Mehr brandheiße Inhalte
zur Gruppe
Foodsharing
27 Mitglieder
zum Thema
Lebensmittel aus Stiefeln essen21
Ich hoffe dies ist der richtige Bereich für mein Anliegen.
zum Thema
Essen beim Sex114
Also mich törnt essen beim sex seeeeehr an :) was sagt ihr dazu und…
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

Ihr esst gentechnisch veränderte Lebensmittel?

Würdet ihr Pflanzen und Pilze die im Labor gentechnisch verändert wurden essen (außer Fleischprodukte)?

Dauerhafte Umfrage
******_69 Paar
7.160 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Ihr esst gentechnisch veränderte Lebensmittel?
Wie geht ihr damit um, wir hängen hier zu diesem Video mal eine kleine Umfrage mit an, würde uns interessieren wie ihr dazu abstimmt?

*beep* Wir bitten euch vor der Abstimmung dieses Video bis zum Schluss anzusehen und nicht vorgefertigte Meinungen zu kopieren, uns ist eure persönliche Meinung wichtig!

Vielen Dank für eure Teilnahme. *danke*

LG. desire_69



****sy Paar
184 Beiträge
Ich bin mir bewußt, daß wir schon heute in vielen industriell hergestellten Fertigprodukten oder durch die Einfuhr von Lebensmitteln aus Amerika oder auch aus Produktionen von großindustrieller Landwirtschadt genetisch veränderte Lebensmittel essen. Ich bin mir dabei sehr sicher, daß durch den Konsum an sich keine Gefahren für unsere Gesundheit ausgehen.
Andererseits kritisiere ich die entstehende Marktmacht der Biotechnologiekonzerne und vor allem den genetischen Verlust an Vielfalt der Gene, die in der Vergsngenheit und auch in der Zukunft für die jeweiligen Pflanzen bei der Anpassungsfähigkeit an die sich wechselnden Umweltbefingungen für das Überleben der Arten von entscheidender Bedeutung waren und auch weiter sind. Der Mensch ist erst seit gut 100.000 Jahren Teil der Natur und wird es nach meinem Gefühl eher früher als später nicht mehr sein. Damit meine ich nicht den Tod eines Individuums, sondern das komplette verschwinden seiner Art. Und auch für diese Zeit tragen wir heute die Verantwortung, die darin besteht, die genetische Vielfalt an sich als wichtigster Teil unserer Umwelt bei Pflanzen, Pilzen und Tieren sowie beim Menschen zu erhalten.
********cook Mann
620 Beiträge
Die Frage ist falsch formuliert.
Der Mensch verändert seit jeher durch züchten die Genetik der Pflanzen und Tiere.
Alles, was wir zu uns nehmen, ist gentechnisch verändert.
Nur die Methode hat sich geändert.
******aus Mann
101 Beiträge
Ein Thema das viel Lebensfreude kostet wenn man zu tief reinliest, das macht sicherlich mehr krank als was-auch-immer man freudig in sich rein stopft *g*

Wer nicht einseitig isst sollte das gut überleben können, genauso wie mal Chips vor‘m Fernseher oder eine Schweinshaxe dann und wann.

Dass man sich vorhandenen Technologien entziehen kann ist eh nicht anzunehmen, also was soll die Aufregung?

Kümmere mich lieber - mit ausreichend mittelmäßigem Erfolg - darum nicht zu sorgenvoll zu leben.
*******Brav Paar
1.843 Beiträge
Wir versuchen gentechnisch veränderte und auch hoch verarbeitete Lebensmittel zu meiden.
Mit etwas Übung wird das zum Selbstläufer und man muss auf nichts verzichten, außer auf den schlechten Geschmack von Industrie Produkten.

