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Bloss keine Anfänger!

*********rstig Paar
265 Beiträge
Themenersteller 
Bloss keine Anfänger!
Das ist wohl der Satz, den ein angehender Rigger am häufigsten hört, wenn er eine Partnerin sucht.
Zumindest behaupteten das bei uns am Stammtisch letztlich einige der aktiven Teilnehmer.
Selbst Anfängerinnen wollen Rigger mit Erfahrung.
Bei den männlichen Bunnys habe ich persönlich solche Sätze noch nicht zu hören bekommen.

Woran liegt das?

Warum sind gerade die Damen derart anspruchsvoll?
Haben sie vergessen, dass auch sie mal Anfänger waren?
Da muss es doch auch mal einen Rigger gegeben haben, der einer Anfängerin eine Chance gegeben hat....

Sind männliche Bunnys nicht so wählerisch oder risikofreudiger? Anpassungsfähiger?
*********ul75 Frau
88 Beiträge
"Bloss keine Anfänger!"
Wie ik als Bunny anfing.... war mir ne Erfahrender Rigger lieber... da er wußte was er kann^^
Heute is es mir nich mehr so wichtig.... übe oft mit anfänger.... da noch nie nen Meister vom Himmel gefallen is
Heute weiß ich auch was sich richtig oder falsch anfühlt..... das weiß man als Anfäger nich
***ab Frau
443 Beiträge
"Bloss keine Anfänger!"
liebundgarstig:
"Bloss keine Anfänger!"

Ist dem so? das kann ich von meinem Umfeld nicht bestätigen.

Ich kann mir das nur so erklären, dass es eben mit Anfänger risikoreicher und langweiliger ist.

liebundgarstig:
Bei den männlichen Bunnys habe ich persönlich solche Sätze noch nicht zu hören bekommen.

Das könnte an dem Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Rigger liegen. Frauen haben wie immer die größere Auswahl.
**xz Mann
13 Beiträge
Stichwort: Angebot und Nachfrage?

Immerhin gibt es seit Jahren eine wachsende Anzahl an Riggern, da kann Frau es sich aussuchen, in welches Seil sie will. Sicher mag das für einen angehenden Rigger durchaus frustrierend sein, da er so schwer ein Bunny zum Üben findet.

Was männliche Bunnies angeht, denke da ist es umgekehrt..

Eigentlich ist es ein gesellschaftliches Problem, es wird ja immer der "qualifiziertere" Partner gesucht. Wobei da meist nach persönlichen Vorlieben entschieden wird und nicht zwingend nach objektiven. Somit könnte zum Beispiel ein erfahrener Rigger bevorzugt werden, obwohl das Gefühl mit einem unerfahreneren durchaus mehr Harmonie ergeben könnte.

Ich spreche damit übrigens keine bestimmten Personen an, sondern stelle das einfach mal Allgemein zur sachlichen Diskussion in Raum *baeh*
**********hen70 Frau
8.815 Beiträge
@liebundgarstig
Warum fesseln die von dir genannten angehenden Riggern nicht mit den männlichen Bunnys, die damit kein Problem haben? Erschließt sich mir irgendwie gerade nicht ...
****cts Paar
959 Beiträge
Gruppen-Mod 
Kommt doch drauf an...
Ich denke nicht, dass man das 1 zu 1 sehen kann.
Wenn ein unerfahrener Rigger nach einer Partnerin sucht, weil er einen Workshop bei erfahrenen Lehrern besuchen möchte, denke ich mal, dass sich schon das eine oder andere Bunny finden lässt.
Sucht er eine Übungspartnerin, nachdem er ein Buch über´s Fesseln gelesen und ein paar Videos angeschaut hat, ist es doch verständlich, dass sich nicht viele vertrauensvoll in seine Hände begeben.

Anders rum weiß ein erfahrener Rigger, was er tut, wenn seinem Bunny jegliche Erfahrung fehlt...

