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Ambivalenter Blick in die Zukunft - Affären-Mann aufgeflogen

**c Frau
1.071 Beiträge
Themenersteller 
Ambivalenter Blick in die Zukunft - Affären-Mann aufgeflogen
Ihr Lieben,

ich benötige mal ein paar Gedanken, die eben nicht meinem Kopf entspringen, denn ich hänge in meinem ambivalenten Gedankenkarussell fest. Ich hoffe, dass ich mich einigermaßen klar ausdrücke, wenn auch auf das Wesentliche reduziert.

Mein monogam gebundener Liebhaber (bis 12/24 war ich selbst in offener Ehe und bin seither Witwe) ist im Juni durch eine Unachtsamkeit mit seinem Handy aufgeflogen und im Juli hat uns seine Frau quasi im Flagranti erwischt.
Wir haben seit Herbst 23 eine Affäre miteinander, die das Ziel hatte, dass wir einander geben, was uns in der Hauptbeziehung fehlte. Auch wenn wir beidseits Trennungen deutlichst ausgeschlossen haben, haben sich doch starke Gefühle über die Zeit entwickelt.

Mein Affären-Mann und seine Frau bemühen sich gerade, ihre Ehe wieder ins Gleichgewicht zu bringen und dennoch, sagt er, dass er nicht von mir lassen könne, trotz des Risikos, alles zu verlieren, wenn seine Frau ihn wieder erwischt. Er vermutet oder besser hofft/spekuliert auf ein Öffnen der Ehe in ca. 6 Monaten.

Mir fällt es irre schwer für mich eine gute Handhabung in der Situation zu finden.
Ich vermisse seine Nähe und die starken Gefühle in unserer "Blase", doch das zwischen den Stühlen sitzen und abwarten zehrt an mir. Ich verlange von mir selbst aus Anstand gerade, stark und hart zu bleiben, damit die beiden eine Chance haben und so wir vielleicht ja auch. Dafür muss ich mir gerade aber jede Sehnsucht verbieten und merke, dass mir das unterschiedlich leicht oder schwer fällt.
Doch auch zum rigorosen Aufgeben der Verbindung kann ich mich noch nicht durchringen.

Manchmal empfinde ich mich als egoistisch, dass ich keinen Schluss-Strich ziehe.
Manchmal empfinde ich einen Widerwillen ob seiner Schwäche für mich.
Und wieder in anderen Momenten vermisse ich ihn und unseren Sex so sehr. Im nächsten Moment bin ich von mir selbst angewidert und verbiete mir gleich ganz jegliche Lust, wie eine Strafe.

Ich grüble seit zwei Monaten immer wieder, was an ihm oder zwischen uns ist, dass ich nicht loslassen kann oder will.

Ich frage mich, ob ich mich zwingen sollte, das Ganze zu beenden und jetzt eben durch den Trennungsschmerz gehen muss? Oder warte ich in der Luft hängend ab, ob seine Spekulation in 6 Monaten aufgeht? Und was mache ich in der Zwischenzeit? Aktuell vergleiche ich jeden anderen Mann mit ihm - wie ungerecht und auch selbstbestrafend.

Natürlich kann mir niemand Rat geben, denn die Entscheidung muss ich allein treffen. Doch mich interessieren Eure Gedanken in der Hoffnung auf Klärung meiner eigenen.
******eek Frau
6.499 Beiträge
Puh, das ist eine schwierige Situation...
Ich muss gestehen, ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass die Ehe tatsächlich geöffnet wird. Und selbst wenn, würde ich schätzen, dass seine Frau als Regel darauf besteht, dass du tabu bist, wo sie dich ja quasi eh schon kennt...
Eine offene Ehe beruht schließlich eigentlich auf Vertrauen. Wo soll das in der Situation herkommen?

Würdest du ihn denn als Beziehungspartner haben wollen, wenn sie sich doch von ihm trennt?
Ich könnte mir vorstellen, dass er darauf spekuliert, im Zweifelsfall von einem Nest und nächste zu springen.
****54 Mann
4.062 Beiträge
Keine Ahnung was die Zukunft bringt, das hängt nun von 3 Personen ab, deren Beziehungen grade heftig durcheinander gewirbelt werden.

