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Nette Männer

*******iene Paar
1.239 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Nette Männer
Das hier habe ich im Netz gefunden, leider weis ich nicht mehr wo.
Ich wollte es hier mal als Denkanstoß reinstellen.


Hier ist die harte Wahrheit, die „nette“ Männer nicht hören wollen:
Der Grund, warum dich Frauen immer nur als guten Freund sehen,
ist nicht, dass du „nicht ihr Typ“ bist
sondern, dass du keine Anziehung aufbaust.

Nett zu sein ist nichts Schlechtes.
Aber nett zu sein ohne Grenzen,
ohne Anspruch und ohne Flirtenergie,
macht dich unsichtbar als Mann.
Frauen wollen keinen Butler.
Sie wollen einen Mann, zu dem sie aufschauen können
der gleichzeitig liebevoll und herausfordernd ist.

Das Problem:
Viele Männer verwechseln „nett sein“ mit „es ihr recht machen“.
Sie sagen zu allem „ja“.
Sie vermeiden jede Spannung, um bloß nicht zu stören.
Sie unterdrücken ihre wahren Meinungen,
nur um zu gefallen.
Und genau das killt jede Anziehung
weil sie merkt, dass du Angst hast, dich zu zeigen.

Die Lösung ist nicht, plötzlich „Bad Boy“ zu spielen.
Die Lösung ist, authentisch Grenzen zu setzen,
klare Ansprüche zu haben
und ihr zu zeigen, dass dein Leben auch ohne sie erfüllend ist.
Wenn sie merkt, dass du aus Fülle handelst
und nicht aus Bedürftigkeit,
wird sie dich automatisch anders wahrnehmen –
als Mann, nicht als Option für den „netten Kumpel“.

Ich habe mit hunderten Männern ab 30 gearbeitet,
die jahrelang im „Friendzone-Modus“ feststeckten.
Sobald sie lernten, ihre Nettigkeit mit Selbstachtung und Führung zu kombinieren,
hat sich ihr Datingleben komplett verändert
regelmäßige Dates mit Frauen, die wirklich Interesse hatten,
statt ewiger Chat-Bekanntschaften.

*******enig Mann
16.924 Beiträge
Ich persönlich bin ja der Ansicht, dass man Dates nur mit Menschen haben sollte, die wirklich Interesse haben, alles andere geht nicht in eine produktive Richtung...
*********gger Mann
63 Beiträge
Ich bekomm immer gesagt, „Sei wie du bist, verstell dich nicht.“ Gut ok, das is dann auch wieder nicht das Richtige…
*********h_76 Mann
160 Beiträge
Ich hatte so etwas bei einer Partnerin.
Keine eigene Meinung bei ihr, was mich irgendwann verunsicherte,weil ich nicht wusste was ihre Wünsche und Bedürfnisse sind,wie es ihr wirklich geht. Sie wurde von ihren" Freunden" ausgenommen und verarscht weil sie nur an andere dachte, aber nicht an sich selbst. Es tat mir oft so weh so etwas mitzuerleben. Weshalb wir öfters Ärger hatten. Konflikte aber nicht richtig angegangen werden konnten da, weil für solche Menschen bei kleinsten Konflikten die ganze Welt direkt zusammen bricht.
Dann war da das Klammerverhalten und Verlustängste von ihr, weshalb ihre Zuneigung irgendwann erdrückend wurde. Wo sie mich dauernd anschrieb oder telefonieren wollte. Ich Probleme hatte meine Arbeit und sonstige Erledigungen zu schaffen.
Ein ausgewogenes Maß an Selbstbewusstsein, ohne kalt zu wirken mit einem gewissen Maß an Herz und Einfühlungsvermögen ist was mich anzieht bei Menschen generell.
Aber entweder ist der Mensch zu selbstbewusst, zu kalt für mich oft oder zu lieb und einfühlsam wo die Person dann nicht auf sich achtet, den Mund nicht richtig aufbekommt. Da den richtigen Menschen, die richtige Frau auch vorallem zu finden für mich, finde ich schon schwierig heutzutage. Frauen sind durch die Emanzioation irgendwie heutzutage recht kalt geworden, finde ich. Gefühle spielen für mich durch meine Hochsensibilität eine grosse Rolle. Wo ich meine Welt intensiver wahrnehme
********uchs Mann
2 Beiträge
Zitat von *********gger:
Ich bekomm immer gesagt, „Sei wie du bist, verstell dich nicht.“ Gut ok, das is dann auch wieder nicht das Richtige…

Das ist sowieso einer der schlechtesten Tipps die man geben kann und kommt meist von Menschen die durch ihre Art bzw. Lebensumstände nie Probleme mit der Thematik hatten. Für die hat es sich von allein gefügt, da musste man sich natürlich auch nicht “verstellen”.

Ich würde sogar sagen dass es einer der gefährlichsten Tipps ist die so im Umlauf sind. Wieso? Weil es erstmal logisch klingt und für den Betroffenen leicht umzusetzen ist. Allerdings endet das dann nur in ewigem Stillstand, den man auch erst beenden kann wenn man drauf kommt dass dieser “sinnvolle” Ratschlag quatsch ist.

