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Soll die Bundeswehr der Polizei helfen?

Soll die Bundeswehr der Polizei helfen?

Dauerhafte Umfrage
****ke Mann
2.252 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Soll die Bundeswehr der Polizei helfen?
Amtshilfe ???

Amtshilfe bedeutet, dass die Bundeswehr im Katastrophenfall - und auch ein terroristischer Anschlag - die Polizei unterstützen kann.

Terroristischer Anschlag ( ist ein Katastrophenfall ) ???

Der Einsatz der Bundeswehr im Inneren ist vom Grundgesetz und den nachfolgenden Urteilen des Bundesverfassungsgerichts an sehr enge Voraussetzungen gebunden.

Die Entscheidung, mit der die Karlsruher Richter 2012 das eigene Urteil zum Abschuss eines entführten Flugzeugs korrigierten. „In Ausnahmesituationen katastrophischen Ausmaßes“ darf die Armee danach die Polizei unterstützen, und zwar auch mit ihren ganz spezifischen militärischen Instrumenten und Kampfmitteln.

Noch in dieser Wahlperiode soll das Grundgesetz geändert werden, um Antiterroreinsätze der Bundeswehr im Inland zu erlauben. Dies beschloss der Koalitionsausschuss am Sonntagabend.

"Reichen zur Abwehr eines besonders schweren Unglücksfalles polizeiliche Mittel nicht aus, so kann die Bundesregierung den Einsatz der Streitkräfte mit militärischen Mitteln anordnen." Das ist der entscheidende Satz der Änderung. Er soll in Artikel 35 eingefügt werden.

Grundgesetz

Artikel 35
.
(1) Alle Behörden des Bundes und der Länder leisten sich gegenseitig Rechts- und Amtshilfe.

(2) Zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung kann ein Land in Fällen von besonderer Bedeutung Kräfte und Einrichtungen des Bundesgrenzschutzes zur Unterstützung seiner Polizei anfordern, wenn die Polizei ohne diese Unterstützung eine Aufgabe nicht oder nur unter erheblichen Schwierigkeiten erfüllen könnte. Zur Hilfe bei einer Naturkatastrophe oder bei einem besonders schweren Unglücksfall kann ein Land Polizeikräfte anderer Länder, Kräfte und Einrichtungen anderer Verwaltungen sowie des Bundesgrenzschutzes und der Streitkräfte anfordern.

(3) Gefährdet die Naturkatastrophe oder der Unglücksfall das Gebiet mehr als eines Landes, so kann die Bundesregierung, soweit es zur wirksamen Bekämpfung erforderlich ist, den Landesregierungen die Weisung erteilen, Polizeikräfte anderen Ländern zur Verfügung zu stellen, sowie Einheiten des Bundesgrenzschutzes und der Streitkräfte zur Unterstützung der Polizeikräfte einsetzen. Maßnahmen der Bundesregierung nach Satz 1 sind jederzeit auf Verlangen des Bundesrates, im übrigen unverzüglich nach Beseitigung der Gefahr aufzuheben.


Der Gruppengründer
FSpike
**********duenn Paar
578 Beiträge
Ein klares Jein!
Sicher sollte die Bundeswehr in dieser Situation mehr machen. Das klare Problem liegt aber in der derzeitigen Truppenstätke. Ich bin seit Jahren für eine Vergrößerung wieder auf 400000 Mann sowie eine Wiedereinfüjrung der Wehrpflicht sowie des sozialen Jahres. Jeder zwischen 18 und 25 Jahre, egal ob Männlein oder Weiblein hat 12 Monate am Stück seinem Land zur Verfügung zu stehen. In Krankenhäusern, Sozialeinrichtungen oder auch bei der Bundeswehr.


Die Bundeswehr ist für Katathropheneinsätze im Landesinneren zuständig. Dieses ist aber keine Katathtrophe sondern eine humanitäre Sonderlage. Somit sind die Soldaten zur Grenzsicherung einzusetzen oder auch zum Aufbau von Einrichtungen, nicht aber für Kontrollmaßnahmen oder Bewachungsmaßnahmen an Flüchtlingslagern.

Somit ein klares Jein für die Unterstützung der Bundeswehr bei Flüchtlingslagern.
**********73_64 Paar
150 Beiträge
Bedenklich
Nicht umsonst wurden die Aufgaben von Polizei und Bundeswehr seinerzeit strickt getrennt, andererseits hat bereits der kürzlich verstorben Helmut Schmidt gegen diese Regel verstoßen (Hamburger Flutkatastrophe).

Gerade durch unsere "Vergangenheit" ein wirklich sehr heikeles Thema, zumal das Grundgesetz in den letzten Jahren schon oft, teilweise unbemerkt, in wesentlichen Punkten abgeändert wurde. Stichwort großer Lauschangriff, Aufhebung der Unverletzlichkeit der Wohnung für die Waffenkontrollen usw.

Pro und Kontra für beides lassen sich stichhaltige Argumente und Anhänger finden.

Der ehemalige Bundesgrenzschutz war ja eine paramilitärische Einheit und ist jetzt in die Bundespolizei überführt worden.

Ich bin gespannt auf die Diskussion hier.

lg
*******eli Paar
36 Beiträge
ein klares NEIN
.... (Er).... nach meiner Auffassung kann/darf die Bundeswehr nicht eingesetzt werden. Die Bundeswehr ist nicht genügend Ausgebildet in Sachen Recht! Das heißt die genauen Verfahrensweisen die abverlangt werden in bestimmten Situationen können Soldaten wenn sie nicht gerade aus dem Feldjägerdienst stammen angewant werden.
Um sonst heißt es ja nicht das die Ausbildung zum Polizisten 3 Jahre dauert. Und ich meine nicht unbedingt das schiessen, sondern viel mehr die Gesetzeslage und die Folgen die dann durch das Handeln des Polizisten entstehen.

