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Pan und Swingen in Clubs....

*****Ike
289 Beiträge
Themenersteller 
Pan und Swingen in Clubs....
Moin!
Als pansexueller Enby, noch bevor mir klar war ein Enby zu sein, habe ich mit meiner Ehepartnerin Swingerclubs ausprobiert. Da habe ich dann durch Erfahrungen erkannt, dass es so nicht funktioniert den "Anforderungen" der Swinger gerecht zu werden. So fühlte ich mich nicht so zuhause unter Swingern und habe das ersteinmal gestoppt.

Aber nun frage ich mich, liegt es an mir, jetzt wo ich weiß enby zu sein, oder liegts an der binären Swinger Community?

Es kommt mir vor als wenn das Swingen auf Sex ausgelegt ist. Erotisches Kuscheln und einander persönlich kennenlernen ist hier nicht so wirklich gewollt und gewünscht. Es muß oberflächlich und körperlich bleiben. Es dient mehr der Ablenkung vom Alltag und darf keine psychische Energie benötigen. Es dient den triebgesteuerten Menschen, so mein Eindruck. Liege ich damit so sehr falsch? Oder passt es schlicht nicht zusammen mit Menschen die pansexuell nobinär sind und nicht einfach so puren körperlichen spontanen Sex mit privat eher Fremden im Swingerclubs genießen können? Männer die nicht sehr aktiv sind, Frauen die dagegen eher die Initiative zeigen und sich dann teils von mehreren befriedigen lassen - aber ich habe da kaum bis keine queeren oder gar Enbies bemerkt, denen es wichtiger ist erotisch zu kuscheln und andere auf diese Weise im Club näher kennen zu lernen.

Gruß, Ike
****on Mann
16.821 Beiträge
Swinger haben häufig die Sorge, ihr Partner könne sich womöglich verlieben und dann abhanden kommen. Deshalb spalten sie das Fühlen ab, es gilt als gefährlich.

Polyamore hingehen legen es durchaus darauf an, mehrere tief oder leicht zu lieben. Sie wittern keine Gefahr deswegen.
*****onk Mann
167 Beiträge
Ich sehe das genau wie du.
Ich fand früher Swingerclubs spannend, aber irgendwie fühlte es sich nie so richtig gut an. Mittlerweile weiß ich: ich finde ich sexpositive Parties gut, wo tatsächlich mehr queere Leute anzutreffen sind.

Swingerclubs oder Gangbang-Parties besuche ich mit bzw. für meine Partnerin, um ihr Kopfkino zu bedienen. Und für dieses Kopfkino kann ich da auch ordentlich mitficken. Das macht zusammen mit ihr viel Spaß, aber meine Befriedigung erzeugt keine ‚Zufriedenheit‘. *zwinker*. Die kommt dann erst nachbdek Besuch, wenn sie mir erzählt wie geil sie das fand.
Was mir, wie augenscheinlich auch dir in diesen Clubs fehlt: das Gefühl der Nähe des Gegenübers.


Zudem sind ganz unabhängig davon in den vielen Swingerclub tatsächlich sehr tragisch-verkrampfte, heterosexuell veranlagte Männer und auf der Suche befindliche ‚Frauen mit leichter bi-Neigung’ unterwegs. Das ist nicht mein Zielpublikum! 🤢
*****Ike
289 Beiträge
Themenersteller 
Danke @*****onk, ich bin damit nicht alleine.
*****Ike
289 Beiträge
Themenersteller 
So vollständig poly leben wir nicht. Es wird nochimmer von meiner cis Ehefrau befürchtet, dass sie mich mit wem teilen müsste, wenn ich einem Verlieben Raum gebe. Sie kann sich das nicht so ganz vorstellen, dass ich niemanden über sie und unsere einzigartige Verbindung stelle.

Und es ist noch viel schwieriger andere Polys zu treffen, zu finden in meiner Umgebung, mal total abgesehen von queeren Polys.

Dank dessen das ich pan enby bin, fühle ich mich zu anderen Enbies und Transmenschen weitaus stärker hingezogen als zu Bi-Menschen.

Ike
*****irl Frau
1.558 Beiträge
Gruppen-Mod 
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht was du meinst.

Ich bin nicht fest in der Swinger Szene, aber ich denke, dass man nicht so pauschalisieren darf und es mit Sicherheit auch Menschen gibt, denen es beim Swingen nicht nur um oberflächliches ficken geht.

Zudem habe ich das Gefühl, dass du sagen willst, dass Pansexuelle und Enbys ausschließlich erotisches Kuscheln suchen und niemand davon "oberflächlich" swingt.
Wo gibt es einen Zusammenhang zwischen Pansexualität, Enbys und swingen? *skeptisch*
*********lich Paar
30 Beiträge
Ich (Er 2) teile deinen Eindruck.

Von meinen vanilla Swingerclub-Besuchen kann ich sagen: Schneller Sex mit wenig Kommunikation steht oft im Vordergrund. Ein freundschaftliches oder gar romantisches Verbandeln eher selten. Ebenso ist das Ausleben von pansexuellen Neigungen bei amabs eher unerwünscht, außer es ist ein bi-Abend. Aber auch da eher selten (was ich super weird fand).

FLINTA Spaces haben eine andere Energie und es geht oft auch um kennenlernen und Kopfkino, dann sexy Stuff. Es wird das inszeniert, was eben zur Situation und den Mitspielenden passt. Als amab Enby wirst du aber leider sehr oft aus eben solchen Spaces ausgeschlossen *snief* Ich hoffe aber, das ändert sich irgendwann.

Deshalb ist mein Interesse an Swingerclubs sehr klein, bis nicht existent. Ich brauche die queere Lockerheit und Freiheit im Rollenverständnis.
*****Ike
289 Beiträge
Themenersteller 
Danke @*********lich ! Ich war in drei Clubs mit je auch anderem „Thema“ und in einer Gay/Bi-Sauna, wo Donnerstags für alle auf ist. Überall über mehr als 6-9 Monaten die gleiche Erfahrungen. Oberflächliches Quatschen, aneinander herumfummeln und alsbald der gemeinsame Gang in Separees.

Die letzte -Bi Frau, die wir mitnahmen, die hat das intensive Flauschen mit erotischem bis Massieren und Fingern sehr genossen. Sowas hat sie all die Jahre noch nie erlebt, dass wirklich wer ihr volle empathische erotische flauschige Aufmerksamkeit gab, dann auch noch zu zweit!
Ansonsten wars eher ziemlich mau.

Ike
****34 Mann
19 Beiträge
Das was du schreibst und dir wünscht , ist in der Tat eher selten zu finden. Ich würde mir auch wünschen, wenn das verbreiteter wäre. *g*
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