Mit meinem Freund hatte ich zweimal sehr ernste Gespräche über sein wiederholtes fremd gehen. Wir waren zu der Zeit beide noch anfang 20, aber schon einige Jahre fest zusammen. Er meinte er verliert vollkommen die Kontrolle wenn er merkt dass sich eine Frau auf ihn einlässt, d. h. wenn sie Sex mit ihm will. Damals hat er sich für sein Verhalten sehr geschämt, im Nachhinein! Ich konnte sein Empfinden durchaus nachvollziehen, aber in der Beziehung nicht hinnehmen, dass er sich diesen Kick holt, vor allem weil er regelmäßig ausgeflippt ist, wenn ich mit anderen geflirtet habe, oder auch nur nackt in die Sauna wollte. Jedoch war der Versöhnungssex nach so einem Eifersuchtsanfall das geilste was die Welt zu bieten hat. Ich muss zugeben, dass ich sowas auch provoziert habe.
Wir haben darüber geredet, ob wir monogam überhaupt zusammen leben können, denn auch ich wollte gerne sexuellen Kontakt mit anderen. Wir waren uns einig, dass wir andere niemals ausblenden können, selbst wenn wir überzeugt monogam leben. Nur wo sind Grenzen, mit denen beide fein sind? Damals hatten wir keine Ahnung und keine Möglichkeit uns Informationen über Beziehungsformen zu verschaffen. Solche Formen wo man sich den Kick holen kann ohne hinterher oder vorher Porzellan zu zerschlagen.
Wir einigten uns auf gleiches Recht für beide...ich freudig, er zähneknirschend. Als ich ihm wenig später ein kurzes Sex Abenteuer erzählte ist er völlig aus der Fassung geraten. Dabei zerschlug er fast einen Stuhl. Mir hat sein Verhalten Angst gemacht und ich habe die Beziehung beendet. Im Bezug auf den geilen Sex den wir haben konnten war das wirklich ein Verlust.