Wurst und Bier machen wir selbst.
*******ster Mann
2.218 Beiträge
Zitat von ********cook:
Die Frage ist falsch formuliert.
Der Mensch verändert seit jeher durch züchten die Genetik der Pflanzen und Tiere.
Alles, was wir zu uns nehmen, ist gentechnisch verändert.
Nur die Methode hat sich geändert.
Da ist m. M schon ein wesentlicher Unterschied.
Durch Züchtung werden "nur" Sorten geschaffen welche die Natur zulässt weil entsprechende Artverwandtheit besteht.
Die genetische Manipulation überwindet die natutgegebenen Barrieren (deshalb hat sich die Genmanipulation überhaupt erst entwickelt)
Für absolut unbedenklich halte ich Genmanipulierte Nahrung nicht.
Insgesamt betrachtet ist die biologische Masse bis in die Gene miteinander verbunden und in stetiger Anpassung.
Auch wenn der Zeitraum für die (kurzsichtige) Menschheit nicht begreifbar ist wird unsere Ernährung uns auch verändern.
*********nger Mann
926 Beiträge
Wir haben einfach vor den falschen Dingen Angst. Ich glaube nicht, dass uns genveränderte Organismen direkt schaden könnten. In vielen Ländern der Erde werden Pflanzen großflächig angebaut und vermehrt, scheinbar mit Erfolg. Unsere allgemeinen Essgewohnheiten sind häufig sehr viel fraglicher und belasten unsere Gesundheit mehr, als die veränderten Pflanzen.
****s72 Mann
328 Beiträge
@*******ster Auch bei gentechnischer Manipulation lässt die Natur bei weitem nicht alles zu. Meine Ex-Frau hat darüber promoviert. Umgekehrt ist mit konventioneller Zucht die Grenze des ethisch vertretbaren schon längst überschritten, wie ein Professor für Pflanzenphysiologie formulierte.
Die Gentechnik eröffnet sehr wertvolle neue Möglichkeiten und verschärft andererseits alte Probleme. Sozusagen nur die Zucht-Probleme, aber mit Turbo.
Ich würde von gentechnisch veränderter Ware auch lieber die Finger lassen, wenn es immer erkennbar wäre.
Gleichzeitig stimme ich zu, dass wir uns an anderer Stelle vermutlich mehr schaden.
*****_64 Frau
2.539 Beiträge
Das Einkaufscentergrünzeug schmeckt überhaupt nicht, so daß ich auf Hofläden auswich. Auch die Vielfalt, z. B. bei Tomaten, ist dort viel größer.
Mir geht es gerade ziemlich auf`n Sack, daß es schwierig ist, Weintrauben mit! Kernen zu finden. Aber dann damit angeben, Traubenkernöl und Kapseln einzunehmen...für teures Geld.
Auch mit wenig Unterstützung von Dünger und Pestiziden gibt es Ernten, dafür kann man natürlich anbauen und die Natur als Helfer nehmen.
******700 Mann
943 Beiträge
Ein gutes Beispiel, wie ich finde sind Äpfel. Immer öfter höre ich von einer Apfelallergie. Seltsamerweise vertragen sie die alten Sorten. Zurück zu den Ursprüngen. Wer nur auf Optik und billig schaut, bezahlt es irgendwann mit seiner Gesundheit. HVL's sind bei mir völlig ausgeschlossen
********cook Mann
620 Beiträge
Zitat von ******700:

[...]Zurück zu den Ursprüngen.
[...]
Was sind denn die Ursprünge? 🤔

Ich will hier keinesfalls Gentechnik gutheißen, ich versuche auch, Supermarktprodukte zu meiden und lokal und regional Bio zu kaufen, wo es nur geht.
Aber: wie oben schon erwähnt, hat der Mensch schon immer gezüchtet und somit gentechnisch manipuliert. Und ja: alte Sorten haben gewisse Vorteile. Aber auch neue. Ohne resistente Sorten von Mais und Soja könnte die Menschheit gar nicht mehr ernährt werden. Oder Bananen wären auch schon verschwunden (zumindest die, die "wir" Europäer kennen).
Man muß sich auch vor Augen führen, daß die meisten hier im Club in der durchaus privilegierten Situation befinden, sich solche Bio-Sperenzchen leisten zu können. Das ist in den meisten anderen Bereichen nicht so.
****s72 Mann
328 Beiträge
@******700 Ein guter Freund von mir hat diese Apfel-Allergie (und noch ein paar mehr), der verträgt weder neue noch alte Sorten. Aber gegart verträgt er sie alle. Er hat mir mal die Chemie dazu erklärt, aber das bekomme ich nicht mehr zusammen.
Wir sollten schon aufpassen, dass wir nicht das Kind mit dem Bade ausschütten von wegen früher war alles besser.
****s72 Mann
328 Beiträge
@********cook Bananen sehe ich als negativ-Beispiel. Wir kennen eine Sorte, die kommerziell den größten Erfolg versprach für Massen-Erzeuger. Kulinarisch schwach, und jetzt droht ein Problem mit Schädlingen in den Monokulturen… Schade um die Vielfalt, leckerer und nachhaltiger!
******700 Mann
943 Beiträge
Zitat von ****s72:
@******700 Ein guter Freund von mir hat diese Apfel-Allergie (und noch ein paar mehr), der verträgt weder neue noch alte Sorten. Aber gegart verträgt er sie alle. Er hat mir mal die Chemie dazu erklärt, aber das bekomme ich nicht mehr zusammen.
Wir sollten schon aufpassen, dass wir nicht das Kind mit dem Bade ausschütten von wegen früher war alles besser.
Wer hat behauptet das früher alles besser war?🤔
*******dDay Frau
4.863 Beiträge
Zitat von ****s72:
...Umgekehrt ist mit konventioneller Zucht die Grenze des ethisch vertretbaren schon längst überschritten...

