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Schon interessant, was man so findet.

Keine Beschreibung angegeben.
*******mper
189 Beiträge
Themenersteller 
Schon interessant, was man so findet.
Ein Freund von mir hatte sich vor einiger Zeit eine Bullwhip gekauft. Soweit, so gut. Im Laufe der Zeit hatte das Ding aber immer mehr Knicke und Unregelmäßigkeiten. Und jetzt war er soweit, dass er das Ding aufgeschnitten hat. Ich vertrete ja schon seit über 40 Jahren die Meinung, das Klebebänder (egal welcher Art) in einer handwerklich gut gefertigten Whip - egal ob Bullwhip, Stock Whip, Snake Whip oder jede Art von Single Tale – nichts zu suchen haben, aber das muss ja nicht jeder so sehen.

Ich werde das auch nicht weiter kommentieren, sondern einfach nur die Bilder der aufgeschnittenen Peitsche posten. Bitte fragt nicht, wer diese Peitsche gefertigt bzw. verkauft hat. Es geht hier lediglich darum, wie sich Klebebänder im Inneren einer Peitsche so machen. Zieht dann bitte jeder seine/ihre eigenen Schlüsse daraus.

Robby
*********mann Paar
1.554 Beiträge
Und was hast du dem Freund geraten, was er machen soll?🤔
Keine Beschreibung angegeben.
*******mper
189 Beiträge
Themenersteller 
Sich das nächste Mal schriftlich erklären lassen, dass in der Whip, die er bestellt, keinerlei Klebeband enthalten ist. Weder Isolierband, Hockey Tape, Paketband, Gewebeband u.s.w. Denn wenn das dann doch so sein sollte, kann er den Peitschenmacher/die Peitschenmacherin wegen vorsätzlichen Betrugs in die Steinzeit klagen. Das - habe ich ihm geraten.
*********mann Paar
1.554 Beiträge
Qualität hat nun mal seinen Preis.Wer eine Whip für 300 Euro kauft, darf keine 900 Euro (oder mehr) Qualität erwarten. Da muß man schon Abstriche hinnehmen.
Keine Beschreibung angegeben.
*******mper
189 Beiträge
Themenersteller 
Auch für 300 Euro darf man bedeutend mehr erwarten, als meterweise Klebeband.
*******uren Paar
143 Beiträge
Zitat von *******mper:
Schon interessant, was man so findet.
Ein Freund von mir hatte sich vor einiger Zeit eine Bullwhip gekauft. Soweit, so gut. Im Laufe der Zeit hatte das Ding aber immer mehr Knicke und Unregelmäßigkeiten. Und jetzt war er soweit, dass er das Ding aufgeschnitten hat. Ich vertrete ja schon seit über 40 Jahren die Meinung, das Klebebänder (egal welcher Art) in einer handwerklich gut gefertigten Whip - egal ob Bullwhip, Stock Whip, Snake Whip oder jede Art von Single Tale – nichts zu suchen haben, aber das muss ja nicht jeder so sehen.

Ich werde das auch nicht weiter kommentieren, sondern einfach nur die Bilder der aufgeschnittenen Peitsche posten. Bitte fragt nicht, wer diese Peitsche gefertigt bzw. verkauft hat. Es geht hier lediglich darum, wie sich Klebebänder im Inneren einer Peitsche so machen. Zieht dann bitte jeder seine/ihre eigenen Schlüsse daraus.

Robby

Der Hersteller lässt sich anhand des Übergangs von Thong zu Fall und dem aufgesteckten Ring erahnen.

Soweit ich weiß, gibt es nur eine Person, die die so baut.
*******uber Paar
119 Beiträge
Zitat von *******uren:


Der Hersteller lässt sich anhand des Übergangs von Thong zu Fall und dem aufgesteckten Ring erahnen.

Soweit ich weiß, gibt es nur eine Person, die die so baut.

Wollte ich gerade im anderen Whip Forum auch schon schreiben 🤭
Aber leider ist es ja noch viel schlimmer…selbst teure Whips, die „formaljuristisch“ richtig gebaut sind können auch ziemlicher Schrott sein, zu schwache Transition etwas losere Flechtung, die nicht unmittelbar ins Auge springt und schon ist mit einem schön aussehenden Stück aus Roo nicht mehr viel anzufangen (du weißt, welche ich meine aber gehört nicht hierhin).
Zum Whipkauf würde ich empfehlen: Wenn damit gecrackt werden soll, sucht euch einen Anbieter, der nicht nur „hier“ sondern allgemein auch in der Sportwhipszene etabliert ist. Zahlt sich aus.
********esca Frau
897 Beiträge
Gruppen-Mod 
Guten Morgen lieber Robby,

Vielen Dank für diese geteilten Einblicke. Auch wenn es diesmal nicht du warst, der sie auseinandergenommen hat. Wir danken deinem Freund für die Details.

