Mehr brandheiße Inhalte
zur Gruppe
Weibliche Keuschhaltung
57 Mitglieder
zum Thema
Wie weit geht die Selbstbestimmung in einer Beziehung?310
Wenn ich eine Beziehung eingehe, wieviel bleibt mir dann noch von…
zum Thema
Die drei Elemente einer sexuellen Beziehung113
Mir ist immer wieder aufgefallen, dass bei einer sexuellen Beziehung…
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

Abgabe des sexuellen Selbstbestimmung

****FLR Paar
54 Beiträge
Themenersteller 
Abgabe des sexuellen Selbstbestimmung
Welchen Einfluss hatte die Abgabe der sexuellen Selbstbestimmung bei Euch in der Beziehung.

Ich denke je nach Trieb ist dies natürlich unterschiedlich, aber gab es bei Euch Veränderungen positiv/negativ wenn nur die Femdom zulässt und darüber bestimmt?

Seid ihr aufmerksamer oder gefügiger geworden oder gab es irgendwann ein abflachen der Lust?

Lg
*****TAR Mann
54 Beiträge
Ich denke, der Punkt ist der, dass die Männer ja permanent mit dem keusch sein beziehungsweise nicht können, konfrontiert sind… das ganze also schon omnipräsenter ist als bei den Frauen.

D.h. der Mann denkt dann natürlich viel mehr und viel öfters daran und setzt sich mehr damit auseinander…
Ich denke das kann dazu führen, dass
Er in seinen Gedanken / Ideen manchmal davon springt…
Das Kopfkino arbeitet auf jeden Fall permanent 😌

Auf jeden Fall kann man dann schon erkennen, dass man deutlich fokussierter auf die Dame ist… sie noch mehr in den Mittelpunkt hebt und sie noch attraktiver wird 🤓

Eigentlich voll gut für alle 👍😊
**********iener Paar
48 Beiträge
In verschiedener Literatur wird ausgeführt, dass der kontrollierte Mann sehr viel aufmerksamer wird.
Für mich selbst kann ich feststellen, dass diese Form der Konditionierung durchaus dazu führt. Die Kurve der Lust baut sich auf, unterliegt allerdings auch gewissen Amplituden. Grundsätzlich aber nimmt das Maß an Gefügigkeit und Hingabe deutlich zu . Möglichkeiten und Belohnungen durch die Dame werden in der Folge sehr viel bewusster und tiefgründiger erlebt. Wie heißt es so schön - weniger ist manchmal mehr... die kontrollierende Dame erfreut sich an der Gangbarkeit ihres Konzepts, der überbordenden Lust und ihrer augenscheinlichen Machtbefähigung. Der kontrollierte Diener erträgt und verzichtet - mit einem Maß an Selbstzufriedenheit die Regeln einzuhalten. Mit Hingabe und Hoffnung auf den Moment der Güte.
Aber sicher scheint auch, dass der Sachverhalt in den Köpfen der Männer sehr viel mehr Zeit und Raum einnimmt sowie Tagesabläufe behindert, als es bei Frauen je vorstellbar wäre.
*********nder Mann
84 Beiträge
Zitat von **********iener:
In verschiedener Literatur wird ausgeführt, dass der kontrollierte Mann sehr viel aufmerksamer wird.
Für mich selbst kann ich feststellen, dass diese Form der Konditionierung durchaus dazu führt. Die Kurve der Lust baut sich auf, unterliegt allerdings auch gewissen Amplituden. Grundsätzlich aber nimmt das Maß an Gefügigkeit und Hingabe deutlich zu . Möglichkeiten und Belohnungen durch die Dame werden in der Folge sehr viel bewusster und tiefgründiger erlebt. Wie heißt es so schön - weniger ist manchmal mehr... die kontrollierende Dame erfreut sich an der Gangbarkeit ihres Konzepts, der überbordenden Lust und ihrer augenscheinlichen Machtbefähigung. Der kontrollierte Diener erträgt und verzichtet - mit einem Maß an Selbstzufriedenheit die Regeln einzuhalten. Mit Hingabe und Hoffnung auf den Moment der Güte.
Aber sicher scheint auch, dass der Sachverhalt in den Köpfen der Männer sehr viel mehr Zeit und Raum einnimmt sowie Tagesabläufe behindert, als es bei Frauen je vorstellbar wäre.

Auf den Punkt gebracht! Spricht mir aus der Seele
*******One Mann
97 Beiträge
Es baut sich auf. Hormone, die sonst raus könnten, stauen sich auf.
Die beste Beschreibung, die ich dazu gehört habe war:
Der verschlossene Mann ist der mit Abstand kinkyeste Mann, den du treffen kannst:
Er denkt die ganze Zeit dran, kann/darf aber nicht.