Sind wir da noch bei Pflanzen und wenn ja, wie meinst Du das?
****s72 Mann
328 Beiträge
Tatsächlich fallen mir da zuerst die Qualzuchten an Tieren ein. Bei Pflanzen ist vermutlich nicht die Zucht an sich das Problem, sondern was man mit dem neuen Sorten macht. Monokulturen, Überdüngung, Masse statt Klasse, solche Sachen. Die Vorlesung ist zu lange her, bei mir hat sich vor allem die zusammenfassende Wertung durch den Prof im Kopf gehalten.
******700 Mann
943 Beiträge
Das Hauptproblem, die Landwirtschaft produziert nicht für Menschen, sondern für die Industrie. Da zählt nur der Profit.
****s72 Mann
328 Beiträge
Na, das klingt mir jetzt aber zu pauschal. Erstmal ist völlig zu respektieren, dass ein Landwirt Profit machen möchte, mit anderen Worten, seinen Lebensunterhalt damit verdient. Und wenn ich mir die ganzen Hofläden und andere Direktverkäufe um mich herum ansehe, dann scheinen die jetzt nicht gerade die Industrie als Lieblingskunden zu haben. Oder die kleinen Nebenerwerbs-Landwirte, die nach Feierabend ihres Haupt-Jobs noch bis spät ihr kleines geerbtes Stück Land beackern, von denen scheint mir auch keiner profitgierig, da gibt’s nämlich ziemlich wenig Geld für den Arbeitseinsatz.
****rt Mann
244 Beiträge
Zitat von ******700:
Das Hauptproblem, die Landwirtschaft produziert nicht für Menschen, sondern für die Industrie. Da zählt nur der Profit.

Wie kommst Du zu dieser pauschalen Aussage?
Was sind Deine Hintergründe oder Beweggründe zu dieser Aussage?

Ich zitiere John Rushkin als Argument: "Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten"

Wie würdest Du meine Aussage interpretieren, dass der Landwirt die Grundnahrungsmittel zur Verfügung stellt, die vom Konsumenten gekauft werden, sei es rohform oder in weiterverarbeiteter Form durch Lebensmittelbetriebe?

Von welchen Mechanismen ist Deiner Meinung nach der Nahrungsmittelmarkt getrieben? Angebotsmarkt (Verkäufermarkt) oder Nachfragemarkt "Käufermarkt"?
****rt Mann
244 Beiträge
Zitat von ********cook:

...
Aber: wie oben schon erwähnt, hat der Mensch schon immer gezüchtet und somit gentechnisch manipuliert.
...
Züchten und Gentechnik sollte man nicht gleichsetzen. Das eine ist Selektion auf Basis von gezielter Kreuzungen, d.h. unterliegt dem natürlichen Prozess, dagegen Gentechnik ist ein gezielter Eingriff in das Erbgut.


Zitat von ********cook:

...
Ohne resistente Sorten von Mais und Soja könnte die Menschheit gar nicht mehr ernährt werden.
...
Worauf begründest Du diese Aussage.
Ich halte diese Aussage in der Tiefe für falsch. Es ist bekannt, dass zu viel Fleisch konsumiert wird. Die empfholenen Menge pro Woche lt. DEG liegt bei max. 300 g/Woche, der Tatsächliche Konsum liegt im durchschnitt bei über 1.000 g/Woche. Zuletzt haben auch Ärzteverbände für einen angepassten, reduzierten Konsum geworben.
Für 1 kg Fleisch herzustellen werden rund 4 kg (meine Schätzung) Futtermittel benötigt. In der Theorie ca. 3 kg nur in der Verstoffwechslung, rechnet man die Futterverluste und die verendeten Tiere und nicht verwerteten Abfälle mit ein, wird man eher bei 4 kg Tierfutter liegen.

Würde jeder seinen Fleischkonsum halbieren, würden aus den 500 g weniger verzehrten Fleisch 2 kg Getreide oder anderes Futter übrig bleiben, d.h. die Fläche für die Ernährung der Menschen bleiben.

