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Ist Körperbehaarung politisch?

*****e_G Frau
78 Beiträge
Themenersteller 
Ist Körperbehaarung politisch?
Hallo zusammen! Hoffe das Thema passt trotz des niedrigen schärfegrades hier ins Forum:

Ich habe vor kurzem dieses Buch angefangen zu lesen:

Hairy Queen - warum Körperbehaarung politisch ist von Franziska Setare Koohestani


Hat es jemand ebenfalls gelesen? Wie steht ihr zu diesem Thema? Gibt es hier in der Gruppe evtl Leute die ihre Haarspracht als politisches Statement sehen?

Würde mich über eine Diskussion hierzu freuen und überlege diese noch in anderen Foren zu starten, da wir Haar-Fans uns mit Sicherheit mit dem Thema anders auseinandersetzen
**********che_8 Mann
805 Beiträge
Ich kenne das Buch nicht

Aber meiner Meinung nach hat Körperbehaarung und Intimbehaarung keine politische Bedeutung für mich.
Ich lasse es wachsen da es mir körperlich gefällt und nicht wegen meiner Meinung.
*********STcom Mann
2.245 Beiträge
Du meinst Glatze als politisches Statement?
Gibt es bestimmt!

Und Bunte Haarpracht als politisches Statement?
Gibt es auch!

Auf diversen Demonstrationen zu sehen.

*einhorn*
*****ese Mann
1.647 Beiträge
Für mein Empfinden steht mit der Frage
Ist Körperbehaarung politisch?
die Frage nach der Definition von Politik im Raum.
Nach gleichem Muster könnten sich auch andere Themen politiseren lassen.

Den Inhalt des Buchs kenne ich nicht.
Vielleicht magst Du uns an dessen Inhalt etwas teilhaben lassen?


Körperbehaarung als politisches Statement macht doch dann Sinn, wenn sie (also die Körperhaare) von anderen Menschen gesehen werden.
In der Regel sieht man davon, vom Kopfhaar mal abgesehen, wenig - von Saunen und FKK Geländen abgesehen.

Mich würde tatsächlich mal interessieren, wie die Autorin den Bezug von Körperhaaren zum politischen Statement sieht.
*****e_G Frau
78 Beiträge
Themenersteller 
Oh das erste Feedback kam ja wirklich schnell!
Hier eine Inhaltsangabe

Eine mitreißende Kulturgeschichte der Haare: klug, unterhaltsam und feministisch


Franziska Setare Koohestani bezeichnet sich selbst als »Hairy Queen«. Und zwar nicht nur, weil sie seit jeher mit starkem Haarwuchs zu kämpfen hat, sondern weil sie erhobenen Hauptes aus diesem Kampf hervortritt. Schon in der Grundschule schickten ihre iranischen Tanten ihr Bleichcreme nach Deutschland, um den Oberlippenbart zu beseitigen. Seitdem folgten etliche Versuche sowohl der Haarentfernung als auch der Haarwuchs-Akzeptanz. Heute weiß Franziska Setare Koohestani: Unser Umgang mit Körperbehaarung hat wenig mit Hygiene und Körperpflege zu tun, sondern vielmehr mit den patriarchalen, rassistischen und kapitalistischen Normen, die unsere Gesellschaft verinnerlicht hat. Ausgehend von historischen, kulturellen und medizinischen Quellen sowie persönlichen Erfahrungen erklärt sie, warum Körperbehaarung politisch ist, und weist den Weg in eine Welt, in der Hairy Queens das Sagen haben und wir mit unserem Körperhaar endlich so umgehen können wie mit Kleidung: selbstbewusst, spielerisch und kreativ. Cause Baby, we were born this way. 

»Koohestani zeigt die Politik hinter Haarwuchs. Ein wichtiges Buch, das Unerkanntes zur notwendigen Debatte stellt.« Fikri Anıl Altıntaş

»Würde jedes Schönheitsideal so analytisch und unterhaltsam auseinandergepflückt wie glatte Haut in Hairy Queen, sähe es für viele Industrien schlecht aus. Ein Buch, das man mit einer Zeitreise seinem jüngeren Ich um die Ohren hauen will.« Özge Inan

»Unerschrocken und einnehmend hat Franziska Setare Koohestani die oftmals verdruckste bis verlogene Verhandlung weiblicher Körperbehaarung hier aber mal so richtig rasiert.« Samira El Ouassil

gefunden hier: https://www.ullstein.de/werke/hairy-queen/taschenbuch/9783548068800
****era Frau
3.146 Beiträge
Für eine konkrete Antwort bezüglich des genannten Buchs müsste ich es gelesen haben, wozu ich derzeit aber weder Zeit noch Muße habe.

