gedacht. Wenn ich die Gesellschaft verändern will und das derzeitige Klima.

Wo hinein investiere ich meine Aufmerksamkeit? Welche Felder kann ich füttern , um etwas zu verändern oder sogar schaffen?
Zitat von *********rgara:
Und jetzt noch größer gedacht. Wenn ich die Gesellschaft verändern will und das derzeitige Klima.

Wo hinein investiere ich meine Aufmerksamkeit? Welche Felder kann ich füttern , um etwas zu verändern oder sogar schaffen?

Das funktioniert vermutlich so nicht, weil der Fokus zuerst mal wieder dort ist, wo der Widerstand her kommt. An der Stelle sehe ich den entscheidenden Dreh und Angelpunkt.

Ich erlebe z.b. die Experimente mit Bürgerräten so, das sie trotz all dem Fokus etc brauchbare Lösungsansätze entwickeln können, einzelnen Menschen traue ich das nur revolutionär exotisch seltenen Exemplaren zu. Und darauf zu warten führt erst mal nirgens wo hin.


Die Idee oder der Wunsch, das ich die Gesellschaft verändern könnte, ist in meinen Augen in der Regression begründet, in kindlichen Allmachtsfantasien, wo es auch keinerlei andere Auswege gab. Die Idee und der Wunsch ist 1:1 die Folge des Widerstandes auf beiden Seiten, und schon deßhalb bedenklich.

Ich habe in meinem Leben öfter historische Momente mit erlebt, und die Bedürfnisse der Beteiligten, die neuen Ideen zu verbreiten und unters Volk zu bringen, und sich für Akzeptanz und Anerkennung einzusetzen.

In allen Fällen passierte durch die Verbreitung der Ideen etwas anderes, immer auch Teils Gegenteiliges.

Wenn ich die Gesellschaft ändern will, dann muss sie sich dagegen schützen. Weil sie nicht wissen kann, was hinten bei rum kommt.

Ich kann nur ich sein und meinen Weg gehen, u.a. auch im Sinne von "Vorbild".
Profilbild
**********ultur
849 Beiträge
"Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt" (Ghandi)

Wir zerreden zu viel statt zu handeln.
Fängt ein jeder bei sich an, mit in Liebe sein, mit sich und seinem Umfeld, ohne Be- und Verurteilung durch den Alltag zu gehen - was geschieht dann? Es entsteht ein Dominoeffekt und das Umfeld beginnt sich auch zu verändern. Wir kennen das aus unzähligen Bildchen in fb & Co. Somit entsteht ganz automatisch ein kollektives Feld.

Nur - wir sind und werden auch keine Götter ... wir bleiben Menschen, die jedoch lernen können genau wahrzunehmen, wie die Energien im Umfeld sind und wie ich sie verändern kann - dies beginnt immer mit meiner Reaktion. Darin sehe ich die Aufgabe, sich darin gegenseitig zu unterstützen, diese Kenntnisse und Erfahrungen zu teilen und weiterzugeben. Wobei wir selbst auch immer sehr achtsam sein dürfen, wohin denn die eigene Aufmerksamkeit wirklich geht, dies wurde ja bereits angesprochen.

Vor 18 Jahren habe ich die Ausbildung zur geisitig-energetischen Heilerin der neuen Zeit gemacht. Klingt hochtrabend, ist jedoch genau das, um was es geht ... die eigene Sensibilität, Intuition und das Bauchgefühl zu schulen - ohne groß Firlefanz.

