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Was haltet Ihr von Generetika?

**********er_nw Mann
Themenersteller 
Was haltet Ihr von Generetika?
Was haltet Ihr von Generetika? Sind sie wirklich so wirksam wie das orginal Medikament?
Es würde mich natürlich besonders interessieren, wenn ein Apother( in) sich dazu äussern würde.
Ich persönlich meine schon, das Generetika nicht so wirksam sind, wie das orginal Medikament. Besonders bei schweren Medikamenten( z. b. Herzmedikamenteetc.)
****rna Frau
Gruppen-Mod 
Generikum (Plural Generika) *klugscheisser*
*******e_69 Mann
Generika ... meine Meinung dazu
Wenn aus finanzieller Sicht ein Originalpräparat einfach nicht flächendeckend verschrieben werden kann, so haben Generika sicherlich ihre Daseinsberechtigung. Somit kann Leid gemindert und Krankheiten behandelt werden. In vielen Regionen unverzichtbar!
In einem Land, in dem die Krankenkassen über 2 Milliarden € Überschuss erwirtschaften, sollte das Verschreiben des Originalpräparats allerdings kein Problem darstellen ... gerade wenn Patienten nach der Einnahme eines Generikums über Nebenwirkungen klagen, die sie zuvor nicht hatten.
**********er_nw Mann
Themenersteller 
Du hast die Sache auf den Punkt gebracht. Danke
**********er_nw Mann
Themenersteller 
Was mich aber so maßlos interessiert, wenn mir mal jemand erklären könnte,warum man von Generika solche Nebenwirkungen bekommt?

Vielleicht mag das jemand hier in einfachen Worten erklären.
**********uhe_7 Mann
Was haltet Ihr von Generetika?
Was haltet Ihr von Generetika?
Ist durchaus ein alternatives zu teuer Original Präparat aber Generetika können Unverträglichkeiten enstehen und auch Allergen auslösen. Wenn das Original Präparat haben möcht selber Bezahlen oder extra auf dem Rezept vom Arzt vermeren lassen und mit und mit Unverträglichkeiten Argumentieren!
Können wir uns noch sicher sein ob dieGeneretika noch in Deutschland Hergestellt werden ? Es wirt ja sehr viel im Ausland Produziert auch die Medikamente aus Indien !
Ratiopharm Produziert ja nicht alles selber Packung Ratiopharm Inhalt der Medicametenpackung ist ein ander Hersteller .
Und vieles häng mit Rabatt Verträgen der Hersteller mit Kassen zusammen .
Es den Kassen und Hersteller nur um das Geld oder wie seht ihr das ?
*****kua Frau
Kurz zur unterschiedlichen Wirkweise von original Präparat und Generikum.
Hersteller von Generika arbeiten ihre Rezeptur ausgehend von der im Patent eingetragenen Wirkstoffliste aus, bei der Zulassung wird dabei dann ein bestimmter Toleranzbereich des Wirkstoffs am Wirkort akzeptiert.
Einen großen Teil eines Medikaments machen aber sogenannte Hilfsstoffe aus, die oftmals für Nebenwirkungen oder gar Allergien sorgen.
Das es dem Hersteller des Original Präparats ja um die maximale Akzeptanz des Goldesels ging, ist dieser dahingehend auf Verträglichkeit maximiert. Etwas, wofür die Generika-Hersteller oft keine Zeit „verschwenden“ können, gilt es ja viele Kunden rein über den Preis zu kapern.
Dabei handelt es sich nicht generell um schwerwiegende Nebenwirkungen, aber eben mögliche individuelle Unverträglichkeiten, die eben keine Verträglichkeitsstudie vor der Zulassung erfassen konnte.

Nicht der Wirkstoff ist schlechter, sondern das Präparat event anders zusammengesetzt und das kann zu Unverträglichkeiten führen.
*********Club Paar
Ist doch okay
solange es Originale sind. *smile*
****or Mann
Also ich schwanke bei diesem Forum regelmäßig zwischen "Erheiterung" und "Kopf-Tisch"...

Zunächst noch einmal der Hinweis, dass die korrekte Bezeichnung "Generikum" bzw. "Generika" (Pl.) ist, nicht etwa "Generetika".

Ein Generikum ist per Definition eine wirkstoffgleiche Kopie eines Medikaments, welches für gewöhnlich unter dem Freinamen vertrieben wird. (Beispiel: Aspirin von Bayer als geschützter Handelsname vs. ASS bzw. Acetylsalicylsäure von diversen Herstellern als Freiname).
In der Zusammensetzung kann sich ein Generikum von geschützten Präparat unterscheiden. Hier sind es in der Regel die Trägerstoffe, nicht der Wirkstoff selbst, welche allergen wirken können.