Wie wäre es, wenn Du Dir in der Auszeit ohne den Trost der Affäre die Zeit nimmst, Deinen Mann zu betrauern - auch wenn es sich so anhört, als habe sein Tod Dich nicht überrascht.
******n82 Mann
735 Beiträge
So so, sechs Monate also. Du weißt wie ich das meine...

Liebe Vic, zunächst einen ganz lieben dicken knuddler von mir! *knuddel*

In der Tat keine schöne Situation und @******eek hat es ziemlich gut getroffen. Was mir allerdings darüber hinaus ins Auge springt, ist dein Selbstzweifel. Da habe ich eine ganz andere Vic im Gedächtnis. Du trägst nicht wirklich Schuld. Du trägst auch nicht die Verantwortung für die Schwierigkeiten und Defizite anderer Menschen. Du musst auch nicht warten und könnest du, in diesem Augenblick etwas mit ihm ausmachen oder bewirken, was wäre dann sein bemühen überhaupt Wert?

Mein Rat wäre loszulassen. Er bringt seinen Schreibtisch in Ordnung. Das solltest du ebenfalls tun. Schaffe Platz für neues und denke an dich selbst. Was wird, lässt sich jetzt nicht absehen.

Veränderungen zeugen von Leben.
*****022 Frau
264 Beiträge
Oh fühl Dich umarmt. Das hört sich nach Liebeskummer an ❤️ und zwar heftigem. Gebe Dir erst Mal die Ruhe und Zeit zu erkenne was Du wirklich möchtest. In welche Richtung soll es gehen. Du bist Single richtig? Liebestechnisch könnten Dir alle Türen offen stehen. Ich tue mich immer schwer Ratschläge zu geben, was für mich richtig ist muss nicht für andere richtig sein. Zwang ist kein guter Berater. Was nicht freiwillig und von Herzen kommt bleibt in der Regel nicht oder bringt Kummer.
*********derE Mann
231 Beiträge
@**c

Mein herzliches Beileid zu Deinem Verlust.

Weisst Du, was Du in Deinem Leben suchst? Was Deine Ziele und Deine Prioritäten sind? Wenn man das weiß, sieht man so vieles klarer.
**c Frau
1.071 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ******eek:
Puh, das ist eine schwierige Situation...
Ich muss gestehen, ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass die Ehe tatsächlich geöffnet wird. Und selbst wenn, würde ich schätzen, dass seine Frau als Regel darauf besteht, dass du tabu bist, wo sie dich ja quasi eh schon kennt...
Eine offene Ehe beruht schließlich eigentlich auf Vertrauen. Wo soll das in der Situation herkommen?

Würdest du ihn denn als Beziehungspartner haben wollen, wenn sie sich doch von ihm trennt?
Ich könnte mir vorstellen, dass er darauf spekuliert, im Zweifelsfall von einem Nest und nächste zu springen.

Ich kann es mir auch nur sehr schwer vorstellen, dass die Ehefrau sich wirklich auf die Öffnung einläßt, eben weil das Vertrauen so stark erschüttert ist. Und ja, auch ich glaube zum jetzigen Zeitpunkt, dass ich Persona non grata bleibe, auch wenn sie ihm gegenüber wohl äußerte, dass sie mich vielleicht zum Gespräch treffen wolle.

Eine klassische Beziehung zwischen ihm und mir stand nie im Raum, kann ich mir auch nicht vorstellen, trotz der Gefühle, die ich für ihn habe. Allerdings glaube ich auch nicht, dass diese Überlegung notwendig ist oder wird. Vielmehr glaube ich, dass sein "Bedarf" in Bälde oder schon jetzt nur noch in seiner "Sucht" nach mir besteht und nicht in tatsächlich unbefriedigten Bedürfnissen, nachdem seine Frau scheinbar ihre Lust wiederentdeckt hat.

Deine Gedanken, liebe @******eek, schaffen gerade ein Stück weit Klarheit in meinem Kopf und dafür danke ich Dir von Herzen.
*******o_F Mann
6.530 Beiträge
Liebe @**c,

es ist schwer, einen Rat zu geben, wenn man die Beteiligten Personen nicht kennt. Trotzdem springen mir ein paar Punkte ins Auge.

