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Radialis Nerv Kompression -> Therapievorschlag

***il Mann
637 Beiträge
Themenersteller 
Radialis Nerv Kompression -> Therapievorschlag
Hallo Zusammen,

hatte kürzlich wieder das Vergnügen mit einem Mediziner zu sptrechen. Hier daher ein Therapievorschlag für eine akute n.radialis Kompression deren Symptome eine Fallhand oder Verlusst der generellen Motorik des Handgelenks und Daumens sind.

Achtung: Dieser Vorschlag gilt als Anregung. Bei Risiken und Nebenwirkungen essen sie die Packungsbeilage und fesseln sie ihren Arzt oder Apotheker:

"Empfohlen wird Hanteltraining. Ein Nerv lebt von und wächst mit seiner beständigen Aktivierung, denn das Axon wird im Moment des passierenden neuralen Impulses ernährt. Jeder Nervenimpuls baut den Nerven wieder auf. Folsäure und B2 und B12 im Nahrungsangebot (Schwangerenpillen) und intensives Hanteltraining für die streckseitige Muskulatur (supination gegen Last und Arm- und Fingerstrecken gegen Widerstand z.B. Gummibänder), das wäre meine Strategie der Wahl. So wird der Nerv wieder aufgebaut wie auch die Muskulatur am Schrumpfen gehindert."
*****207 Frau
56 Beiträge
Fallhand.....
Ein sehr schöner Gedanke das es "physioterapoitische Massnahmen " für eine Fallhand geben könnte !! Allerdings denke ich nicht das es funktioniert ..... ich hatte dieses Erlebnis schon gehabt und denke das die Panik beim Funktionsverlust der Hand das schlimmste war !! (PS ich bin selbstständig und arbeite mit meinen Fingern !!)
Der erste Tag war die Hölle .... am zweiten Tag könnte ich schon eine Besserung erkennen , wenn auch nur unwesentlich !! Aber zu Übungen mit Gummibändern wäre ich da noch nicht fähig gewesen !! Alles in allen konnte ich die Hand nach vier Tagen wieder benutzen und nach zwei Wochen waren alle Symptome der Fallhand verschwunden !!
Die Angst hatte mich definitiv an meisten gelähmt !!

An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön an
Wolf Rope & Michael Ropenight
für die emotionale Unterstützung
*herz**herz*

Eure luna
****ond Mann
711 Beiträge
Ich kann da von ähnlichen Situationen, aus der Gehirnforschung erzählen. das Gehirn besteht nun mal aus Nerven... (das Rückenmark auch!)

In dem Bericht, den ich gesehen habe, ging es darum nach einer Hirn OP oder anderen Unfällen, eine Bewegung wieder zu erlernen.
Dabei wird das Unbeweglich Gliedmaß in/an einem Roboter "gespannt". Der Roboter bewegt das Gliedmass (z.B. Arm, Bein) von aussen in der gewünschten Bewegung.
Durch diese ständige Wiederholen der Bewegung von aussen lernen die Nerven wieder und erholen sich auch.
Links nur für Mitglieder

Für mich heisst das, die Hand von aussen zu Bewegen, kann helfen.
Fragt bitte auch da, euren Artz vorher!
*******onne Frau
1.973 Beiträge
Aus medizinischer Sicht klingt das mehr als logisch. Funktionieren tut das definitiv. Denn Letztenendes werden so auch Schlaganfall Patienten behandelt.
Wenn die emotionale Schiene mehr lähmt, muss ich da halt zusätzlich arbeiten. Und nicht in dem Glauben verharren das körperlich zu trainieren nichts bringt.
*******oto Frau
434 Beiträge
Therapie
Meine Therapie bestand damals aus einer Vitamin B-Spritze in der Notfallambulanz und anschließender "Krankengymnastik". Ebenfalls mit leichten Gewichten, Knetbällen und dem Super-Gimmick: Hand in eine Socke stecken und die Finger aufspreizen. Zig-fache Wiederholung. Dazu leichte Massagen und Wechselduschen. Nach 4 Wochen war die Hand wieder fast wie neu. Einzig ein minimaler Unterschied im Oberflächengefühl (unter der Dusche merke ich das) ist nach 3 Jahren immer noch da.