Dass Generika grundsätzlich schlechter sind, kann man nicht pauschal sagen; auch die patentgeschützten "Originale" können Allergien bzw. Unverträglichkeiten auslösen.
Dass dies seltener geschieht liegt einzig und allein darin begründet, dass Generika aufgrund des geringeren Preises um ein Vielfaches häufiger verschrieben werden.
(Über die Preisbildung werde ich mich hier nicht erneut auslassen; wen es interessiert sei hiermit auf den Thread bezüglich der Pharmaindustrie hingewiesen).
Ihre Daseinsberechtigung haben beide.

Die Spekulation bezüglich gepanschter Medikamente würdige ich keines weiteren Kommentars. Das ist lächerlich.

Ich hoffe, dass ich hier einige Missverständnisse aufklären konnte.
******011 Frau
Generike und Pharmaindutrie
Hallo in die Runde,


hier einmal etwas aus einer anderen Sicht bzw. Perspektive. *ja*

Generika und Original haben beide Ihre Daseinsberechtigung. *genau*

VORSICHT liebe ÄRZTE

Im Dezember 2014 trat die erste Tranche der so genannten Substitutionsausschlussliste in Kraft, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im Auftrag des Gesetzgebers erstellt hat. Die Regelung ist Bestandteil der Anlage VII „Aut idem“ der Arzneimittel-Richtlinie. Hiermit werden Arzneimittel festgelegt, die in der Apotheke nicht durch ein wirkstoffgleiches Arzneimittel ersetzt werden dürfen. Der Apotheker darf also kein anderes Arzneimittel als das vom Arzt unter dem Handelsnamen verordnete abgeben.

Die 1. Tranche betrifft folgende acht Wirkstoffe bzw. Wirkstoffkombinationen in den genannten Darreichungsformen.

Es gibt ein Substitutionsverbot.

Betaacetyldigoxin Tabletten
Ciclosporin Lösung zum Einnehmen
Ciclosporin Weichkapseln
Digitoxin Tabletten
Digoxin Tabletten
Levothyroxin Tabletten Levothyroxin-Natrium + Kaliumiodid (fixe Kombination) Tabletten
Phenytoin Tabletten
Tacrolimus Hartkapseln


In einer 2. Tranche hat der G-BA Anfang 2016 für weitere

Buprenorphin Transdermale Pflaster mit unterschiedlicher Applikationshöchstdauer (z.B. bis zu 3 bzw. bis zu 4 Tage) dürfen nicht gegeneinander ersetzt werden.
Carbamazepin Retardtabletten
Hydromorphon Retardtabletten mit unterschiedlicher täglicher Applikationshäufigkeit (z.B. alle 12 bzw. 24 Std.) dürfen nicht gegeneinander ersetzt werden.
Oxycodon Retardtabletten mit unterschiedlicher täglicher Applikationshäufigkeit (z. B. alle 12 bzw. 24 Std.) dürfen nicht gegeneinander ersetzt werden.
Phenobarbital Tabletten
Phenprocoumon Tabletten
Primidon Tabletten
Valproinsäure Retardtabletten


Bei Verordnungen von Wirkstoffen der Substitutionsausschlussliste hat der Apotheker keine Wahlmöglichkeit zwischen den vorhandenen wirkstoffgleichen Arzneimitteln*. Das Austauschverbot gilt sowohl für Arzneimittel mit Rabattverträgen als auch im Notdienst. Deshalb sollen Sie das von Ihnen gewünschte Arzneimittel eindeutig in Form einer Verordnung nach Handelsnamen festlegen ( Vorschläge s.u.).

Unberührt bleibt die Möglichkeit der Vertragsärztin/ des Vertragsarztes, jederzeit einen Präparate Wechsel auch aufgrund therapeutischer Erwägungen vorzunehmen.



Eure Frage bestimmt wieso schreibe ich denn nun von einem Substitutionsverbot?
Ganz einfach, es wird immer noch von Ärzten oder Apothekern teilweise falsch gemacht...



