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🩷 Der erste Kontakt (Online): Chancen und Stolpersteine

Signature Picture since 2011. Dieses Foto entstand damals ganz zufällig, als ich in die Welt das Shibari eingetaucht bin.
Während ich die Fernauslösung meiner Spiegelreflexkamera benutzte, stellte der Autofokus ständig das aufgewickelte Seil scharf.

Nur einmal gelang es mir, dass der Autofokus sich auf den Hintergrund, also mich, einstellte.
******age Mann
652 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
🩷 Der erste Kontakt (Online): Chancen und Stolpersteine
.
Der erste Kontakt ist entscheidend – das zeigt sich immer wieder in Gesprächen und Begegnungen. Ein respektvoller und achtsamer Start legt den Grundstein für Vertrauen und Offenheit. Doch was macht diesen Unterschied aus?

Erstkontakte gelingen oft, wenn sie mit ehrlichem Interesse und authentischer Neugierde beginnen. Eine wertschätzende Ansprache, die zeigt, dass sich jemand mit der Person und ihrem Profil auseinandergesetzt hat, schafft Sympathie und einen angenehmen Einstieg. Gleichzeitig wird vermieden, direkt Forderungen zu stellen oder zu drängen. Es geht darum, Raum für ein natürliches Gespräch zu öffnen.

Auf der anderen Seite entstehen Konflikte und Missstimmungen häufig, wenn eine Absage nicht respektiert wird. Nachfragen wie "Warum?" oder "Was kann ich ändern?" wirken bedrängend und untergraben die Entscheidung der anderen Person. Dies führt oft zu unangenehmen Situationen und zerstört die Möglichkeit, einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

Die Verbindung zum Thread Shibari Resonanz Dialog: 🗣️ Der erste Kontakt (Online) zählt ist klar: In der Kommunikation wird Wert darauf gelegt, dass Begegnungen auf Respekt, Achtsamkeit und Wertschätzung basieren – egal ob es um den ersten Austausch oder eine klare Absage geht.
Wir möchten dazu anregen, bewusst zu reflektieren, wie ein respektvoller Erstkontakt gestaltet wird und wie man auf einfühlsame Weise absagt, ohne Nachfragen oder unangemessene Reaktionen auszulösen.

Das Ziel bleibt: Eine Gesprächskultur, die angenehm und bereichernd ist – für beide Seiten.

Was sind eure Gedanken dazu?

*blume2*
******erz
159 Beiträge
Absagen sind oftmals auch deshalb schwierig, wenn man diese aufgrund persönlicher Präferenzen formuliert, diese Präferenz allerdings auslassen möchte, um nicht zu verletzen. Wird hier dann nachgefragt, findet man sich in einer Zwickmühle wieder – schreibe ich ehrlich, dass die Person eben nicht meiner Präferenz entspricht? Oder versuche ich mich mit einer Lüge herauszureden? Oder bestehen andere Möglichkeiten?

Ich habe bisher oftmals Absagen erteilt, wenn zahlreiche Redflags hochgegangen sind – dass kann selbst dann noch passieren, wenn längerer schriftlicher Kontakt bestand oder nach einem persönlichen Treffen sich ein ungutes Gefühl einstellte. In der Regel formuliere ich es klar und deutlich, dass es nichts wird und wünsche alles Gute. Habe ich das Gefühl, die Begründung am besten gleich direkt mitgeben zu müssen, weil ich ansonsten eh ein Nachfragen befürchte… nenne ich die wahren Gründe auch mit dazu. Hören manche nicht gerne. Oftmals sage ich auch ungerne Nein, weil das oftmals als Ablehnung der Person verstanden wird, dabei können die Gründe auch die Entfernung, verschiedene Ansichten usw. sein und nicht mit der Person an sich.

Wird meine Entscheidung „infrage gestellt“ gebe ich oftmals noch ein oder zwei Chancen, mit Erklärungen meinerseits im Guten abzuschließen. Wird mir das verwehrt, blockiere ich mittlerweile oder nutze bsp. im Joyclub die „Unterhaltung beenden“ Funktion. Ab diesem Moment hat die Person sich auch jede Chance zu späteren Zeitpunkten vertan, selbst wenn meine Gründe für eine Absage sich mit der Zeit hätten ändern können.
Wird mein Nein nicht respektiert, kann ich meistens davon ausgehen, dass auch meine Grenzen und Tabus nicht respektiert werden oder es grundlegend wo anders auch nicht gepasst hätte. Theoretisch müsste ich mein Nein nicht einmal begründen, da auch ein Nein ein vollständiger Satz ist. Trotzdem tue ich es meistens aus Höflichkeit.
Und ja, es ist hart, wenn man ein Nein empfängt und respektieren muss – vor allem dann, wenn es aus heiterem Himmel kommt. Dennoch kann man hier respektvoll den Rückzug antreten, wenn selbst das nicht geht, ist Stille aus meiner Sicht oftmals eine bessere Reaktion als seine Gefühle beim Gegenüber negativ auszulassen, weil man selbst mit dem Nein nicht klarkommt. In der Regel erwarte ich bei einem „Nein, ich möchte keinen weiteren Kontakt mit dir“ auch keine Reaktion mehr darauf, für mich ist das Gespräch mit dem Nein bereits beendet und oftmals auch mit einer Floskel wie "schönen Abend/Tag/Wochenende noch" verbunden...
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