.... wenn die Bundeswehr Personen in Gewahrsam nimmt/nehmen soll, dann ist eine militärische Liegenschaft im Spiel. Dies bedeutet das auch die Bundeswehr das Recht hätte diese festgesetzten Personen zu Befragen. Und da ist schon die nächste Falle, Befragungen durch die Bundeswehr sind nur durch Fachpersonal durchzuführen, aber dieses Fachpersonal steht nicht unbegrennzt zur Verfügung.
Und wiederum um eine Person festzusetzen bei der Bundeswehr ist nur möglich wenn es sich um einen militärischen Sicherheitsbereich handelt. Und bekanntlicherweise wohnen keine zivilen Personen in Militärischen Liegenschaften, also müßte erst ein militärischer Sicherheitsbereich festgelegt werden. Und da kommt dann das BMVG ins Spiel, wo auch Anwälte angeflanscht sind die erstmal Prüfen ob es die Rechtliche Lage hergibt einen militärischen Sicherheitsbereich einzurichten.

... eine kleine Geschichte aus dem Einsatz:
eine Zivile Person wird festgesetzt in einer deutschn militärischen Liegenschaft, Fachpersonal zum Befragen der Person ist vorhanden und vor Ort. Der Rechtsberater/Anwalt ebenfalls vor Ort hat genau 7 std gebraucht um mit Anwälten in Deutschland zu prüfen ob eine Befragung durch die Bundeswehr überhaupt zulässig sei...... und das war nur 1 Fall in 5 Monaten und wie wir wissen kommt dies in Deutschland bestimmt häufiger als dort vor......
also würden wir uns mit der Zeit immer mehr zur Lachnummer machen weil auch dieses spricht sich herum....
Welche Bundeswehr?
Die ketzerische Frage ist: Haben wir noch eine Armee? Von 93 Tornados 26 einsatzbereit, Panzer weis eh keiner mehr wo die sind und wie viele. G36 streut... Sorry aber damit können wir froh sein die "kleinen" Krisenherde auf der Welt bedienen zu können. Einsatz im Innerern: Mit wem und mit was? Traurig was aus der Bundeswehr gemacht wurde.
*******ssio
149 Beiträge
Nein und das ist gut so
es gibt ein ganz klares Aufgabenspektrum für Einsätze der Bundeswehr
im Inneren und das ist auch gut so.

Liebe Grüße,
Klaus
**My Paar
256 Beiträge
Der Bund …
… stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf. - Darunter fällt sicherlich nicht die Sicherstellung der inneren Ordnung, sofern nicht von außerhalb verursacht. Allerdings sollte es sich dann deutlich um Kombattanten handeln.

Soweit zur derzeitigen Rechtslage.

Dass ein Ministerpräsident in Hamburg sich damit seinerzeit bei einer Naturkatastrophe nicht zufrieden gegeben hat, ist im nachhinein durch eine Gesetzesänderung legitimiert worden. - Sicherlich im Sinne der Bürger der Bundesrepublik.

Bleibt die Frage: Braucht es darüber hinaus einer Einbindung der Streitkräfte in Ordnungsaufgaben des Inneren?

Aus meiner Sicht nicht. - Wie ebenfalls schon erwähnt wurde, gibt es verschiedene Gründe, warum Soldaten bisher nicht im Inneren eingesetzt werden, von historisch bis ganz praktisch.

Nicht zuletzt war mir auch immer so, als wenn Soldaten in erster Linie dazu ausgebildet werden ihren Gegner zu bekämpfen und erst in zweiter Linie für diverse Spezialaufgaben, welche das unschädlich Machen durch verletzen oder gar töten dann wieder in den Hintergrund stellen.
Aber vorrangiges Ziel ist immer, den Anderen an der Durchführung seines Handelns zu hindern, wenn nötig mit Waffengewalt.
Das bißchen Ausbildung in Crowd Riot Control, welches die Soldaten heutzutage vor einem Auslandseinsatz bekommen, macht noch lange keinen Polizisten aus ihnen.

Soweit zumindest meine Meinung zu dem Thema,
sagt Er von JuMy
*****_TS Mann
2.802 Beiträge
Bei dieser Frage....
.... votiere ich zu einem klaren und deutlichem NEIN!

Als ehemaliger Feldjäger im militärpolizeilichen Dienst, weiß ich, wovon ich hier schreibe"
Die "Streitkräfte" sind hierzu gar nicht ausgebildet.
Das würde Einsätze dieser Art eher erschweren.

Dafür gibt es Sondereinheiten der Länderpolizeien und der Bundespolizei.
Hier im bestimmten Fall MEK (Mobiles Einsatzkommando), SEK (Sondereinsatzkommando) und ganz spezielle Einsatzeinheiten, wie beispielsweise die berühmte GSG9.
Sie darf aber erst zum Einsatz kommen, wenn der Bundesinnenminister dies ausdrücklich anordnet.
Ein Landesinnenminister darf dies nicht.