Das Verhältnis zwischen Deinem Freund und seiner Frau ist deren Verantwortung, nicht Deine. Wenn er eine offene Beziehung wünscht, muss er sich darum kümmern und wenn er Dich will, muss er dafür auch etwas tun. Es steht seiner Frau nicht zu, zu entscheiden, mit wem sich ihr Mann bei einer offenen Beziehung einlässt.

Du hast keinen Grund, ein schlechtes Gewissen zu haben, hast Du doch nichts unredliches getan. Ihr wolltet beide die Beziehung, die ihr hattet und dabei würde ich an Deiner Stelle so lange bleiben, bis Du das Gefühl bekommst, dass er Dir gegenüber nicht den Respekt aufbringt, den Du erwarten kannst.
****020 Frau
2.910 Beiträge
Ich hatte eine ähnliche Situation, bzw habe sie immer noch, allerdings ist der Unterschied, dass ich nicht frei bin.
Du scheinst sehr ambivalent zu sein, was deine Gefühle angeht. Kann dein zögern nicht auch daher stammen, dass du insgesamt noch nicht weisst, was du für die Zukunft für dich willst, - wie hier einige schon sagten - und erst wenn das klar ist, kann man vom alten loslassen. Warum überstürzen bei tausend Fragezeichen in deinem Kopf?

Mein affaerenpartner ist auch aufgeflogen, aus Dummheit. Er hat abgewartet und alles sich beruhigen lassen. Er hofft auf Freigabe, weil sie richtigen sex verweigert, das wird von ihr aber nie kommen werden. Wir treffen uns heimlich weiter, aber selten. Sein schlechtes Gewissen nimmt immer mehr zu.

Ich habe bei der ganzen Affäre viel über mich gelernt und habe auch irgendwie Gefühle, aber ich glaube, man spürt sehr genau ob das tiefergehende sind.
Was spricht dagegen, erstmal alles zur Ruhe kommen zu lassen bei dir und wenn du dir klar bist, was du wirklich willst, dann erst Entscheidungen zu treffen?
*****man Mann
110 Beiträge
Liebe @**c ,

das ist nachvollziehbar eine sehr komplizierte Situation, die in vielerlei Hinsicht Variablen beinhaltet, auf die Du nur beschränkten Einfluss hast. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Konsequenzen Eures Handelns (Du offene Beziehung, er auf diskreten Pfaden) für Euch billigend in Kauf genommen wurden - ohne sich auf einen solchen Fall vorzubereiten bzw. diesen miteinander zu besprechen. Aber da das hier kein Fall für Kommissar Hinterher ist... *zwinker*

Also: Was kannst Du beeinflussen? Deinen eigenen Umgang mit der Konstellation. Tatsächlich ist das Auffliegen im Grunde nichts anderes wie eine Beendigung der Beziehung. Und so darf der Umgang auch damit sein. Trauere um die schönen Zeiten und angenehmen Erinnerungen - aber das ist vorbei. Läute für Dich die Trennungsphase und Abnabelung ein, denn er wird nicht wieder zurückkommen. Wenn er aus heutiger Sicht sagt, "sechs Monate, dann habe ich sie soweit, dass sie einer Öffnung der Beziehung zustimmt" (auch wenn Du das ein wenig charmanter formulierst), dann werden aus den sechs Monaten schnell 12 und irgendwann wird er es aufgeben.
Er steht nun vor der Entscheidung, ob er tatsächlich um jeden Preis seine Ehe aufrechthalten will. Mir kommt dabei eine Redewendung in den Sinn: "Ein Mann, der zwischen zwei Frauen wählen soll, entscheidet sich meist für beide." Er wird also entscheiden müssen - und wenn Du nicht von seiner Entscheidungsfreudigkeit abhängig sein willst, musst Du für Dich einen Weg finden.

Deine diffusen Gefühle sind daher absolut ok. Du darfst vermissen. Du darfst so fühlen wie Du es beschreibst. Das ist völlig normal und wichtig. Und dann - blick nach vorn. Du brauchst keine Krücke.

