Es scheint auch in so einer Gruppe wie hier wichtig zu sein, dass präzise formuliert wird, um welche Art von Massage es geht. Evtl auch, ob sich die Frage an alle richtet, oder eher an die Profis.
Obwohl ... ob privat oder professionell, ich spreche auf jeden Fall Wünsche und Grenzen im Vorgespräch mit den Massagegästen ab - da soll es schließlich keine böse Überraschung im nachhinein geben.
Ich spreche jetzt von Tantramassagen, weil die Frage innerhalb der Tantragruppe das für mich nahe legt und der Themensteller nichts gegenteiliges hat verlauten lassen.
Ich massiere dabei nackt, so wie mir das in der Ausbildung (TMV) beigebracht wurde, und weil ich mich so auch mit meinen Gästen am wohlsten fühle.
Beim Vorgespräch sind wir normal angezogen und die Begrüßung zur eigentlichen Massage findet im Lunghi statt (Masseur ebenso wie Gast).
Im Vorgespräch kann mein Gast aber natürlich Wünsche äußern und seine Grenzen festlegen: Wer nicht völlig nackt sein möchte, kann natürlich den Schlüpfer anbehalten. Oder wenn nicht gewünscht ist, dass ich völlig nackt bin, dann lasse ich z.B. einen Schlüpfer an - so wie der Gast das braucht.
Aber abgesehen von solchen Fällen bin ich während der Tantramassage unbekleidet.
Ich brauche auch nicht eine Hose, um meinen Gast nicht mit dem Lingam zu berühren: ich habe doch gelernt, mich entsprechend zu bewegen und positionieren, wenn solche Berührungen nicht gewünscht sind.
Während der klassischen Tantramassage habe ich keine Erektion - aber wenn so etwas bei einem Masseur vorkommt: das ist eine schlichte physiologische Reaktion. Wer sich mit Tantra beschäftigt, kommt immer wieder dazu, seine Gefühle und Reaktionen wahrzunehmen, anzunehmen, aber das heißt nicht, dass man ihnen nachgeht.
Eine Kollegin von mir erklärt im Vorgespräch, dass sie während der Massage oftmals tropfnass wird. Auch das eine rein physiologische Reaktion, kein Ausdruck von besonderer Geilheit. So weit ich informiert bin, hat bisher noch kein einziger Gast sie deshalb gebeten, ein Höschen anzulassen.