Das stimmt, ist aber nicht die Endlösung, weil es, ohne z.B. Teasing (kann auch rein inhaltlich sein) irgendwann abflachen muss, weil sich der Körper drauf einstellt, wenn er wirklich nichts mehr abbekommt.

Allerdings hat sich bei mir auch immer die Kommunikation noch mal deutlich verbessert. Man(n) lässt ja quasi die Hosen runter, man(n) lässt sich ja irgendwie auch freiwillig einsperren. Und alleine über diesen Punkt mit der Dame zu sprechen, bringt beide zusammen auf ein neues Level.

Gefügigkeit und der Fokus auf sie, sind für mich die Basis und treten nach rund 3-4 Tagen Tragedauer absolut dauerhaft ein. Da fange ich an, freiwillig, Mittel und Wege zu suchen, wie ich mich "unter" sie stellen und ihr dienen kann. Da freue ich mich, wenn ich auf meinen Sex verzichten darf, sie ihren aber umso mehr ausleben darf.
****FLR Paar
54 Beiträge
Themenersteller 
Also ihr sprecht mir hier wirklich aus dem Herzen da ich das erste Mal 7 Tage unter Dauerverschluss bin (nur zum waschen). Da wir aktuell aber durch Urlaub ein 14 tägiges Verzichten haben darf ich mich jeden Tag anwichsen mit Videobeweis und direktem Verschluss danach. Das macht es dadurch für mich noch viel intensiver und fühlt sich langsam an als würde ich wahnsinnig.
Die Gedanken sind nur bei Ihr und natürlich der Lust. Wirklich fast alles rückt in den Hintergrund und ich fokussiere mich extrem auf Sie und die Gefühle zu Ihr.

Ich mag das Gefühl sehr, wobei wirklich die Bedeutsamkeit wenn ich wieder darf hier der Hauptgrund ist. Es wird viel stärker wertgeschätzt und ist gleichzeitig eine Konditionierung. Denn durch die Abgabe der sexuellen Selbstbestimmung weis Sie das für mich ein Orgasmus auch nicht immer dazu gehört. Gerade wenn es darum geht das Sie sich von mir oral befriedigen lässt, kann Sie es genießen das es dort auch nur um Sie geht und nur darum. Wobei ich sagen muss das ich es aus Passion mache und purer Genuss ist Sie oral zum Höhepunkt zu bringen so oft sie will.
***sT Frau
200 Beiträge
Meine Orgasmen sind dadurch viel intensiver geworden. Das Gefühl wieviel Macht er über mich hatte hat mich sehr gekickt. Um Erlaubnis bitten, während ich mich selbst befriedige um einen Orgasmus zu betteln. Nicht zu dürfen, wenn die Geilheit am höchsten ist. Bei mir löst das sehr viel im Kopf aus.
**********asure Mann
21 Beiträge
Ich habe eher festegestellt das es Frauen gibt, die sich so einen Lebensstil wünschen, dann aber den Reiz an dem Mann verlieren, weil es dann doch nicht ihr Männerbild ist. ....ist jedenfalls meine Erfahrung-mag sein, das dies nicht repräsentiv ist, aber ich wünsche mir mal eine Frau die das wirklich leben will und man sich auf nachhaltige Weise ineinander verliebt und sich ein gegenseitiger Partner ist
******llo Mann
4.615 Beiträge
Zitat von **********iener:
In verschiedener Literatur wird ausgeführt, dass der kontrollierte Mann sehr viel aufmerksamer wird.
Für mich selbst kann ich feststellen, dass diese Form der Konditionierung durchaus dazu führt. Die Kurve der Lust baut sich auf, unterliegt allerdings auch gewissen Amplituden. Grundsätzlich aber nimmt das Maß an Gefügigkeit und Hingabe deutlich zu . Möglichkeiten und Belohnungen durch die Dame werden in der Folge sehr viel bewusster und tiefgründiger erlebt. Wie heißt es so schön - weniger ist manchmal mehr... die kontrollierende Dame erfreut sich an der Gangbarkeit ihres Konzepts, der überbordenden Lust und ihrer augenscheinlichen Machtbefähigung. Der kontrollierte Diener erträgt und verzichtet - mit einem Maß an Selbstzufriedenheit die Regeln einzuhalten. Mit Hingabe und Hoffnung auf den Moment der Güte.
Aber sicher scheint auch, dass der Sachverhalt in den Köpfen der Männer sehr viel mehr Zeit und Raum einnimmt sowie Tagesabläufe behindert, als es bei Frauen je vorstellbar wäre.

