Hallo zusammen,
neben schönen Menschen - ich weiß, das ist sehr subjektiv und bedeutet für jeden etwas anderes - triggert vor allem Leder meine Phantasie. Eine Dame in einem solchen Kleidungsstück und das Kopfkino setzt sich über jeden AUtorenstreik hinweg.
Manchmal gieße ich die Gedanken dann in Geschichten. Der Leser wird nie erfahren, an welche Stelle die Realität verlassen wird.
Kleines Intro als Beispiel:
Ich kam ziemlich geschafft aus der Arbeit an diesem Abend. Meine Frau war für zwei Tage zu ihrer Schwester gefahren und so musste ich noch etwas für mich zu Essen im Supermarkt einkaufen. Vor dem Eingang hielt ich kurz inne. Gerade war unsere Nachbarin ebenfalls in den Laden gegangen. Ich schätzte sie auf etwa 55, gefragt hatte ich noch nie. Aber ihre Figur war tadellos. Sie war schlank, hatte mit ihrem Hintern und ihren Schenkeln aber trotzdem sanfte weibliche Rundungen, einfach attraktiv eben. Ich sah sie in dem Moment zwar nur von hinten, konnte mir ihre Brüste aber gut vorstellen. Schließlich sah ich sie des öfteren bei uns im Haus oder auch draußen beim Wäsche aufhängen. Diese Brüste waren auch nicht besonders groß, ich fand aber, dass sie gut zu ihr passten. Und über ihrem schlanken Bauch hoben sie sich deutlich ab, ohne irgendwie lasch zu hängen, was in ihrem Alter schon vorkommen kann. Bestimmt lag das an ihrem BH. Jedenfalls sah ich sie durch die Ladentür ihren Weg machen. Heute trug sie ein Lederkostüm, das ich noch nie an ihr gesehen hatte. Ein enger Rock, der knapp ihre Knie frei ließ und ein taillierter Blazer, alles in schwarz. Mein Herz schlug schneller und ich wollte sie länger betrachten. Viel hatte ich eh nicht vor zu kaufen und so ging ich ihr ohne Wagen nach. Schnell hatte ich eine Pizza und eine Flasche Wein gegriffen und konnte sie weiter beobachten, wie sie ihren Wagen an den Regalen vorbei schob. Wie sie sich elegant streckte um aus den oberen Fächern etwas zu holen und sich, brauchte sie etwas von weiter unten der Rock um ihr Gesäß spannte. Ich muss zugeben, dass ich sie förmlich anstarrte und dabei mitten im Weg stehen blieb. Hinter mir wurde schon jemand ungeduldig. Ich wollte nicht, dass sie mich so bemerkte und so schlenderte ich einen anderen Gang entlang, griff noch eine Tüte Chips und machte mich zur Kasse auf. In der Schlange blickte ich vorsichtig durch den Laden, wo sie war. Konnte sie aber nicht entdecken. Da hörte ich sie direkt hinter mir. „Guten Abend; Martin! Ist heute Pizzatag?“ „Hallo Inga, ja einfach und schnell. Das werd ich neben dem Fußballspiel vernaschen.“ „Willst Du es in meinen Wagen legen? Sonst fällt Dir noch die Flasche runter.“ Das machte ich. Wir unterhielten uns und kamen dabei langsam vorwärts. Als alles auf dem Band lag ärgerten wir uns über die die ausgefallene Waschmaschine in unserem Waschkeller. Ich hatte vergessen unsere Einkäufe zu trennen und die Kassiererin zog alles der Reihe nach durch. Als wir es merkten war es zu spät.
„Macht nichts“ sagte Inga „geben Sie mir den Beleg, wir machen das unter uns aus.“
Und zu mir „ Du hast eh keine Tasche dabei. Wir packen alles in meine und Du trägst sie dafür zu uns, einverstanden?“
„Aber klar!“ Also nahm ich die Sachen und wir gingen zu unserem Block. Sie sah mich an. „Fertigpizza! Kaum zu glauben, dass sich gediegene Herren im Anzug mit solchem Junk-Food vollstopfen. Immerhin ist der Wein ganz lecker, den kenn ich.“
„Wie ‚Gediegen’?“ Das gefiel mir eigentlich nicht so recht, da ich mich trotz meiner 42 eher noch jugendlich sportlich sehe. Aber ein Blick in das nächste Schaufenster zeigte mir, dass sie irgendwie recht hatte.
„Sorry, Martin. Ich meinte nur, dass Du im Anzug echt gut aussiehst. Wirklich, gefällt mir gut. Das kannst Du öfter machen.“
Ich musste schmunzeln.
„Ja? Danke! Du siehst auch verdammt gut aus!“
Sie lächelte zurück.
„Da konntest Du wohl auch nichts anderes darauf sagen. Aber das Kostüm ist brand neu.“
Sie drehte sich einmal um ihre Achse. Die Absätze ihrer Pumps klackten dabei auf dem Asphalt des Bürgersteigs.
„Liegt es daran?“
Ich wurde etwas verlegen.
Beinahe hätte ich zugegeben, dass mich das an macht. Wir waren fast bei unserem Haus. Sie blieb stehen und sah mich mit ihren großen Augen an. Natürlich sah ich ihr Alter, aber verlegen machte mich dieser Blick schon. Oder besser sie insgesamt mit ihren zart rot gezogenen Lippen, den dezent geschminkten Augen und Wangen und ihrem schlanken Körper in diesem scharfen Kostüm, dessen Blazer offen stand und so den Blick auf ihre Bluse freigab, unter der sich die Körbchen abzeichneten, die ihr Busen ausfüllte.
„Du wolltest jetzt aber nicht sagen, dass Dich das anmacht, oder Martin?“
Oh Mann, wie viel hatte sie denn schon von meinen Gedanken erraten? Ich hielt es für eine gute Idee zu sagen „Vielleicht?“
Nicht verneint und nicht bestätigt. Sie kicherte etwas und schüttelte den Kopf. Dabei wippte ihre blonde Mähne. Die war bestimmt nach coloriert, aber egal. Auch das sah gut aus und es wehte den betörenden Duft ihres Parfüms zu mir.
„Das macht Dich echt an, wenn ich so neben Dir gehe?“
Wieder lachte sie und warf den Kopf in den Nacken. Dann legte sie ihre Hand auf meinen Arm. Ich dachte mich durchzuckt ein Blitz und es wurde mir ganz heiß. Sie raunte mir zu: „Liegt das auch ein wenig an mir, oder stehst Du nur so auf Leder?“
Ich war zugegebenermaßen etwas aus der Fassung und sagte: „Inga bitte, darüber können wir doch nicht hier vor unserem Haus reden.“
Sie nahm wieder ein wenig Abstand.
„Von mir aus zwar schon, aber wenn Du meinst, reden wir drinnen weiter. Bei Dir oder bei mir?“
...