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Bunnys und Sportlichkeit

**********
Bunnys und Sportlichkeit
Wir haben über den Winter unsere ersten Gehversuche in Sachen Bondage gewagt, hauptsächlich im Bereich der dekorativen Fesselungen. Nun wollen wir weiter gehen in Richtung Suspensionen und würden gerne wissen, ob und was die Bunnys so an Sport vorschlagen - oder ob Sportlichkeit für euch überhaupt eine Rolle spielt?
Dass das Gewicht keine so große Rolle spielt, ist klar, aber die ersten Versuche zeigten doch: Manches tut am nächsten Tag noch weh (Muskelkater?!).

LadyShark ist Reiterin (haha, ja, Pun intended), was ja eigentlich ein schöner ganzheitlicher Sport ist, aber so ganz scheint das nicht zu reichen.
Also, was macht ihr so, was empfehlen die Profis?
Yoga vielleicht oder irgendeine besondere Form von Kraftsport? Macht ihr vor dem Fesseln besondere Aufwärmübungen?

Danke und LG!
Sharks
*******dage Mann
198 Beiträge
Ein schönes Thema, was vielleicht zu häufig ignoriert wird. Und natürlich betrifft es nicht nur die Gefesselten, sondern auch die Rigger.

Wo die Sportlichkeit herkommt, ist vermutlich gar nicht so entscheidend. Yoga oder Pilates oder ähnliche Sportarten, die Gelenkigkeit und eine starke innere Muskulatur fördern, kann aus meiner Sicht keinenfalls schaden - allein, weil es persönlich gut tut.

Bei einem Bondageworkshop über Suspension hat der sehr erfahrene Workshopleiter Pedro aus Portugal sehr viel Wert auch auf Aufwärmen, Dehnen und "Aftercare" gelegt. Vor allem Schulterbereich schien mir für ihn wichtig zu sein. Leider ist man da nicht so konsequent, wie man es sein sollte.

Ob es nach einer Suspension Muskelkater gibt, hängt vermutlich von vielen Dingen ab. Aber ggf. auch, wie viel man als Gefesselte/r den Seilen überlässt und wie viel man selbst zu halten versucht.

VG
****e59 Frau
2.228 Beiträge
Ich denke
dass Dehnen und Aufwärmen sehr wichtig sind, um Bänder und Sehnen nicht zu verletzen ... Die Muskulatur wird sich immer etwas beschweren, egal wie trainiert sie ist, denn es werden Partien beansprucht, die eben selten wirklich trainiert wurden (tiefe Muskulatur z. B.)
****ma Frau
4.466 Beiträge
Aufwärmen, dehnen, Yoga !

Ansonsten muss sich der/die Rigger/in an die körperlichen Gegebenheiten anpassen.
*******der Frau
6 Beiträge
Eigene Erfahrungen
Yoga und Kraftsport hilft ungemein - da spreche ich aus eigener Erfahrung
Aber auch ohne Sport geht der Muskelkater vorbei - ist eine Sache der Übung *zwinker*
Aber mit Sport kann man viele Sachen evtl. machen, die man vorher nicht geschafft hätte in Bezug auf Gelenkigkeit 🙂

Aber da kann ich nur aus eigener Erfahrung sprechen
*******OfMe Frau
1.925 Beiträge
Ich finde Reiten als Sport schon mal eine gute Voraussetzung, da es Rumpfmuskulatur aufbaut, die ist wichtig bei Suspensions, um den Rücken zu schützen. Zusätzlich sollte sie regelmäßig dehnen, vor allem den Schulterbereich.

Man kann bewusst Rumpfmuskulatur und Dehnung trainieren - im Fitnesstudio oder mit Übungen, Yoga und Pilates eignen sich auch sehr gut (wenn man das mag). Ideal ist auch Ballett, da man lernt zu dehnen und gleichzeitig Spannung zu halten. Im Endeffekt ist es wohl eine Frage der persönlichen Vorlieben, welchen Sport man macht oder ob man einfach ein paar themenbezogene Übungen macht (20-30 Minuten am Tag reichen, wenn man nicht ganz unsportlich ist).