In jedem Fall möchte ich alle, denen soetwas passiert, dringend zum Gang in die Praxis raten. Es war nur kurz peinlich als ich den "Unfallhergang" berichten musste aber die schnellen Sofortmanahmen haben sicherlich zur frühzeitigen Regeneration beigetragen. *wink*
****ma Frau
4.466 Beiträge
Da spricht sicher nichts dagegen. Mir als Laie ist nur nicht klar, wie eine hand die gerade nicht funktioniert - ich kenne das von Schwurhänden ( hatte ich shcon öfter) , Gewichte halten soll ??
Massagen halte ich auch nicht für angebracht. Da las ich schon an andere Stelle, dass dies den genervten Nerv nur noch mehr nervt *zwinker*
*******oto Frau
434 Beiträge
Massage und Gewichte kamen nicht unmittelbar nach der Schädigung zum Einsatz sondern erst nach ein paar Tagen, in der Reha. Im Allgemeinen würde ich dem behandelnden Arzt und Physiotherapeuten schon das nötige Vertrauen entgegen bringen.
Und wie so oft ist Kommunikation der Schlüssel: Was mir unangenehm oder noch nicht möglich war, habe ich kommuniziert und es wurde weg gelassen oder später nachgeholt.
******awa Mann
271 Beiträge
..... die Ideen sind nicht schlecht nur mit den Hanteln kann ich sagen das funktioniert definitive nicht bei kompletten Verlust.... da hilft nur passive mobilisation, Stimulation und elektrotherapie...... alles was die Nerven aussprussen lässt....
*********ond78 Frau
206 Beiträge
Die Behandlung einer solchen Nervenverletzung kann nicht verallgemeinert werden. Sie richtet sich individuell nach dem Ausmaß der Schädigung.

Es gibt meines Wissens nach keine Studien (oder hat da jemand was für mich?), die die Wirkung einer medikamentösen Therapie belegen, dennoch ist es üblich, Vitamin B zu verabreichen. Ebenso gibt es keine wissenschaftliche Belege, dass Elektrotherapie die Regeneration eines Nerven vorantreibt. Einzig die Laser-Phototherapie liefert Hinweise die Nervenregeneration günstig zu beeinflussen.

Meiner Meinung nach ist die Physiotherapie ein wichtiger Bestandteil in der Behandlung. Je nachdem, wie stark der Nerv betroffen ist, ist es wichtig Bewegungseinschränkungen vorzubeugen. Auch an die Versorgung mit einer Schiene muss gedacht werden, wenn eine kompletter Ausfall länger besteht. Und nicht zu vergessen die Aufklärung und psychische Unterstützung des Betroffenen.
Ansonsten braucht es Zeit und viel Geduld!!!

Weitere Möglichkeiten sind die Spiegeltherapie, Stimulationen mit Eis usw... Und natürlich, wenn sich der Zustand verbessert hat eben auch irgendwann Übungen mit Gewichten, um einen eventuellen Muskelabbau wieder zu beheben. Wie gesagt, immer individuell an den Zustand angepasst!
****ond Mann
711 Beiträge
Wirkung nicht nachgewiesen....
Ich bin ausgebildeter Hypnotiseur, ich erlebe immer wieder, auch an mir selbst, wie stark doch die "Einbildung" ist. Siehe Placebo effekt.

Das Vitamin B gedöhns ist umstritten, schaden tuts nich und eine psycholigische Wirkung hats auch also mein Fatsit: Nehmen nicht Diskutieren.
*****rgy Mann
248 Beiträge
Vorsorge ist besser als Nachsorge
Ich rege einfach mal Prävention und Vermeidung an, denn…
…so etwas muss nicht passieren!!!
****ond Mann
711 Beiträge
demiurgy da Seil-Bondage nicht SSC ist, sondern RAC und das Risiko aus meiner sicht nur durch NICHT FESSELN vermieden werden kann, kann ich Deine aussage nicht verstehen.

Welche präventiven gegenmassnahmen, hättest Du denn im Koffer? *skeptisch*
*****rgy Mann
248 Beiträge
!!!
@TopBond *haumichwech*

in meinem Koffer habe ich neben Erfahrung, Können und anatomisches Wisse
auch Sicherheit, Vernunft & Gesunder Menschenverstand und Einvernehmlichkeit! !!

