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Aber: wie oben schon erwähnt, hat der Mensch schon immer gezüchtet und somit gentechnisch manipuliert.
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Züchten und Gentechnik sollte man nicht gleichsetzen. Das eine ist Selektion auf Basis von gezielter Kreuzungen, d.h. unterliegt dem natürlichen Prozess, dagegen Gentechnik ist ein gezielter Eingriff in das Erbgut.
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Ohne resistente Sorten von Mais und Soja könnte die Menschheit gar nicht mehr ernährt werden.
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Worauf begründest Du diese Aussage.
Ich halte diese Aussage in der Tiefe für falsch. Es ist bekannt, dass zu viel Fleisch konsumiert wird. Die empfholenen Menge pro Woche lt. DEG liegt bei max. 300 g/Woche, der Tatsächliche Konsum liegt im durchschnitt bei über 1.000 g/Woche. Zuletzt haben auch Ärzteverbände für einen angepassten, reduzierten Konsum geworben.
Für 1 kg Fleisch herzustellen werden rund 4 kg (meine Schätzung) Futtermittel benötigt. In der Theorie ca. 3 kg nur in der Verstoffwechslung, rechnet man die Futterverluste und die verendeten Tiere und nicht verwerteten Abfälle mit ein, wird man eher bei 4 kg Tierfutter liegen.
Würde jeder seinen Fleischkonsum halbieren, würden aus den 500 g weniger verzehrten Fleisch 2 kg Getreide oder anderes Futter übrig bleiben, d.h. die Fläche für die Ernährung der Menschen bleiben.
Würde jeder seinen Fleischkonsum auf 25 % reduzieren, würden aus den 750 g weniger verzehrten Fleisch 3 kg Getreide oder anderes Futter übrig bleiben, d.h. die Fläche für die Ernährung der Menschen bleiben.
Es würde ganz nebenbei zur Verbesserung der eigenen Gesundheit führen, Reduzierung der Krankheitskosten und ist ein aktiver Klimaschutz.
Bräuchten wir dann noch den intensiven Anbau?
Welchen Domino-Effekt hat es, wenn wir als Konsumenten den Druck auf die Intensität des Anbaus für Nahrungsmittel durch gesündere Ernähren durch weniger Fleischkonsum reduzieren?
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" Bio-Sperenzchen"
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Diese Ausage sehe ich als sehr negativ wertend. Es bleibt jedem frei, wie er sich ernährt. Man muss dann aber auch so fair sein und die Konsequenzen akzeptieren. Die oft beschriebenen Zivilisationskrankenheiten und daraus folgende Tablettenkonsum kommen in den seltensten Fällen von gesunder Ernährung.
Es gibt mittlerweile schon viele Bio-Eigenmarkenprodukten im Supermarkt zu einem erschwinglichen Preis. Sicher nicht für jeden in unserer Gesellschaft erschwinglich, für den Durchschnitt aber allemal.
Das Problem sehe ich eher in einer persönlichen Abneigung die selte rational getrieben ist.