Siehe damals die berühmt/berüchtigten Geiselnehmer von Gladbeck.
Dieter Degowski und Hans-Jürgen Rösner, konnten mehrfach die "Grenzen" verschiedener Bundesländer überqueren, die jeweilige Landespolizei musste immer an die nächsten übergeben!!!!
Zeitweise waren sie sogar in Holland.
Die GSG9 stand "Gewehr bei Fuß", deren Hubschrauber liefen schon fast heiß, aber der Bundesinnenminister "liess sie nicht von der Kette"!
Das Resultat war verheerend.
Im Zuge dieses Geiseldramas, wurde der erst 15 Jahre alte Emanuele De Giorgi und später - aus der Waffe von Rösner - die 18-jährige Silke Bischoff gnadenlos erschossen!
Während der Verfolgung kam es zu einem folgenschweren Unfall mit einem LKW, bei dem ein Polizist sein Leben verlor!

Was hätte die Bundeswehr da machen sollen?
Wenn schon der Bundesinnenminister auf "seine" GSG9 verzichtet.....
Wer soll das befehlen????

Leute, heute bin ich bei der Landespolizei Baden-Württemberg.
Bei dem damaligen Amoklauf von Tim K. in Winnenden und Waiblingen war ich auch im Einsatz.
Das verfolgt mich bis heute!

Was hätte die Bundeswehr da machen können/sollen?????

Einer unserer Vorschreiber erwähnte die Anordnung zum Bundeswehreinsatz, angeordnet von Helmut Schmidt, damals Innensenator der freien und Hansestadt Hamburg.

Ähnliches, wenngleich auch nicht so katastrophal, musste ich während meiner Dienstzeit in Koblenz (von 1981 - 1986) erleben.
Die Hochwasser von Rhein und Mosel haben regelmäßig geflutet.
IMMER war die Bundeswehr mit den Flusspioniereinheiten von Koblenz und Neuwied zuerst vor Ort, um Menschenleben zu retten und TONNENWEISE Sandsäcke zu schleppen, um weitere Schäden ab zu wenden.
Unterstützung von Feuerwehr, THW und sonstigen Rettungseinheiten!
Wir Feldjäger waren eingebunden, um den Hilfskolonnen der Bundeswehr mit Blaulicht und Sondersignal freien Zugang zu schaffen!

Aber einen bewaffneten Einsatz seitens der Bundeswehr innerhalb von Deutschland verneine ich total.
Erstens sind sie nicht beweglich genug, zweitens dazu nicht ausgebildet, und drittens personell gar nicht in der Lage hierzu!

Wir Landespolizei bekommen 110, hauen den Blauheimer auf dem Dach rein, vorne hupt es lautstark, freie Bahn....
Was soll da die BW helfen????
Klares Nein
Zunächst sie es das Grundgesetz nicht vor das wir Polizeiliche Aufgaben über nehmen !

Weiterhin würde die Bundeswehr dann als Aufhänger dienen die Polizei nochmal zu reduzieren! Was sehr kontraproduktiv ist da es derzeitig schon nicht genug Polizisten gibt. Die Abschaffung des mittleren Dienst war ein Fehler der sich immer mehr bemerkbar macht.

Mit kameradschaftlichem Gruß
Portopee Berufsunteroffizier
*****_TS Mann
2.802 Beiträge
@What_a_pair
Guter Beitrag!!!!!

*danke*

Mit einer Einschränkung!

Baden Württemberg war noch nicht in der Lage, die zweigeteilte Laufbahn einzuführen.
Wir haben immer noch die "dreigeteilte"
Den mittleren Dienst haben wir immer noch!!!
Aber mit der Möglichkeit "W8"
Das "W" steht für "Wertheim", eine Stadt mit Polizeischule in Baden-Württemberg und die "8" für einen achtwöchigen Lehrgang für den gehobenen Dienst.
Ähnlich wie bei der Bundeswehr der Fachdienstoffizier, als Seiteneinsteiger.
Da musst du aber einige Dienstjahre "auf dem Buckel haben"!

Gruß!
**********73_64 Paar
150 Beiträge
Nein
Es gab und gibt gute Gründe Polizei und Bundeswehr nicht in ihrem Aufgabenfeld zu vermischen.

Aber leider ist es ja Mode geworden das GG immer weiter aufzuweichen.

LG Lina
*****cue Mann
490 Beiträge
Grenzsicherung
Den einzigen sinnvollen Einsatz der Bundeswehr im Inneren kann ich mir nur zur Sicherung der Grenzen, wie in Österreich (Assistenzeinsatz) vorstellen.
Abgesehen von Katastrophenhilfe.
*****_TS Mann
2.802 Beiträge
@NoRescue
Katastrophenhilfe JA!
Aber zur Grenzsicherung haben wir die Bundespolizei und den Zoll!
Was passiert, wenn da einer flüchtet?
Hinter her?
Mit welcher rechtlichen Grundlage?
Ganz utopisch, wenn der Gegenüber blank zieht???? Schießen????

In Deutschland haben wir so viele Spezialeinheiten, Naturkatastrohen IMMER!
Das haben unsere Jungs schon bewiesen.
Sie stehen auch mehr als viele Nato-Staaten sonst im internationalen Fokus.
Wir können und dürfen sie nicht auch noch innerdeutsch zusätzli9ch belasten!
Dafür sind wir hier in der Bundesrepublik zu gut aufgestellt.

Polizei ist Ländersache (einzelne Bundesländer) über die Landesgrenzen hinaus, beispielsweise im Schienenverkehr, haben wir die Bundespolizei, ehemals vor vielen Jahren gab es ja noch die liebevoll genannten "Schwellensheriffs", die Kollegen der Bahnpolizei.