Jetzt bitte nicht eine dieser unsägliche RACK und SSC - aber die Aussage lasse ich nicht so stehen!!!

Ich fessle schon jahrzehntelang und meinen Bunnys, Models und Subs ist so was noch nicht passiert...
***il Mann
637 Beiträge
Themenersteller 
Könnten wir bitte
die Penisse wieder wegpacken und zurück zum Thema kommen? Herzlichen Dank!
******awa Mann
271 Beiträge
@ roughdiamond78
Da Stimme ich dir zu .... meins war ein kleiner Überblick und es ist von Fall zu Fall unterschiedlich wie die verschiedenen Therapieformen anschlagen und wie Ausgeprägt die Schädigung ist. Gute Erfolge wurden auch mit YNSA und CranioSakraler Therapie sowie NOI erzielt..... und Neben Psysiotherapie sollte auch Ergotherapie mit in die Behandlung eingeschlossen werden ..... *g*
****ond Mann
711 Beiträge
Nix Penis, Kopf!
Zamil, ich denke, da Du keinen akuten Fall hast, können wir ruhig auch etwas weiter denken!?

Ich hatte tatsächlich echtes Interesse an Präventionsmaßnahmen.
In dem Punkt gebe ich demiurgy ja Recht.
Anatomisches Wissen, Vernunft und gesunder Menschenverstand, sind da die besten Präventionen.
Nur das ist bekannt und nicht neu.

Das Risiko ist nicht weg, nur dadurch, dass es niemals einem selbst passiert ist.
Jede Person ist anders, die Nerven können von Person zu Person bis zu 5cm abweichen, da hilft manchmal das beste Wissen nichts.

Ich bin da auch unorthodoxen Methoden offen gegenüber.
Ich habe bei einer Freundin einen Futomomo gefesselt, eigentlich wie immer.
An diesem Tag, taten ihr die Seile am Schienbein weh.
Nun ist es da am besten, auf eine andere Fesselung auszuweichen, mir kam aber die Idee, einen langen Plastik-Schuhanzieher, als Schienbeinschoner dazwischen zu fesseln.
Und es ging Prima!

Als ich das anderen Riggern Erzählte, erzählten diese mir, das sie bei einem Mädchen mit sehr dünnen Armen, das Plastik von einem Jogurt Becher genauso benutzt haben. Skeptisch war ich da schon, vorstellen kann ich mir so etwas ähnliches aber gut.
In Freiburg gibt es eine Truppe, die Entwickeln Fesselungen für Leute mit Körperproblemen.
Aber das wird dann doch zu offtopic.
***il Mann
637 Beiträge
Themenersteller 
Spannendes
Thema -> separater Thread?
**********t2017 Paar
194 Beiträge
Also ich werde
den Vorschlag von Zamil mal ausdrucken und mit unserem Mediziner besprechen. Ich nehme an dass Zamil eine nachgewisene Belastung des Radialis und dies als die daraus folgende Behandlung einer Fallhand meint.
Weil bei dem thema das wir seit jahren behandeln und wo der radialis auch immer eine Rolle spielt wurde nachgewiesen dass der radialis für diese Symthome meistens nicht der Verursacher ist. Wir haben da eben auch mit medizinischer Hilfe herausgefunden dass gerade im Handgelenks und Fingerbereich es beinahme immer nervus ulnaris und nervus medianus sind die eine Fallhand verursachen.

Aber wie gesagt, ich lasse das mal so stehen und gehe davon aus dass es eine Behandlung ist weil der radialis nachgewiesenbelastet oder gar geschädigt wurde.
****ond Mann
711 Beiträge
Hier noch der Link zu meiner lieblingseite, wenn es um Medizin und Bondage geht:
(Shay is a medical professional by day)