Tantra oder Energiearbeit oder ... weniger reden, schreiben - mehr tun.
******ore Frau
4.882 Beiträge
Für mein Verständnis führt der Weg über eben diese Auflösung der Schatten.
Es geht über die Beleuchtung des Unterbewusstseins, aber genau da zeigen sich die Widerstände.
Wir denken, sie schützen uns. Das tun sie auch, aber ebenfalls halten sie uns ab.
Dabei erlebe ich gerade eine kollektive Bewegung, sich zu unterstützen.
Als Traumatherapeutin mit dem guten Werkzeug ausgerüstet, ist es manchmal schwer, das individuelle Tempo und die Art und Weise von zutiefst traumatisierten Menschen zu erleben.
Die meisten kennen den Spruch
"Eine Schraube mit einem Hammer in eine Wand hauen zu wollen, macht nur sehr begrenzt Sinn".
Aber auch:" Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht ".
Thomas Hübl (einer der modernen integralen Philosophen) praktiziert kollektive Traumaheilung mit 1000 Menschen sehr verantwortungsbewusst.
Solche Menschen haben meine volle Wertschätzung.
Da geht es für mich lang und es beginnt immer bei mir selber.
*********lebee Mann
2.391 Beiträge
How Flowers talk to bees . . .
@*********rgara Wo hinein investiere ich meine Aufmerksamkeit? Welche Felder kann ich füttern , um etwas zu verändern oder sogar schaffen?

. . . indem Du dorthin gehst, wo die Musik spielt. Wo Du Nektar findest. Du dich willkommen fühlst . . .

Wenn man nach dem Video geht . . .



. . . aber vermutlich geht den meisten von uns diese Wahrnehmung ab.

Also ich zumindest mach‘ das im Kleinen. In kleinen Kreisen. Im richtigen Leben.

Und auf diese grosse Gruppe hier bezogen . . . gehe ich mit meinen Beiträgen nach denen ‚fischen‘, die - wie die vielen, vielen Bienen da draussen - mit mir in Resonanz treten.

Die anderen Bienen fliegen dann einfach weiter, wenn sie merken, dass ich ‚besetzt‘ bin.
*********rgara Frau
8.684 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Was haltet Ihr von der Idee, dass so viele Menschen wie möglich zeitgleich beispielsweise dasselbe meditieren oder Matntra singen. Sowas wäre doch theoretisch über das Internet organisierbar.
Theoretisch weltweit.
Ein Riesenimpuls an Wertschätzung und Herzoffenheit.

Müsste das nicht eine starke Wirkung auf die Informationsfelder überall haben?

Klar fängt jeder bei sich an, aber der Knackpunkt ist doch die bewusste Nutzung von Gruppenenergie , die um so vieles stärker ist als die einzelner.

Man müsste es auch nicht Tantra nennen. Theoretisch könnte man es sogar als beten für den Weltfrieden initiieren. Je nachdem , worauf es die bessere Rsonanz gibt. Wobei ich mir eine religionsübergreifende Initiative wünschen würde...
******ore Frau
4.882 Beiträge
Gemeinsames Meditieren gibt es z.B. auch:
Lynn McTaggart "The Power of eight" jeden Abend um 20 Uhr.
***im Mann
1.029 Beiträge
Moin, ich habe mir das Video vom Anfang nicht ganz angehört, das tat mir nämlich nicht gut. Ich kann auch beschreiben, warum, und das (davon bin ich überzeugt) ist wichtig. Denn Erleuchtung zeigt sich gerade darin, dass man genau hinschaut und "die Geister trennen" kann.
Es ist bestimmt eine gute Idee, gemeinsam zu meditieren. Vor einiger Zeit war ich bei einem Transitions-Festival, das war der heiße Sommer vor zwei Jahren, kurz nach der Zeit, in der alles verboten war. Die Idee war, dass wenn genügend Leute üben, gewaltfrei zu kommunizieren und respektvoll und aufmerksam miteinander umgehen, der Krieg aufhört. Das haben wir nicht geschafft, aber es hat nach unserem Regentanz immerhin wieder Regen auf die Felder gegeben.
Kurz gesagt: Statt Theorien zu verbreiten, gilt es Liebe zu ÜBEN. Immer kritisch sein, wenn jemand Behauptungen aufstellt und Gefühle weckt, die dazu geeignet sind, Menschen zu spalten. "Informationen" sind meist aus zweiter und aus dritter Hand, dann ist es redlich, die Möglichkeitsform zu verwenden: Er/Sie sagte, es SEI so und so.....
Zitat von *********rgara:
Was haltet Ihr von der Idee, dass so viele Menschen wie möglich zeitgleich beispielsweise dasselbe meditieren oder Matntra singen. Sowas wäre doch theoretisch über das Internet organisierbar.
Theoretisch weltweit.
Ein Riesenimpuls an Wertschätzung und Herzoffenheit.
Sowas gibt es schon in verschiedensten Formaten, von der Globusumspannenden Tanzparty für den Weltfrieden bis zur weltweit zeitgleichen Meditation. Ich hab nur keinerlei Schlagworte in Erinnerung. Sowas gibt es auch schon richtig lange, das Rainbow Festival z.b. (incl Tantra) fällt mir doch ein.
*********rgara Frau
8.684 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
@******Fox Danke! Das war mir bisher nicht bekannt. Damit kann jeder, der gerne etwas ändern möchte und sich angesichts der Welt um uns herum hilflos fühlt , eine passende Veranstaltung suchen und damit dazu beitragen, dass sich etwas ändert.
Und das macht doch Hoffnung oder?
******ore Frau
4.882 Beiträge
Vielleicht kann man ja solche Angebote in einem Thread bündeln.
Man muss sich allerdings bewusst sein, ob das regelmäßige Praktizieren zum individuellen Tagesablauf passt.
Abends um 20 Uhr bin ich oft unterwegs und habe das Ritual dann wieder fallen gelassen.
******ele Frau
1.942 Beiträge
Solche Aktionen gibt es schon seit vielen Jahren in Facebook (FB ist nicht NUR sch....! *zwinker* ).