An allen Flughäfen ist die Bundespolizei und der Zoll, so auch an den Grenzen.
Das sollte so bleiben.
"Unsere" Soldaten sind dafür nicht ausgebildet.
Ich weiß wovon ich schreibe.
12 Jahre Feldjäger, davon lange Zeit - wie du auch im Personenschutz, zu Zeiten als in Deutschland die RAF noch sehr aktiv war, die wollten meinen Boss!!!
Und jetzt seit 22 Jahren bei den "Blaulichtern"

Siehe Internet:
Über 1100 Spezialpolizisten haben ganz Hessen und Berlin durchsucht.
Was sollten unsere Soldaten dabei machen?
Machen noch nicht mal wir als Schupo´s!

Das ist nun mal Metier!

Gruß Wolfgang
*****_TS Mann
2.802 Beiträge
Allem zum Trotz...
... findet heute, Dienstag 07.03.2017, eine gemeinsame Übung zwischen Polizei und Bundeswehr in 6 verschiedenen Bundesländern, dabei ist auch meine Heimat Baden-Württemberg - statt.

Für die Bevölkerung nicht sichtbar, wird es eine reine Simulation sein, die wohl Erkenntnisse der Kommunikation untereinander erbringen soll.
Als ich in meiner Verwendung als Feldjäger im Personenschutz in Koblenz und Bonn war, hatten wir - nur aufgrund einer Ausnahmegenehmigung seitens des Innenministeriums, ein "4meter" (Frequenz) Polizeifunkgerät im Handschuhfach des Begleitfahrzeugs - und NUR im Begleitfahrzeug! Nicht im Pointer (Voraus- und Spitzenfahrzeug des Konvois) und auch nicht im VIP-Fahrzeug.
Kommunikation untereinander über Handfunkgeräte.

Aber wie soll das in der Praxis bei einem "möglichem Einsatz" größerer Kommandoeinheiten funktionieren?
Beide "Beteiligten" haben ganz unterschiedliche Kommunikationsequipments.
Diese miteinander zu verschmelzen und zu vereinigen, würde sicherlich allein schon Millionen an €uronen verschlingen.
Gelder welche die Bundeswehr nicht hat, die aber auf jeden Fall für entsprechende Ausrüstung und sonst dringendst benötigten Materialien besser angelegt und eingesetzt wäre.

Der Staat lernt nichts dazu.
Zu meiner aktiven Zeit gab es in den meisten Einheiten den berühmten Sandkasten.
Dort wurden von erwachsenen Menschen "Spielchen gespielt" wie von unseren Jüngsten im *kindergarten* mit Plastikautos, die irgendwie verschoben wurden...

In jetziger "Simulationsübung" wird offensichtlich krampfhaft versucht, zwei ganz unterschiedliche Kommandostrukturen, Institutionen mit total unterschiedlichen Einsatzanforderungen und Aufgabengebieten zu verschmelzen.
In meinen Gedanken eine reine Augenwischerei, um von wirklich real vorhandenen Terrorgefahren abzulenken, und der Bevölkerung das Sicherheitsgefühl zu suggerieren: "....wir sind für euch da und gewappnet..." *haumichwech*

Bitte entschuldigt meinen bisweilen durchschlagenden Sarkasmus, aber ich persönlich empfinde dies als Lachplatte.

Schade dass diese Diskussion im Laufe der letzten Wochen irgendwie eingeschlafen ist.
Vielleicht erfährt sie durch diese heutige "Übung" jedoch eine "cardio-polymere-Reanimation" (Herz-Lungen-Wiederbelebung) *sarkasmus*
*****_TS Mann
2.802 Beiträge
Hierzu aus dem Newsletter ...
... von SWR1, dem Radiosender aus der "Villa Berg" folgender Auszug von deren Newsletter!
Bekommen ja nicht alle....

Übung von Bundeswehr und Polizei in BW

Harsche Kritik an Anti-Terror-Übung

Bundeswehr und Polizei üben gemeinsam den Alptraum: Einen Terrorangriff von "katastrophischem Ausmaß". Verfassungsrechtler und Polizeigewerkschaft halten das Szenario für realitätsfern und warnen vor Verfassungsbruch.
Von Daniel Hechler, ARD aktuell