Schreibt mich gerne an, wenn Ihr detailliertere Fragen habt (bin Fitnesstrainerin und Yogalehrerin und beim Bondage Switcher).
******ist Mann
1.848 Beiträge
Suspension ist nicht gleich Suspension - von statisch bis unglaublich dynamisch gibts da alles.

Wenn ich es richtig verstanden habe, habt ihr noch keine Erfahrung im Bereich Suspension gesammelt.
Der Raum Köln/Düsseldorf hat eine sehr aktive Szene und exzellente Treffpunkte mit Workshops - ohne diese Workshops sollte erstmal gar nichts gehen bei Suspensions.

Ansonsten:
Sportliche Voraussetzungen sind hilfreich aber nicht nötig. Gesundheitliche Fragen gibt es aber einige zu klären. Tut euch einen Gefallen und besucht Workshops, bei denen ihr eine fundierte Anleitung bekommt. Dort werden auch alle Fragen geklärt.
***
Ja..
... Eventuell hätten wir uns die Frage vielleicht sparen können. *ggg*
Aber es wäre auch schön, vielleicht gezielte Anleitungen zu bekommen.

Shibarist: Ja, wir waren schon ein Mal bei so einem Fesseltreff und haben uns dort auch ganz gut aufgehoben gefühlt. Das war, als wir noch ganz wenig Erfahrung hatten und im März ist wieder ein Treffen, wo wir uns dann auch weiter informieren wollten. Bzw. haben wir auch schon Shibari-Workshop-Angebote angeguckt. Daher danke für deine Fürsorge, wir haben das auch im Blick. *g*

Zurück zum Sport: Wenn ich meine gewohnten Sportsachen mache, also zB reiten gehe oder ins Fitness-Studio, wärme ich mich gar nicht, bzw nur durch lockeres Joggen auf. Beim reiten - das mach ich seit 25 Jahren, mein Körper kennt diese Beanspruchungen einfach - ist es überhaupt nicht nötig, da noch mehr zu machen. Aber das hat mich eben auch ein wenig gewundert, WEIL ja eben beim Reiten so viele Muskelgruppen beansprucht sind und ich für gewöhnlich z.B. auch locker aus dem Stand 20 Bahnen schwimme und da tut einfach gar nichts weh.
Beim Joggen muss ich auch nicht viel machen, nur Beine dehnen.
Aber beim Fesseln waren jetzt vor allem die Waden und die Schultern echt... hart und unentspannt. Es war noch kein ausgewachsener Muskelkater, aber ich hab deutlich gemerkt:
Da muss ich was machen.

Yoga hab ich einige Jahre gemacht, aber das finde ich doch recht langweilig - Wisst ihr vielleicht, ob Pilates etwas mehr Action hat?
Im Fitti gibt's auch so "Bauch, Beine, Po" und "Bauchkiller" - Kurse... Ich frage mich halt schon, wie ich meinen Körper gezielt fitter machen kann für die Anforderungen.

Danke euch!! *herz*
*********e2013 Frau
30 Beiträge
Konkrete Übungen: Strong&Flex TV auf YouTube. Schau besonders nach Hängen, Schulter dehnen, Hüftbeuger öffnen (Männerspagat) , Plank.
Faszienrollen mit der Blackroll & Ball hilft bei Verspannungen.
Grundsätzliche Fitness schadet sowieso nicht.Ansonsten schliess ich mich aspects dringend an: Erst WS,dann Hängen. Bitte tut nichts wovon ihr nicht ganz genau wisst was ihr da tut und warum. Kein Blindflug, es ist deine Gesundheit bei allem Spass an der Sache und dem Wunsch das zu erleben. Und bitte jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten. Ausserdem ist eine schöne, intensive Fesselsession am Boden oft viel tiefgehender weil sich der Rigger auf dich und nicht so sehr auf die Technik konzentrieren kann.
Liebe Grüsse.
*******iMar Paar
29 Beiträge
Es kommt immer auf die Gesamtlage an
Hallo,