Ich frage mich, wenn man aufmerksamer wird, heißt das nur in Bezug auf die Ehefrau?
Was wenn man es als Single Mann ausprobiert, wird man dann konzentrierter, leistungsfähiger, weil der Gedanke an Sex nicht mehr da ist.
Aber die Lust bleibt ja trotzdem, und das ist doch schließlich das, was einem behindert. Du möchtest, kannst aber nicht, gedanklich bist Du ein klein wenig frustriert.
**********iener Paar
48 Beiträge
Da kann ich natürlich nur für mich sprechen. Als Single würde bei mir sicher die Lust steigen - aber mir würde jedweder Anhaltspunkt und Sinn fehlen. Es wäre wie ein Marathon "ohne Ziel und Zielempfang". Meine persönlichen Erkenntnisse basieren maßgeblich auf dem Machtgewinn der Dame sowie meiner Hingabe welche sie achtet und zu gegebenem Zeitpunkt belohnt....vielleicht...ein tiefes Empfinden verursacht durch Ergebenheit. Sich als Mann mit seiner grundsätzlichen "Nichtkontrollierbarkeit der sexuellen Lust" einer Frau auszuliefern bedingt nach meinem Dafürhalten einer persönlichen Tiefe.
******rak Mann
730 Beiträge
Zitat von **********iener:
Da kann ich natürlich nur für mich sprechen. Als Single würde bei mir sicher die Lust steigen - aber mir würde jedweder Anhaltspunkt und Sinn fehlen. Es wäre wie ein Marathon "ohne Ziel und Zielempfang". Meine persönlichen Erkenntnisse basieren maßgeblich auf dem Machtgewinn der Dame sowie meiner Hingabe welche sie achtet und zu gegebenem Zeitpunkt belohnt....vielleicht...ein tiefes Empfinden verursacht durch Ergebenheit. Sich als Mann mit seiner grundsätzlichen "Nichtkontrollierbarkeit der sexuellen Lust" einer Frau auszuliefern bedingt nach meinem Dafürhalten einer persönlichen Tiefe.

Bist du keusch, weil das deine Frau in der Beziehung so wünscht, dann
verschiebt sich die Dynamik eurer Liebe.

Frau rückt in den Mittelpunkt, all die beschrieben Dinge treten ein.

Für mich als Single,… wie ein Marathon "ohne Ziel und Zielempfang" sehe ich das nicht. Echt nicht.

Ich spüre mehr Energie in mir.
Meine Energie wandelt sich.

Mein Blick auf die Frauen ändert sich allgemein.

Ich bemerke ihre Anmut, ihre Grazie, ihren Charme.

Jeden Tag kalt duschen - kein Problem
Jeden Tag früh aufstehen - läuft
Seit 155 Tagen lerne ich Mandarin
Ich mache calisthenics

Was ich sagen will, du merkst was in der steckt. Was du kannst. Kannst du darauf verzichten - ist alles andere Kindergarten.

Dieser Verzichte, ist durchaus ein Stärke, ein Kraft, die für mich entdeckt habe. Das verändert!
******llo Mann
4.615 Beiträge
@******rak
Das erinnert mich stark an die NoFap Subkultur.
Single Männer, die freiwillig sich dafür entscheiden, nicht zu mastubieren.

Das heißt, dass man keusch leben kann um sich besser und fitter zu fühlen.

Wikipedia:
"behaupten einige NoFap-Nutzer, „dramatische Steigerungen des sozialen Vertrauens, der Energie, der Konzentration, der mentalen Schärfe, der Motivation, des Selbstwertgefühls, der emotionalen Stabilität, des Glücks, der sexuellen Fähigkeiten und der Attraktivität für das andere Geschlecht“ zu erleben."

Bei Keuschhaltung mit einer Frau ist denke ich eher das Machtgefälle im Vordergrund.
******rak Mann
730 Beiträge
Zitat von ******llo:
@******rak
Das erinnert mich stark an die NoFap Subkultur.
Single Männer, die freiwillig sich dafür entscheiden, nicht zu mastubieren.

Das heißt, dass man keusch leben kann um sich besser und fitter zu fühlen.

Wikipedia:
"behaupten einige NoFap-Nutzer, „dramatische Steigerungen des sozialen Vertrauens, der Energie, der Konzentration, der mentalen Schärfe, der Motivation, des Selbstwertgefühls, der emotionalen Stabilität, des Glücks, der sexuellen Fähigkeiten und der Attraktivität für das andere Geschlecht“ zu erleben."

Bei Keuschhaltung mit einer Frau ist denke ich eher das Machtgefälle im Vordergrund.

Von dieser Subkultur habe ich noch nie gehört. Und ich habe auch keinerlei Bezug dazu.