Im Lagezentrum der Landesregierung Baden-Württemberg brummt's

Die reale Szene ist denkbar unspektakulär: Bundeswehrsoldaten und Polizisten aus sechs Bundesländern telefonieren, konferieren, starren auf ihren Bildschirm.
Im Hintergrund aber läuft ein kaum vorstellbares Schreckensszenario ab:
Eine Explosion am Münchner Hauptbahnhof mit 20 Toten.
Ein Amoklauf an einer Schule in Bremen.
Schusswechsel mit der Polizei.
Eine weitere Detonation am Düsseldorfer Flughafen.
Attentate in Köln, Münster, Osnabrück.
Dutzende Tote, Hunderte Verletzte.
In Baden-Württemberg ist die Bevölkerung von Strom und Wasser abgeschnitten. Panik bricht aus.
Alles deutet auf einen akribisch vorbereiteten und europaweit synchronisierten Terrorangriff hin.
Die Bundeswehr wird um Hilfe gebeten.
Der erste gemeinsame Terroreinsatz mit der Polizei in der Geschichte der Bundesrepublik läuft an.
Prestigeprojekt der Verteidigungsministerin
Alles reine Fiktion, entworfen vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz, um das
Undenkbare durchzuspielen.
Die Stabsübung mit dem sperrigen Namen "Getex 2017" ("Gemeinsame Terrorismusabwehr-Exercise") spielt sich am grünen Tisch ab.
Kein Soldat, kein Polizist ist tatsächlich vor Ort im Einsatz.
Drei Tage lang sollen so Kommandowege, Entscheidungsprozesse geprobt werden. Ein Prestigeprojekt von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die schon länger auf mehr Kompetenzen der Bundeswehr im Inneren drängt.
Auch Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) will so wohl sein konservatives Profil schärfen.
Der CDU-Bundesvize sei "die Triebfeder" hinter der Stabsübung, erklärt sein Sprecher Renato Gigliotti gegenüber tagesschau.de.
Schließlich seien die Terroranschläge von Paris und Brüssel Grund genug, "sich für das Schlimmste zu wappnen".
Dagegen mahnt Jörg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, gegenüber tagesschau.de mehr Realitätssinn an:
"Der Drehbuchautor dieses Szenarios muss aufpassen, dass die Phantasie nicht mit ihm durchgeht."
Der Staatsrechtler Ulrich Battis warnt gar vor Nachahmern:
"Man kann durch solche Übungen auch Gefahren herbeireden."
"Schleichende Militarisierung der Inneren Sicherheit"
Die Kritik entzündet sich aber vor allem an einer grundsätzlichen Frage:
Darf die Bundeswehr im Inneren Polizeidienste übernehmen?
Unstrittig sind Hilfseinsätze bei Hochwasser, einem Dammbruch, bei der Flüchtlingshilfe.
Heikel wird es, wenn Soldaten im Inland Bürger kontrollieren, sie festnehmen, mutmaßliche Attentäter erschießen.
Hier hat das Bundesverfassungsgericht hohe Hürden eingezogen.
Terroreinsätze der Bundeswehr sind danach nur bei Lagen von "katastrophischem Ausmaß" zulässig.
Was das heißt, bleibt nebulös.

"Schleichende Militarisierung der Inneren Sicherheit" durch gemeinsame Übung?
Radek von der Gewerkschaft der Polizei befürchtet eine "schleichende Militarisierung der Inneren Sicherheit zu Wahlkampfzwecken".
Feldjäger seien nicht für Polizeidienste ausgebildet.
Soldaten folgten Befehlen, Polizisten müssten die Verhältnismäßigkeit beachten.
Der Staatsrechtler Battis fürchtet, dass die Verfassung mit solchen Übungen unterlaufen werden könnte.
Wenn die Bundeswehr bei einem gemeinsamen Einsatz mit der Polizei ihr Fachwissen bei Sprengstoff oder Minenräumung ausspiele oder gar Kampfjets zum Einsatz kämen, könnten die Polizeikräfte der Länder an den Rand gedrängt werden. Soldaten aber, so Battis, hätten einen Kampfauftrag, müssten töten.
Die Polizei dagegen habe die Aufgabe, die Innere Sicherheit zu gewährleisten.
Aus gutem Grund also seien beide Gewalten strikt getrennt.
Sollbruchstelle mit Grünen
Auch die Grünen in Baden-Württemberg tun sich erkennbar schwer mit der Übung. Schon im September vergangenen Jahres formulierte die Landtagsfraktion "große Vorbehalte".
Für eine Politik der Verängstigung seien die Grünen nicht zu haben.
Eine Sollbruchstelle mit dem Koalitionspartner CDU.
Gigliotti vom Innenministerium dagegen sieht keinen Dissens mit den Grünen.
Die Kritik habe sich vor allem an einer "Vollübung mit aktiven Einsatzkräften vor Ort" entzündet. Die Stabsübung sei nur ein "erster Einstieg".
Das Thema wird wohl auf der Agenda bleiben.
Eines aber dürfe in der Debatte nicht vergessen werden, mahnt Radek von der Gewerkschaft der Polizei: "Terroristen dürfen nicht zu Kriegern überhöht werden. Sie müssen wie jeder andere Schwerkriminelle behandelt werden."
Stand: 7.3.2017, 16.06 Uhr

So meine jungen Rechts- und Soldatenfreunde:
Diskussion - "FEUER frei"
Haut eure Gedanken, Empfindungen, Meinungen.... raus!
****ns Mann
3 Beiträge
ich lehne einen Inlandseinsatz der momentan diskutiereten Dimension ebenfalls strikt ab.
Einige Äußerungen in dem tagesschau-Artikel stoßen mir aber sauer auf.

Erstens wird behauptet, dass Soldaten nur Befehle befolgen ohne die Verhältnismäßigkeit zu prüfen. Ich hoffe doch, dass das jedem Kameraden in der AGA anders vermittelt wurde.

Zweitestens der Tötungsauftrag. Auch das ist bekantlich Blödsinn und trägt nicht grade dazu bei, dass die Bw in der Öffentlichkeit besser da steht. Letztendlich gelten für den Schusswaffengebrauch bei uns die gleichen Regeln wie bei der Polizei - nur dass unsere Waffen stärker sind.

Drittens die Sache mit den Kampfjets. Dass Eurofighter aufsteigen, wenn sich ein unbekanntes FLugzeug im deutschen Luftraum befindet, ist Gesetzeslage. Da braucht man nichts zu konstruieren. Interessant wird es erst, wenn sich auch Unbeteiligte im Flugzeug befinden.


Sehr gut formuliert fand ich aber den Abschluss des Artikels.
*****_TS Mann
2.802 Beiträge
@jotens...
... guter Beitrag *top2*

In einem Punkt darf ich dir - und unserer Bevölkerung bitte Vertrauen übermitteln:
Verhältnismäßigkeit, Erforderlichkeit und Geeignetheit der Mittel wird IMMER intensiv geschult und daraufhin ausgebildet!

Gruß *polizei*
**My Paar
256 Beiträge
Kurze Flamme
Da ist die Diskussion aber nur kurz aufgeflammt.