ich (der Dom und ausgebildeter Physiotherapeut) finde, dass die sportliche Leistungsfähigkeit der Sub bei der Suspension nicht zwingend stark ausgebildet sein muss, sondern es viel mehr am aktiven Part liegt, die gesamten Begleitumstände zu berücksichtigen (Sportlichkeit der Sub, gesundheitlicher Zustand, Beschaffenheit der Seile usw.).
Sicherlich schadet es nicht, wenn vor Beginn der Suspension die Muskulatur leicht gedehnt wird, grundsätzlich ist die Muskulatur aber ständig in Arbeit und muss deshalb nicht zwingend aufgewärmt werden. Der aktive Part sollte sowieso immer sehr breit flächig fesseln, um ein Einschneiden der Seile in die Haut und damit auch zwangsläufig in die Muskulatur zu verhindern. Die Enge der Schnürung kommt dann wieder auf die Beweglichkeit und Sportlichkeit des passiven Parts an - allerdings sollte nur so geschnürt werden, dass der passive Part sich trotz der Fesselung "wohl fühlt". Soll heißen: Es darf keine Stellen geben, die Zwicken, kneifen, unangenehm drücken usw. Auch sollte nicht zu viel Spiel vorhanden sein, da die Seile sonst scheuern und zu offenen Stellen führen können. Und nicht jeder mag es, wenn bei einer Session Blut fließt *zwinker* .
Der aktive Part sollte sich meiner Meinung nach auch intensive Gedanken darüber machen, wie er die Suspension denn durchführen will. Dazu spielt das Gewicht des passiven Parts natürlich eine große Rolle. Denn davon hängt ab, wie viele Ankerpunkte benötigt werden. Je schwerer der passive Part, desto mehr Ankerpunkte werden benötigt, um ein Abrutschen und/oder Abschnüren der Blutzufuhr zu vermeiden.

Grundsätzlich muss ich aus Sicht meines Arbeitsumfelds sagen, dass ein Muskelkater bei Fesselungen, die ein Gelenk in eine feste Position bringen und dort halten, unumgänglich ist, weil die Muskulatur ungewöhnlich beansprucht wird und es damit zu einer Übersäuerung bzw. Hypertrophie der Muskulatur kommen kann bzw. aufgrund der Fixierung unweigerlich kommt.

Darüber hinaus muss - so denke ich - jedes Paar selbst herausfinden, was möglich ist und was nicht möglich ist, da die Möglichkeiten wie Eingangs erwähnt von vielen Faktoren abhängen.
*******cat Frau
626 Beiträge
Ich habe auch schon mal vom Sex Muskelkater, aber habe ich mich schon jemals dafür aufgewärmt? Nee, hab ich nicht.
Und so halte ich es auch seit vielen Jahren mit dem Fesseln. Für mich ist das kein Sport, wo ich etwas leisten muss. Und wenn es mal weh tut, dann ist das so (wir reden hier von gutem Schmerz). Möglicherweise habe ich die nächsten Tage auch noch was davon. Na und?

Dass deine Schultermuskulatur schmerzt und hart ist, liegt wahrscheinlich an der Haltung der Arme. Wenn du diese Haltung häufiger einnimmst, hört das auf. Gib dir einfach mehr Zeit.
****66 Mann
26 Beiträge
TRX Training
...ist meiner Ansicht perfekt für die muskuläre Vorbereitung.
Wem TRX nichts sagt: Hier wird ein Gurt als "Sportgerät" mit Schlingen oder Griffen an Wand/ Türrahmen oder an der Decke befestigt. Dann Folgen Übungen basierend auf dem eigenen Körpergewicht. Habt Ihr bestimmt schon mal im Netz gesehen. Dabei ist man im Prinzip permanent under Suspension. Die Intensität variiert je nachdem wie schräglagig" man es selber kann oder mag.
Effekte: Muskelaufbau an Stellen wo man es nicht für Möglich hält und statische Kondition.