Des weiteren sollten Ärzte auch einmal folgendes Szenario beachten, leidtragende der ganzen Reform sind die älteren und dementen Patienten. *genau*
Eine 90 jährige *oma* oder ein 85 *opa* bekommt meistens zwischen 5 - 10 verschiedene Arzneimittel, wenn er jedes mal in der Apotheke bei einem Kollegen eine andere Packung bekommt, könnte es doch passieren, dass er die ein oder andere Tablette einmal verwechselt. *panik*

Wenn ein Mediziner ein Original sprich z.B. Blopress verordnet, bekommt der Patient ein günstiges Generika laut Rabattvertrag der Krankenkasse. Wenn Herr Müller auf sein Blopress besteht, weil er das günstigere Generika nicht verträgt - muss der Patient die Differenz bezahlen. Das leisten sich sehr wenig Menschen. (pro Packung kann das 100€ betragen)

Bei Schilddrüsen Präparaten kann ich nur WARNEN ein anderes Präparat abzugeben wir haben yg und keine mg. Die Freisetzung der Schilddrüsen Hormone ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. Der Patient hatte immer Henning und bekommt nun Hexal, 1 A, Winthrop usw. Er kann plötzlich Schweißausbrüche, Schlafstörungen usw bekommen.

Austausch erfolgt bei mir auch niemals wenn der Arzt eine Schmelztablette verordnet hat! Meistens soll diese schnell helfen und nicht erst nach 3 Stunden.

Kein Probleme ergeben sich bei kurzfristigen Gabe von Ibuprofen, Diclofenac oder einem Antibiotikum.
Da bekommen Patienten immer das Rabattarzneimittel.



Ich würde die Ärzte freundlich bitten, denkt an den Substitutionsauschluss! Es erleichtert den Apothekern die Arbeit erheblich. Jedes Rezept müsste vom Arzt wieder geändert werden...


Allen einen schönen 1. Advent


LG

Ebba
*****
NICHTS!
Ich halte absolut NICHTS! von Generika, dienen sie ausschliesslilch der Gewinnmaximierung der Kassen und Pharmaindustrie, nicht jedoch den Betroffenen.
V.a. dann nicht, wenn sie bei schweren Krankheitsbildern eine hohe individuelle pharmakologische Referenz erweisen müssen, bei der die im Vergleich zum Original minderwertigen Generika abfallen.
Dies kann man schön reden und abstreiten - und die Realität damit leugnen!

Das Tragische ist nur, dass gerade bei schweren Krankheitsverläufen die Markenpräparate oft teuer sind und schon aus Budget- aber auch Provisionsgründen die meisten Ärzte geneigt und dazu von den Leistungsträgern angehalten sind, die weniger wirksamen Medikamente zu verschreiben.

Eine Sichtweise, die unverblümt von den Ärzten und Apotheken eingeräumt wird.
Schluss also mit dem abwägenden Gesäusel, das eine Volksverdummung ist!
Ausgerechnet als Mediziner-Profi sollte man sich nicht zum Büttel derer machen, die alles, aber eines bestimmt nicht im Sinn haben: die Gesundheit der Pat. *flop*

Aber wer hat das schon im Gesundheitswesen ....
****or Mann
Eine solche Sichtweise würde ich nur Leuten zutrauen, deren einzige Informationsquelle "Nachrichtenformate" sind, welche Nachmittags auf Sat1 oder RTL ausgestrahlt werden.
Polemik, Panikmache, Rassismus und zwischendurch ein, zwei süße Tierbabys - so gewinnt man Zuschauer.

Der Wahrheitscehalt deiner Argumentationskette geht leider gegen Null. Du ziehst Schlüsse aus Gerüchten und stellst Kausalitäten her, wo keine sind.
Warum es Generika gibt und warum sie verschrieben werden habe ich bereots dargelegt. Scheinst du nicht zu glauben. Okay, ist deine Sache.

Fangen wir doch einmal von einer anderen Ecke aus an: wenn die Minderwertigkeit von Generika im Vergleich zu "Originalen" wie du sie nennst (allein bei diesem Wort muss ich schon schmunzeln...) für dich Realität ist, kannst du dies sicher mit verlässlichen Studien zu diesem Thema belegen.

In diesem Falle heißt nämlich nicht "günstig = schlecht". Und klar spielt Geld eine Rolle. Zu behaupten, dass deswegen das Wohl des Patienten keine Rolle spielt, ist einfach nur eine Frechheit.
Abgesehen davon, davon, dass man mit so einer Aussage äußerst vorsichtig sein sollte (es könnte sich jemand auf den Schlips getreten fühlen, der weiß, wie er sich dagegen wehren kann...), disqualifiziert sich ihr Urheber nur selber, da sie beweist, dass er keine Ahnung hat, wovon er da spricht.
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