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Carado T448 / PV Anlage

********er82 Mann
71 Beiträge
Themenersteller 
Carado T448 / PV Anlage
Hallo,
Hab ein gebrauchten Carado T448 gekauft und überlege eine PV Anlage nachrüsten zu lassen...

Jemand Erfahrung damit? Wie hoch werden die Kosten ungefähr sein, wenn man das machen lässt?
**al Frau
4 Beiträge
Hi! Hab meine nach einem hagel austauschen lassen... das Paneel kostet ca 500 eine Innenraum Lithium Batterie gasdicht zum Speichern der Energie ca 150... mit der Arbeit Sie aufs Dach zu kleben und die Kabel zu verlegen bist bei ca 1200€.
******r71 Mann
82 Beiträge
Die Frage ist, brauchst du wirklich eine PV Anlage? Die Paneele die du da verbauen kannst sind leider nicht besonders groß und teuer da sie speziell für Caravans ausgelegt sind. Du musst bei der Anschaffung mit ca 200€/100Wp rechnen. Da sie aber relativ flach stehen und je nach dem wo du wann hin fährst wirst du die max. Kapazität kaum bis nie erreichen.
Du solltest überlegen wann und wie oft du wirklich autark stehst und ob eine größere Batterie da nicht sinnvoller ist. Ich stehe mit 400Ah drei Tage komplett ohne Kabel und das bei einer Senseo Kaffeemaschine und Induktionsfeld.
LG Frank
*******Mars Mann
694 Beiträge
PV und Camper
Zitat von ********er82:
Carado T448 / PV Anlage
Hallo,
Hab ein gebrauchten Carado T448 gekauft und überlege eine PV Anlage nachrüsten zu lassen...

Jemand Erfahrung damit? Wie hoch werden die Kosten ungefähr sein, wenn man das machen lässt?


Ich hab mir nen mobilen Wechselrichter mit 1 kW Speicher gekauft, an den man die PV Module direkt anschließen kann. Der Speicher ist tragbar, hat USB und Steckdosenanschlüsse sowie ne integrierte Lampe für Notfälle. Ich schließ den immer über den Landanschluss an und stell ihn unter den Camper. Meine PV Module sind flach und leicht, diese hab ich mit Saugnäpfen ausgestattet und kleb sie auf das Auto und schließe sie direkt and den Speicher/Wechselrichter an, der unter dem Camper platziert ist (hinter nem Rad). Danach nutze ich den Batteriestrom und die PV Module laden wiederum die Batterie!
******mor Paar
21 Beiträge
Guten Morgen, wir haben circa 400 Wp auf dem Dach und sind super zufrieden. Wir haben 2 100 Ah Li Batterien und sind super zufrieden. Selbst im Winter. Wenn die Sonne scheint, können wir ohne Strom stehen. Wir hatten unsere Batterien noch nie unter 70 %. War natürlich mit Batterien einer Riesen Investition, aber ohne wie er gesagt hat so circa 1200 €. Würden wir immer wieder so machen.
****66 Paar
875 Beiträge
Diese ganzen Kfz Solaranlagen sind total überteuert. Ich hatte schon vor Jahren mir die Solaranlage selber zusammengestellt und unmengen gespart. Auch die Installation ist normal sehr einfach und kann selbst vorgenommen werden. Schau mal in Kleinanzeigen nach da gibt es viele die bieten Balkonkraftwerke ab 200.-€ an. Die Zellen sind auch nichts anderes und der Wechselrichter macht dir auch gleich 230V. Dann gleich einen Speicher dazu und du hast Vorrat und da kannst du auch die 12V abnehmen. LG Ralf
*********1967 Mann
31 Beiträge
Wechselrichter von Balkonanlagen funktionieren im Wohnmobil nicht. Die brauchen einen Netzanschluss und Netzfrequenz. Und auf den meisten Campingplätzen sind keine 2-Richtungszähler installiert, so das der eingespeiste Strom als Verbrauch gewertet wird
****66 Paar
875 Beiträge
Als verbrauchter Strom wir nichts angezeigt. Es wird nur nicht rückwärts gezählt. Ich habe auch schon Balkon Wechselrichter gesehen die auch autark laufen und in Akkus einspeisen.
*********1967 Mann
31 Beiträge
Da würde ich mich nicht drauf verlassen. Viele 1-phasige Stromzähler haben keine Rücklaufsperre und addieren somit Abnahme und Einspeisung. Im Übrigen gilt einem ein Balkonkraftwerk Wechselrichter nicht, wenn man autark steht.
******_mg Mann
659 Beiträge
Die Solarmodule für den stationären Einbau halten der mechanischen Beanspruchung im Fahrbetrieb i.d.R. auf Dauer nicht Stand.
Ob eine entsprechende Zulassung im KFZ Bereich grundsätzlich erforderlich ist, mag ich auch nicht beurteilen.
Ich würde aber in jedem Fall eine mobile Solartasche vorziehen, da Du die immer nach Der Sonne ausrichten kannst und zur Not beim Schattenparken auch noch ordentlich Strom bekommst.
Gehst Du zu einem Fachbetrieb dürfte eine feste Installation mit allen (namhaften) Komponenten - je nach Installationsvariante - zwischen 3000 € und 6000 € liegen.
******e41 Paar
1.696 Beiträge
Wir haben seit 2013 zwei handelsübliche PV Module á 120W/48V auf unserem Womo montiert. Bisher ohne Probleme. Heutige PV Module leisten bei gleicher Größe fast die doppelte Leistung. Es gibt einige Solarregler die diese Eingangsspannung erlauben. Vorteil...das bei geringer Sonne schon früh eine Spannung über ca 20V erreicht wird.
Und außerdem, seid wann muss eine Litium Batterie (vermutlich LiFePO3 gemeint) gasdicht eingebaut werden. Das könnte aber auf eine normale Bleibatterie zutreffen.
****08 Mann
147 Beiträge
Viel Geld für viel Mist
****08 Mann
147 Beiträge
Meine 95ah AGM-Batterie habe ich nur für den Mover und bisschen Licht, reicht ewig. Ansonsten Kühlschrank, Herd Grill, also alles was richtig Leistung braucht, mache ich mit Gas. Basta.
******_mg Mann
659 Beiträge
Zitat von ****08:
Meine 95ah AGM-Batterie habe ich nur für den Mover und bisschen Licht, reicht ewig. Ansonsten Kühlschrank, Herd Grill, also alles was richtig Leistung braucht, mache ich mit Gas. Basta.