Es ist für uns alle essenziell zu wissen und vor allem zu sehen, wie solche Peitschen aufgebaut sind. Nun erklärt sich auch ganz schnell, warum diese Knicke entstehen. Die erste Vermutung war ja, dass dort Stäbe drin wären, die gebrochen sind. Im Nachhinein gedacht, nicht die wirklich logischste Erklärung. Aber diese Bilder zeigen ein anderes. Diese Bilder zeigen tatsächlich, dass es sich um die ganze Klebebandstruktur handelt, die gebrochen ist. Steife und klebrige Brüche und weit ab von auf Dauer elastisch im Kern.
Dieser Peitschentyp ist definitiv nicht für viele Jahre Haltbarkeit ausgelegt, wenn viel im Einsatz.

Irgendwie erinnert mich dieser Peitschentyp leicht an die Tapered Whips. Peitschen, die aus Tape aufgebaut sind. Solch eine Peitsche kann man unter Anleitung im Rahmen eines Workshops binnen weniger Stunden bereits aufbauen.

Aber auch beim Einsatz von Tapes gibt es sehr große Unterschiede aufgrund der großen Vielfalt an unterschiedlichen Tapes. Isolierband und Paketband gehören hier eher zur absolut untersten und niedrigsten Klasse. Egal, wie filigran der Aufbau aussehen mag in dem Fall. Da würden hochwertige Gewebetapes, die generell schon auf Langlebigkeit ausgelegt sind, aufgrund ihres typischen Einsatzgebietes schon deutlich besser abschneiden. Hockey Tapes gehen in die Richtung, aber sind auch nicht im sehr hochwertigen Bereich. Manche, sehr spezielle Tapes bekommt man nicht im üblichen Handel. Das geht dann in Richtung von Spezialtapes, die es in der Industrie gibt. Die wurden dann extra auf spezielle Anforderungen entwickelt. Und da steckt viel Entwicklungszeit drin, meist über Jahre.
In einer Peitsche müssen sehr hohe Anforderungen an Flexibilität, Elastizität und Haltbarkeit erfüllt werden, damit sie vielseitig und auch intensiv einsetzbar ist.

Als recht einfach und schnell hergestellte Peitschen für erste Gehversuche geeignet, aber niemals für den Profieinsatz. Und, um die Frage zu beantworten, sehe ich diese auch nicht in der Preiskategorie von 300 €. Das ist meiner Meinung nach viel zu hoch angesetzt.

Und, ich gebe Robby Recht, es gibt viele andere Peitschenbauer, die für den anspruchsvollen Peitschenverwender deutlich höherwertiges und langlebigeres abliefern.

Für den Einsatz im BDSM und die allerersten Startversuche sowie sehr weiche Body Wraps, hauptsächlich zum streicheln, kann man solche einsetzen. Auch ich habe mit solchen angefangen. Die waren schon besser als so manch ein anderer Schrott, der auf dem Markt gehandelt wird. Wer jedoch deutlich mehr vorhat, sollte sich gut informieren und sein Geld dann deutlich sinnvoller einsetzen.

Im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden, was er genau mit einer Peitsche anstellen möchte. Und auch, wie viel Geld er investieren möchte in eine Peitsche. Wichtig ist dann zu wissen, wie solch eine Peitsche aufgebaut ist und ob sie dann den eigenen Preisvorstellungen und eigenen Einsatzgebieten entspricht.
********esca Frau
897 Beiträge
Gruppen-Mod 
Zitat von *******uber:


…selbst teure Whips, die „formaljuristisch“ richtig gebaut sind können auch ziemlicher Schrott sein, … die nicht unmittelbar ins Auge springt und schon ist mit einem schön aussehenden Stück aus Roo nicht mehr viel anzufangen …
… sucht euch einen Anbieter, der nicht nur „hier“ sondern allgemein auch in der Sportwhipszene etabliert ist…


Da ist viel wahres dran. Die meisten von uns wollen ihre Peitsche ja nicht nur für die Vitrine kaufen oder für einmal im Jahr einsetzen. In solch einem Fall (Vitrine oder seltener Einsatz) kann ich mir alles kaufen. Da zählt dann nur das Overlay und die Verarbeitung davon. Es wird ja niemals so aktiv eingesetzt und belastet.