Ich wünsche Dir alle notwendige Kraft dafür.
*******o_F Mann
6.530 Beiträge
Ich möchte Dir dezent widersprechen, @*****man. Sehr viel hängt vom Mann ab, wie er zu sich, @**c und seiner, wie ich verstanden habe, asexuellen Frau steht. Für ihn gibt es im Grunde genommen keine Alternative zur Öffnung, denn wenn er sich komplett auf seine Frau einlässt, ist sein Leben gelaufen. Will er nun auch zwangsweise ein asexuelles Leben führen? Irgendwann wieder eine Affäre eingehen und das ständige Misstrauen seiner Frau aushalten? Das macht doch die Ehe am Schluss auch kaputt.

Er muss seine Frau davon überzeugen, dass es für die Ehe nicht nur der einzige Weg ist, sondern sie auch retten wird. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig das ist. In dem Moment, in dem seine Frau akzeptiert, dass er sein Sexualleben außerhalb des Ehebettes auslebt, wird auch von ihrer Schulter eine große Last fallen. Ich nehme mal an, dass sie ihrem Mann gegenüber ein permanent schlechtes Gewissen hat. Dieser Druck würde nicht mehr auf der Ehe lasten. Es wäre für beide eine große Befreiung.

Wenn die außereheliche Beziehung außerdem diskret geführt wird, muss die Ehefrau noch nicht einmal die öffentliche Meinung fürchten.

Ihr müsstet meiner Meinung nach besprechen, was ihr wollt und dafür einen Schlachtplan entwerfen.
**c Frau
1.071 Beiträge
Themenersteller 
Sorry @*******o_F, ein Missverständnis. Seine Frau war sexuell uninteressiert, ist es aber nicht mehr. Sie hat die Verantwortung dafür übernommen, dass sie ihn in meine Arme getrieben hat und hat ihr Verhalten wohl seit dem Auffliegen drastisch verändert. Sie hat ihre Lust wiederentdeckt.

Aktuell hat er auf ihrer beider Reise keinen Grund mehr für eine Affäre und hier hat @*****man nach meinem Empfinden Recht. Wenn mein Liebhaber sich zwischen seiner Frau und mir entscheiden müsste, würde er uns beide wählen. Im Grunde könnte es mir egal sein, da es ja seine Baustelle ist. Doch ich fühle mich nicht gut bei dem Gedanken, wie ich es tat, als die Konstellation noch der gegenseitige Ausgleich von unerfüllten Bedürfnissen war. Da hatte ich nicht das Gefühl, seiner Frau etwas wegzunehmen, da sie einen ausgeglicheneren Mann zu Hause hatte. Jetzt aber ist das vollkommen anders.
*******o_F Mann
6.530 Beiträge
Tut mir sehr leid, @**c.
**c Frau
1.071 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****54:
Keine Ahnung was die Zukunft bringt, das hängt nun von 3 Personen ab, deren Beziehungen grade heftig durcheinander gewirbelt werden.

Wie wäre es, wenn Du Dir in der Auszeit ohne den Trost der Affäre die Zeit nimmst, Deinen Mann zu betrauern - auch wenn es sich so anhört, als habe sein Tod Dich nicht überrascht.

Ich hatte fast ein Jahr Zeit gehabt, mich auf den Tod meines Mannes vorzubereiten, da dieser aufgrund der Diagnose unausweichlich war. Das letzte Jahr war nur noch ein "Spiel auf Zeit".
Ja, es ist etwas anderes, sich auf einen Abschied vorzubereiten und ihn dann tatsächlich auszuhalten und zu verarbeiten. Und seit diesem war und bin ich mehr funktional mit Nachlass-Projekten beschäftigt, als emotional zu trauern, wie es scheinbar allseits erwartet wird. Vielleicht kommt das noch, vielleicht aber auch nicht.
**c Frau
1.071 Beiträge
Themenersteller 
Ich möchte nochmals Danke für Eure Gedanken sagen. Danke auch für's Zuhören.

