Ich (m) finde nein
Nach meiner persönlichen Meinung und die resultiert mehr aus einer ethischen und wirtschaftlichen Betrachtung, sollte sie nicht übernommen werden.
*********loves:
Ich finde die Kosten von 200 bis 300 kann sich ja nicht jeder Leisten !
Das stimmt wohl, aber das weiß man auch schon vor der Schwangerschaft. Es ist einfach so, das nicht alle Kosten im Vorsorgebereich von einer allgemein verpflichteten Solidargemeinschaft übernommen werden können. Denn warum übernimmt die Krankenkasse dann nicht auch die Stützräder für das erste Fahrrad, den Airbaganteil eines Kfz oder den Helm für Biker, Moped- und Skifahrer. Das wäre dann nur Logisch.
Ethisch gesehen, sollte der Test vielleicht ganz untersagt werden, den Leben ist Leben! Und wenn ich mir ein Kind wünsche, dann sollte mir auch klar sein, das immer ein Risiko besteht, ein Behindertes Kind zu zeugen. Es bestehen immer Risiken; für die Mutter, für das Kind, für die Eltern. Eltern, die sich vielleicht lebenslang um ein behindertes Kind kümmern müssen. Elternschaft ist kein Spaß, wie ein Discobesuch. Elternschaft ist eine große Verpflichtung auf ungewisse Zeit und wenn ich mich auf diese Verpflichtung nur unter ganz bestimmten Bedingungen einlassen will, dann sollte ich sie vielleicht besser gar nicht eingehen.
Wir sollten uns nach meiner Meinung wieder mal verstärkt in das Bewusstsein rufen, das wir Gott/der Natur nicht immer ins Handwerk pfuschen sollten. Es wird immer Risiken im Leben geben und wir werden nie alle ausschließen können. Wir sollten uns viel mehr darum kümmern, das wir die Risiken annehmen und wieder lernen uns des Lebens zu freuen, trotz seiner Risiken. Und überhaupt, das größte Risiko des Lebens ist immer noch der Tod, der hat bis jetzt noch immer jeden mal erwischt und dagegen wird es hoffentlich nie ein Mittel geben.