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Autarkie im WoMo / WoWa!

*******bil Paar
1.584 Beiträge
Themenersteller 
Autarkie im WoMo / WoWa!
Wir sind die Gita und der Georg und wir wollen mal „unsere“ Erfahrung mit Autarkie und dem DIY-Bau einer entsprechenden Anlage zeigen.
Wie es eigentlich üblich sein sollte, haben wir zuerst eine Strombedarfsanalyse gemacht.
Ein Beispiel von einer Strombedarfsberechnung ist im Ordner mit den Bildern.
https://www.joyclub.de/profile/fotoalbum/5688543-4260462.hexenmobil.html#media_id_0_58013601_4260462_5688543
Wir wollen eine Espressomaschine betreiben und zumindest 30 Std. lang „müssen“ unsere 2 Kompressorkühlboxen ohne „Strom tanken zu können“ durchlaufen. (Die müssen auch mal eine Schiffspassage von Venedig bis Patras abkönnen.)


Warum dass die wichtigsten Eckparameter sind!
Die Espressomaschine ist der stärkste Verbraucher.
Beim Aufheizen braucht er schon mal so um die 140Ah (Anschlusswert des Gerätes: 1.400W lt. Hersteller)
Tatsächlicher Verbrauch incl. aller Verlustleistungen ca. 133Ah ( 1.750Wh : 13,2V (LiFepo4))


Jetzt kommen noch beide Kompressorkühlboxen dazu.
Wenn wir Pech haben, schalten sich die auch noch gleichzeitig dazu.
Noch einmal mit Anlaufstrom rund 7-8A pro Box (x2 = 16A)


Warum wir die über WR laufen lassen?
Das Netzteil der Boxen hat 14,5V/4,1A.
Wir haben versucht, die Boxen über 12V laufen zu lassen.
Da haben wir die Temperaturvorgaben nicht geschafft.
Da waren in Italien (32 Grad) bei der TK-Box nur -8° Grad möglich, bei der Kühlbox max. +8° Grad.
Mit den Netzteilen schaffen wir die eingegebenen Temperaturen -16° bzw. +3° Grad.
Im Schnitt springen die 2 Boxen dann 1x pro Stunde an und benötigen zusammen rund 5-6Ah. (Es ist aber kein großer Unterschied festzustellen, ob 30° Grad Raumtemperatur oder nur 20° Grad. Der Strombedarf ist ziemlich gleich)


Nach diesen Berechnungen müßte die Batterie schon einmal größer 149A groß sein.
Wenn man jetzt noch 20% Reserve dazurechnet, zumindest 180Ah
Also habe ich eine 200Ah LiFePO4 in einer EURO-Box untergebracht und in Betrieb genommen.
Hat funktioniert, wenn auch nicht zufriedenstellend.
Damit der 2kW Wechselrichter beim Kaffee machen nicht auf Störung gegangen ist, habe ich noch zusätzlich Landstrom anschließen müssen.


Also war ein Generalumbau angesagt.
Da der Platz in einem Kastenwagen IMMER sehr beschränkt ist,
und wir noch dazu nicht das übliche Ausbaulayout gewählt haben,
war ein bisschen Ideenreichtum gefragt.
Herausgekommen ist ein Setup mit einer 628Ah LiFePO4 Batterie, die sich „unauffällig“ in das Fahrzeug integriert.
Damit sind wir nach einer Saison vollkommen zufrieden. Wir können bei Sonne im Süden „unendlich“ freistehen, limitiert durch Ent- und Versorgung.
In DE, wo der Winkel zu den Solarmodulen nicht so optimal ist, gehen sich aber trotzdem noch immer 8-10 Tage ohne Landstrom aus. (sofern Sonne scheint) Da läuft dann aber auch nur eine Kühlbox. Die hat dann ein TK-Fach und einen Kühlteil.
Im Juni waren wir in Italien zu 100% autark am CP. (Strombedarf 1.8kWh, Produktion 2.4kWh)
Ein einziges Mal kam es zu einem Alarm und die Batterie hat abgeschaltet.
Das war vergangene Woche, als wir von Italien zurückgekommen waren.
Da hatte es auf einmal -5° Grad und da ist die Batterie auf Störung gegangen. (Temperatur)
Wir sind keine Wintercamper und daher hat die Batterie auch im Wageninneren Umgebungstemperatur und ich habe die Batterieparameter sehr sicherheitsbetont eingestellt. (Niedrigtemperaturschutz +5° Grad)
Und ich hatte noch die Urlaubsventilatoren eingeschaltet gehabt. (Verbraucher waren also in Betrieb)
Ventilatoren wegen ….. Die internen Ventilatoren der 2 WR machen Krach.
Mit 5V-USB SuperSilent Ventilatoren kann ich das Gehäuse der WR in 3 Stufen kühlen und dann springen die internen Ventilatoren gar nicht an.
Nach 13 Vollzyklen der Batterie habe ich eine Zelldifferenz von 0,009V und Kaffee kochen funktioniert jetzt auch ohne Unterstützung durch Landstrom.