Ich bin allerdings ein Leichtgewicht. Von daher tue ich mich relativ leicht und habe mir daheim einen stabilen Deckenhaken befestigt (Amazonas Hängemattenhaken) um zu trainieren.

Meine Suspensions sind schon auch extrem und Muskelkater ist normal. Habe als Passiver jahrelang Erfahrung gesammelt. Dehnen und ein wenig Aufwärmen halte ich für wichtig. Die Gelenke wollen geschmiert werden vor einer längeren Bewegungslosigkeit.
Aerobe Kondition finde ich ebenso wichtig. Man hält gefesselt einfach länger durch.
*************
Danke! :)
Das ist eine Menge Input und da ist schon Vieles dabei, das ich mir gut vorstellen kann.
Noch einmal für die Besorgten (das wissen wir auch zu schätzen): Ja, wir sind bei einem Fesseltreff und nein, wir probieren nicht fahrlässig rum, sondern versuchen absolut, uns vielseitig zu bilden und sind vorsichtig. Aber wie gesagt, danke auch für die fürsorglichen Beiträge!!
******978 Mann
1.641 Beiträge
Yoga, Yoga und nochmal Yoga....für mich als Rigger gibts dafür ein Glas Rotwein.....
*********s1994 Paar
1.377 Beiträge
Es geht aber auch ohne Yoga. *zwinker*
Und dehnen finde ich auch wichtig. Besonders das langsame Gegendehnen danach.
*********ond78 Frau
206 Beiträge
Du sagst ja, dass Du Sport in verschiedenen Varianten machst, also scheinst Du nicht unfit zu sein. Das ist schon mal gut.

Grundsätzlich muss aber gesagt werden, dass Du wahrscheinlich dennoch auch weiterhin hinterher was spüren wirst. Es sind einfach ganz neue und ungewohnte Positionen und Belastungen. Muskelkater finde ich auch gar nicht schlimm. Nur dann verändert sich die Muskulatur auch. Je öfter Du die Belastung erfährst, umso gewohnter wird es für Dich werden.

Natürlich kannst Du z.B. an der Beweglichkeit und der Stabilität arbeiten. Gerade die Schultern meckern gerne, wenn die Hände längere Zeit auf dem Rücken sind und dann womöglich noch eine Suspension dazu kommt. Eine ganz einfache Möglichkeit dazu ist, diese Position tagsüber immer wieder einzunehmen und zu halten. So gewöhnst Du ich besser daran. Zusätzlich kannst Du die Schultern/Wirbelsäule über Stützübungen und die Rotatorenmannschette beüben (z.B. mit einem Theraband). Es sind aber auch jedem Menschen Grenzen gesetzt und nicht jeder wird super beweglich, auch wenn er intensiv daran arbeitet. Diese Gegebenheiten müssen einfach berücksichtigt werden. Alternative Fesselungen gibt es immer.

Was das Aufwärmen angeht macht es sicher Sinn. Doch auch hier kommt es darauf an, wie gefesselt wird. Als Anfänger und wenn keine härtere Gangart angeschlagen wird, geht es auch ohne. Vom eigentlichen statischen Dehnen halte ich gar nichts. Es wird Dich nachweislich nicht vor Verletzungen schützen. Der Effekt liegt eher darin, dass man sich selbst wohler fühlt. Persönlich empfehle ich aber aktives Dehnen im Sinne von Bewegen.
Nach dem Fesseln ebenso langsam wieder in eine normale Körperhaltung kommen und vorsichtig beginnen, sich zu bewegen. Dann geht es zügig, bis alles wieder passt.

Meiner eigenen Erfahrung nach ist es wie mit jedem anderen Training auch. Übung macht den Meister. Je öfter man übt, desto einfacher wird es und die Nachwehen, auch im Sinne von Muskelkater, lassen nach.

Geht das Ganze einfach langsam an und hört auf den Körper!