Gerade komme ich vom Abschied Nehmen heim. Noch ein paar Stunden muss ich mich zusammenreißen, doch heute Nacht darf ich dann um das Verlorene weinen, wenn ich kann.
********u_da Paar
211 Beiträge
Gruppen-Mod 
Liebe @**c ,

voller Mitgefühl lese ich, wie es Dir ergangen ist und wünsche Dir sehr, dass alles gut werden wird.
Deine Offenheit und Dein Mut, dieses mit uns zu teilen, verdient vor allem eins: Hochachtung.

Auch an alle Beitragenden geht mein großer Dank für Eure Empathie und die ausnahmslos respektvollen und wertschätzenden Rückmeldungen. Ich freue mich sehr, diese unglaublich schöne Gruppe moderieren zu dürfen.

Der M des Paars
*****020 Frau
817 Beiträge
jetzt lasse ich nur hier, dass ich Dich, liebe @**c, sehe und fast spüren kann.

Es gibt so viele Ähnlichkeiten zu meiner Geschichte.
Ich nannte meinen Geliebten meinen Schattenmann

Als wir ans Licht wollten; ging alles in Rauch auf.
Heute denke ich, wie naiv wir doch waren....

Eine schlimme Zeit - die allerdings Platz schuf für neues.

Dir alles Gute
***ya Frau
36 Beiträge
@**c: mein Beileid! Zum Verlust beider Männer in deinem Leben!

Als ich deine Geschichte las, waren da so viele Ähnlichkeiten....ein unaufmerksamer Moment und alles fliegt auf (bei mir es der älteste Sohn, der uns erwischt hat...🫣)

Und auch er hat mich geradezu angebettelt, ihn jetzt nicht zu verlassen. Er versuchte seine Beziehung dann zu öffnen, was strikt abgelehnt wurde. Dann meinte er bis Ende des Jahres (erwischt wurden wir im Juni), wenn sich bis dahin sexuell in der Beziehung nichts ändert, war es das. Letztens hieß es dann Mitte nächsten Jahres....😂

Ich frage mich immer mehr, ob es ein Fehler war, den Kontakt nicht abzubrechen. Aber ich konnte ihn auch nicht völlig allein in der Situation lassen...Natürlich war die ganze Familie gegen ihn aufgebracht.
Es ändert sich nichts in seiner Beziehung. Und wir treffen uns jetzt noch heimlicher...

Ich bin jetzt eine Weile Single und ja, die Zeit mit ihm gibt mir die Sinnlichkeit und Zärtlichkeit und den Körperkontakt den ich brauche und ansonsten bin ich sehr autark, was auch schön ist.

Dennoch denke ich immer wieder darüber nach es zu beenden.
So lange er sein Familienleben UND mich hat, "fehlt" es ihm an nichts. Klar, er wird sich eine andere Affäre suchen. Allerdings ist das mit uns auch echt intensiv vom Vertrauen etc....

Wie @*****020 so schön sagt, ihr Schattenmann, so fühle ich mich als Schattenfrau, was ich nicht bin.

@**c deine Stärke dich zu verabschieden ist wirklich beeindruckend. Ich bin noch nicht so weit. Aber das du es geschafft hast, macht mir Mut, dass der Weg wohl richtig ist.....ich sehe es ein wenig als Zeichen.....

Ich hoffe sehr, dass es dir inzwischen gut geht. Ich drücke dir so sehr die Daumen, dass sich alles für dich in die richtigen Bahnen entwickelt!

A.
*******t154 Mann
17 Beiträge
Hallo Vic,

keine Ahnung ob ich jetzt nur das wiederhole. Ich wollte Dir erst meine Ansicht zu Deiner Situation schreiben, bevor ich meine Neugierde befriedige, was die Anderen so dazu sagen. Deshalb hoffe ich, dass Dir das folgende neue Einsichten bringt. Zumal das halbe Jahr nun fast um sein dürfte und Du vielleicht mehr dazu weißt, ob die Ankündigung Deines Affären Manns eingetroffen ist.