Wichtig finde ich, dass jeder Einzelne, und so viele wie möglich, ihre Energie/Frequenz/Schwingung hoch halten im Bereich des göttlichen Lichts, Frieden, Liebe, Freude, und dies auch anderen schenken/schicken.

Und alle niederschwingenden satanischen Energien wie Angst, Schuld, Erniedrigung, Scham zu meiden.
*********rgara Frau
8.684 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
@********aika

Grundsätzlich schöner Gedanke.

Es ist allerdings nicht wirklich hilfreich Angst und Sxham zu vermeiden. Wenn ich sie vermeide, füttere ich sie.
Ich sollte sie schon angenommen haben und mich damit lieben können. Um dann eben bewusst sagen zu können, dass ich sie wahrnehme, aber nicht füttere. Und wenn ich in die Welt so schaue ist sie voll Angst und DAGEGEN . Und viele Menschen füttern dieses Feld.

Und dem wünsche ich mir ein Umbesinnen gegenüberzustellen.
Durch bewusste Energiearbeit in Richtung das Fördern, wovon ich mehr haben möchte ( Wertschätzung, Verbundenheit, Herzoffenheit).
******ele Frau
1.942 Beiträge
Das ist richtig, wenn ich gegen etwas bin, verstärke ich dieses. Deshalb (es gelingt mir noch nicht immer, ich übe noch) bin ich nicht dagegen, sondern meide entsprechende Situationen insofern, dass ich mich nicht mitreissen und beeinflussen lasse.

Mutter Theresa sagte mal so treffend "Ladet mich nicht zu einer Anti-Kriegs-Demo ein, sondern zu einer Friedens-Demo." Wenn man die Energien von "Anti-Kriegs-Demo" und von "Friedens-Demo" auf sich wirken lässt, und vergleicht, spürt man richtig den Unterschied. Achtet mal im Alltag darauf, wie viele Veranstaltungen vom Titel her dem ersteren entsprechen! Und somit das Gegenteil von dem bewirken, was eigentlich gewollt wäre.