Daher möchte ich mal noch etwas Öl ins Feuer gießen:

1. Für eine Verbesserung der Kommunikation war doch mal die Einführung von BOS geplant gewesen!?

2. Meines Wissens sind die Streitkräfte schon noch das Mittel der letzten Wahl und damit im Kern zum finalen Klären einer Bedrohungslage gedacht, sprich: Zum Töten (oder getötet werden).
Ansonsten würde der Anteil mit dem 'tapfer verteidigen' wohl wenig Sinn machen, welchen es bei der Polizei nach meinem Kenntnisstand einfach nicht gibt.

3. Kampfjets einsetzen wird doch immer nur dann zum Problem, wenn es eben kein feindliches Luftfahrzeug ist, sondern ein Ziviles, oder hatte ich da schon wieder etwas falsch verstanden?

Und jetzt erneut: Feuer frei!
**********73_64 Paar
150 Beiträge
Ausschreitungen in Hamburg im Rahmen des G 20
Im Rahmen der "Ereignisse" in Hamburg wird jetzt schnell wieder der politische Ruf laut werden die Bundeswehr im Inneren einzusetzten.

Grundgesetz!? Wenn kümmert das schon?

Im Rahmen des G 20 kam so nebenbei in den Nachrichten, daß die Handys aller Personen innerhalb der Sperrzone permanent überwacht und abgehört werden incl. Messagerdienste. Es könne auch zu passageren Abschaltungen des Netzes kommen.

Die Bilder vom brandschatzenden Mob der durch die Straßen zieht gingen ja gestern durch die sozialen Netzwerke.

Bin mal gespannt und auch besorgt wie das so weitergeht.

LG Lina
G 20
Guten Morgen auch von mir ein paar Worte zum Thema G 20.

Also erstens kann ich nicht verstehen wie man eine solche Veranstaltung ausgerechnet in Hamburg abhalten kann. Und dann auch noch in einer Gegend wo sowieso die linke Szene stark präsent ist.
Aber gut das haben "schlaue" Köpfe weit über meiner Gehaltsklasse zu entscheiden.

Nun zu den Schwarzpullis die der Meinung sind das die Einschränkung des Rechtes auf Versammlungsfreiheit ausreicht um eine Ganze Stadt in Angst und schrecken zu versetzen. Von diesen Leuten ist in dieser Gruppe sicher niemand. Falls doch hier mein Frage.

Was stimmt denn mit euch nicht?

Mal ganz ehrlich demonstrieren ist ja ok. Aber das in Hamburg hatte weder mit demonstration noch mit Versammlung noch mit dem Eintreten für irgendwelche Rechte zu tun! Auf die Rechte der Anwohner wurde geschissen. Vor fremden Eigentum bestand keinerlei Respekt. Es war purer Terrorismus und Zerstörungswille. Wenn es nur bei Sachschäden bleiben würde...

Aber wenn in der gesamten Innenstadt Autos fackeln, die Straßen gesperrt und verstopft sind und die Polizei hoffnungslos überfordert ist. Was ist denn dann mit den Menschen die wirklich hilfe brauchen? Kommt der Krankenwagen noch rechtzeitig durch wenn son Armes Schwein einen Herzinfarkt hat. Kommt eine Frau noch rechtzeitig ins Krankenhaus wenn das Kind plötzlich früher auf die Welt kommen will? In einer großstadt wie Hamburg sind solche Dinge an der Tagesordnung und ich möchte nicht wissen wie viele Menschen nicht rechtzeitig Hilfe bekamen.

Was sagen die Schwarzpullis? Na die Polizei hat aber angefangen. Leute den Spruch konnte ich mir bereits im Kindergarten abgewöhnen!

Sicher hat die Polizei in einigen Fällen nicht gerade deeskalierend gewirkt aber bei einem der ohnehin nur Streit sucht funktioniert das auch nicht.

Soll die Bundeswehr nun helfen? Nein!
Was sollen wir denn da machen? Einen Knüppeltrupp stellen und mit mischen? Das macht alles nur noch schlimmer und ich würde in der ersten Reihe stehen und kurz danach vermutlich die Jacke aus ziehen.
Die Bundeswehr kann auf andere Art helfen ohne das Grundgesetz zu ändern. Alles was Sanitätsdienstlich ist können wir gerne unterstützen.
Aber viel wichtiger noch ist es die Leute wieder dazu zu zwingen ihren Grubdwehrdienst zu leisten. Ich weiß alle bekommt man nicht dazu aber viele mich eingeschlossen hat diese Zeit doch geprägt und zu einem vernünftigeren Menschen gemacht.
Ok das setzt natürlich vorraus das man auch vernünftige Ausbilder hat.
Desweiteren ist eine frühe kindliche millitärische Prägung meiner Meinung nach nicht das schlechteste. Die DDR hatte ihre Fdj. Hitler hatte die Hitlerjugend. Natürlich diente das damals nur zur Generierung neuer Soldaten. Aber der Nebeneffekt war das die Leute in vernünftigen Bahnen liefen. Ich fände es gut wenn wir mit Schulen zusammen Sportveranstaltungen ausrichten würden. Ein Biwak für Schüler im Sommer. Oder für die schwerenfälle auch mal 2 Wochen drill in den Ferien.
Das ist sicher kein Allheilmittel aber langfristig bestimmt eine bessere Option als die Soldaten auf das Volk los zu lassen das sie geschworen haben zu beschützen.
*****_TS Mann
2.802 Beiträge
Zum Thema G20 in Hamburg!
In der Kausalität der Ereignisse - juristisch ausgedrückt "Kausalursache" hat unsere Bundesregierung ganz sicher die Hauptschuld.