Es geht ja nicht nur um wollen oder nicht wollen, sondern um das Lernen des sicheren Umgangs miteinander und da sind die Gefahren für den Rigger doch weitaus geringer.
**xz Mann
13 Beiträge
Anders rum weiß ein erfahrener Rigger, was er tut, wenn seinem Bunny jegliche Erfahrung fehlt...

Meiner Meinung nach, macht gerade die Erfahrung einen erfahrenen Rigger aus und somit sollte er wissen was er tut. Da ist es ziemlich egal, wie viel Erfahrung sein Bunny letztendlich hat. Denn es gibt grundlegende Dinge die unabhängig dessen zu beachten sind. Kenne ich mein Gegenüber, bzw weiss ich wie weit ich mit ihr gehen kann. Wie führe ich sie heran, wie viel Sicherheit kann ich schon vorab vermitteln, was kann ich vorher (er)klären, usw..
Da gibt es einige Punkte und Ansätze die man beachten kann und sollte.. zB gibt es von Mino und den Seilschaften eine Hilfestellung, was man vor dem Fesseln beachten sollte. Andererseits geht man heute auch immer recht schnell in die Suspension, es gibt aber noch mehr als das. So kann es am Boden auch schön und deutlich ungefährlicher sein, um einen Einstieg zu schaffen und Vertrauen aufzubauen.
********ndam Mann
790 Beiträge
;-)
Immerhin gibt es seit Jahren eine wachsende Anzahl an Riggern,
was ja nichts über die Fertigkeiten eines Riggers aussagt...:-)
Rigger ist im Übrigen ein Wort, was mir persönlich gewaltig auf den Zeiger geht.
Rigger sind auf Segelschiffen diejenigen, die an den Trossen herumzurren...
Ich persönlich zurre nicht....auch tüddel ich nicht rum....
Aber irgendwie fehlt uns das passende Wort in der deutschen Sprache...
Fessler triffts auch nicht wirklich...

aber weiter...:-)
dass sich nicht viele vertrauensvoll in seine Hände begeben.
ist es nicht letztendlich dieses? VERTRAUENSVOLL?
Vertrauen hat nichts damit zu tun, wie lange sich jemand an Bondage herantastet.
Es hat doch damit zu tun, welches Vertrauen man geben kann. Das muss nicht zwangsläufig damit zu tun haben, wie erfahren jemand ist, sondern vielmehr damit, wie ehrlich man zu sich und den Fesselpartnern ist.
Grenzen erkennen ist nicht immer leicht. Aber wer das kann, wird sicher auch Vertrauen bilden können.

Mit Seilen beschäftige ich mich nunmehr seit über 25 Jahren. In dieser Zeit habe ich unter Erfahrenen ebenso viele Vollpfosten kennengelernt, wie unter Anfängern.
Kriterium für Vollpfosten ist in erster Linie Selbstüberschätzung.
Für meinen Teil kann ich sagen, ich lerne immer noch. Und es macht Spaß.
Ergo frage ich mich, wann ist man kein Anfänger mehr?
Empathie und Fertigkeiten sind Dinge, die wachsen können. Nur wann ist man damit fertig?;-)
Demnach sollte der Fokus eindeutig beim Vertrauen liegen! In den Partner und sich selber...
********tzle Frau
1.561 Beiträge
ohne jetzt alle bisherigen Beiträge wortwörtlich gelesen zu haben, geb ich einfach mal meinen Senf aus meiner Sicht dazu.