Selbstredend sollte sich natürlich niemand komplett verstellen, sich als völlig andere Person ausgeben ggf. sogar lügen etc. Aber man muss halt mal Dinge ausprobieren, Verhaltensweisen anpassen, Denkweisen ändern mit dem Ziel seine Situation zu verbessern in einem Maße welches noch vereinbar mit den eigenen Überzeugungen ist.
*******uld Mann
3.001 Beiträge
Zitat von ********uchs:
Zitat von *********gger:
Ich bekomm immer gesagt, „Sei wie du bist, verstell dich nicht.“ Gut ok, das is dann auch wieder nicht das Richtige…

Das ist sowieso einer der schlechtesten Tipps die man geben kann und kommt meist von Menschen die durch ihre Art bzw. Lebensumstände nie Probleme mit der Thematik hatten. Für die hat es sich von allein gefügt, da musste man sich natürlich auch nicht “verstellen”.
....
Nein, das "Sei wie du bist..." ist kein schlechter Tipp.
Er kann aber völlig falsch umgesetzt werden, wenn er so gelebt wird, dass die Umwelt nicht mehr oder zu wenig dabei beachtet wird.
Denn es heißt nicht "dreh Dich nur noch um dich selber".

Der hilfreiche Kern in "Sei wie du bist..." liegt darin, anderen nicht ein anderes Ich als das eigene vorzuspielen.
Das Anpassen an Situationen und Gegebenheiten bleibt ja trotzdem weiterhin notwendig.
Das Freundlich-Sein, wenn der innere Antrieb dazu eher fehlt - usw.
Wenn aber dort, wo die Situation es nicht erfordert, Konventionen, Anforderungen, Vorgaben usw. zu entsprechen, anderen ein anderes Ich vorgespielt wird, lockt man die unpassenden Mitmenschen an und vergrault man die passenden.

Zitat von *********h_76:
Ich hatte so etwas bei einer Partnerin.
Keine eigene Meinung bei ihr, was mich irgendwann verunsicherte,weil ich nicht wusste was ihre Wünsche und Bedürfnisse sind,wie es ihr wirklich geht. Sie wurde von ihren" Freunden" ausgenommen und verarscht weil sie nur an andere dachte, aber nicht an sich selbst.
....
Bitte das Ganze nicht mit einem möglichen Helfersyndrom und dessen Auswirkungen verwechseln.
Das ist nochmal ein komplettes Thema für sich.

Zitat von *********h_76:
...
Ein ausgewogenes Maß an Selbstbewusstsein, ohne kalt zu wirken mit einem gewissen Maß an Herz und Einfühlungsvermögen ist was mich anzieht bei Menschen generell.
....
Bits dahin zu kommen, ist aber eine Menge eigene Entwicklung und Reife notwendig. Manchen Menschen geht da scheinbar vorher die innere Kraft, der Antrieb oder das Interesse daran aus.

Zitat von *********h_76:
...
Aber entweder ist der Mensch zu selbstbewusst, zu kalt für mich oft oder zu lieb und einfühlsam wo die Person dann nicht auf sich achtet, den Mund nicht richtig aufbekommt.
....
Es gibt auch die Menschen "dazwischen". Die fallen nur nicht so leicht auf und die drängen sich auch nicht in den Vordergrund. Die zu finden, das braucht Geduld. Manchmal viel Geduld. (Mein Nickname ist da "Programm".)

Zitat von *********h_76:
...
Frauen sind durch die Emanzioation irgendwie heutzutage recht kalt geworden, finde ich. Gefühle spielen für mich durch meine Hochsensibilität eine grosse Rolle. Wo ich meine Welt intensiver wahrnehme
Frauen sind nicht durch die Emanzipation "recht kalt geworden", sondern eher trotz Emanzipation öfters so, dass sie so erscheinen. Vor der Emanzipation werden sie vermutlich anderen auf Grund der Vorgaben etwas vorgespielt haben (weil es von ihnen verlangt wurde).
Und jetzt muss trotz Emanzipation weiterhin auf manche Gegebenheiten reagiert werden, die alles andere als rücksichtsvoll und/oder ausgeglichen sind. Deswegen machen Menschen (auch Männer) da ab und zu ab einem bestimmten Punkt einfach "zu".
*******iene Paar
1.239 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Zitat von ********uchs:
Zitat von *********gger:
Ich bekomm immer gesagt, „Sei wie du bist, verstell dich nicht.“ Gut ok, das is dann auch wieder nicht das Richtige…

Das ist sowieso einer der schlechtesten Tipps die man geben kann und kommt meist von Menschen die durch ihre Art bzw. Lebensumstände nie Probleme mit der Thematik hatten. Für die hat es sich von allein gefügt, da musste man sich natürlich auch nicht “verstellen”.

Die Tücke dabei ist, dass sich natürlich auch ein Mensch mit Problemen und Depressionen so zeigen soll wie er ist und NICHT sein negativstes destruktivstes Selbstbild raushängen soll.