Link zu der Erklärung der Bilder
Homepage "Unsere Stromversorgung im Auto" von Hexenmobil


link zu den Bildern des Setups
Fotoalbum "Unsere Stromversorgung im Auto" von Hexenmobil


Bitte: verschont mich mit „Das darf man nicht“ „Das hat keine NORM“ bla bla bla
Es ist UNSERE Anlage in einem Bus, der auch nicht als WoMo typisiert ist.
Halb Europa besteht nur mehr aus dem Verbotsschild
„Durchgestrichenes Wohnmobil-Symbol“
Dieses Schild verbietet spezifisch das Abstellen von Wohnmobilen auf dem betreffenden Parkplatz. Auch das Übernachten ist hier nicht gestattet.
Und wir haben mit Batterie schon 2 TÜV-Termine „überlebt“ und leben noch immer.
UND!! Alle Teile haben die entsprechenden CE-Zeichen und zum Teil auch die Zulassungszeichen (E-Zulassung)
Klar: Wenn man bei dem Umgang mit dem Schraubenzieher „selbstmordgefährdet“ ist, sollte man einfach die Klappe halten und in eine Werkstatt gehen. DORT wird einem geholfen und das Geld aus der Tasche gezogen.
Unser Setup hat rund 2.000,- und ein paar zerquetschte gekostet. Details stehen auf der homepage.
Für den Rest, den IHR in der Werkstatt bezahlt, fahren wir „die nächsten Jahre“ relaxed in Urlaub.
UNSERE MEINUNG!
*******bil Paar
1.584 Beiträge
Themenersteller 
Nachtrag!

Das sind Daten und Werte, die wir/ich erarbeitet haben und die dürfen nicht und von niemanden

OHNE MEINER ZUSTIMMUNG WEITERVERWENDET werden.
********Live Paar
141 Beiträge
Also macht da mal nicht zuviel Rechnungen. Wir haben 3x100Ah AGM. Sozusagen ca. 240Ah zur verfügung. Sagen wir mal Winter, Alde Heizung 24h in Betrieb, dazu eine Kompressorkühlbox mit 50Lt. ebenfalls im Dauerbetrieb. Kaffeemaschine mit 1350W. Kaffee gibt es 3 x 2 am Tag. 2-3 h Fernseher in 24h inkl. Automatische Sat Anlage, Licht alles in Led. Keine Solaranlage. Wir kommen locker damit 3 Tage aus. Am 4. Tag geht es gerade noch, am 5. Tag müssen wir dann den Motor anlassen beim Kaffee machen, denn da fällt die Spannung dann schon unter 11V runter, das mag der Wandler dann nicht mehr unbedingt. Jedenfalls ist eine LiFe mit 300Ah sicher mehr als ausreichend. Damit würden wir fast eine Woche Autark schaffen. Eine solche ersetzt bald die anderen 3 Akkus. Da sind wir 40Kg leichter.
*******ms1 Paar
1.163 Beiträge
Gruppen-Mod 
Hallöchen also wir haben eine 280 ah Batterie verbaut und haben eine 50l Tiefkühlbox, Fernseher mit SAT Anlage 2-3 am Tag . Dazu Handys aufladen . Aber das reicht max 36h . Wenn genug Sonne da ist dann ist es im Sommer kein Problem . Wie macht ihr das eure Batterien solange aushalten ?
*******bil Paar
1.584 Beiträge
Themenersteller 
@*******ms1
AGM oder LiFePO4
Bei LiFePO4 wäre mir das zu kurz. Da hast du ein Problem im System.

Zur Rechnung von @********Live
Na ja!
Wenn man sich die Rechnung dazu ansieht, KANN sich das wirklich nur mit viel Glück ausgehen
Ersten einmal sind 3x 100Ah AGM netto nur ca. 180-200Ah
Also rund 2.400Wh – 2.500Wh / 3 Tage.
Bleiben realistischer Weise rund 800Wh für einen Tag.