Also wenn ein sowieso guter Freund von mir mit Bondage anfangen will, dann habe ich keine Probleme mit nem Anfänger man kennt sich und man verbringt ja eh schon viel Zeit miteinander, da ist es ja quasi wurst ob nun mit Film gucken oder Knoten üben, da helf ich ihm ja quasi damit und ich hab au noch was davon, nämlich Seile auf der Haut, aber wenn ich mal in meiner doch relativ seltenen Freizeit mal wirklich nen Bondage haben will, dann will ich einfach a) jemanden der weiss was er tut, da mir da das vertrauen leichter fällt und b) jemanden mit dem ich eben in z.b. einer stunde wirklich nen Bondage habe und nicht nur als Knotenübungsversuchskaninchen zur Verfügung stehen, da fehlt mir dann einfach die Zeit, die Musse, die Lust u.a. für. (Aber vermutlich ist es in meinem Fall mehr das Vertrauensproblem als das "Zeitproblem")
*********rstig Paar
265 Beiträge
Themenersteller 
@Raubkätzchen
Manche Rigger wollen tatsächlich nur mit Frauen fesseln ...
****ond Mann
711 Beiträge
Auf dem Teppich bleiben
Ich kann davon ein Lied singen trotz aktiver suche und anschreiben von Damen muss ich mit meiner Schneiderpuppe üben.
Bei den meisten Angeboten steht schon drin suche Erfahrenen Rigger...
Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass Mann eine Fesselpartnerin für Workshops leichter bekommt.

Erfahrung ist eine Illusion, weil hier die Situation ist, das man zum ersten mal gemeinsam Fesselt.
Man hat also zusammen noch gar keine Erfahrung.
Ich kann auch sagen das ich seit 5 Jahren Shibari mache (habe aber erst 3 Models gefesselt in der Zeit).
Oder ich habe vor 10 Jahren mal 50 Models gefesselt und bin nun eingerostet.. usw..
Was ist Erfahrung? Wo sind die TÜV Stempel?


Die Argumentation mit der Sicherheit kann ich verstehen.
Bondage hat ja was mit vertrauen und fallen lassen zu tun.
Die Frau möchte etwas (schönes) erleben und sich fallen lassen dabei.
Wenn die Illusion von Erfahrung da ist, ist meist auch Vertrauen da.

Ist halt auch eine Prüfung ob Mann es wirklich will oder keinen biss hat.
Wenn Du etwas wirklich willst, dann bekommst Du es auch und wenn Du erstmal mit einer Puppe tüddelst, dran bleiben und sich (bei tüddeltreffs) zeigen und einen guten Ruf aufbauen.

Ich denke auch die Ansprüche sind zu hoch, da sehr oft an Suspensions gedacht wird wo das Risiko nun mal da ist.
Wenn man sprichwörtlich auf dem Teppich bleibt, ist das Risiko doch mit einfachem Menschenverstand zu beherrschen.
Der Frau klarmachen das man keine Suspensions macht und weiß was man tut.
Da kann Frau sich vertrauensvoll auch von einem Anfänger betüddeln lassen.

Suspension sollten immer erst nach mehreren Workshop besuchen gemacht werden.

Ich habe schon mt Männer gefesselt, bin Hetero.
Schmeckt halt wie Sägespäne... oder wie meine Püppi nur mit Beine *lol*

*my2cents* *senf*
*********rstig Paar
265 Beiträge
Themenersteller 
@UnsatisfiedMan
du warst schon bei uns auf dem Stammtisch und weisst, dass wir darauf achten, dass sauber gearbeitet wird und keinem Bunny etwas passiert.
Leider wird das entweder nicht wahrgenommen oder abgetan.



Ob es einen Rigger-Garantiert-Unfallfrei-und-Sorglos-Pass gibt, weiss ich nicht. Wer will denn einschätzen, ob der Workshopteilnehmer XXX mit seinem erworbenen Wissen/Können sorgsam umgeht? Kein Workshop der Welt nutzt etwas, wenn der Rigger danach der Meinung ist er hätte jetzt den Pass und wäre der Meister aller Seile und niemand kann ihm noch etwas beibringen. Bei so einem Rigger hat das Bunny eine wesentlich höhere Unfallgefahr als auf einem Stammtisch....

Manch ein Tüdeltreff-/Stammtischgeschulter Rigger hat tatsächlich grössere Erfahrung und gelegentlich ist einer dieser Praktiker in der Lage, sein Wissen/Können adäquat weiter zu geben - ohne jeden "Der hat bei Meister Sowieso gelernt" Pass oder andere Urkunden.

Wer will also die Festlegung treffen, ab wann ein Rigger ein erfahrener Rigger ist?