Ganz sicher unterliegen und unterlagen Frisuren (egal wo) schon immer dem Zeitgeist. Mann, Frau und Kinder passten sich an. Lange Haare für Frauen, entsprechend für Männer und Kinder.

Klar - man kann dem folgen um stets aktuell zu sein. Muss man aber nicht. Ich bin schon lange erwachsen und nehme mir die Freiheit, meine Haare genau so zu tragen, wie ich es will. Ein Politikum will ich aber nicht daraus machen, und rechtfertigen will ich mich dafür auch nicht.

Egal ob privat, bei Sauna oder Sport, ich bin für meine Intimbehaarung noch nie blöd angemacht worden.

Inzwischen sehe ich, dass andere bereits gepostet haben. Ich drücke trotzdem auf senden.
**********che_8 Mann
805 Beiträge
Meine Körperbehaarung hat nix mit meiner Politischen Meinung zu tun.
Auch wer lange Haare hat kann rechts sein oder Glatze hat links sein

Ich politisch ist vielleicht das falsche Wort,
Außer man definiert politisch gegen das System. denn das System will ja, dass wir uns rasieren und wenn wir uns nicht rasieren und es wachsen lassen, bin ich politisch anderer Meinung
**********serve Mann
157 Beiträge
OHne die Autorin zu kennen und ohne das Buch gelesen zu haben, habe ich anhand der wiedergegebenen Buchbesprechung Folgendes verstanden:

Es geht um stark behaarte Frauen und deren Diskriminierung in der Gesellschaft, z.B. wegen Behaarung im Gesicht und am Körper. Die gibt es leider schon seit Jahrtausenden, sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Wenn man den Menschen als homo politicus betrachtet, ist diese Diskriminierung auch politisch, weil in der Gesellschaft leider nicht nur vereinzelt vorhanden. Es dürfte keinen Widerspruch geben, dass ein solches gesellschaftliches Verhalten inakzeptabel ist.

Für mich sind aber nicht die "patriarchalen, rassistischen und kapitalistischen Normen" der Grund für diese seit langem bestehende Diskriminierung. Wie diesbezüglich die Zustände im Iran sind, kann ich nicht beurteilen. Ich entnehme aber den Medien, dass das dortige System nicht kapitalistisch ist. Die Darstellung des Buchinhalts ist aber verkaufsfördernd dem Zeitgeist angepasst.

Nun abschließend zur gestellten Frage: Nein, für mich ist Körperbehaarung nicht politisch, sondern natürlich.
*******ar01 Paar
80 Beiträge
Wer jetzt hier auch eine politische Diskussion eröffnen will, ist wohl hier auf der Plattform fehl am Platz. Ob jemand rasiert ist oder nicht hat nichts mit Politik zu tun. Entweder man findet es geil oder nicht.
**dG Mann
2.357 Beiträge
Also man kann sicherlich, ein politisches Statement in viele Dinge interpretieren wenn man möchte.
Das war auch mit FKK, der Intimrasur oder das ganze LGBTQ, Wasser immer wieder über all die Jahre immer wieder politisch genutzt wurde.
Wenn jemand sich nicht rasiert um damit ein Statement zu setzen soll Sie/Er das gerne machen. Ich selber mag lieber Menschen die es aus Selbstbewusstsein oder ihrer eigenen Wunsch oder Vorliebe machen. Keiner sollte sich rasieren wegen gesellschaftlicher Zwänge und noch weniger wegen anderer Personen. Das es hier dann mal schnell „politisch“ werden kann, kann ich verstehen - würde ich aber schade finden. Natürlich kommt in der Sauna oder am Strand schon mal ein abfälliger Blick oder ein vollkommen unpassender Kommentar. Sie dagegen zu stellen und selbstbewusst zu handeln ist einfacher wenn man sagt man mache das der Freiheit (politisch) oder einer anderen edeln Gesinnung. Einfacher als zu sagen gefällt mir so oder noch weniger akzeptabel das man es geil findet.