Ich will sehen was das mit mir macht.
Wie verändert sich mein Fühlen?
Und meine Einstellung, zu Frauen?

Schaffe ich das, habe die Selbstbeherrschung.

Treffe ich mal eine FemDom (bald hoffentlich), könnte Sie ja Keuschheit zur Bedingung machen.

Es ist auch ein Testlauf für mich.

Wenn FemDom aber Keuschheit ohne Hilfsmittel einfordern würde - ginge das auch.

Ich will so gerne gehören. Und gemeinsam Wachsen und Zusammenwachsen.

Keuschheit ist Machtgefälle mit Turbo.
Hämmert dir jeden Tag in den Kopf, auf eine Art ziemlich brachial.
*****m75 Mann
258 Beiträge
Zitat von **********iener:

Aber sicher scheint auch, dass der Sachverhalt in den Köpfen der Männer sehr viel mehr Zeit und Raum einnimmt sowie Tagesabläufe behindert, als es bei Frauen je vorstellbar wäre.
Der letzte Satz bringt es für mich auf den Punkt: seit ich den Käfig trage nimmt der Gedanke an das, wessen ich nun verwehrt bin einen so großen Teil meines Alltags ein, dass es durchaus schon meine Produktivität einschränkt.
Zum Beziehungsaspekt sei gesagt, dass meine Aufnerksamkeit ihr gegenüber zwar größer, ich nach etwa 1,5 Wochen doch auch ziemlich launisch und frustriert werde. Habt ihr das auch beobachtet? Wie geht ihr damit um?
**********iener Paar
48 Beiträge
Naja, nach 1,5 Wochen ist das verständlich. Die Hardcorekeuschlinge welche hier angeblich Monate und Jahre im Käfig leben werden darüber lachen - die sind aber ggf wohl auch "trockenhestellt". Solange der körperliche Rhythmus normal funktioniert ist das ungefähr der Zeitpunkt an dem spontan körperliche Reaktionen eintreten können. Für meine Dame muss ich täglich den Grad von Lust und Frust dokumentieren - das ist auf Dauer tatsächlich interessant. Der Frust ist mitunter die eigentlich größere Hürde im Vergleich zur Lust - sie ist ja nur Auslöser. An dieser Stelle bekommt die Hingabe eine große Bedeutung denn ich verzichte doch bewusst, ich ertrage bewusst - für meine Herrin. Entweder weil sie gerade nicht möchte, oder weil es ihr ein amüsiertes Lächeln verursacht. Auch das ist Akzeptanz und Annahme ihrerseits - eine Art Belohnung. Ich habe ihr eben immer und dann wenn SiE es möchte in voller Einsatzbereitschaft und Motivation zur Verfügung zu stehen.

Um diese Frustschwelle zu überbrücken habe ich zwei Möglichkeiten gefunden. 1.Sport und körperliche Arbeit lenken ab
2. Hingebungsvolle Liebesdienste für die Herrin welche ausschließlich auf ihr Wohlbefinden ausgerichtet sind empfinde ich als eine Art Ersatz für mich.
*****m75 Mann
258 Beiträge
Danke ihr Lieben für die Einblicke zum Thema Frust.
Darf ich fragen ob ihr das von Anfang an so gehandhabt habt oder wie war Euer Weg dahin?
Was bedeutet „dokumentieren“? Wie macht ihr das?
******_mg Mann
434 Beiträge
Also ich kann für mich nur positive Veränderungen feststellen. Musste ich früher ans Selbstbefriedigen fast ständig denken und es auch - in meinem Augen - übertrieben oft praktizieren, ist seit dem Verschluss kein Gedanke mehr daran verschwendet worden. Das Verlangen nach meiner Frau ist viel intensiver geworden und Berührungen lassen augenblicklich eine unbändige Lust entstehen, welche noch weiter dadurch verstärkt wird, dass ich ihr nicht nachgehen kann. Diese Energie kann ich nun voll und ganz in das Verwöhnen nach ihren Wünschen einfließen lassen. War ich in der Vergangenheit oft frustriert, wenn ich Lust hatte und diese nicht erwidert wurde, ist dies in den Genuss umgeschlagen, nicht mehr zu dürfen. Eigentlich völlig paradox und unverständlich, aber für mich kam bis jetzt überhaupt kein Frust in sexueller Hinsicht auf. Ganz im Gegenteil, nur sie verwöhnen zu dürfen steigert meine Lust hierauf, wenn sie es einfordert.
Anmelden und mitreden
Du willst mitdiskutieren?
Werde kostenlos Mitglied, um mit anderen über heiße Themen zu diskutieren oder deine eigene Frage zu stellen.