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Tantra Massage und Berührungen

*******iol Paar
260 Beiträge
Themenersteller 
Tantra Massage und Berührungen
Hallo,
meine Freundin würde bereits von einer Dame massiert und hat es sehr genossen. Nun steht eine massage bei einem Mann an und wir haben uns darüber unterhalten.
Wir haben uns gefragt, was oder wie ist es eigentlich mit gegenseitiger Berührung während einer Massage. Sie meinte wenn es sich ergibt oder sie während der Massage das Gefühl oder verlangen hat ihn evtl. zu berühren. Ist so etwas ungewöhnlich oder vielleicht sogar ein absolutes Tabu?
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**********ultur
842 Beiträge
Es gibt eine klare Rollenverteilung - in aktive, gebende Person und passive, empfangende Person. Zu einer Tantramassage gehört keine Interaktion ... zumindest auf professioneller Basis ist das der Fall.
Ich mache es auch im privaten Rahmen so! Es ist für mich stimmiger! Am besten vor der Massage besprechen.
*********CK75 Mann
32 Beiträge
Berührung ist okay, solang diese nicht mit aktiven Aktionen einhergeht, quasi Hand aufs Bein, aber ohne zu streicheln, etc.. Schließlich soll die empfangende Person doch auch bei sich sein und nicht bei der gebenden Person.
Ich schließe mich im Kern den vorhergehenden Beitrag Gebenden an. Professionelle Tantra-Massagen bedingen eine klare Rollenverteilung: der eine gibt, der andere nimmt. Hand auflegen, Rücken anfassen ..., sollte den Rahmen nicht sprengen. Der o. die Gebende trägt die Verantwortung dafür, dass der/die Nehmenden bei sich bleiben, auch wenn der/die Nehmenden mehr möchte. So war es bei meinen Massagen bei Ananda in Köln.
Bei einer nicht professionellen Session gibt es bestimmt Varianten von---bis. Freestyle. Wäre aber am Ziel, dass der/die Nehmenden ganz bei sich ankommen, vorbeigehandelt.
LG Snapshot
*********ntra Mann
58 Beiträge
Gilt für mich im privaten Rahmen ebenso. Um sich auf sich selbst einzulassen bzw bei sich selbst anzukommen wäre es für den Nehmenden nur kontraproduktiv, zwischendurch auch zum Gebenden zu werden. Kurze Berührungen ohne "Hintergedanken" dagegen finde ich nicht störend. Ich spreche bei jeder Massage über die klare Rollenverteilung.
Würde ich dafür "bezahlen", dann wollte ich ein komplettes Geschenk, dann wollte ich auch eine klare Grenze, das ich diese empfangenen Berührungen geschenkt bekomme. Ich wollte dieses Empfangen ganz und gar erleben. Würde ich "zurück" berühren, wäre ich nicht mehr in meinem Space am Erleben, sondern in einem "Wir-Space". Damit ginge mir zu viel Potential meiner inneren Tiefe zu mir verloren, wozu ich die Tantramassage ja in Wirklichkeit möchte.

Auf der anderen Seite glaube ich an etwas heilendes für manche Menschen, wenn sie Intimität als Geschenk erleben können, oder sogar in einer heilenden Hinsicht ähnlich Sexulogical Bodywork. Das hat für mich aber keinerlei Reiz, ich gehe da nicht mit in Resonanz, kann mich also auch nicht rein fühlen. Aber so viel ich darüber gelesen habe, funktioniert beides auch eher nur, wenn die Grenzen der Berührungen klar eingehalten werden, also ein Empfangender nichts nimmt, ausser den Geschenken. Und auch nichtś nimmt, ausser sich ganz hin zu geben.

Als Teil vom Liebesspiel finde ich sie ein wunderschönes sich annähern, ein sich aufeinander einstimmen oder einschwingen.