Es ist wie an einer Weggabelung. Ein Weg ist die satanische Dunkelseite, der andere die göttliche lichtvolle Seite. Ich entscheide mich, welchen Weg ich gehen möchte. Unabhängig davon, welche Entscheidung andere für sich treffen.
*********Sound Frau
223 Beiträge
Hello...
Also ich für meinen Teil schaue, trotz aller Widrigkeiten, stets optimistisch und voller Hoffnung auf die Welt,die Erde,die Zukunft,die Menschen.
Wenn jeder denkt es würde nicht besser werden ist mir die Wahrscheinlichkeit zu hoch das es so bleibt.
Da weigere ich mich.
Wir können das,ich glaube daran.
Jeder ist Wichtig..Alles hängt zusammen..
Ich liebe,nicht immer, nicht jeden aber viel...vor allem das Leben...nicht immer meins aber doch genug um mich glücklich zu fühlen.
So teile ich mein Verständnis von Glück.
Liebe macht Seelig,so viel Seeligkeit erträgt sich selbst nicht immer als Mensch. Ist aber okay...alles braucht seine Zeit..
Im "Guten" oder Einklang mit der Energie zu sein..
Ich lasse mich gerne beeinflussen und kann eh nichts dagegen tun..aber noch mehr beeinflusse ich selbst weil ich meine positiven Gefühle frei schwingen lasse..
In nem bestimmten Teil meines Geistes male ich mir die schönsten Zukunftsvisionen aus. Negativ kann jeder aber wieso fällt es in Gut so schwer?!
Es geht nicht drum das es funktioniert aber es eröffnet Möglichkeiten.
Ich möchte glauben..an Menschen,Natur,Leben und Endlichkeit.
Dennoch energetischen Verbundenheit über Zeit hinweg.
Ich sehe es als positive Investition in die Zukunft..nicht meiner sondern der aller.
Umso mehr desto besser und schöner...ganz ohne Zwang und nur wer wirklich Energie über hat und sie nicht irgendwo abzweigt.
Die Hoffnung darf nie sterben, sie ist alles was wir haben wenn es sonst nichts mehr gibt.
Ich finde Menschen sind ganz erstaunliche Wesen ,die sich ihres Potentials noch nicht bewusst sind.
Wir könnten den Himmel auf Erden haben und mit etwas Glück und Zuversicht, Glauben und Hoffnung kann das schon noch werden irgendwann. Weil was es dazu benötigt haben wir alle in uns!
Vielleicht wäre alles viel leichter wenn es vielleichter wäre..
Dogmatismus ist nicht meins aber ich hätte nichts dagegen wenn jemand sowas organisiert dabei zu sein.
Wäre interessiert!
Liebe Grüße
*********rgara Frau
8.684 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Danke @********aika .

Die Unterscheidung in satanisch und göttlich finde ich allerdings kulturell zu belastet. Da ist man innerlich wieder schnell im dafür oder dagegen.

Da wir in einer Dualität leben, sind zwei Seiten einer Sache oft dasselbe nur aus verschiedenen Blickwinkeln.

Vielleicht wäre konstruktiv und destruktiv neutraler?
Oder schlicht pro und kontra Energie?
******ele Frau
1.942 Beiträge
Zitat von *********rgara:
Die Unterscheidung in satanisch und göttlich finde ich allerdings kulturell zu belastet. Da ist man innerlich wieder schnell im dafür oder dagegen.

Auch.

Wenn man es jedoch aus einer höheren Perspektive, universell oder gar multiversell betrachtet, geht es viel viel weiter. Unsere für uns sichtbare Welt ist sooo wahnsinnig winzig im Vergleich zum für uns noch Unsichtbaren. Aber das würde hier zu weit gehen und OT werden. Besinnen wir uns auf das, was wir in unserem bescheidenen Rahmen tun und bewirken können. Das ist wertvoll und wichtig.
***im Mann
1.029 Beiträge
Spannendes Thema. Dazu gehört nämlich auch, dass es manchmal Konflikte gibt, und wer etwas tut, kann dabei auch Fehler machen. MAn kann Schuld auf sich laden, wenn man aus Liebe gehandelt hat. So sehr die Innenschau, das Meditieren und die Phantasie ihr Recht haben, ist das Tun entscheidend. Bei Spirituellen besteht auch die TEndenz, sich zurückzuziehen. Wer nur noch in seiner Blase lebt, nicht mehr anderen zuhört oder manche Nachrichten nicht mehr hören will, kann "teuflisch" beeinflusst werden. Jesus hat den Teufel reden lassen und ihm seine Antworten gegeben. (Nebenbei: Das griechische Diabolos meint "Durcheinanderwerfer", das aramäische Satan meint "Ankläger"). Im Lichte leben bedeutet für mich, sich die Sachen im Licht anzugucken und dann "erleuchtet" zu handeln. DEshalb war die Bemerkung wichtig, dass Scham und Angst - und auch Schuld - zum Leben gehören. Deshalb ist das Vertrauen in den guten Geist, der die Schwachen liebt, und in die eigenen Fähigkeiten trotz allem "Bösen" so wichtig.
*********rgara Frau
8.684 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Das christliche Konzept von Schuld ist kein hilfreiches Energiefeld für mich. Ich sage das lieber so , dass Handeln Konsequenzen hat, für die ich verantwortlich bin das hat allerdings da Grenzen, wo jemand anderer verantwortlich ist für den Umgang mit seinen Gefühlen.