SMartAniMar:
Grundsätzlich muss ich aus Sicht meines Arbeitsumfelds sagen, dass ein Muskelkater bei Fesselungen, die ein Gelenk in eine feste Position bringen und dort halten, unumgänglich ist, weil die Muskulatur ungewöhnlich beansprucht wird und es damit zu einer Übersäuerung bzw. Hypertrophie der Muskulatur kommen kann bzw. aufgrund der Fixierung unweigerlich kommt.
Sorry, aber da komm ich nicht mit. Das stimmt doch hinten und vorne nicht. Übersäuerung ist nicht der Grund für Muskelkater und warum sollte Muskulatur bei Fixierung "unweigerlich hypertrophieren"? Dann wäre ich körperlich anders aufgestellt, als ich es bin *zwinker* Zur Hypertrophie brauchts schon was Anderes, meinst nicht?
*********ssler Paar
575 Beiträge
Den Hinweis mit dem "langsames Gegendehnen danach" finde ich gut und wichtig - danke @SuesseMaus1994!

Ich habe mir angewöhnt, nach schwierigen Positionen, insbesondere wenn die Seile auch noch länger dran waren, meine Fesselpartnerin zu bitten, sich nach dem Abfesseln erstmal NICHT selber zu recken und zu dehnen. Stattdessen nehme ich jeweils eine Extremität (soll heißen Arm oder Bein) mit meinen Händen und bewege sie mehrmals sachte und mit schrittweise zunehmender Ausladung. Das hat den Vorteil, daß einerseits wieder ein bißchen "Leben" reinkommt, die Partnerin aber die evtl. verkrampfte Muskulatur zunächst noch nicht selber anspannen muß. Wenn das für alle potenziell verkrampften Extremitäten erledigt ist, darf sich meine Partnerin dann auch selber nach Belieben dehnen.

Wir haben mit dieser Vorgehensweise recht gute Erfahrungen gemacht. YMMV und so weiter und so fort.
***aB Frau
57 Beiträge
ahh ja
Nach dem durchlesen könnte man der Meinung sein, Bondage bzw die Suspension wäre nur etwas für "sportlich, flexible, durchtrainierte" Bunnys. Sicherlich ist es für den Rigger(in) einfacher und ergibt evtl. mehr Möglichkeiten, ist aber nicht zwingend notwendig. Ich habe vorwiegend männliche Bunnys, wo es bei den Meisten bei der Flexibilität endet. Ich kann schon froh sein, wenn sie die Arme für die Oberkörperfesselung hinterm Rücken dementsprechend verschränken können *oh* (was sich manchmal aks eine Herausforderung, Kreativität und Flexibilität des Riggers darstellen kann *zwinker* )
Für mich ist (neben den evtl. gesundheitl .Einschränkungen) am wichtigsten, dass das Bondage den Gegebenheiten angepasst ist, die Fesselung richtig sitz als auch die Hängezeit dem Bunny angepasst ist. Und natürlich viel Spaß dabei.
*********ond78 Frau
206 Beiträge
Natürlich ist Bondage nicht nur etwas für sportliche und trainierte Menschen, sonst könnten es viele von uns nicht tun *zwinker* Jeder kann es, in welcher Art und Weise auch immer.

Ich finde es aber gut, dass sich die TE damit auseinandersetzen und sich Gedanken machen.

Das Wichtigste überhaupt ist meiner Meinung nach, dass man langsam vorgeht und nicht zu viel will. Die körperliche Komponente darf dabei nicht unterschätzt werden. Ständige Überlastungen können dauerhaft zu Problemen führen und das gilt es zu vermeiden. Wenn Bunny aber ein gutes Körpergefühl besitzt und darauf auch reagiert wird das nicht geschehen.
Bunny muss sich wohl fühlen, ob mit oder ohne Aufwärmen, Dehnen usw. Da findet jeder mit der Zeit seinen eigenen Weg und dem gemeinsamen Erlernen und Genießen steht nichts im Weg *g*
*******iMar Paar
29 Beiträge
roughdiamond78:
Das stimmt doch hinten und vorne nicht. Übersäuerung ist nicht der Grund für Muskelkater und warum sollte Muskulatur bei Fixierung "unweigerlich hypertrophieren"? Dann wäre ich körperlich anders aufgestellt, als ich es bin *zwinker* Zur Hypertrophie brauchts schon was Anderes, meinst nicht?

