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3 Spezials für Euch im Pride Monat

****_hl Frau
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Themenersteller Gruppen-Mod 
3 Spezials für Euch im Pride Monat
Drag Queens, Dykes und Daddies: Im Pride Month feiert die LGBTQIA+-Community sich selbst und ihre Vielfalt. Überall sind Regenbögen zu sehen, zu lauter Musik zieht die Szene durch die Straßen. Ob in Berlin oder Bochum, in Kassel, Konstanz oder Dessau-Roßlau: In ganz Deutschland finden im Sommer diverse Pride-Events statt. Dabei steckt hinter diesen bunten Paraden viel mehr als Party, Glitzer und Glamour. Denn bei den Kundgebungen geht es um Sichtbarkeit und Gleichberechtigung, um Akzeptanz und Toleranz. Egal in welcher Location, queere Menschen und ihre Allies demonstrieren für ihre Rechte. Aber wieso heißt es eigentlich Pride Month? Und was bedeutet das auf Deutsch? Wir haben Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Pride Month.

Was genau ist der Pride Month?
Von Bayern über Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt bis Schleswig-Holstein: Zwischen Mai und September wird Pride gefeiert. Der Pride Month beschränkt sich also längst nicht mehr nur auf einen Monat. Aber wieso heißt es dann Pride Month? Ursprünglich wurde der Pride Month im Juni zelebriert. Warum? Weil sich im Juni 1969 zum ersten Mal queere Menschen in New York City öffentlich und lautstark gegen die ständigen Schikanen der Polizei wehrten. Heute sind diese lokale Aufstände als Stonewall Riots bekannt und mit dem Pride Month wird auf der ganzen Welt mit politischen Paraden daran erinnert.

Good to know: Das passierte bei den Stonewall Riots
Ende der Sechzigerjahre gab es für LGBTQIA+ nicht nur in den USA viele Einschränkungen, sei es durch diskriminierende Gesetze oder gesellschaftliche Ablehnung. In den frühen Morgenstunden am 28. Juni 1969 flogen Fäuste, Flaschen und Steine, als sich die Besucher*innen des Stonewall Inn – darunter schwule Männer und lesbische Frauen, nicht-binäre sowie trans Menschen – gegen eine Polizei-Durchsuchung zur Wehr setzten. Zur damaligen Zeit waren solche Razzien Routine und fanden in Gay Bars immer wieder statt. In dieser Sommernacht in New York wehrten sich die Gäste gegen die willkürlichen Verhaftungen, Schikanen und Misshandlungen. Die Proteste dauerten mehrere Tage an, es kam zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstrant*innen und der Polizei.

Beginn der modernen Pride-Bewegung
Schon vor den Stonewall-Unruhen hatten sich queere Menschen in losen Gruppen zusammengeschlossen und sich gegen Diskriminierung und Polizeibrutalität gewehrt. Doch die Geschehnisse in New York City gelten bis heute als wichtiger Wendepunkt und markieren den Beginn der modernen LGBTQIA+-Bewegung, die viele prominente Leitfiguren hervorbrachte, darunter die trans Aktivistin Marsha P. Johnson, den schwulen Politiker Harvey Milk sowie die bisexuelle Feministin Brenda Howard.

Nach den Stonewall-Protesten wurden verschiedene neue Organisationen gegründet, die sich für die Rechte der schwul-lesbischen Gemeinschaft und darüber hinaus einsetzten. In den Folgejahren wurde zunächst im Juni mit Demonstrationen an den Stonewall-Aufstand erinnert. Stolz marschierten Aktivist*innen der noch jungen LGBTQIA+-Bewegung durch die Städte und skandierten "Gay Power". Heute wird der Pride Month mit Demonstrationen, Kundgebungen und Straßenfesten auf der ganzen Welt während der Sommermonate gefeiert. Ob bei der Gran Canaria Pride oder der Hamburg Pride, bei Pride-Veranstaltungen zeigt die Community stolz und selbstbewusst ihre Vielfalt. Aber wieso heißt es nun Pride?
Quelle: Esquire

Aus diesem Anlass dürft ihr heute Regenbogen und ein buntes Herz verschenken.

Zum neuen Monat Juni gibt es auch wieder einen Eiswürfel zur Verfügung.

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