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Blutverdünner - was nun???

Köln  November 2017. Köln 31.12.2017
Model: Sir_KE
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****KE Mann
1.669 Beiträge
Themenersteller 
Blutverdünner - was nun???
Hallo,
ich habe ein Problem, vielleicht weiß jemand genaueres.
Meine O und Pattnerin hatte Ende 2024 einen leichten Schlaganfall, zum Glück hat sie das schnell gemerkt und war sehr schnell auf einer Schlaganfall-Intensivstation. Kurz danach Anschlussheilbehandlung. Keine Lähmungen und keine Gleichgewichtsstörungen.
Aber seither muss sie ASS als Blutverdünner nehmen - wohl für den Rest ihres Lebens.
Wir haben lange mit Needleplay pausiert, vor kurzem haben wir mit nem medizinischen Tacker was gemacht, da ist nichts passiert, keine unstillbare Blutung, der eine Einstich gar nichts, der andere ein roter Punkt, kein Blutaustritt.
An Nadeln traue ich mich derzeit noch nicht ran - was meint ihr?
Und wenn eine Blutung nicht aufhören sollte, was dann - eine Zeitlang abrücken?
Danke für Eure Infos.
*********eaker Frau
1.040 Beiträge
Hello,

erstmal freut es mich, dass sie da gesundheitlich gut durchgekommen ist. Zum Thema Nadeln und Antikoagulation kann ich Dir nur aus meiner Erfahrung berichten. Ich nehme seit 9 Jahren Eliquis, da ich schon mehrere Thrombosen hatte. Damit "lebe" ich tendenziell mit einer stärkeren Blutverdünnung als z. B. mit ASS. Dennoch "nadel" ich mit Menschen, die a) wissen was sie machen b) wissen worauf zu achten ist.

Ja, es blutet mehr (wenn man die Nadeln entfernt). Dennoch ist es bei mir jetzt nicht so, dass die Blutung übermäßig ist - das Blut gerinnt ja - aber eben langsamer. Solange bei mir die Nadeln oberflächlich gesetzt sind (oder z. B. durch die Schamlippen) ist der Impact überschaubar und kein Problem. Tackern ist so gar kein "Ding" - ist ja nur die oberste Hautschicht.

Was ich nicht machen würde: Große Kanülen durch die ganze Brust oder direkt in Venen pieken. Blutabnahmespielchen sind da auch keine wirklich gute Idee.

Was ich dir noch raten kann: Ich war damals bei einer Allgemeinärztin, die auch Sadistin ist. Mit ihr habe ich damals meine generellen BDSM-Kinks auch in Hinblick auf Risiken durchgesprochen - von Schlagen über Nadeln bis Asphyxie - mir und meinem Partner hat das damals Sicherheit gegeben. Ein Arzt, der die Spielarten nur als theoretische "Horrorvorstellung" im Kopf hat, hätte mir da weniger "Halt" bieten können.

Liebe Grüße cy
*******eam Paar
23 Beiträge
Also ich kann dich auch beruhigen. Wenn sie „nur“ ASS nimmt sollte das kein Problem sein.

Natürlich kann es sein, dass es eben mal etwas schneller einen „blauen Fleck“ gibt und der eben größer wird und länger bleibt als ohne.

Aber solange du sowieso nur an der Oberfläche bleibst besteht keine wirkliche Gefahr. Ich unterstelle mal, ihr werden keine echte OP durchführen *zwinker*

Auch Blutabnahme ist kein Problem. Du musst eben einfach länger auf die Einstichstelle drücken!
Und eben nicht einfach nur ein Pflaster drauf kleben.

Das Blut wird auch nicht dünner sprich flüssiger. Denn Blutverdünner verdünnen das Blut ja nicht.

Also mach dir nicht zu viele Gedanken.

In die Tiefe stechen würde ich mir unabhängig davon generell gut überlegen, besonders wenn Du nicht weißt, welche Strukturen an der Stelle unter der Oberfläche lauern *zwinker*

Und jetzt habt Spaß *zwinker*

(Er)
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****KE Mann
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