Es Tantramassage zu nennen wenn das Bedürfnis nach erotischem Erleben da ist, passt für mich nicht zusammen, kann Mensch aber ruhig so machen.
****88 Mann
540 Beiträge
@*******iol : die Frage hat keine Ja oder nein . Sondern das ist von Situationen abhängig und Menschen.
Ich mag persönlich wenn ich erst passiv bleibe und nur genieße danach kann ich gegenseitig anfangen zu berühren. Das ist auch wichtig wer massiert.
*****a76 Frau
718 Beiträge
Generell gehört es für mich zu einer gebuchten TM nicht dazu, dass ich ihn berühre. Auch ich sehe die Rollen Nehmender / Gebender strikt getrennt. Es ist ja kein privates Miteinander, wo es sicher keine klaren Grenzen gibt.

Allerdings hatte ich persönlich auch das Bedürfnis, Kontakt zu haben, während der Masseur "zu weit" weg war gefühlt, weil er sich zB mit meinen Beinen "beschäftigt" war und ich aber doch mehr "Nähe" gebraucht hätte. Als würde durch ein Auflegen meiner Hand auf das Bein des Masseurs eine deutlich gestärktete Verbindung gegeben sein. Allerdings ist es nur ein reines Auflegen, kein Streicheln. Denn auch das gehört dazu, NICHT selbst zu geben, sondern nur anzunehmen.
*******iol Paar
260 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****a76:
Generell gehört es für mich zu einer gebuchten TM nicht dazu, dass ich ihn berühre. Auch ich sehe die Rollen Nehmender / Gebender strikt getrennt. Es ist ja kein privates Miteinander, wo es sicher keine klaren Grenzen gibt.

Allerdings hatte ich persönlich auch das Bedürfnis, Kontakt zu haben, während der Masseur "zu weit" weg war gefühlt, weil er sich zB mit meinen Beinen "beschäftigt" war und ich aber doch mehr "Nähe" gebraucht hätte. Als würde durch ein Auflegen meiner Hand auf das Bein des Masseurs eine deutlich gestärktete Verbindung gegeben sein. Allerdings ist es nur ein reines Auflegen, kein Streicheln. Denn auch das gehört dazu, NICHT selbst zu geben, sondern nur anzunehmen.
Das habe ich auch so gedacht.
******m43 Mann
123 Beiträge
Für mich ist es auch so, dass es einen Gebenden und einen Empfangenden gibt. Wenn ich selbst in der Rolle des gebenden bin sage ich vorher, dass ich durchaus berührt werden kann, allerdings soll das im Rahmen des Empfangen seins (z.B. irgendwo berühren). Wenn diese Berührung dann in ein aktives „Mitmachen“ gehen, dann ist es wichtig die Rollen kurz zu klären.