Damit kommst Du im Winter - ohne die Batterie aus der Komfortzone zu bewegen - keine 3 Tage weit. Abgesehen davon darfst Du dann keinen Kompressorkühlschrank haben.
****08 Mann
147 Beiträge
Im Winter bin ich daheim, oder auch mal im Hotel *zwinker*
******_mg Mann
659 Beiträge
Ich bin dann am Liebsten mit dem Wohnwagen unterwegs, daher auch die Solartasche und keine festen Paneele auf dem Dach.
****y_5 Paar
713 Beiträge
Wir haben Module auf dem Dach und eine Lithium Batterie. Dazu einen Wechselrichter, damit man autark auch 230 Volt hat. Ergebnis heute: Würden wir nie wieder so machen. Hol dir eine Eco- Flow 2, passendes Kabel zum Anschluss an die Landstromsteckdose und zur Stromerzeugung ein faltbares Solarpanel. Da liegst du zwar bei ca 1000 Euro, aber flexibel. Der Stromertrag ist höher, da du das Panel in Richtung Sonne stellen kannst. Außerdem hast du an allen 230 V Steckdosen auch Strom.
******_mg Mann
659 Beiträge
Bei dieser Konstellation - Anschluss über Landstromeinspeisung - aber immer schön auf die fach- und sachgerechte Erdung achten. Wird leider fast immer außer Acht gelassen.
********er82 Mann
71 Beiträge
Themenersteller 
Die Frage ist auch bei Hagel....Vielleicht sollte ich doch über mobile Module nachdenken
******_mg Mann
659 Beiträge
Ich denke Hagel sollte bei namhaften Herstellern/Modulen nicht das Problem sein, würde ich dann einfach mal ansprechen, entscheidend ist halt, dass man so gut wie keinen Einfluss auf die Ausrichtung zur Sonne haben kann. Ist das nötige Kleingeld noch vorhanden, würde ich einen separaten Aussenanschluss mit eigenem Regler verbauen lassen. Die Tasche kann man zur Not dann immer noch nachkaufen und ein kleiner Regler kostet nicht die Welt. Dann hast Du dauerhaft Strom, so möglich und bei Bedarf kannst Du die Ladeleistung noch erhöhen oder erst ermöglichen.
Vielleicht die eleganteste Lösung.
*******bil Paar
1.639 Beiträge
Hier unsere Anlage mit Preise