Kompressorkühlbox zieht über 24 Std. fast 600-700Wh aus dem Akku
Dann noch Fernsehen/SAT-Anlage Fernseher 25Wh x 3 = 75Wh + SAT-Receiver 10Wh x 3 = 30Wh
Heizung? Ist das nicht eine Diesel- bzw. Gasheizung.
Da weiß ich nicht, ob da ein Gebläse mitlaufen muss.
Kaffee ist nicht das Problem. Sind ja „nur“ 60Wh für 1-2 Tassen. Da ist halt nur die größe der Batterie entscheidend. Anlaufstrom ca. 130-140Ah
Es kann sich ausgehen! Aber stark an der Grenze der Batteriekapazität.
Klar, ich kann auch mehr aus der AGM nehmen, ist halt in Unterspannung.
Solange die Teile mitspielen, geht es ja.
Ist halt die Batterie früher kaputt.
*******ms1 Paar
1.163 Beiträge
Gruppen-Mod 
Hallo Hexenmobile , wir haben nur Blei Batterie verbaut möchten aber umrüsten wegen gewischt und natürlich auch die Leistung der Batterie . Habt ihr Batterie mir Bluetooth Überwachung verbaut ? Welche Preisklasse soll man verbauen ??
*******bil Paar
1.584 Beiträge
Themenersteller 
Hallo!
Ja, unsere Batterie, ist aber Eigenbau, hat sowohl BT als auch WiFi.

Ihr habt 280Ah Blei, also nutzbare 140-180Ah Leistung.
Als Ersatz wäre da eine 200Ah LiFePO4 angebracht.
Alles größer 200Ah wäre dann schon eine Erweiterung der Leistung.

Qualitativ und preislich geht’s da bei 300,- Euro los und das obere Ende liegt bei größer 3.000,- Euro.

Eine vernünftige Batterie sollte so um die 600-800,- Euro kosten, BT haben und ein 200A BMS (BatterieManagementSystem)

Es gibt leider auch einige, die 200A-Batterien mit „nur“ einem 100A BMS anbieten.
Berechtigt, wenn es als Langläufer eingesetzt werden soll und keine Verbraucher größer 1.000Watt angeschlossen werden. (20% Reserve für Anlaufströme)
Wir haben ja auch 628Ah Batterie und „nur“ ein 200A BMS

Selbiges gilt natürlich auch für ein 200A BMS. Max. Geräte bis 2.000Watt (160A)
Wichtig insofern zu wissen, weil eine bleibasierende Batterie kein Problem hat, auch mal kurzfristig mit hoher Last beansprucht zu werden.
Bei einer LiFePO4 läßt das BMS dass nicht zu. 100A BMS ist max. 1.280W / 200A BMS = max. 2.560Watt
Umrechnungsfaktor ist nicht mehr 12V, wie bei Blei, sondern 12,8V!

Eine leere LiFePO4 ist bei 12,8V zu mehr als 98% leer.

Auch wenn der Hersteller meint, die Batterie kann bis 100% entladen werden.
Macht es nicht, es schont die Brieftasche.
Bei mir wird die Batterie bei 12,8V abgeschaltet.
Es ist völlig egal ob du eine „offgridtec“ oder Wattcycle“ oder „ReDodo“ wählst,
(kommen alle aus dem gleichen Stall) werden nur unterschiedlich gebrandet)
Wichtig ist, aufzupassen, dass ein 200A BMS verbaut ist (wenn es nicht dezidiert geschrieben ist, so ist ein Hinweis. „Dauerentladeleistung 200A“ ein Indiz für ein 200A BMS
UND
Das BT verbaut ist. Viele sparen sich das und verweisen auf den notwendigen Batterieshunt,
der aber im Gegenteil zur BT-App der Batterie !!!! nur die Ladungs- und Verbrauchs-Daten zur Verfügung stellt.
Den "Lebenszustand" der Batterie bekommst du aber NUR über den Zugriff auf das BMS.
Das wird ungern hergegeben, weil bei 5 Jahren Garantie ist das BMS meist sehr konservativ eingestellt, damit die Batterie auch die 5 Jahre überlebt.