Ich persönlich finde es schön wenn Menschen dazu stehen. Eine politische Interpretation finde ich persönlich albern, Aber respektiere es wenn es jemand für sich so definiert.
******liK Paar
4.785 Beiträge
Für Schubladenjunkis sind Männer mit schwarzem Bart halt zu weilen Kameltreiber. Das sollte man aber nicht ernst nehmen. *nein*
****era Frau
3.146 Beiträge
Beim eingestellten Thema des Buchs geht es anscheinend (auch?) um traditionelle Praktiken eines anderen Kulturkreises. Ich finde wirklich nicht alles was anderswo vorgeschrieben wird gut, weil vor allem weibliche Menschen dadurch stark unterdrückt werden, aber wir sollten nicht den Fehler machen, die Dinge zusammen zu würfeln.
*****e_G Frau
78 Beiträge
Themenersteller 
Ich habe das Buch noch nicht durch, aber bisher ging es ua darum woher die Meinung kommt „nur Menschen mit kaum Haar am Körper sind sauber und schön“
Es geht viel um die mangelnde Akzeptanz von Haaren in unserer Gesellschaft:
Bei Männern gilt Brusthaar oftmals als NoGo, bei Frauen der Damenbart, die Armhaare, Beinhaare, Achseln und auch Intimbehaarung

Und ich persönlich kenne Damen die sich prinzipiell nirgends an ihrem Körper rasieren, weil sie damit tatsächlich ein Statement setzen wollen und nicht weil sie die Optik oder das Gefühl mögen. Es geht darum Haare zu normalisieren. Jeder Mensch ist schön, ob behaart oder nicht.

Es gibt zahlreiche Foren hier auf joy in denen darüber diskutiert wird ob Haare ekelig sind oder nicht und wenn man ehrlich ist: die meisten empfinden es als abturner.
Aber woher kommt dieser Ekel? Unsere Eltern und Großeltern gingen doch auch nicht automatisch davon aus, dass die Person gegenüber rasiert sein müsste. Es liegt an den heutigen Medien.
Das Thema Haare wird dadurch politisch, dass auf jedem Cover, in jeder Werbung und im TV suggeriert wird, dass aalglatt=schön ist.

Ich wollte bewusst das Thema hier im Haarscharf-Forum zuerst starten weil die Mitglieder dieser Gruppe ja wahrscheinlich gegenüber Haaren positiv gestimmt sind.
Manche evtl bei sich selber, andere beim gegenüber oder evtl. beides.

Es gibt bestimmt auch Leute hier die hier im Forum sind und sagen „intimhaare sind geil, Achseln und Beine bitte glatt“

Ich finde alle eure Antworten spannend! Es gibt kein richtig und falsch und bin ebenfalls auf das spätere Feedback aus anderen Gruppen gespannt, muss mir noch überlegen in welche ich es noch reinposten werde.
**********che_8 Mann
805 Beiträge
@*****e_G

Durch deinen letzten Beitrag ist mir aufgefallen, dass "politisch" vielleicht nicht das korrekte Wort ist. Es sollte wohl eher "nicht ganz medien- und industriefreundlich" heißen, da die Medien uns eine Welt vorgaukeln wollen, in der Haare falsch sind.
*******79X Mann
1.012 Beiträge
Zitat von *********STcom:
Du meinst Glatze als politisches Statement?
Gibt es bestimmt!

Und Bunte Haarpracht als politisches Statement?
Gibt es auch!

Auf diversen Demonstrationen zu sehen.

*einhorn*


Also, dass Glatze ein politisches Statement ist wäre mir neu!
Die abgefuckten Drecks Boneheads tragen Glatzen ja, aber der größere Teil der Skinhead Szene kann die bekanntlich nicht leiden und ist eher unpolitisch unterwegs. R.A.S.H. und S.H.A.R.P. sind klar politisch, aber die Frisur dürfte da auch nicht als Statement gelten und ich denke bei G.S.M. dem Gay Skinhead Movement sofern es die noch gibt ist es wohl eher Fetisch, wobei ich da einige coole Jungs damals kennengelernt habe die jederzeit für ne Keilerei mit den Braunen zu haben waren. Hach ja, die alten Zeiten... 🥰😜
Wenn ich die Seite wechsle ... ;)
***is Mann
744 Beiträge
in den 70/80ger starteten die Girlsbands nicht als Nachfolger der Hippies sondern als parallele Bewegung zu den Punks, die lehnten Rasieren der Achsel, Scham und auch Beine usw ab. Der Schönheitsbegriff der glatten, rasierten Haut galt als spießig. Das war eine politische Bewegung und auch heute noch sind sie zu finden, die Riot Grrrls,
einfach mal recherchieren, ist interessant.

