Mehr brandheiße Inhalte
zur Gruppe
Fans Exces de Roissy
211 Mitglieder
zum Thema
BDSM Event im Raum Limburg-Weilburg für Anfänger gesucht4
Wir sind zwar schon länger hier in Forum angemeldet aber haben seit…
Frivoler Event-Report 2024
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

Event: Die Liebenden von Roissy

*******ulo Paar
144 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Event: Die Liebenden von Roissy
Das erste Kapitel ist geschrieben, die ersten Erfahrungen sind gemacht und nun muss reflektiert werden, sortiert werden!
Es war sehr sehr intensiv, viele Tränen sind geflossen, aus Verzweiflung, aus Unsicherheit, aus Erlösung und Erfüllung!
Wer die Geschichte der O liebt, der wird auch dieses Event lieben
Berichte werden folgen
Liebe Grüße vom Team von devotion parfaite
*********nlay Paar
96 Beiträge
„Die Liebenden von Roissy“ – Ein Wochenende bei Devotion Parfaite

Juni 2025
Interessiert und neugierig lese ich die Eventbeschreibung von „Die Liebenden von Roissy“.
Die Liebenden von Roissy
2 Tage Roissy. Angedacht für 2 Paare. Ein besonderes Event. Eine Premiere.
Mein Herr entscheidet uns anzumelden.

Samstag 24.01.2026
Ich lese einen Beitrag:
„Am nächsten Samstag ist es soweit! Zwei Os werden von ihren Herren nach Roissy gebracht....das erste Kapitel wird nachempfunden....Lust, Qualen, Leidenschaft, Verzweiflung, Hingabe und neu geborener Stolz erwarten die Os dort, sie werden über ihren eigenen Schatten springen, dienen, gefordert und gefördert werden...ein Wochenende ganz im Zeichen der O...pur und unverfälscht.....“
Ich habe bereits mehrfach Zeit bei Devotion Parfaite und mit Sir Morpheus verbracht. Ich weiß, wie intensiv meine Gefühle werden können, wenn ich ganz und gar als „O Lurana“ aufblühe. In keinster Weise zweifle ich an, dass ich an meine Schatten geführt werden werde. Ich bin gespannt – auf welche meiner Schatten genau werde ich stoßen? Werde ich es schaffen über meine Schatten zu springen? Wie hoch? Wie weit? Nervosität breitet sich aus. Gleichwohl lächel ich. Ich weiß, dass ich in guten Händen sein werde!
In den darauf folgenden Tagen treten zunehmend organisatorische Aspekte auf. Diese meister ich zwar mit Leichtigkeit, dennoch nimmt meine Nervosität stetig zu.

Freitag 30.01.2026
Erneut ein Beitrag:
„Morgen ist es endlich soweit, alle Vorbereitungen sind erledigt! Zum ersten Mal öffnet Roissy für devotion parfaite seine Pforten….DAS ERSTE KAPITEL...“
Ich kann nicht behaupten die Vorbereitungen erledigt zu haben. In meinem Kopf ist die Packliste zwar abgeschlossen, aber eben nur dort. Der Alltag mit Job, Haushalt, Kind hat mich noch fest im Griff. Es fällt mir mitunter schwer, mich auf meine Aufgaben zu fokussieren. Meine Anspannung ist jetzt schon immens. Mein Herr hat in den vergangenen Tagen immer wieder mein Kopfkino angesprochen. Die wohlwollenden Kommentare zum Beitrag von mir bekannten Menschen beruhigen mich etwas. Und schließlich siegt für den Moment das kölsche Grundgesetz „Et is, wie et is. Et kütt, wie et kütt. Und et hätte noch emmer joot jejange!“

Samstag 31.01.2026
Das Auto ist beladen, die Tochter bei ihrer Freundin. Ich sitze auf dem Beifahrersitz, spüre die wohltuende Wärme der Sitzheizung am Arsch und lausche der Musik. Vor allem treibt mich eine Frage um: Was wird wohl wie im Roman umgesetzt werden? Was wird anders sein? In einem Punkt jedoch bin ich mir sicher, dass „die Liebenden von Roissy“ sich gravierend von der Geschichte der O unterscheiden wird: während O brutal misshandelt und vergewaltigt wurde, werde ich die Ampel und Safewords nutzen können und sollen. Und das ist gut so!