Wenn die Chemie zwischen Bunny und Rigger stimmen muss, ist es da nicht vernünftig und vor allem sicher, sich auf einem Stammtisch zu treffen und festzustellen ob man miteinander kann?
****ond Mann
711 Beiträge
Wie ich oben angedeutet habe, ist es unbestritten leicht(er) einen Fesselpartner auf Tüddeltreffs oder für Workshops zu bekommen.
Da ist es meist auch egal ob das Modell ein Mann ist oder nicht.

Wenn es aber zu Emotionalen Fesselungen kommen soll, so muss derPartner, das Umfeld und das Vertrauen passen.
Tüddeltreffs oder Workshops (bei mir auch Männer) sind dazu SEHR schlecht geeignet.

Auch Emotionales Fesseln will gelernt sein!
Bleibt wieder das Problem, wo bekomme ich als Anfänger eine Fesselpartnerin?
Und für Erfahrung sameln, brauche ich davon mehrere! *crazy*
******eSM Frau
1.079 Beiträge
Dilemma !
Wenn niemand jemals eine Anfängerin fesseln will - wird es wohl nie Fortgeschrittene und erst recht keine Profis geben...
Da beißt sich wohl mal wieder die Katze in den Schwanz *zwinker*

Aber das ist definitiv nicht der Fall.
Ich kenne viele Rigger, die absolut kein Problem mit Anfängerinnen haben, da sind wohl andere Kriterien wichtiger *nixweiss*

Ich kann mir nur vorstellen, dass so etwas nur die gaaanz hoch schwebenden "Super-Rigger" sagen, die mit dem profanen und unerfahrenen Anfängervolk nicht Ihren vermeintlichen Ansprüchen gerecht werden können *roll*

Das Können muss hauptsächlich schon beim Rigger liegen. Wenn er sein "Handwerk" beherrscht, wird er auch mit Anfängerinnen problemlos klarkommen *g*
******ist Mann
1.848 Beiträge
Auf kleinen, überschaubaren Stammtischen ist es kein Problem, dass unerfahrene Rigger zum Zuge kommen. Zumindest kenne ich es nicht anders und häufig sind auch die Stammtischleiter bestrebt, unerfahrene Rigger an das Thema aktiv ranzuführen. In diesem Fall stellen auch Bunnys zur Verfügung, denn sie wissen ja, dass jemand "aufpasst".
Andererseits kann man es Bunnys nicht verübeln, wenn sie eine gewisse Fortgeschrittenenstufe beanspruchen. Der Rigger, der damit ein Problem hat, muss sich eben aufmachen und das Ding von der Pike auf lernen. Im Übrigen ist dazu nicht der Besuch eines Workshops bei einem Großmeister des wasauchimmer nötig.

Ja, es gibt wohl unterschiedlich Ansprüche von männlichen und weiblichen Bunnys. Das hat sicherlich tatsächlich mit den "Marktgegebenheiten" zu tun, aber sich darüber auszulassen, bringt sowieso nichts, weil man dadurch nichts ändert.

Ich bin übrigens auch einer, der keine Männer fesselt (bestenfalls mal um etwas zu zeigen). Und zwar weil mir dabei völlig das emotionale Moment fehlt. Und dieses spielt bei mir grundsätzlich eine wesentliche Rolle.
******iel Mann
947 Beiträge
justineSM:
Wenn niemand jemals eine Anfängerin fesseln will - wird es wohl nie Fortgeschrittene und erst recht keine Profis geben...

ich denke, es geht hier eher um die Anfänger als Rigger ... es ist schon einzusehen, dass Erfahrung beim aktiven Part bevorzugt wird, mit einem passiven Part als Anfänger dagegen, sollte ein guter Rigger schon umgehen können
**wa Mann
16 Beiträge
Erfahrung ist eine Illusion, weil hier die Situation ist, das man zum ersten mal gemeinsam Fesselt.
Man hat also zusammen noch gar keine Erfahrung.

Das ist doch Quatsch.