Bild im Anhang "The Crawlers" 2023 im Privatclub Berlin - war laut, war gut, sehr gut.
"The Crawlers" 2023 im Privatclub Berlin 1/2 Foto: Adris
"The Crawlers" 2023 im Privatclub Berlin 2/2 Foto: Adris
******ius Mann
1.016 Beiträge
Also ich hab das Buch jetzt nicht gelesen, aber ich störe mich bei der Zusammenfassung tatsächlich etwas daran das Ganze jetzt wieder zu nem Patriarchatsding zu machen.
Meiner Erfahrung nach sind Frauen da unterweinander viel arger weil eine es gewagt hat, ein paar Haare stehen zu lassen. Denke also auch es ist eher ein allgemeines Problem, auch was Manipulation durch die Medien angeht, als es wieder auf Männlein VS Weiblein runter zu brechen. Das finde ich etwas kurz gedacht.
*******tBoy Mann
140 Beiträge
Zitat von *****e_G:
Ist Körperbehaarung politisch?
Hallo zusammen! Hoffe das Thema passt trotz des niedrigen schärfegrades hier ins Forum:

Ich habe vor kurzem dieses Buch angefangen zu lesen:

Hairy Queen - warum Körperbehaarung politisch ist von Franziska Setare Koohestani


Hat es jemand ebenfalls gelesen? Wie steht ihr zu diesem Thema? Gibt es hier in der Gruppe evtl Leute die ihre Haarspracht als politisches Statement sehen?

Würde mich über eine Diskussion hierzu freuen und überlege diese noch in anderen Foren zu starten, da wir Haar-Fans uns mit Sicherheit mit dem Thema anders auseinandersetzen


Sollte sie politisch sein....empfind ich das einen grossen Fehler.
Man sollte nach seinem eigenen Geschmack gehen.

Ich bin einer der sagt, er fühlt sich durch die Politik hierzulande überhaupt nicht repräsentiert.

Viele Lösungen Erklärungen der Politik sind mir einfach zu hohl.
Kauf ich den Leuten in vielen fällen nicht ab... egal welcher Couleur.

Wenn ich also jemanden sehe, der sich politisch engagiert, bin ich sehr oft peinlich berührt, weil man Menschen in keine Schablone packen kann, aber die es permanent probieren. Klingt sehr grün oder ? Aber nein nichts liegt mir ferner:)

Falls also irgendwer irgendwas politisch betrachtet, und seine Hoffnungen in opportune Politiker steckt, die sich bekanntermaßen drehen wie Fähnchen im Wind, dem kann ich echt nur mein Beileid aussprechen, und ne eigene Meinung wünschen xD
Wenn ich die Seite wechsle ... ;)
***is Mann
744 Beiträge
Zitat von *******tBoy:
Zitat von *****e_G:
Ist Körperbehaarung politisch?
Hallo zusammen! Hoffe das Thema passt trotz des niedrigen schärfegrades hier ins Forum:

Ich habe vor kurzem dieses Buch angefangen zu lesen:

Hairy Queen - warum Körperbehaarung politisch ist von Franziska Setare Koohestani


Hat es jemand ebenfalls gelesen? Wie steht ihr zu diesem Thema? Gibt es hier in der Gruppe evtl Leute die ihre Haarspracht als politisches Statement sehen?

Würde mich über eine Diskussion hierzu freuen und überlege diese noch in anderen Foren zu starten, da wir Haar-Fans uns mit Sicherheit mit dem Thema anders auseinandersetzen


Sollte sie politisch sein....empfind ich das einen grossen Fehler.
Man sollte nach seinem eigenen Geschmack gehen.

Ich bin einer der sagt, er fühlt sich durch die Politik hierzulande überhaupt nicht repräsentiert.