Montag 02.02.2026
Es ist früher Morgen. Nun ist es noch keine 12 Stunden her, dass mein Herr und ich die Location verlassen haben. Ich sitze grade nicht am PC, um irgendwelche Neugierden von interessierten Lesern zu befriedigen. Das ist für mich ein netter Nebeneffekt.
Ich sitze am PC, weil ich gerne schreibe. Und weil es mir selbst hilft die Geschehnisse zu verarbeiten, wenn ich die Worte, wie sie kommen, in die Tastatur gebe. Heute habe ich frei, morgen einen kurzen Arbeitstag. Und das ist gut so. Ich habe viel zu verarbeiten.

In den letzten Tagen ist so unfassbar viel geschehen. Ich werde im Folgenden nicht im Detail auf meine Erlebnisse eingehen, denn ich weiß, dass „Die Liebenden von Roissy“ wiederholt werden soll. Details zu teilen, wäre folgenden Teilnehmern gegenüber unfair. Zumal jedes Event ja auch einzigartig ist und individuell erlebt wird. Und meine Details sind ja auch sehr persönliche Details.
Diejenigen, die diesen Beitrag lesen, werden die Geschichte der O kennen. Sie werden wissen, dass René sein Mädchen in Roissy ablieferte. Sie werden wissen, welch besondere Erlebnisse O grade in den ersten Stunden ihres Aufenthaltes in Roissy hatte. Sie werden wissen, wie sich für O die Zeit in Roissy gestaltet hat. Sie werden wissen, dass O einen eisernen Ring mit einer goldenen Triskele erhielt, bevor sie Roissy wieder verließ.

Ich erlebte 2 Tage im „Roissy“ des 21. Jahrhunderts. 2 Tage, die derart überwältigend für mich waren:
Ich merkte, dass ich immer wieder die Geschehnisse mit dem Roman verglich. Und ich war überrascht, wie liebevoll und detailreich das Wochenende vorbereitet worden war. Immer wieder musste ich lächeln und dachte mir „genau so, wie bei O“. Ein großes Kompliment und Dankeschön an dieser Stelle an das Orga-Team für ihre Mühen! Grade die vielen Kleinigkeiten verliehen dem Event ihren Charme und halfen mir zwischendurch auch sehr „wieder in Rolle zu finden“.

Zwei Tage lang wurde ich ausgebildet und geprüft. Der „Stundenplan“ war voll. Die Herren waren anspruchsvoll, zugleich aber auch fair und gerecht. Sie waren streng und bemerkten jeden noch so kleinen Fehler. Sie lobten aber auch fortwährend die Verbesserungen die meine Kettenschwester und ich machten. „Bedenkt – ihr seid bei Devotion Parfaite! Und wir haben es hier schließlich nicht mit Anfängerinnen zu tun.“ Die Rückfrage an den Herren, ob er sich dessen sicher wäre, schluckte ich lieber herunter.

Zwei Tage lang lernte ich meinen Körper neu kennen. Ich erhielt mehrfach Weisungen, ich solle dies und jenes machen. Mein Kopf schaltete sich ein: „geht das überhaupt?“ Mein Kopf hatte aber keine Chance, sich durchzusetzen. Harsche Worte „Zier dich nicht so, ich weiß, dass du das kannst!“ waren genau das, was ich brauchte und brachten mich schnell wieder ins Setting. Ich ließ die Dinge geschehen. Und ich erlebte Unfassbares!
Ich erlebte Spielweisen, die mir zuvor fremd waren.
Ich erlebte Heftigkeit, die an die Substanz ging. Und ich bin dankbar um diese Erfahrung.
Ich erlebte aber auch Sinnlichkeit in einem Ausmaß, wie ich es zuvor selten verspürte.