Ob du jetzt „SuperVolt“, „Liontron“ „Bulltron“ benötigst, bleibt dir überlassen. (alle haben BT und kosten 4-stellig)
Eine „Creabest“ wäre eine Alternative, die gibt es z.B. um rund 700,-
Bei dieser ist lediglich aufzupassen, dass der Ein-/Aus-Schalter der Batterie nicht benutzt werden sollte, weil der die Batterie schrotten kann. (Dazu gibt es Videos im Netz, wo das genau erklärt wird.)
Ansonst eine super Batterie.
https://www.creabest.de/products/lifepo4-akku-200ah-12v-fur-wohnmobil-camping-boot-solaranlagen-mit-bluetooth-app?srsltid=AfmBOooMDcqgLzRIHW0E3XZgu6SIB7NpRRGDYaM4vRHKq8Y_4KRNzCN_

Hier wird genau erklärt, warum man den Schalter an der Batterie NICHT benutzen sollte/DARF.


Aber bitte, das ist meine persönliche Meinung und soll keine dezidierte Empfehlung sein.
In diesem Sinne
Liebe Grüsse
Georg vom Hexenmobil
*******bil Paar
1.584 Beiträge
Themenersteller 
ABER!!! Viel mehr bleibt die Frage, ob die vorhandene und verbaute Ladeinfrastruktur mit der „neuen“ Technologie klarkommt.
Es wird geschrieben, dass die Batterie 1:1 getauscht werden können.
Der das glaubt, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann!
Klar, kann man, aber mit Einschränkungen. Aber dann wird die Batterie nicht voll, eventuell wird gar nicht geladen, weil das BMS mit dem ankommenden nichts machen kann. (Überspannung)
Viele Möglichkeiten, dass die neue Batterie dann nicht zufriedenstellend arbeitet.
Aber dafür sind die Batterien ja auch nicht gebaut.
Fängt damit an, dass bleibasierende Batterien mit mehr als 14,6V geladen werden können. Rekonditionierungsphasen haben, wobei mit bis zu 16V geladen wird.
Weiters die Ladesteuerung von der Lichtmaschine über Relais ein Problem.
Das ist alles für eine LiFePO4 nicht geeignet.

Wenn, dann sollte das Ladeequipment auch angepasst werden.
Es sind eigentlich nur 3 Teile die angepasst werden müßten.
Die D+-Steuerung über Relais müßte gegen einen Ladebooster (z.B. 1212-30) getauscht werden.
Bei einem VICTRON Ladebooster ist das D+-Käbelchen überflüssig, weil der Ladebooster selbstständig erkennt, dass der Motor läuft und daher das Laden einschaltet.
Der Solarladeregler müsste überprüft werden, ob er MPPT-Ladekennlinie kann UND eine LiFePO4 Ladekennlinie beherrscht. Wenn nicht, müßte er getauscht werden, ansonst reicht, die DIP-Schalter entsprechend einzustellen.
Und „last, but not least“ der Landstrom. Hier muß eventuell auch nachgerüstet werden. Das Landstromladegerät DARF KEINE Rekonditionierungsphase automatisch schalten.
Und das alles im Einklang mit dem EBL.
Das muß aber ein Fachmann machen.

Da ich von „0“ aufgebaut habe, habe ich keinen EBL und kann dazu nichts sagen.
In diesem Sinne
LG Georg
*******ms1 Paar
1.163 Beiträge
Gruppen-Mod 
Puuuuuhhhh ist wohl eine Wissenschaft für sich . Wir wollten eine Powerqueen mit 280 ah verbauen . Es ist super wenn sie etwas stärker ist . Solar habe ich 350 WP verbaut . Das dürfte doch reichen . Es kommt ca 20A vom Dach .
*******bil Paar
1.584 Beiträge
Themenersteller 
OK!
Nur kurze Info zur PowerQueen 280Ah

a) kein BT - zumindest habe ich keine Info dazu gefunden.
b) "Niedertemperatur Batterie mit 200A BMS" aber geladen werden darf nur über 0° Grad.
Zumindest steht es so in den "Spezifikationen"
also ist es keine Niedertemperaturbatterie.
Das können ALLE Batterien.
Du siehst, das wird dir ein Oh" für ein "U" verkauft.