Warum ein solcher Gipfel mitten in einer Großstadt!
Im Zentrum.
Als Innensenator der freien und Hansestadt Hamburg hätte ich mit Hinweis auf den Gipfel gleicher Art auf Heiligendamm zum G8!! Gipfel an der Ostsee verwiesen.
Auch dort kam es zu mehr als gewaltsamen Auseinandersetzungen mit diesen autonomen Vollpfosten.
Ich selbst stand als Gruppenführer in der Kette und sah meine Kollegen/Innen reihenweise zusammensacken, weil sie von Pflastersteinen und sonstigen Wurfgeschossen getroffen - und trotz Schutzausrüstung - schwer verletzt wurden.
Ein Schutzhelm hilft nun mal trotz heruntergelassenem Gesichtsschutzfeld nicht gegen Steine oder Stahlkugeln, von Zwillen abgefeuert.
Die zerschlagen den Kunststoffschild und verursachen dabei schlimme Gesichts- und Augenverletzungen.

Bundeswehr im Einsatz des Inneren?

Allen Unkenrufen zum Trotz:
Das Grundgesetz, welches "den Bund zur Verteidigung aufstellt" lässt dies eben nicht oder nur bedingt zu.

ABER:
Mein Vorschreiber "Giacomo_89" hat im Prinzip recht.
Als ich während meiner aktiven Bundeswehrdienstzeit als Feldjäger 5 Jahre in Koblenz war, habe ich einige Hochwasser an Rhein und Mosel mit erlebt.
Die Koblenzer Altstadt, rund um das deutsche Eck, waren regelmäßig überschwemmt.
Als erstes waren die Flusspioniere aus Neuwied und andere Pioniereinheiten aus dem Großraum Koblenz vor Ort, um das schlimmste zu verhindern.
Trotz Hochwasser kamen sie mit ihren Booten, unablässig hin und her, Tausende von Tonnen Sandsäcke schleppend, um das schlimmste zu verhindern.
Teilweise schneller als Feuerwehr, THW, DRK und sonstige.

Doch zurück nach Hamburg:
Die Bundeswehr könnte sicherlich in oder bei medizinischen Notfällen helfen.
Es gibt doch in Hamburg ein Bundeswehrzentralkrankenhaus.
Auch der dortige Rettungshubschrauber "SAR", von der Bundeswehr betrieben,
Pilot, Co-Pilot, Notarzt -ärtzin, Rettungsassistent, alle sind Soldaten/Innen!
Hut ab!

Aber als Minister des Inneren der freien und Hansestadt Hamburg, Minister des Innern der Bundesrepublik Deutschland und seitens der Regierung, hätte ich schon längst drastischere Maßnahmen angeordnet.
KEIN Übernachtungscamp, Keine Duschen, Keine Küchen..... RAUS aus Hamburg.
Mehr als 200 verletzte Polizisten/Innen allein in der vergangenen Nacht sprechen Bände.

Und jetzt werde ich vielleicht auch radikal!
Der Bundesjustizminister Heiko Maas fordert ein härteres Vorgehen der Polizei gegen die autonomen Gewalttäter.
Der hat leicht reden, hockt er doch mit seinem Ministerärschlein in Berlin!

NEIN!
Wenn er einen ARSCH in der Hose hätte, würde er sagen: "Feuer frei"
"Wenn ihr autonomen Gewalttäter auf unsere Polizisten schießt, schießen diese jetzt zurück!"
Und das nicht mit Stahlkugeln von Zwillen oder Plastikgeschossen, sondern mit
9mm Parabellum, die unter Umständen auch den Tod bringen.
Rettungssanitäter oder Notärtze kommen ja sowieso nicht durch!

Radikaler Gedanke, aber bahnbrechend.
Nur so kann Deutschland beweisen,
"wir lassen uns nicht auch innerpolitisch in die Knie zwingen"!!!!!

Aber das Grundgesetz und diverse Länder- und Polizeigesetze verbieten nun mal den Schusswaffengebrauch gegen Menschenmengen.
In dem Falle meiner Meinung nach egal.
Das Schanzenviertel in Hamburg brennt.

Nochmals stelle ich die Eingangsfrage an die Bundesregierung:
Warum einen G20 Gipfel mitten in Hamburg, wenn schon der "kleine G7-Gipfel" in Heiligendamm ein totales Fiasko war?
Damit hat die Regierung erneut ein total negatives Bild auf Deutschland geradezu provoziert!

Die Bundesmerkel will sich als Retterin der Welt wiederum aufspielen und sich in den weltpolitischen Vordergrund stellen.
Dabei haben wir doch in unserem eigenen Bundesland wahrlich Probleme GENUG!

Feuer frei!!!!
****ke Mann
2.252 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Frage ??
Was wäre mit Amtshilfe ??

Die Bundeswehr leistet Amtshilfe im Hamburg

Doch wäre ein Einsatz rechtlich überhaupt möglich

In Hamburg herrscht der Ausnahmezustand, die Polizei hat angesichts der Ausschreitungen bereits Unterstützung angefordert – und auf Twitter kursieren Bilder von Panzern, die durch Wohnviertel fahren.


Ein Sprecher des Bundeswehrkommandos Hamburg erklärt allerdings, die Fahrzeuge wurden nur umgeparkt.
Nichtsdestotrotz: Auch beim G-8-Gipfel in Heiligendamm oder beim Treffen der G-7 in Elmau leistete die Bundeswehr mit etwa 840 Einsatzkräften technische Amtshilfe und unterstützte die Polizei.