Ihre Empfehlungen zur Behandlung:
First aid for nerve damage (brief overview)
Links nur für Mitglieder
******awa Mann
271 Beiträge
Danke für den link
**********t0976 Mann
250 Beiträge
Prävention
ist neben dem Wissen um Anatomie und Achtsamkeit wohl auch eine entsprechend muskuläre Basis.
Wobei das auch Gegensätzliche Wirkung erzielen kann.
Da Nervenbahnen in ihrem Verlauf ja auch meist eingebettet sind, wäre ein größeres Polster darum als positiv zu bewerten. Nun neigen Muskeln dazu, eine entsprechende Blutversorgung zu benötigen, die sie meist ja auch bekommen. Stellt sich hier ein Blutstau ein, kann der Druck auf den Radialis natürlich auch größer werden.
Ich persönlich tendiere jedoch in meiner Einschätzung eher zu der These, dass eine entsprechende muskuläre Basis vorbeugend hierbei wirken kann. Diese Einschätzung begründe ich mit meinen Erfahrungen aus dem Kampfsport. Schläge auf Nervenzonen verlieren häufig an Wirkung bei gleicher Intensität, ist die Trefferzone besser trainiert. Das mag auf wackeligen Beinen stehen, doch bisher habe ich nur Erfahrungen in diese Richtung machen können.

Was "das ist mir in meinen vielen Jahren noch nie passiert" angeht, es gibt immer das erste mal.
Persönlich ist mir eine Dame bekannt, die eine Fallhand von einem sehr erfahrenen Rigger mit über 10 Jahren aktiver Erfahrung (ja, umfangreiche Erfahrung) erhalten hat. Noch nicht mal 2 Minuten hing sie in der Suspension, da war es schon passiert. Regenerationsphase ca. 1 Monat.
Beim Stammtisch war ein Gastpaar, vor meiner Zeit, zugegen, er seit über 25 Jahren aktiv als Rigger, sie über 15 Jahre als Bunny. An dem Abend wurde auch eine Fallhand als Ergebnis mitgenommen. Obwohl diese beiden viele Jahre schon miteinander fesselten und sich sehr gut kannten.
Es ist natürlich erstrebenswert, dass einem das nie widerfährt, doch ausschließen geht hier eben nur mit, wie der TE schon schrieb, nicht mehr zu fesseln. Aber soll das eine Option sein?

Zum Schlaganfall, soweit mir aus dem Studium noch bekannt ist, werden diese Bewegunstherapien vor allem für die Neuroplastizität benötigt, da Areale zerstört sind, die keine Signale mehr senden können. Damit wird im Hirn die Funktion von anderen Arealen übernommen bzw. prägen sich weiter aus, um diese Leistung erbringen zu können. Unser Hirn ist bei Schädigungen ein Wunderwerk der Heilung und Arbeitsteilung.
Die externale Stimulation dient auch dazu Impulse zu verorten, in dem Fall.
Bei Schädigungen sollen die Nervenbahnen durch Bewegung aktiv gehalten werden, um die künftige Signalleitung sicherzustellen.
Und, nicht zu verachten, das Bewegungsgedächtnis muss ja auch noch etwas arbeiten.

Vieles wurde hier ja schon genannt, Bewegungstherapie von außen, psychische Begleitung, vor allem um Traumata diesbezüglich zu verhindern und Geduld.

Es ist ja nicht nur jeder Mensch anders, was die Verläufe der Nervenbahnen angeht, sondern auch jeder Tag anders. Manchmal reichen Millimeter aus, was zum weiteren Fesseln oder Abbruch entscheidet.
Alleine eine leichte Änderung der Verdrehung des Armes kann über Fallhand oder nicht Fallhand entscheiden.

Ich persönlich tendiere dazu, neben dem Wissen der Vermeidung aufzubauen, der Präventiven Vorsorge auch die Nachsorge beim Schadenfall zu verinnerlichen.
Wie häufig drückt man Instinktiv auf die Stelle, an der der Schaden drückt. Das kann bei dieser Art von Schädigung die Sache noch schlimmer machen.
Zu Wissen, was zu tun ist, wenn Fall "x" eintritt, ist auch viel Wert und schafft ein Stück weit Vertrauen.

In diesem Sinne, viele Seilerlebnisse ohne negative Zwischenfälle.
PA
****IN Mann
698 Beiträge
zum ET möchte ich anmerken, dass die Person erst mal soweit wieder in der Lage sein muss sich unfallfrei mit Hanteln zu üben.

Ich habe einige Fälle in meinem Umfeld "begleitet" und den fehlenden Nervenimpuls ersatzweise mit regelmässiger Anwendung eines TENS-Gerätes bearbeitet...
Der Wiederaufbau der Muskulatur nach Wochen/Monaten ist nicht zu unterschätzen.
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