Ich bin verantwortlich für das, was ich sage...
...aber nicht für das, was du verstehst!Ich schreibe hier meist nichts, sondern lese mehr mit, mal mit viel, mal mit weniger Kopfschütteln.
Die Dates hier finde ich meist eher swingerorientiert denn polyamorbezogen und viele, die contra-polyamor sind, suchen hier verzweifelt nach Erklärungen, warum sie nicht polyamor empfinden können. Und viele polyamore Beziehungs-Partner suchen hier Hilfen und Antworten auf konkrete Gefühls- und Lebensfragen.
Alles kann ich irgendwie nachvollziehen und oft denk ich: "
Und heute steh ich wiedermal fragend mir selbst gegenüber und hab keine Ahnung, wie ich soooo dermaßen falsch verstanden werden konnte.
Ich halte mich eigentlich des Schreibens und Redens für mächtig. Aber gerade bin ich ohnmächtig und verwundert ob der fehlenden Empathie und der Fähigkeit, Geschriebenes komplett fehlzuinterpretieren.
"Ich bin verantwortlich für das, was ich sage, aber nicht für das, was du verstehst."
Dieser Satz schwirrt mir die ganze Zeit durch den Kopf und warum ist es so schwer, sich bei Kommunikationsfragen wirklich zu verstehen?
Warum scheitern wir immer wieder daran?
Ich auch … Nicht falsch verstehen, ich stehe nicht über diesen Dingen, sondern bin nur so überrascht, dass ich nach all dem vielen Lernen, Schreiben, Diskutieren, Reflektieren, Verstehenwollen, Begreifen … nach so vielen Übungseinheiten dennoch erkennen muss: ICH HABE VON NIX NE AHNUNG! und zwar echt ne Menge an "keine Ahnung", dass es mich überrollt hat.
Bitte, hat wer ne Erklärung?
Geht es euch ähnlich?
Ich erwarte kein Kommunikations-Patentrezept, wenn es das gäbe, wäre die Welt gesund.
Aber ich schau gerade ein bisschen mimimi und irritiert aus der Wäsche und könnte ein wenig Verständnis und Empathie brauchen.



















