„"Frag doch mal beim Roten Kreuz, Johanniter, Kolping, oder so"
Wäre schön, die sind leider schon so gefüllt in Krefeld, das die nur noch aktuelles nehmen/abholen.
Gute alte Schränke, die oft über 5o Jahre gepflegt wurden und stabil sind, sind nicht mal mehr als Brandholz zu verwerten. Ich hab hier mit Tränen gesessen und über Nachhaltigkeit gegrübelt!
Unsere Urgroßeltern, Großeltern und Eltern und ich haben Möbel für Generationen gebaut, gekauft und abbezahlt - und jetzt IKEA... oder noch schlimmer
ROLLER und Co.
Ich habe nach über 72 Jahren die Quittung über den Kauf des Porzellans zur Verlobung meiner Eltern gefunden.
ausgestellt auf den Mädchennamen meiner Mutter... damals Aussteuer...
wie soll unsere WegWerf-Gesellschaft das überleben???
Gut auf den Punkt gebracht. Sind dieselben Erfahrungen, die ich auch kürzlich machte.
Selbst vollmassive Antiquitäten, die zig-Tausende gekostet haben, nehmen die Sozialhäuser nicht an! Sie haben keine Kundschaft dafür, hieß es. Nur modernes findet Abnehmer.
Echtholzmöbel der jetzt sterbenden Elterngeneration will niemand haben. Da muss man tatsächlich kostenpflichtige Entrümpler kommen lassen. Die Sozialkaufhäuser wie "gab", die hier von der Caritas empfohlen werden, kommen höchstens noch mit einem kostenpflichtigen Rümpel-Angebot daher, falls derjenige niemanden hat, der ihm hilft.
Ich habe letztlich jemanden beauftragt. Denn die Kosten für das Objekt laufen ja auch weiter.