Ich finde es aber immer schade, wenn ich als Empfangender gar keinen Körperkontakt habe, da sich die Massage dann teilweise „distanziert“ anfühlen kann.
****62 Frau
3.354 Beiträge
Ich persönlich möchte nur Empfangene sein, wenn ich in ein professionelles Tantra Studio gehe. Ich hatte schon Tantra Massagen und genieße es sehr. Hinzu kommt, dass viele professionelle Tantra Srudios es auch betonen, nur Gebende zu sein.
Meine Ambitionen, dann auch Gebende sein zu wollen, sind da gleich Null. Auch im Vorfeld nicht, den Gedanken hatte ich noch nie. Besonders da mir der Mensch vollkommen unbekannt ist.
*******iol Paar
260 Beiträge
Themenersteller 
Vielen Dank für eure Antworten. Interessant ist das jeder/jede es etwas anderes sieht aber dann doch gleich 😊. Ich hätte nicht gedacht das so eine einfache Frage tatsächlich so unterschiedlich betrachtet werden kann.
****88 Mann
540 Beiträge
Ich habe ein bisschen Erfahrung mit Tantramassage. Du kannst gerne mir eine Nachricht schreiben.
aktschooting
**********golin Frau
557 Beiträge
Bei einer guten Tantramassage gibt es sehr viel Haut Kontakt, Body to Body ec...
Ein Beitrag brachte als Beispiel das wenn die Masseurin bei den Füssen steht es sich distanziert anfühlen könnte. Das geht mir überhaupt nicht so.
Eine gute Fuss Massage kann ich persönlich extrem genießen und das geht definitiv in erotisches Empfinden bei mir... Ist eigentlich schon mal jemand auf die Idee gekommen Fuss Massage a la Gorry Hole zu machen... Ich wäre dabei...
Eine Fuss Waschung zum Beispiel ist für mich ebenfalls sehr intim und fast schon Heilig. Sollte es sich dennoch distanziert anfühlen hätte ich persönlich nicht das Bedürfnis die Person noch extra anzufassen den dann stimmt entweder das Setting nicht oder wir harmonieren einfach nicht.
Was könnten die Gründe sein, warum man oder Frau zurück berühren möchte?
Mehr Nähe? Mehr Sicherheit? Mehr erotische Stimulation?
Neugier? Bewunderung?...
Bei den Drei ersten Beispielen liegt das Problem nicht in den Bedürfnissen sondern in dem "mehr".
Wenn ich mehr möchte egal ob Erotik oder Nähe und mir diese einfach nehme werde ich sehr schnell zum Energie Räuber.
Eine im Sinne des Tantra Gebenden Person tut dies in einer liebevollen Grundhaltung.
Die Person annehmen, sie heiligen, sie näheren... dabei bewegt sie sich selbst in einem Emotionalen Bereich von Hingabe und Offenheit Hinblick auf Erotik und Vertrauen dem Anderen gegenüber.
Diese eigene "Schwingungsfahigkeit" braucht der Massierende Mensch um sich gut auf den anderen einstellen zu können...
Aber es macht ihn eben unter Umständen auch etwas Dünnhautig.
Wichtig scheint mir das deine Freundin das mit dem Masseur bespricht, er kennt seine Grenzen am besten und wird ihr so er den professionell ist mit dieser Frage umgehen können.
Und vielleicht wird er sie dann eben Fragen was das Bedürfnis dahinter ist... Und ggf die Begnug im Rahmen seiner Möglichkeiten gestalten. Den das gehört auch zur Wahrheit... eine Tantrischen Begegnung /Massage kann ganz viel sein.. Standarte gibt weniger.
Was sie aber meiner Meinung nach anstrebt, eine Integration aller Emotionen und Gefühle die im Körper gespeichert sind... Sei es Erotisches Empfinden oder auch Begehren, Traurigkeit, Wut, Scham ec anzunehmen und zu integrieren.
Im diesem Sinne eine tolle Begegnung.
Liebe Grüße
*********ntra Mann
58 Beiträge
Zitat von *********enrot:
Wenn ich mehr möchte egal ob Erotik oder Nähe und mir diese einfach nehme werde ich sehr schnell zum Energie Räuber.
Sehr gute Beschreibung, danke *g*
*******iol Paar
260 Beiträge
Themenersteller 
Ja, vielen Dank euch für die Inspirationen 😊
Profilbild
*****MUS
29 Beiträge
Zitat von **********ultur:
Es gibt eine klare Rollenverteilung - in aktive, gebende Person und passive, empfangende Person. Zu einer Tantramassage gehört keine Interaktion ... zumindest auf professioneller Basis ist das der Fall.

Diesem Punkt schließe ich mich an. Bemerke oft, dass viele über das Thema wie es wirklich bei einer professionellen Tantramassage abläuft völlig unwissend sind und meinen hier kann dann losgefummelt werden. *umpf*
****r60 Mann
1.164 Beiträge
Ich sehe es zunächst genauso, wie die meisten Beiträge vorher. Bei einer professionellen Tantramassage gibt es eine klare Rollenverteilung, und da wird die "nehmende Person" selbst nicht aktiv.

Da die Begriffe "Tantra" und "Tantramassage" aber nicht klar definiert sind, ist im Prinzip auch alles Möglich. Ich finde es nur wichtig, daß es vorher klar besprochen ist, was geht, und was nicht. Und vor allem, daß diese Grenzen dann auch von beiden Seiten strikt eingehalten werden.

Im "Nachgespräch" kann dann immer noch auf den Einen oder Anderen Punkt eingegangen werden.
Bei einem "Wiederholungstermin" können dann in gemeinsamem Einverständnis auch die Grenzen neu gesetzt werden.

Ich für sehe für mich eine "gute, professionelle" Tantramassage aber als ein "heiliges, göttliches" Ritual, wobei ich keine Interaktion habe möchte.
Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, daß ich z.B. mit jemandem einen "Massageaustausch" mit offener Grenze oder eben eine "Erotikmassage" vereinbare, die dann auch mehr Sexualität zulässt.
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