Es gibt einfach keine Alternative zum 'Authentischsein' denn selbst wenn einem ein Verstellen (wie auch immer) mal einen kurzfristigen und kleinen Schritt zum Erfolg bringt, so ist dieser Weg schon mittelfristig ohne Chance auf eine Beziehung in Augenhöhe.
*********h_76 Mann
160 Beiträge
Frauen sind nicht durch die Emanzipation "recht kalt geworden", sondern eher trotz Emanzipation öfters so, dass sie so erscheinen. Vor der Emanzipation werden sie vermutlich anderen auf Grund der Vorgaben etwas vorgespielt haben (weil es von ihnen verlangt wurde).
Und jetzt muss trotz Emanzipation weiterhin auf manche Gegebenheiten reagiert werden, die alles andere als rücksichtsvoll und/oder ausgeglichen sind. Deswegen machen Menschen (auch Männer) da ab und zu ab einem bestimmten Punkt einfach "zu".

Ja,das wird es auch sein.
Dann gibt es da aber auch die Frauen die einfach von Natur aus recht derb sind. Gefühle artikulieren fast ein Fremdwort ist.
Ich bin jemand der es auch sehr mag ausgiebig , zärtlich zu Kuscheln. Wo ich schonmal zu privaten Kuscheltreffs gegangen bin. Da die Erfahrung gemacht habe das viele Frauen garnicht mehr richtig Kuscheln können. Zusammenliegen, sich gegenseitig überall zärtlich berühren und streicheln. Waren mir irgendwie oft zu kalt,derb . Konnten mich nicht richtig zärtlich berühren. Weshalb ich dann auf Kuschelprofis umgeschwengt habe. Wo die Frauen sehr schön und zärtlich Kuscheln können. Da war es dann auch o.k. für mich fürs Kuscheln zu bezahlen. Wo ich meine Gefühlswelt so gut ausleben konnte. Über Gefühle sprechen da auch kein Fremdwort war
**yr Mann
20 Beiträge
Also ich muss mich jetzt hier doch mit einem Jahr Verzögerung auch mal zur Wort melden. Man kann auch man selbst sein und selbstkritisch persönliche Aspekte und Herausforderungen, wie Unerfahrenheit oder gar Depressionen, klar kommunizieren. Wenn man verdeutlichen kann, dass man auch alleine mit seinen Problemen umgehen kann und seine Zuversicht auf Entwicklung oder Begeisterungsfähigkeit kommuniziert, dann ist das meiner Meinung nach ein ziemlich starkes Auftreten und wirklich authentisch.

Macht aber aus Erfahrung jetzt auch keinen wirklichen Unterschied. Gefühlt macht man es sowieso immer falsch: Zu wenig schreiben ist nicht gut, zu viel schreiben auch nicht, einfache lockere Kommunikation ist nicht gut, Aufrichtigkeit ist nicht gut, Nettigkeit ist nicht gut, Playboy spielen ist nicht gut. Ich sehe so viele Profile von Frauen, die zwar klar kommunizieren was sie suchen aber dabei schon eine ordentliche Prise Arroganz an den Tag legen. Empathie ist da echt odt Mangelware. Man hat ein Recht das so zu machen und sich sehr klar abzugrenzen ja, ich habe das Recht die Art zu kritisieren.

Überhaupt reden wir so viel von Feminismus und Gleichberechtigung und dem bösen Patriachat, das Männer in toxische Rollen drängt. Aber dann sind es die Frauen die ankommen und sagen; " ich will verführt werden, ihr seid zu verletzlich, zu nett" etc. Da geht es auch nicht um individuelle Präferenzen einzelner Frauen, sondern ein Muster. Damit werden die Rollen bedient, die sonst hinterfragt gehören. Ich will das nicht vertiefen und hier kein Feminismus-Cherrypicking vorwerfen, da das Selbstverständnis der Frauen ein anderes ist. Da geht es dann um die Art der Kommunikation und Selbstvermarktung der Männer, die als unattraktiv empfunden wird. Sich selbst und die eigene Kommunikation hinterfragen? Schlicht nicht notwenig, denn Anfragen kommen genug.

Ich finde es auch bedenklich, dann hier Tipps von Frauen zu bekommen, die bekanntlich mit ganz anderen Problemen auf dieser Seite zu kämpfen haben. Ist vielleicht gut gemeint, wird aber der Komplexität der Einsamkeit vieler Männer nicht gerecht und bietet nicht wirklich eine Hilfestellung. Ich glaube die wenigsten Männer sind People Pleaser. Und wenn man jemanden optisch attraktiv findet, ist man eigentlich offen ihn kennenzulernen und kann über manche Punkte hinwegsehen oder sie als süß empfinden. Klappt bei den Queers ja auch. Nur heterosexuelle Frauen suchen schon fast nach Punkten wie "zu nett" um wen fallen lassen zu können.

Kann mir die Diskussion jetzt schon vorstellen, aber mich nervt, dass die Probleme immer bei den Männern gesucht werden. Gehören immer zwei Seiten zu.
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