Die Verantwortung für einen reibungslosen Ablauf des G-20-Gipfels liegt aber eindeutig in der Zuständigkeit der Polizeibehörde. Allerdings hilft die Truppe bei der Versorgung und beim Transport von Verletzten. Diese Form der Amtshilfe, so wie sie jetzt auch in Hamburg geleistet wird, fällt nicht unter einen Einsatz der Streitkräfte im Inneren.


Das Grundgesetz regelt den Einsatz
Der Einsatz der Bundeswehr ist im Grundgesetz geregelt, was in Deutschland auf die Zeit des Nationalsozialismus zurückzuführen ist. In Artikel 87a Absatz 2 heißt es: „Außer zur Verteidigung dürfen die Streitkräfte nur eingesetzt werden, soweit dieses Grundgesetz es ausdrücklich zulässt.“ Folgende Ausnahmen sind geregelt:

Innerer Notstand: Sollte die demokratische Grundordnung der Bundesrepublik in Gefahr sein, darf die Bundeswehr zum Schutz von Schulen, Bahnhöfen oder Flughäfen eingesetzt werden. Außerdem dürfen sogenannte Aufständische mit militärischen Mitteln bekämpft werden.
Katastrophenhilfe: Kommt es zu einer Naturkatastrophe oder einem schweren Unglück können die Streitkräfte zur Wiederherstellung der Sicherheit und Ordnung angefordert werden.
Bei Terror hilft die Truppe

Terror: Auch ein Terroranschlag fällt unter bestimmten Voraussetzungen unter die Katastrophenhilfe. Wann dies der Fall ist, hat das Bundesverfassungsgericht 2012 in einer Entscheidung festgelegt. Demnach muss zu einer „ungewöhnlichen Ausnahmesituation katastrophischen Ausmaßes kommen“. In diesem Fall, darf die Bundeswehr eingreifen. Allerdings dürfen die Mittel nicht über die von der Polizei eingesetzten Maßnahmen hinausgehen. Militärische Mittel dürfen nur einer absoluten Krisensituation eingesetzt werden. Trotz dieses Richterspruchs schwelt der Streit über den Einsatz der Bundeswehr im Fall eines Terroranschlags seit Jahren.


VG
FSpike
*****_TS Mann
2.802 Beiträge
Gut recherchiert @FSpike
Sehr gut geschrieben und juristisch absolut fehlerfrei!
Kompliment.

Beiträge dieser Art im JOY mag ich über alles!
Toll so durch dachte Schriftsätze lesen zu dürfen.

Das Radio - SWR1 (Südwestrundfunk aus Stuttgart) berichtet seit heute Morgen 06:00 Uhr ständig live aus Hamburg und fängt noch den ganzen Tag Meinungen nicht nur seitens der Bevölkerung - vor allem aus dem quasi "Trümmerfeld" des arg gebeultem Schanzenviertelsw oder Sankt Pippi - wie der Hamburger liebevoll St. Pauli nennt, dem Fischmarkt - sondern auch Expertenmeinungen ein.

Als Grundtenor klinkt immer wieder durch:
Die Hamburger haben in einem Bürgerentscheid (das hatte ich schon erwähnt) eine Bewerbung für die olympischen Spiele abgelehnt.
Aber der OB Olaf Scholz entschied im ALLEINGANG "Der Gipfel darf nach Hamburg, wir können die Sicherheit gewährleisten"
Eine fatale Fehleinschätzung, die Hamburg in eine Stadt hat werden lassen!
Die Welt blickt fassungslos auf diese Stadt.
Herr Scholz sollte die Konsequenzen ziehen und abdanken!
Das wird er aber nicht.

Stattdessen werden die Verantwortlichen wieder mal bei der Polizei - den Prügelknaben der Nation gesucht.
20 000 Beamte konnten fast nichts gegen dieses ganz neue Ausmaß der absoluten Gewalt ausrichten.

Hier sollten wirklich UNSERE natooliven Panzer aufrollen und diese autonomen Gewalttäter in die Elbe jagen, dass sie um ihr Leben schwimmen.

Dieser Hamburger Gipfel, der politisch im Grunde genommen so unnötig war, wie das Gemächt eines Ochsen (kasstrieter Stier) macht auf der Welt ganz sicher Schule.
Das findet Nachahmer.
Da können wirklich nur die Truppen unterstützen!

Getreu dem Motto: "Gewalt erzeugt Gegengewalt" mit allen Mitteln!
**********73_64 Paar
150 Beiträge
Normalbürger
Otto Normalbürger und Oma Piepenbrink deren Auto atomisiert und deren Laden geplündert wurde, waren hier mal wieder die angeschmierten.
*****_TS Mann
2.802 Beiträge
Die richtig angeschmierten....
....sind die 20.000 Kolleginnen und Kollegen der Polizei, denen das HIRNLOSE Unvermögen der Regierung jetzt das Versagen anlastet!

Was für ein Scheissstaat!

Warum musste der Gipfel mitten in Hamburg sein?

Autonome Radikale aus ganz Europa sind eingereist und haben eine noch niemals da gewesene Welle der GEWALT gezeigt.
Wirklich: Da gehört die Bundeswehr dazu mit Schiessauftrag!

Wenn die das RADIKALE wollen, sollen sie es auch bekommen.
Getreu des Mottos:
Gewalt erzeugt Gegengewalt!
NICHT mit Teleskopschlagstock oder Pfefferspray sondern tödlicher!
Nur SO bringst du den MOB in den Griff.
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