Würde jeder seinen Fleischkonsum auf 25 % reduzieren, würden aus den 750 g weniger verzehrten Fleisch 3 kg Getreide oder anderes Futter übrig bleiben, d.h. die Fläche für die Ernährung der Menschen bleiben.

Es würde ganz nebenbei zur Verbesserung der eigenen Gesundheit führen, Reduzierung der Krankheitskosten und ist ein aktiver Klimaschutz.

Bräuchten wir dann noch den intensiven Anbau?

Welchen Domino-Effekt hat es, wenn wir als Konsumenten den Druck auf die Intensität des Anbaus für Nahrungsmittel durch gesündere Ernähren durch weniger Fleischkonsum reduzieren?



Zitat von ********cook:

...
" Bio-Sperenzchen"
...

Diese Ausage sehe ich als sehr negativ wertend. Es bleibt jedem frei, wie er sich ernährt. Man muss dann aber auch so fair sein und die Konsequenzen akzeptieren. Die oft beschriebenen Zivilisationskrankenheiten und daraus folgende Tablettenkonsum kommen in den seltensten Fällen von gesunder Ernährung.

Es gibt mittlerweile schon viele Bio-Eigenmarkenprodukten im Supermarkt zu einem erschwinglichen Preis. Sicher nicht für jeden in unserer Gesellschaft erschwinglich, für den Durchschnitt aber allemal.
Das Problem sehe ich eher in einer persönlichen Abneigung die selte rational getrieben ist.
****rt Mann
244 Beiträge
Zitat von *********nger:

Wir haben einfach vor den falschen Dingen Angst. Ich glaube nicht, dass uns genveränderte Organismen direkt schaden könnten. In vielen Ländern der Erde werden Pflanzen großflächig angebaut und vermehrt, scheinbar mit Erfolg....
.

Ich denke, man muss hier genauer hinschauen, können wir wirklich die Langzeitfolgen abschätzen?

Was wird kommuniziert und was ist das tatsächlcihe Wissen?
Als Beispiel Atomkraftwerke, es wurde uns lange Zeit als Schlüsseltechnologie verkauft in der Realität sind es Dreckschleudern, deren hochgiftigen Abfall wir bis heute nicht entsorgen können und unseren Nachfolgegenerationen weitervererben.

Glauben das genveränderte Lebensmittel und nicht schaden können ist für mich zu wenig, das möchte ich lieber sicher wissen. Langzeiterfahrung für Natur und menschlicher Organismus? Fehlanzeige.
******700 Mann
943 Beiträge
Zitat von ****s72:
Na, das klingt mir jetzt aber zu pauschal. Erstmal ist völlig zu respektieren, dass ein Landwirt Profit machen möchte, mit anderen Worten, seinen Lebensunterhalt damit verdient. Und wenn ich mir die ganzen Hofläden und andere Direktverkäufe um mich herum ansehe, dann scheinen die jetzt nicht gerade die Industrie als Lieblingskunden zu haben. Oder die kleinen Nebenerwerbs-Landwirte, die nach Feierabend ihres Haupt-Jobs noch bis spät ihr kleines geerbtes Stück Land beackern, von denen scheint mir auch keiner profitgierig, da gibt’s nämlich ziemlich wenig Geld für den Arbeitseinsatz.
Ich hatte es auch nicht von den Landwirten welche von Aldi Lidl Rewe und Co. Ausgequetscht werden. Den Selbstvermarktern geht es hierbei noch am besten. Muss jeder selbst für sich entscheiden für wen er herstellt und der Verbraucher was er wo einkauft. So nun kann jeder wieder seine Eigeninterpretation hinzufügen. Meine endet hier
****rt Mann
244 Beiträge
Zitat von ******700:

Ich hatte es auch nicht von den Landwirten welche von Aldi Lidl Rewe und Co. Ausgequetscht werden. Den Selbstvermarktern geht es hierbei noch am besten.
...
...

Wie kommst Du zu der These, dass es den Selbstvermarktern am besten geht?


Zitat von ******700:

...
So nun kann jeder wieder seine Eigeninterpretation hinzufügen. Meine endet hier
Eigeninterpretation sehe ich eher in Deinen Aussagen, bzw. Aussagen ohne Fundament.
Beim Nachfragen kommt nichts Konkretes.
Es bleibt die Frage, welche Motivation treibt Dich?
Anmelden und mitreden
Du willst mitdiskutieren?
Werde kostenlos Mitglied, um mit anderen über heiße Themen zu diskutieren oder deine eigene Frage zu stellen.