Ich glaube nicht, dass ein halbes Jahr Gras über dem Schock den Ehemann im Bett mit einer anderen Frau zu erwischen, dazu führen wird, dass die Ehefrau sich auf eine Öffnung der Beziehung einlässt. Dieser Vertrauensverlust, den sie dadurch erlitten hat, ist nicht hilfreich, dass sie darauf vertrauen kann, dass ihr Mann sich an getroffene Vereinbarungen halten wird. Und ob sie ihm seinen „Vorsprung“ in Sachen offene Beziehung zulassen wird - also er die Affäre mit Dir fortführen darf - würde ich ehr bezweifeln. Schließlich hast Du ihn in ihren Augen zu dem ersten Vertrauensbruch verleitet. Kurz gesagt: Ich würde an Deiner Stelle die Hoffnung auf Öffnung der Beziehung lieber gleich begraben.

Ich finde ehr, dass diese Frist nur dazu dient, die weiter warm zu halten, damit er nach 6 Monaten, wenn - wie er glaubt - etwas Gras über die Sache gewachsen ist und seine Frau nicht mehr so misstrauisch ist, er bei Dir wieder ins gemachte Bett springen kann. Es ist also ein sehr egoistisches Vorgehen seinerseits, was ich für ziemlich schäbig und unehrlich Dir gegenüber finde. So etwas hast Du nicht verdient.

Ich verstehe auch Deine Gefühle. Du hast Deinen Mann verloren - hierfür mein herzliches Beileid - was Dich natürlich frei für eine neue Beziehung macht (sorry, das ist nicht so herzlos gemeint wie es klingt, sondern nur ein „technischer“ Fakt). Damit solltest Du Dir die Frage stellen, ob Du eine feste Beziehung mit ihm eingehen möchtest. Wenn Du mal den sexuellen Aspekt bei Seite schiebst, sind da wirklich von Deiner Seite tief empfundene Gefühle für ihn da, dass Du Dir eine Leben mit ihm vorstellen kannst? Beantworte Dir diese Frage ganz offen und ehrlich. Liebst Du ihn?
Wenn Deine Frage darauf ja ist, solltest Du Dich fragen ob er für Dich genauso empfindet? Ob er für Dich seine Frau verlassen würde?
Ist auch hier die Antwort ja, dann kämpfe um Eure Beziehung. Ja, ich weiß, damit zerstörst Du sehr wahrscheinlich seine Ehe. Aber das wäre der einzige Weg in diesem Fall - also kein Öffnung der Ehe und ihr beide liebt Euch.
Wird es keine Öffnung der Ehe geben und mindestens eine der Fragen wurden mit Nein beantwortet, solltest Du den harten Schlussstrich ziehen. Das solltest Du Dir selbst wert sein, Deine Zeit mit so jemandem egoistischen nicht zu verschwenden. Du wirst immer den Kürzeren ziehen und am Ende alleine zurückbleiben.

Wäre ich in Deiner Situation, würde ich in jedem Fall direkt einen Schlussstrich für Dich ziehen. Setze Deinem Leiden ein Ende und beende es sofort. Er ist es nicht wert zu warten.

Ich hoffe Dir hilft meine Analyse und meine Meinung dazu. Du darfst mir auch eine PN schreiben, falls Du Fragen hast oder Dinge abseits der Öffenlichkeit des Forums besprechen möchtest.
*******t154 Mann
17 Beiträge
Zitat von **c:
Ich möchte nochmals Danke für Eure Gedanken sagen. Danke auch für's Zuhören.

Gerade komme ich vom Abschied Nehmen heim. Noch ein paar Stunden muss ich mich zusammenreißen, doch heute Nacht darf ich dann um das Verlorene weinen, wenn ich kann.

Hallo Vic, beim schnellen Querlesen habe ich Deine traurige Nachricht gelesen. Auch wenn es in etwa dem entspricht, zu was ich Dir in der vorangegangenen Nachricht geschrieben habe, fühle ich dennoch mit Dir. Ein Verlust ist schon schwer genug zu ertragen. Einen zweiten Verlust in so kurzer Zeit kann so machen aus der Bahn werfen. Deshalb wünsche ich Dir ganz viel Stärke, dass Du diesen Schmerz bald überwindest. Und vielleicht findest Du schon bald jemanden Neues, der das alles vergessen lässt.
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