Bei der Glykolyse wird die Energie für eine kurzzeitige Maximalleistung (Kraft, Ausdauer) zur Verfügung gestellt. Beim Abbau der Glukose, die aus dem Muskelglykogen stammt, entsteht Laktat, das Anion der Milchsäure, das sich in der Muskulatur sammelt sowie freie Protonen (positiv geladene Wasserstoffionen). Die freien Protonen sind in erster Line für die Übersäuerung in den Muskeln verantwortlich. Sie behindern die Aufnahme von Kalzium, das notwendig ist, um aus ATP Energie zu gewinnen. Durch das zunehmend saure Milieu entstehen nicht nur Schmerzen: Durch die Hemmung von Enzymen wird die Muskelkontraktion gestört und dadurch auch die Leistung eingeschränkt. Dauert die Belastung für längere Zeit an, werden bei der Spaltung von ATP ebenfalls vermehrt Protonen in der Muskelzelle freigesetzt.

Hypertrophie bezeichnet in der Medizin die Größenzunahme eines Organs oder eines Gewebes durch Vergrößerung der einzelnen Zellen, beispielsweise infolge vermehrter Beanspruchung. Diese ist nicht auf Einlagerung von äußeren Stoffen, wie zum Beispiel Wasser oder Fette zurückzuführen, sondern sie entsteht durch eine erhöhte Synthese. Dies bedeutet die Anpassung der Zelle an die sie stärker beanspruchenden Faktoren durch Reorganisation ihrer zellinternen Substanzen. Nicht zu verwechseln ist die Hypertrophie mit der Hyperplasie, bei der das Wachstum der Gewebe und Organe durch eine vermehrte Zellteilung hervorgerufen wird.
****
Beim Einstieg
in Richtung Suspensions würde ich wie schon erwähnt es niemals alleine wagen. Grundvoraussetzung ist der richtige Wegweiser durch Workshops.
Was das Model betrifft ist das in etwa so wie Hakima das erwähnt hat. Einmal Step by Step durch langsames heranführen des Riggers. Er weiß in der Regel am besten wie sein Model tickt.

Alles andere ergibt sich, nur wie gesagt lieber viele kleine Schritte und die richtig.
****Gon Mann
14 Beiträge
SMartAniMar:
roughdiamond78:
Das stimmt doch hinten und vorne nicht. Übersäuerung ist nicht der Grund für Muskelkater und warum sollte Muskulatur bei Fixierung "unweigerlich hypertrophieren"? Dann wäre ich körperlich anders aufgestellt, als ich es bin *zwinker* Zur Hypertrophie brauchts schon was Anderes, meinst nicht?

Bei der Glykolyse wird die Energie für eine kurzzeitige Maximalleistung (Kraft, Ausdauer) zur Verfügung gestellt. Beim Abbau der Glukose, die aus dem Muskelglykogen stammt, entsteht Laktat, das Anion der Milchsäure, das sich in der Muskulatur sammelt sowie freie Protonen (positiv geladene Wasserstoffionen). Die freien Protonen sind in erster Line für die Übersäuerung in den Muskeln verantwortlich. Sie behindern die Aufnahme von Kalzium, das notwendig ist, um aus ATP Energie zu gewinnen. Durch das zunehmend saure Milieu entstehen nicht nur Schmerzen: Durch die Hemmung von Enzymen wird die Muskelkontraktion gestört und dadurch auch die Leistung eingeschränkt. Dauert die Belastung für längere Zeit an, werden bei der Spaltung von ATP ebenfalls vermehrt Protonen in der Muskelzelle freigesetzt.

