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Bücher über Flüchtlinge

***in Frau
9.762 Beiträge
Themenersteller 
Bücher über Flüchtlinge
Da habe ich mehrere, die mich zutiefst berühren.

Als erstes möchte ich da "Am Abend vor dem Meer" von Khaled Hosseini nennen. Ein poetisches, wunderschönes Buch.
Der Vater erzählt seinem kleinen Sohn, der nur Krieg kennt, wie wunderschön Syrien vor dem Krieg war.
Am nächsten Tag wollen sie über das Mittelmeer fliehen.
Das Buch ist in Gedenken an den kleinen Alan Kurdi geschrieben, von dem es ein Foto gibt, wie er am Mittelmeerstrand liegt, friedlich, als ob er schlafe.
Das Buch ist zutiefst traurig...und wunderschön.
Der Erlös aus dem Buch kommt einer Hilfsorganisation zugute.

https://www.uno-fluechtlings … hsene/am-abend-vor-dem-meer/
***in Frau
9.762 Beiträge
Themenersteller 
Das nächste Buch ist von Zekarias Kebraeb "Hoffnung im Herzen, Freiheit im Sinn" von einer 4jährigen Flucht nach Deutschland.
Es ist gut zu lesen und vermittelt ein anschauliches Bild von der Flucht.
Außerdem macht es Mut, denn es zeigt: Manchmal sind es die kleinen Gesten, die schon ausreichen jemanden zu helfen.
https://www.amazon.de/Hoffnu … Aufgeschrieben/dp/340460167X
***in Frau
9.762 Beiträge
Themenersteller 
Und dann von der jungen Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai "We are displaced".
Sie lässt Flüchtlingsmädchen in deren eigenen Worten erzählen und unterstützt Bildung für Mädchen mit dem Erlös.
https://www.abebooks.de/9781 … ala-Yousafzai-1474610048/plp
*******nee Frau
4.421 Beiträge
Gruppen-Mod 
Ich gestehe, ich traue mich an dieses Thema nicht dran.
Da bin ich emotional zu angefasst von. Ich weiß nicht mal warum. Aber ich glaube, ich würde so ein Buch nicht aushalten. Mir tun die Beschreibungen schon weh.
*******987 Frau
10.090 Beiträge
Meine Empfehlung zu dem Thema:
Janne Teller
"Krieg: Stell dir vor, er wäre hier"

Ich habe noch mehr gute Bücher zu dem Thema gelesen, aber mir fallen die Titel nicht mehr ein. Das ist schade.
***ki Frau
3.087 Beiträge
Jenny Erpenbeck
“Gehen, ging, gegangen“

Der emeritierte Professor Richard kommt in Kontakt mit Asylsuchenden. Es entstehen Begegnungen der besonderen Art, die dem Leser ganz verschiedene Facetten der Gesellschaft, des Blicks auf Deutschland (zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung und heute), dem Asylrecht, der Flüchtlingspolitik, dem, was passiert nach dem Berufsleben und nicht zuletzt der Freundschaft aufzeigen.
Das Ganze passiert auf eine interessante, kurzweilige, aber doch tiefgreifende Art und Weise, die mich total gefangen genommen hat.
Rudolfsgnad von Lorenz Baron
Der Autor erhielt für seine 'Verdienste für den kleinen Frieden'
das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Ein bedeutender Schriftsteller stellte dieses Buch an die Seite
von Herbstmilch...
****02 Paar
23.870 Beiträge
Zu Rudolfsgnad habe ich noch diese Internetseite gefunden. Das Thema war mir bis jetzt nicht bekannt. *oh* Danke fürs "Anstupsen"!
http://www.rudolfsgnad-banat … ger/das-lager-von-1945-1948/

Zum Thema "Flüchtlinge" fällt mir allerdings als erstes meine eigene Familiengeschichte ein. Meine Oma hat mir viel erzählt und tut es noch. Trotz ihrer 96(!) Jahre ist ihr Geist nach wie vor hell und wach.
Sie hat meine Aufmerksamkeit vor allem auf die Bücher von Arno Surminski gelenkt. Genau so, wie er es beschreibt, ist das gewesen, was meine Oma auf der Flucht und auch davor in Ostpreußen erlebt hat, sagt sie.

LG, Na
@****02
Meine Oma väterlicherseits wurde 99 Jahre alt.
Sie war eine weise, tapfere, fleissige Frau.

Auf dem Land meiner Vorväter wurden 9000 Menschen
begraben.
***in Frau
9.762 Beiträge
Themenersteller 
"Jauche und Levkojen" von Christine Brückner hab ich gern gelesen.
https://www.amazon.de/Jauche … -Br%C3%BCckner/dp/354820077X
und die Bücher von Marion Gräfin Dönhoff, beispielsweise "Kindheit in Ostpreussen"
*******987 Frau
10.090 Beiträge
"Fern von der Rosinkawiese. Die Geschichte einer Flucht" von Gudrun Pausewang beschreibt autobiographisch die Flucht ihrer Familie vom Adlergebierge nach Niedersachsen nach dem zweiten Weltkrieg.
***in Frau
9.762 Beiträge
Themenersteller 
Stimmt...das ist ein tolles Buch, v.a. wegen ihrer Freundschaft mit den jetzt dort lebenden Menschen.
*******ette Frau
47 Beiträge
Ein etwas anderes Buch zu diesem Thema: "Auswandertag" von Klaus Oppitz und der Tafelrunde - ein Zukunftsroman, in dem es um eine Familie auf der Flucht aus einem heruntergewirtschafteten Österreich unter einem rechtspopulistischen Kanzler geht. Das Buch wurde schon 2014 geschrieben... in manchen Punkten hat die Wirklichkeit es bereits eingeholt... und man weiss oft nicht ob man lachen oder weinen soll...
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