Wer würde denn seine 1000 € teurer Peitsche jeden Tag einsetzen wollen, wenn der innere Aufbau vorne und hinten nicht abgestimmt ist und nicht passt.
Auch wird man mit so einer teuren Peitsche ganz anders umgehen und sie eher schonen.

Peitschenbau ist schon eine wirkliche Handwerkskunst. Und nur der Bauer, der auch selbst den Einsatz kennt und beherrscht ist in der Lage ein Meisterstück abzuliefern. Solch ein Bauer wird immer wieder optimieren und verbessern, wenn er Schwächen beim Einsatz erkennt. Er ist in der Lage, vom klassischen Aufbau abzuweichen, aber deutlich optimierter. Er holt sich das Feedback der Anwender ein. Er betituliert sich in der Regel nicht selbst als Meister. Er wird durch andere, die seine Handwerkskunst kennen, einsetzen und schätzen zum Meister gekürt.
****a54 Paar
1.541 Beiträge
Man sollte vor Scharlatanen, die solchen Schrott für teures Geld verkaufen, explizit warnen, damit am besten niemand mehr so einen Mist kaufen muss! Wären wir damals gewarnt worden, hätte uns das extrem viel Ärger und Unmut erspart!
Uns hat man zwei Paracord Bullwhips der übelsten Sorte verkauft und Oliver von @*****yle hat uns damals die Augen geöffnet und uns genau erklärt, was für einen Müll wir gutgläubig gelauft haben. Oliver baut im Übrigen sehr gute Whips, danke nochmal für die Expertise!
*********n_bw Paar
43 Beiträge
Klebeband in der Whip ist eine Sache, aber ich fand in einer (zum Glück günstigen) Bullwhip 3 NÄGEL im Fallhitch! Was muss man rauchen, um auf so eine bescheuerte Idee zu kommen?
Profilbild
*********hips
37 Beiträge
@********esca

Da hast du definitiv recht. Klebeband ist nicht gleich Klebeband. Es kommt auch stark darauf an WIE man es einsetzt. Als Ersatz für ein Binding taugt es definitiv nicht. Hat es nie und wird es nie. Da spielt auch die Art des Tapes keine Rolle, es wird nicht halten.

Pauschal zu sagen in einer Whip darf oder sollte kein Stück Klebeband enthalten sein, oder es ist dadurch keine gute Whip, ist nicht unbedingt sinnvoll und auch nicht richtig. Eine ganze Reihe etablierter, und ausgezeichneter Whipmaker haben das alles schon zigfach getestet und es gab nie ein Problem mit der Verwendung von zB Hockeytape.

Ich habe auch viel getestet und auch wenn ich Hockeytape nicht problematisch finde wenn man es in Maßen einsetzt, so bin ich trotzdem zum Entschluss gekommen, dass das meiste genauso gut ohne Tape geht. Und ich bin der Ansicht, was mir nicht signifikant etwas nützt, muss ich auch nicht in der Whip haben.
Für mich gibts nur eine einzige Ausnahme. Und das ist die Haftung zwischen dem blanken Material des Griff-Fundaments (Stahl, Fiberglas,Carbon etc.) und dem ersten Layer Nylon. Denn glattes Material auf glatten Untergrund spricht schon rein logisch nicht für eine gute Haftung. Und da ist der eine Punkt, wo eine Lage Hockeytape absolut Sinn macht und die Gefahr nochmals minimiert, dass sich zb der Heelknot irgendwann lockern könnte (so Dinge sind schon passiert). Das betrifft allerdings nur Nylonwhips. Bei Leder bedarf es keinem Haftvermittler (schaden würde es zwar nicht, aber Leder hat genug Grip).

Die Whip um die es hier aber geht ist ja aus Leder. Und eine Lederwhip braucht definitv kein Tape. Schon garnicht so. Wenn man auf einen dickeren Durchmesser kommen will, nimmt man dafür normalerweise ein Lederbolster zur Hand den man um die Whip wickelt bevor man den nächsten Bellie/Overlay flechtet.
Da gibt es noch so viele Punkte die man zu dem Thema erwähnen könnte, dass man ein Buch mit füllen könnte *ggg*

Auf jeden Fall sollte man nie Pauschalisieren.
Profilbild
*********hips
37 Beiträge
Zitat von *********n_bw:
Klebeband in der Whip ist eine Sache, aber ich fand in einer (zum Glück günstigen) Bullwhip 3 NÄGEL im Fallhitch! Was muss man rauchen, um auf so eine bescheuerte Idee zu kommen?

Uff *oha*
Die waren wohl "für den extra kick"^^

Unfassbar *aua*
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