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Spanking
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Wenn ich gefragt werde, was ich als Aktiver davon habe....

*****808 Mann
229 Beiträge
Themenersteller 
Wenn ich gefragt werde, was ich als Aktiver davon habe....
"Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.“ – Dieses berühmte Zitat von Loriot aus dem Sketch „Schmeckt's?“ könnte man scherzhaft auf Spanking und Sex übertragen, auch wenn es nicht immer ganz zutrifft.

Ich lebe meine Neigung gern als Vor-, Zwischen- oder Nachspiel aus, aber ich kann Spanking auch unabhängig vom sexuellen Kontakt genießen. In diesen Fällen werde ich jedoch oft gefragt, was mir Spanking ohne Sex eigentlich bringt.

Mich fasziniert daran vor allem das Vertrauen, das aufgebaut wird – zu wissen, dass jemand sich so weit fallen lässt und sich mir anvertraut, dass ich ihm diese Erfahrung ermögliche, ohne dabei über seine Grenzen zu gehen. Für mich ist es eine Art Verantwortung, diesen Raum zu schaffen, in dem man sich sicher genug fühlt, um loszulassen. Dazu gehört, die Dynamik anzupassen und ständig aufeinander zu achten. Ich würde sagen, es mach ein bisschen Stolz und steigert den Selbstwert.

Ein weiterer Aspekt, der mich reizt, ist die Verbindung, die sich in solchen Momenten entwickelt. Das Wissen, dass man gemeinsam eine Art Reise unternimmt, bei der man immer wieder Grenzen entdeckt und neu definiert, das verbindet und schafft eine sehr spezielle Nähe. Gerade in den kleinen Momenten – in einem Blick, einer Geste – spürt man eine Authentizität, die im Alltag oft verborgen bleibt.
*********iones Frau
4.500 Beiträge
Interessante Sichtweise danke dafür
****85 Frau
288 Beiträge
Deine Aussage kann ich aus passiver Seite vollends nachvollziehen. Wir spanken ausschließlich nur ohne Sex, von daher sind die Schmerzen, Spuren und der Subspace für mich persönlich gleichwertig. Ich vertraue manchen Personen blind, wenn ich sie gut kenne. Somit fühle ich mich gut aufgehoben und kann mich dementsprechend fallen lassen.
***e6 Frau
2.959 Beiträge
Ich gehöre auch zu der Fraktion, die eine Session, egal welcher Art, am liebsten auch ohne Sex geniesst.
**********_Love Paar
325 Beiträge
Danke für die Worte, ich kann das absolut nachempfinden. Insgesamt ist Sex auch nur ein kleiner Aspekt im Kontext der "Leiden"schaften, zu denen BDSM sicherlich in dieser Community intensiv gehört.

Insofern sind all Deine Beschreibungen, vor allem die gemeinsame Reise so wundervoll. Ich möchte das mit Worten um das
• Entdecken neuer Welten,
• das Leuchten in den Augen meiner Sub,
• das Beben in ihrer Atmung,
• das sanfte Zittern nach einer Session oder auch ab und zu nach einer Grenzerfahrung,
• die Veränderung ihres Timbre, vor allem im Zuge von D/s Anteilen
• oder die verschiedenen Reaktionen auf sensorische Stimulation,

erweitern.

Sex im klassischen Sinne (PIV, Oral, etc.) ist nicht zwangsläufig nötig, um ein erfülltes BDSM Leben haben zu können.
******aer Mann
3.517 Beiträge
Ja danke und ich schließe mich als Reaktionsfetischist dem ersten Post voll an. Es ist aber zusätzlich für mich Kreativität, Macht (wenn ich einen Menschen wie ein Instrument spiele) es ist auch ein bißchen emotionen Spiegeln weil ich switcher bin, es ist spass an Sinnlichkeit. Es kann verspieltheit sein..... und manchmal mit meiner liebsten Sub ist diese Eskalationsschraube zwischen Ihrem Blick, meinem Ihren Tönen und es wird heiss und fiebrig in meinem Kopf wenn der Sadist entflammt. Ein bißchen wie ein Rodeo mit dem Bösen in mir *teufel*
******aer Mann
3.517 Beiträge
PS. Weil ich es von vielen Menschen hört, das sie Angst haben das ihnen ihr Safismus entgleitet... das was Euch ausmacht ist da ja nicht weg, und wenn ihr reaktionsfetischist seid, merkt ihr auch leicht wenns sich verändert ich komme dann immer sofort aus dem Rausch raus... Bleibt aufmerksam und achtsam dann wird der Sadist auch nicht zu böse 😈
*********iones Frau
4.500 Beiträge
Ich kenne beide Seiten und finde es immer interessant wie ein anderer es empfindet. Mich persönlich sprechen da teilweise andere Dinge an... Sex spielt egal ob aktiv oder passiv für mich da keine rolle
********roll Mann
32 Beiträge
Vielen Dank für diese interessanten Betrachtungen.
In den letzten 30 Jahren meines SM-Lebens hatte ich Spanking fast immer ohne Sex ausgeübt.
Ich genieße es, mich an Grenzen "heranzuarbeiten", eventuell sanft und leicht zu überschreiten und meine Sub anschließend aufzufangen.
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