Das sich zurückziehen Spiritueller in eigene Blasen erklärt sich aus dem Beitrag als logische Folge davon, daß man anzieht, wem man Energie und Aufmerksamkeit schenkt.

Wenn ich also vom Weltuntergang überzeugt bin, habe ich eine Art Filter und werde es überall bestätigt finden. Obwohl ich dagegen bin , trage ich dazu bei ihn zu "fördern".

Anderes Beispiel. Internettrolle. Je weniger Aufmerksamkeit sie erhalten, desto weniger Bedeutung haben sie.

Manchmal muss man allerdings das destruktive in den Fokus rücken. Wenn davon reale Gefahr ausgeht beispielsweise.

Dass Diabolos Durcheinanderwerfen heißt und Satan Ankläger ist eine interessante Info für mich. Diese Bezeichnungen lassen eher erkennen, dass das Destruktive auch eine Funktion hat.
So wie ein reinigendes Gewitter. Sowas geht oft dem Neuanfang voraus.
*********rgara Frau
8.684 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Der sogenannte Kampf des Bösen und des Guten, von Licht und Dunkelheit, Chaos und Ordnung, Zerstörung und Neuaufbau, ist ein ständiger Kreislauf. Indem nach meiner Wahrnehmung die Welt als Ganzes betrachtet, als riesiges System, immer wieder überall nach einem Gleichgewicht zwischen diesen Dualitäten strebt.

Es ist eine Illusion davon zu träumen, das Gute gewinnt eines Tages und sie lebten friedlich bis an ihr Ende. Aber so wurden wir alle sozialisiert. Das entspricht nicht der Realität und muss zu Frust führen, außer ich verstehe wie es wirklich ist.
Toller Thread, Danke allen.

Ich nehme immer wieder an Aktionen teil, die mich ansprechen ins Handeln zu kommen.
So war ich zwei Jahre bei einer Intensionsgruppe, seit dem sie aus realen Treffen ins Zoom ging, interessiert es mich deutlich weniger.

Ich nahm letztens an einem One Day Singen mit 600 Menschen teil. Schöne Energie.

Und gehe gern zum Liebe tanzen oder zu einer Kuschelparty.

Auch Tantra oder andere Treffen mit Menschen mag ich lieber in der Realität als auf fb oder Zoom.

Und die Idee reale Treffen zu organisieren finde ich gut. Jeder in seinem Umfeld mit seinen Möglichkeiten. Das habe ich auch 23 Jahre in meinem Seminarhaus gemacht. Was ich C. bedingt dann aufgegeben habe.
***im Mann
1.029 Beiträge
Zitat von *********rgara:
Es ist eine Illusion davon zu träumen, das Gute gewinnt eines Tages und sie lebten friedlich bis an ihr Ende
Mißtraue jedem Heilsversprechen! Die Vertröstung auf bessere Zeiten "nach diesem Leiden" hat nur den Herrschenden genutzt - ob in der DDR (nach dem real existierenden kommt der wahre Sozialismus), bei Hitler ("Endsieg"), ob in der Kirche oder bei der Bahn (wenn erst die Strecken modernisiert sind, fahren die Züge). Nein - Heil entsteht, wenn wir heute Liebe üben, heilen, heil werden. Dass die Kirche aus der Botschaft vom Reich Gottes/Himmelreich, das "unter uns" ist, eine Vertröstung aufs Jenseits gemacht hat, ist eher politisch als theologisch begründet.
Nebenbei noch mehr Wortdröselei: Das Deutsche "Heil" hängt zwar auch mit heilig zusammen, viel Interessanter finde ich aber die Wendung zum englischen "whole" (heil bedeutet rund und ganz) und die sprachliche Nähe zu hell - englisch Hölle und Frau Holle...
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