Hypertrophie bezeichnet in der Medizin die Größenzunahme eines Organs oder eines Gewebes durch Vergrößerung der einzelnen Zellen, beispielsweise infolge vermehrter Beanspruchung. Diese ist nicht auf Einlagerung von äußeren Stoffen, wie zum Beispiel Wasser oder Fette zurückzuführen, sondern sie entsteht durch eine erhöhte Synthese. Dies bedeutet die Anpassung der Zelle an die sie stärker beanspruchenden Faktoren durch Reorganisation ihrer zellinternen Substanzen. Nicht zu verwechseln ist die Hypertrophie mit der Hyperplasie, bei der das Wachstum der Gewebe und Organe durch eine vermehrte Zellteilung hervorgerufen wird.
Die zitierten Aussagen sind richtig. Aber was das mit der Frage von roughdiamond78 zu tun hat erschließt sich mir nicht ganz?
Die Fixierung eines Körperteils ist doch eine passive Beanspruchung, wieso also sollte es zur anaeroben Glykolyse/Übersäuerung oder Hypertrophie kommen? Und deine Aussage im ersten Post
grundsätzlich muss ich aus Sicht meines Arbeitsumfelds sagen, dass ein Muskelkater bei Fesselungen, die ein Gelenk in eine feste Position bringen und dort halten, unumgänglich ist, weil die Muskulatur ungewöhnlich beansprucht wird
mag ja richtig sein (ich würde vielleicht ergänzen das dabei eher weniger die Muskulatur, sondern viel mehr die passiven Bindegewebsstrukturen sowie individuelle Voraussetzungen und die Dauer der Fixierung eine Rolle spielen), aber die Kausalität zur Übersäuerung und Hypertrophie die du herstellst ist einfach falsch.
********
Also
Selbstverständlich wollen wir nicht den Eindruck erzeugen, man müsste irgendwie speziell gebaut sein, um Bondage zu praktizieren!!!
Natürlich ist es ein Ausdruck der Sinnlichkeit, der allen Menschen offen stehen sollte, ganz klar. Wir sind auch wirklich die allerletzten, die irgendwen da diskriminieren oder sonst wie von abbringen möchten! *ggg*

Aber WIR haben das Gefühl, dass uns etwas mehr Fitness sowieso nicht schaden könnte und da uns das Thema momentan sehr fasziniert, ließe sich da ja vielleicht aus Not eine Tugend machen. *zwinker*
Das war die Motivation hinter unserer Frage. Allersportlichst sind wir ja auch nicht, es hilft halt, wenn man weiß, wofür man sich so schindet. Und bei den Sessions selbst führt es dann hoffentlich dazu, dass wir das noch mehr genießen können und uns wenig(er) Sorgen über die Zipperlein machen müssen.

SoIsDas! *zwinker*

PS.: Es ist schön zu sehen, dass darüber auch fachliche Diskussionen in Gang kommen. Kontroverse ist eine schöne Sache. Allerdings sind wir gar nicht so tief in diesem Thema drin und viele der angesprochenen Termini klingen eher wie böhmische Dörfer....?!
*********ond78 Frau
206 Beiträge
Danke Qui_Gon, Du hast mir meine Antwort vorweg genommen.
So wie Du, SMartAniMar, es hier geschrieben hast, passt es einfach nicht.Aber eine fachliche Diskussion brauchen wir hier nicht weiter führen, das interessiert die anderen kaum. Dann lieber gerne per PN *g*

Liebe TE, ich finde es schön, dass ihr so von Bondage begeistert seid und euch Gedanken macht, wie ihr eure Fitness dahingehend verbessern könnt.
Angeregt durch euren Thread habe ich heute während der Arbeit endlich mal wieder was für meine Schulter getan. Die meckert nach ner Verletzung nämlich auch gerne beim Fesseln. Vielen Dank dafür *knicks* *blumenschenk*
*****
Toll!
Ist doch schön, wenn wir uns hier gegenseitig motivieren! So macht es Spaß! *g*
Und vielen lieben Dank für deine Nachrichten!!
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