Viele Lösungen Erklärungen der Politik sind mir einfach zu hohl.
Kauf ich den Leuten in vielen fällen nicht ab... egal welcher Couleur.

Wenn ich also jemanden sehe, der sich politisch engagiert, bin ich sehr oft peinlich berührt, weil man Menschen in keine Schablone packen kann, aber die es permanent probieren. Klingt sehr grün oder ? Aber nein nichts liegt mir ferner:)

Falls also irgendwer irgendwas politisch betrachtet, und seine Hoffnungen in opportune Politiker steckt, die sich bekanntermaßen drehen wie Fähnchen im Wind, dem kann ich echt nur mein Beileid aussprechen, und ne eigene Meinung wünschen xD

*haumichwech* jaja.
***99 Mann
197 Beiträge
Ich bin ja so froh, haben wir in Mitteleuropa grad keine grösseren Probleme als haarprächtige Polit-Statements *top2* *bravo*
Zugegeben, das Buch habe ich nicht gelesen. Und ich glaube auch nicht, dass mich die Frage ausreichend beschäftigt es zu tun.
Als nächstes gibt es sicher ein Buch über die Aspekte der Nachhaltigkeit mit und ohne Schamhaare....
****ois Frau
482 Beiträge
Für mich ist es definitiv keine politische Frage, sondern eine Frage des persönlichen Geschmacks und der ästhetischen Präferenzen.

Ich kann allerdings nachvollziehen, dass es für andere Menschen auch eine politische Bedeutung hat.

Die Frage ist weniger ob und wo am Körper man Haare trägt, sondern mehr warum:
- tue ich etwas (hier rasieren oder epilieren) um mich an den Mainstream anzupassen?
• tue ich es nicht weil es mir natürlich gefällt? Oder weil mir die Meinung der Masse einfach egal ist?
• oder möchte ich mich durch meinen look vom "Establishment" abgrenzen, protestieren oder sogar schockieren (Pilzköpfe, Hippies, Punks, Piercings jeweils im Kontext ihrer Zeit


Bei mir ist es Kategorie 2, und damit rein ästhetisch und null politisch motiviert
*****e_G Frau
78 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ***99:

Als nächstes gibt es sicher ein Buch über die Aspekte der Nachhaltigkeit mit und ohne Schamhaare....

*rotfl*
******r_6 Mann
557 Beiträge
Rasiert = Sauber
Behaart =Schön
Ich denke das hat nichts mit Politik zu tun sondern es ist eher ein Kulturgut aus einer anderen "Welt".
Ich fühle mich auch sauber wenn ich nicht rasiert bin. Liegt wohl an der Pflege...grins.
****Bln Mann
793 Beiträge
Sehr erschreckend und traurig, dass Menschen das Wort politisch nicht ganz verstehen, zuerst an eine Einordnung in Partei-politischen Lager denken - obwohl diese, wenn überhaupt, nachgelagert ist.

Politisch bedeutet auch einfach ein Ziel zu verfolgen - in diesem Zusammenhang sich z.B. feministisch zu zeigen; für die Vielfalt von Körpern und Aussehen einzustehen, sich nicht von anderen persönliches, privates vorgeben zu lassen ... ganz im Sinne des Slogans "Das Private ist politisch" https://pinkstinks.de/das-private-ist-politisch/
*******79X Mann
1.012 Beiträge
Ich habe das Buch nicht gelesen, klingt aber interessant!

Und zumindest weibliche Körperbehaarung ist schon durchaus politisch, bedenkt man, dass das glattrasierte durchaus auf patriarchale Strukturen zurück zu führen ist.
Ich habe es in all den Jahren immer wieder erlebt:

"Wie, ich muss mich nicht für dich rasieren?"

Nahezu alle meiner Partnerinnen bis auf ein paar wenige Ausnahmen die rasiert waren haben so reagiert, eben weil es gesellschaftlich verpönt war und teilweise noch ist, insbesondere als weiblich gelesene Person, nicht rasiert zu sein.

Dieses nachzuvollziehen dürfte aber tatsächlich für einige hier eine gewisse Hürde darstellen.

Somit sind Achselhaare, nicht rasierte Beine und ein behaarter Intimbereich schon klare Statements und können damit auch jenseits von Körpergefühl und Präferenzen politisch sein.
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