Homepage "Unsere Stromversorgung im Auto" von Hexenmobil

Für die Bilder bitte eine kurze Nachricht

LG
Georg
*****m64 Mann
403 Beiträge
Ich bin erstaunt, was hier für Antworten kommen!
Grundsätzlich: einfacher und günstiger als mit Photovoltaiok bekommst du keinen Strom in deinen Camper.
Ich hatte bis vorletztes Jahr 12 Jahre lang Module (860 Wp) auf dem Fahrzeugdach. Sommer wie Winter draußen. Auch ein paar normale Hagelschläge waren dabei. Kein Problem. Leistung nach 12 Jahren noch fast unverändert zum Neuzustand.
Vorletztes Jahr kamen diese runter und modernere Glas/Glas-Module drauf. Standardmodule, wie sie auch auf dem Hausdach verwendet werden. 2000 Wp diesmal und auf den Kofferanhänger nochmal 800 Wp.
Was die Installation kostet, weiß ich nicht. Aber du bekommst ein 400 Wp-Modul mittlerweile für ungefähr 100 Euro. Einen passenden Regler dazu nochmal grob 100 Euro. Eine LiFePo4 Batterie mit 200 Ah vielleicht 500 Euro und max. 150 Euro Installationsmaterial wie Kabel, Stecker, Dachdurchführung, Befestigung Solarmodul...
Die Preise für die Batterie sind nur geschätzt. Ich habe meine selbst gebaut....
Diese Klappmodule kann man zusätzlich nehmen, wenn notwendig, aber du bist doch bei tollem Wetter nicht immer am Fahrzeug um aufzupassen, dass dir niemand die Module klaut....

Ach ja, wir sind auch gerade in Niedersachsen entlang der Weser unterwegs. Bei Bedarf erzähle ich dir bei einem Bierchen gerne was drüber.
*******bil Paar
1.639 Beiträge
Viel sinnvolle und einige wertfrei Antworten dabei.

Grundsätzlich solltest du VOR dem Kauf bzw. der Auftragsvergabe einmal eine Strombedarfsberechnung durchführen, damit du weißt, wie viel und wie lange du mit dem Strom auskommen WILLST / MUSST

UND der zweite Punkt ist:
Was wird dein größter Verbraucher sein.
Mit einer 100Ah Batterie wirst du z.B. keine Espressomaschine + Kompressorkühlbox, oder ähnliches betreiben können.
Eine 100Ah kann nur Geräte bis zusammen 1.200 Watt Anschlussleistung versorgen.
Unser Pad-Machine und 1 Kompressorkuhlbox brauchen kurzfristig um die 140Ah
Also, wenn Espressomaschine, dann zumindest eine 200Ah MIT ! UNBEDINGT 200A BMS (Batterie-Management-System)
Wenn du kannst, dann nimm gleich eine große Batterie und nicht zwei kleine.
Viele Hersteller bieten heute schon kleine Batterien 200Ah bis 280Ah an ( nennt sich MINI-Core)

Solar:
Ich würde keine flexiblen Module auf's Dach kleben.
Ich hör doch quer durch Deutschland fluchen, wenn du da ein Problem hast und das Modul wieder runter muss.

Module gibt es In allen Größen und Leistungsklassen
Wir haben z.B. 3x 170Wp auf dem Dach. ( starre Module auf einem dünnen Alurahmen)
Kostenpunkt pro Modul 85,-- Euro
Damit machen wir im Süden rund 2,4kWh
Es wurde die Effizienz der Module angesprochen.
Je wärmer es ist, um so schlechter ist die Effizienz. 100% gibt eh nur im Labor!
Im Süden kommen wir auf 60-65% (40-50 Grad Oberflächentemperatur) und in Mitteldeutschland schon auf 80% (25 Grad Oberflachentemp.)
Je kälter, um so besser.
Und aufgeklebte Module ohne Hinterlüftung schneiden da noch schlechter ab.
*******bil Paar
1.639 Beiträge
Preise:
Core Mini 300Ah = 560.-- (nicht viel größer als eine einzelne 100Ah Starterbatterie. Kann auch liegend verbaut werden)
Module kann man nur schätzen, da wir den Platz am Dach nicht kennen
170Wp = 85, Euro
90Wp (35cm breit!!!) 90,- Euro
( Ich hab auf einen Ducato (Malibu oder Pössl) 520Wp montiert. - Geht sich aus -trotz den 2 Heki)
Lade-Booster ca 145, Euro
MPPT Laderegler ca. 80, bis 150, Euro in Abhängigkeit der Solarleistung
2x 2-polige DC-Leistungsschutzschalter für Solar und Booster 40,- Euro
ca. 150,- Euro Kleinmaterial und Kabel

Und halt den Preis dazurechnen, den die Werkstatt will.
*****790 Paar
121 Beiträge
Wenn du was gutes haben willst,rechne für das Panel, Halter,Dose, Label, Primer, Kleber usw. 900 und für die Montage zw.350-500€.
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