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Eigene Pilze züchten

*********_2023 Mann
61 Beiträge
Themenersteller 
Eigene Pilze züchten
Hallo,
gab das Thenma ja schon mal, aber mittlerweile geschlossen....
Mich würde interessieren ob wer Erfahrung mit Eigenmitteln hat.
Also nicht fertige Pilzboxen, sondern selbst angeimpften Substrat...

Hab gestern im Supermarkt Kräuterseitlinge gekauft, und mir ist aufgefallen das eine Seite des Kartons offenbar mit Sporen benetzt war.
Also hab ich als Versuch mal 3 Kaffeepads vom Frühstück genommen, aufgeschnitten und Stücke dieses Kartons reingeschoben.
Das cganze lose mit Folie abgedeckt, damit es nicht gleich austrocknet.

Wie sind Eure Erfahrungen mit solchen Experimenten?

LG,
Neugierig
*********rlaub Paar
597 Beiträge
Haben mal versucht einen Buchenbaumstamm versucht zu impfen. Der Erfolg war sehr überschaubar.
*********_2023 Mann
61 Beiträge
Themenersteller 
Ich glaube ich war auch sehr blauäugig, habe mich grad weiter drüber im Web informiert, unter anderem das Video gefunden:

Aber auch Beiträge das es klappen kann...
Mal saehen.
Der Sporenabdruck am Karton kam frei haus, also nichts tragisches....
****sy Paar
185 Beiträge
Also ich komme gerade aus dem Wald und hab dort gerade von einer Eberesche Kräuterseitlinge abgeerntet.
****san Paar
101 Beiträge
Ein Thema, was uns auch reizt.
Haben wir noch nicht ausprobiert, haben es aber in diesem Jahr vor.
Nach dem, was man so lesen kann, ist das grundsätzlich kein Problem.
******r75 Mann
243 Beiträge
Ja, ein Thema, welches sehr von Interesse ist, leider auch sehr kompliziert. Eine Teilnehmerin aus meiner Permakultur-Fortbildung beschäftigt sich im Rahmen ihres regulären Studiums damit und bestätigte: Nicht ganz einfach und viele Dinge, die anders zu handhaben sind, als konventionell!
Deshalb habe ich mal weitergeschaut und bspw. das gefunden:
https://www.permakultur.de/veranstaltung/einfuehrung-in-den-pilzanbau-1
*****num Mann
159 Beiträge
Viel probiert mit verschiedenen Bruten, am besten hat bei Vielzehrern ein Gemisch aus Kepressten Rinderdung, Erde, Heu und Gartenhumus funktioniert, nicht Steril im Eimer, draussen.
***_r Mann
2.076 Beiträge
Gruppen-Mod 
Den Austernseitling und die Braunkappe hatte ich schon in Kultur.

Austernseitlinge hatte ich im Schatten eines Apfelbaumes auf Pappel kultiviert. 30cm lange Stammabschnitte auf feuchter Erde mit guten Kontakt zum Untergrund und zueinander hatte ich nebeneinander gestellt. Darauf kam eine Schicht Körnerbrut und darauf wieder eine Lage Stammabschnitte immer mit den Schnittflaächen zueinander. Acht Stämme standen nebeneinander und das Ganze war vier Lagen hoch. Mit einer Gießkanne wurde alles schön angefeuchtet und abschließend mit einer Plane zum Schutz gegen Austrocknen abgedeckt. Hin und wieder ist dabei nur nachzufeuchten.

Das ging recht gut und die Plane konnte nach dem Durchwachsen entfernt werden. Die Gießkanne kam immer wieder zum Einsatz und die Ernte war grandios.

Ohne zusätzlichen Schneckenschutz würde das jetzt nicht mehr gehen.
***_r Mann
2.076 Beiträge
Gruppen-Mod 
Ich habe es jetzt doch getan.
Leider habe ich mich verklickt und anstatt Körnerbrut Impfdübel bestellt.
Das Myzel entwickelt sich trotzdem gut. Ich vermehre es auf Kaffeesatz und kann jetzt alle vier Tage "füttern".
Ich werde die Austernseitlinge wohl auf Stroh ziehen.
Das Myzel durchwächst den Kaffegrund
und strebt nach oben.
******_69 Paar
7.168 Beiträge
Gruppen-Mod 
Gefällt uns diese Enwicklung, da hast du schon bald einige leckere Pilzpfanne beisammen. *top*
*********_2023 Mann
61 Beiträge
Themenersteller 
Bravo Udo,
sieht gut aus.

Sorry, hatte das Update vergessen, grad alles etwas zach, weil nur eine Hand zur Verfügung....
Es haben sich in allen 3 Gläsern erste Mycelpunkte gezeigt, wurden langsam mehr...
Dann ist in 2 Gläsern Schimmel aufgetaucht, also weggegeben, und den Ansatz des dritten Glases auf zwei wetere aufgeteilt.
Aber der Schimmel war da offenbar auch schon vertreten, und hat der Reihe nach die Vorherrschaft angetreten...

Meine Wohnung hat auf einer Seite leider ein Schimmelproblem, daher denke ich, es kann sehr leicht auch davon kommen.

Werde es sobald etwas wärmer wieder probieren, dann in der Lagerhalle, weil sicher schimmelfrei...

LG
***_r Mann
2.076 Beiträge
Gruppen-Mod 
Moin @*********_2023
mit dem Schimmel ist das so eine Sache. Das kann schnell passieren. Deshalb gebe ich immer nur etwas Kaffeesatz hinzu. Der stammt aus dem Behälter Maschine. Bevor er über den Ansatz verteilt wird, sterilisiere ich den Kaffeesatz im der Mikrowelle. Nach dem Abkühlen kommen ca. drei Esslöffel davon über den Ansatz. Das schafft das Myzel dann locker und der Schimmel kann nicht konkurrieren.
Und dann habe ich da noch einen Deckel drauf. Das hält Feuchtigkeit und verhindert weitestgehend das Eindringen von Schimmelsporen.
Und immer schön sachte mit dem Nachlegen von Kaffesatz.
leicht geöffneter Deckel
*********_2023 Mann
61 Beiträge
Themenersteller 
Servus,
Danke.
Hatte frische, nur ausgekühlte Kaffeepads genommen.
Pro aufgeschnittenem Tab ein Stück von dem mit Sporen bedeckten Karton hineingeschoben.
Das ganze in Gläsern, Deckel nur lose drauf gelegt.

Werde es bei Gelegenheit einfach wieder probieren.

LG
***_r Mann
2.076 Beiträge
Gruppen-Mod 
Das war so nicht geplant. Die Pilze machen sich schon auf den Weg. Jetzt wird es aber Zeit.
Noch einmal füttern und es geht ins Stroh. Der Ballen ist schon eingeweicht.
****sy Paar
185 Beiträge
Das sieht sehr gut aus. Hat hier schon jemand Erfahrung mit der Trüffelzucht. Eine Freundin von mir erntet jedes Jahr in ihrem Garten mitten in Stuttgart auf einem Lößlehmboden im Umfeld einer Hainbuche 30 bis 40 Trüffel. In einem Lavendelbeet mit Unkrautfolie und Rindenmulch sind die noch besser gewachsen. Zwischenzeitlich kann man ja geimpft Sträucher oder Bäume kaufen und dann nach etwa sieben Jahren auf die erste Ernte hoffen. Gibt es da die Möglichkeit, die Vorsussetzungen für das Wachsen der Fruchtkörper zu optimieren und wie sollte man da vorgehen.
*********frau Frau
9.929 Beiträge
Da muss man aber Geduld haben: sieben Jahre!
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