Das Beeindruckendste aber waren die Emotionen, die ich in diesen 2 Tagen erlebte oder auch nicht erlebte:
Was ich nicht hatte, war Angst. Es gab Momente des „Nervenkitzels“, der „Prüfungsangst“. Aber eine wahrhaftige Angst hatte ich nie. Ein paarmal nutzte ich die Ampel. Zuweilen auch mit den Wörtern „rot“ oder „mein Herr möchte das nicht“. Und es war jedesmal okay für alle Beteiligten, dass es so war.
Ich lachte zwischenzeitlich.
Ich war zwischenzeitlich auch genervt und gereizt.
Ich wurde von einer unfassbar starken Sehnsucht berührt.
Ich war überfordert. Ich wurde bis an die Grenze meiner Schatten getrieben – und darüber hinaus. Mehrfach überkamen mich die Tränen. Tränen, die geweint werden wollen, müssen ´raus, lernte ich einst. In meinem Leben kann ich diese Regel bei weitem nicht immer und überall anwenden. In Roissy jedoch ging dies. Und so ließ ich meinen Tränen freien Lauf. Ich war überwältigt, ob der positiven Reaktionen der anderen Teilnehmer.
Ich war so unfassbar stolz! Stolz auf meine Lernfähigkeit. Auf meine Willensstärke. Stolz auf das, was ich kann. Auf die, die ich bin.
Und gelegentlich hatte ich ein Gefühl, dass ich für mich weiter fördern möchte. Ich fühlte mich sexy.

Irgendwann näherte sich das Wochenende seinem Ende entgegen. All diese Emotionen hatten sich über 2 Tage angestaut. Und ich heulte beim „Finale“ minutenlang in den Armen meines Herrn und Partners.
Anschließend läutete Sir Morpheus den Ausklang des Events ein: „O Lurana hat die an sie gestellten Aufgaben mit Bravour gemeistert!“


Auch auf der Rückfahrt gestern Abend war die Sitzheizung an. Diesmal versprühte sie nicht nur wohltuende Wärme, sondern erzeugte auch dieses ganz besondere Kribbeln, dass sich nur dann einstellt, wenn die Wärme auf Spielspuren trifft. Ich liebe dieses Feeling.

Und jetzt? Jetzt ist das Event keine 12 Stunden her, und ich bin erfüllt von Dankbarkeit.
Ich bin dankbar, dass ich all das erleben durfte.
Ich bin dankbar über die für mich positiven Menschen, die mich im Leben begleiten. Über Familie, Freunde, Kollegen, Nachbarn.
Ich bin dankbar über die Liebe von und zu meinem Kind.
Ich bin dankbar über die Liebe von und zu meinem Herrn und Partner.
Ich bin dankbar ein eigenständiges Leben in Freiheit führen zu können. Und ich bin dankbar darum diese Freiheit ab und an aufgeben und als „O Lurana“ aufblühen zu können.
Und ein klein wenig mischt sich auch die Dankbarkeit für ein gewisses Ausmaß an Luxus im Leben unter. So eine Sitzheizung ist zum Beispiel was sehr Feines.
*****xed Paar
110 Beiträge
Wunderschöne Worte, liebe O Lurana, die eine deiner Mitschwestern im Zeichen der O sehr bewegt haben. *kuss*
****ona Frau
1.575 Beiträge
Vielen Dank für Deine Schilderung......ich kann es mir sehr gut vorstellen und freu mich sehr für Deine tollen Erfahrungen *bussi*
Tausch dich mit der Community zu heißen Themen aus oder starte selbst eine Diskussion.
Jetzt kostenlos anmelden