20A vom Dach ist, wenn es stündlich ist, OK.
Ich hätte erwartet, dass zumindest 70 - 100Ah pro Tag in die Batterie gehen. (350Wp x 0,75 (Effizienz) x 4 Sonnenstunden.)
Da solltest du gegebenenfalls Solarladeregler und Verkabelung überprüfen (lassen)
Die Solarmodule in Reihe hängen und einen stärkeren Laderegler
Wir haben 3x 170Wp und ich habe im Frühjahr bis zu 2,4kWh Ertrag.
Und wir fangen um 06:00 Uhr (Sonnenaufgang mit dem laden an)

Das zu erklären ist etwas umfangreicher.
Bei Bedarf können wir das einmal erörtern.
*******ms1 Paar
1.163 Beiträge
Gruppen-Mod 
Okay super und danke für die Infos . Solar usw habe ich alles selbst verlegt
Habe von den 4qmm auf 25qmm verstärkt . Alle Leitungen sind gleich lang . 20a Fließen fast denn ganzen Tag . 2 Stunden nach Sonnenaufgang wird es erreicht . Wo wir in Italien stehen verschwinden die Sonne um 17 Uhr hinter einer Felswand. Bleibatterien würden immer ausreichend voll .
*******bil Paar
1.584 Beiträge
Themenersteller 
Aber warum auf 25mm² erweitert.
Wir gehen mit 6mm² bis zum Solarschalter und weiter zum MPPT-Solarladeregler.
Es wird ja nicht mehr?
6mm² gehen bis 40A und meine Module haben bei mir (3x 170Wp in Serie) max. 9,39A max. Strom, dafür eine Spannung bis 69V
Das sorgt dafür, dass der Laderegler in der Früh sehr zeitig zum Laden anfängt, weil sehr schnell die benötigte Startspannung für den Solar-Laderegler erreicht wird. (Bei VICTRON Batteriespannung +5V)
Hat jetzt eine LiFePO4 13,2V so eine Solarspannung von 18,2V benötigt. Kleine Module parallel verschaltet schaffen das erst recht spät.
Und selbst da wäre ein 6mm² Kabel vollkommen ausreichend. (kann bis 41A belastet werden)
Solarschalter darum, damit ich an dem Regler stromfrei arbeiten kann. Es liegt sonst immer an den Modulleitungen Strom an – und das will ich nicht. (Kurzschussgefahr)
Detto habe ich das auch beim Ladebooster so geregelt. Auch hier liegt immer Strom von der Starterbatterie an.

In einem PV-System gibt es „NUR“ 2 extrem belastete Kabelsätze.
Batterie zur Busbar [1](Plus und Minus) (Busbar je 250A mit 4x M8 Anschlüssen)
Plus über Hauptschalter 4 Kabel mit 25/35mm² Querschnitt max. 30cm
Minus über Shunt 4 Kabel 25/35mm² Querschnitt max. 30cm
Sollten 2 Batterien im System sein, so werden die EBENFALLS mit 2x 25/35mm² Kabel verbunden. Plus an Plus und Minus an Minus.
Abgänge dann Plus von Batterie [1] und Minus von Batterie [2] Wie oben beschrieben.

UND DANN DAS KABEL zum Wechselrichter 2x 35mm²
Alle Kabel sollten in hochflexibler Ausführung, und so kurz wie möglich ausgeführt werden.
Unter 50cm ist keine zusätzliche Sicherung notwendig.

Von der Busbar [1] geht es bei mir zu einer weiteren Busbar [2] für die Kleinverteilung.
Hier reicht als Verbindung ein 25mm² Kabel mit Sicherung nach der Busbar [1]
Ich führe solche Sicherungen immer mit Sicherungsautomaten mit entsprechender Leistung aus.
Da spare ich mir das mitschleppen von ausreichend Midi- bzw. Maxi-Sicherungen.
Noch dazu bekommt man die im Süden sehr schlecht und Pannendienstfahrer haben die auch nicht im Auto.
Kleinverteilung dann nach Verbrauch.
Der Sicherungskasten für die Kleinverteilung bekommt dann aber schon als Zu- und Ableitung 16mm² Kabel.
Es zählt nicht, was du im Moment anschließt, es zählt, was du anschließen könntest.
6-fach-Verteiler max. 60A, 12-fach Verteiler max. 90A ist meine Information.
Und die 90A gehen sich so gerade noch mit 16mm² Zu- und Ableitung aus.
Wieder ein bisschen etwas zu dem Thema
Liebe Grüsse
Georg

Hier noch im Detail die Tabelle für die Kabelstärken
Bild "017" von Hexenmobil

Warum die gelben Werte.
Hier wird die exponierte Verlegung im einem Wohnmobil/Wohnwagen berücksichtigt, wo schon mal unter der Dachhaube 50 Grad erreicht werden können.
Daher der Temperaturkoeffizient mit 0,76
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