Erfahrung hat so viele Facetten. Und aus jeder Session nehme ich doch im Idealfall etwas mit.

Allein das unverzichtbare Wissen über Physik, Anatomie usw. hat mit Erfahrung zu tun. Dazu kommt meine eigene Sicherheit, die ich in der Rolle des Riggers haben sollte. Ich erinnere mich gut, wie ich völlig aus dem Konzept war, wenn irgendwas nicht funktioniert hat. Das überträgt sich.

Nur, wenn diese Basis stimmt, kann ich doch gefahrlos fesseln/gefesselt werden. Und ja: Teile dieser Basis müssenmit neuen Partnern neu geschaffen werden. Aber meine eigene Haltung, mein Auftreten usw. sind Resultat essentieller Erfahrungen.


Wenn man sprichwörtlich auf dem Teppich bleibt, ist das Risiko doch mit einfachem Menschenverstand zu beherrschen.
Der Frau klarmachen das man keine Suspensions macht und weiß was man tut.
Da kann Frau sich vertrauensvoll auch von einem Anfänger betüddeln lassen.

Wenn das deine Haltung ist, sollte es dich nicht wundern, wenn niemand mit dir Fesseln möchte.

Das Risiko ist vorhanden - immer. Man kann es minimieren, aber wenn deine Haltung dazu ist, dass man die Sorgen oder Bedenken "der Frau" einfach wegwischen kann, weil man an einer Puppe geübt hat, dann kann ich nur herzlich jeder Dame gratulieren, die abgelehnt hat.


Ad rem: Ich hatte das große Glück, mit meiner Partnerin den Weg in die Seile zu finden. Wir haben gemeinsam angefangen und konnten so beide einsteigen.

Mein Eindruck der Szene ist übrigens auch der, dass jede Frage sehr offen und freundlich beantwortet wird. Ebenso haben erfahrene Bunnys/Modelle (ich hasse diese Worte) mir immer wieder Gelegenheit gegeben, mich zu erproben. Auch hier: Zuhören, zuschauen, lernen. Und die Hinweise anderer prüfen und beachten.

Ich hatte nie Probleme, eine Fesselpartnerin zu finden. Offen und ehrlich sagen, was man kann und was nicht. Bescheiden sein und ein Lernender bleiben.
**********hen70 Frau
8.815 Beiträge
@Raubkätzchen
Manche Rigger wollen tatsächlich nur mit Frauen fesseln ...

Meinen Glückwunsch an jede Fau, die solche Rigger ablehnt!
Wenn jemand was lernen will - wie hier auch schon beschrieben - dann darf genau DAS nicht das ausschlaggebende Kriterium sein, sondern es sollte rein zum lernen auch ganz selbstverständlich zwischen Männern geübt werden. Ihr schreibt ihr habt männliche Bunnys, die gerne jede Gelegenheit nutzen und wenig Ansprüche haben, aber angehende Lernende, die gerne mal Rigger werden wollen (von anderen Begrifflichkeiten sehe ich mal ganz bewusst ab), aber diese Anfänger sind sich zu fein über ihren Schatten zu springen oder ihre Baggerabsichten für dieses Interesse mal einen Moment zurück zu stellen.

Leider meinen viele Männer sie können darüber einfach mal ne Frau abgreifen - weil schließlich hat man ja gemeinsame Interessen und anfassen darf man sie dann auch gleich noch gratis ...

Mich wundert nicht, dass Frauen da eher skeptisch drauf reagieren. Ich finde das total verständlich. Und ich kann mich den Vorschreibern, die lokale Treffen/Stammtische empfehlen oder sagen für Workshops sei das leichter, nur anschließen. Und klar geht das auch im Freundeskreis viel leichter, dass frau für Freunde einen Freundschaftsdienst erweist.
*******Mind Frau
147 Beiträge
Von Menschen die mir sympathisch sind und die ich mag...
...lasse ich mich gern fesseln, egal wie der Erfahrungsstand ist. Und die dürfen auch gern an mir üben.

Bei Personen die ich nicht kenne, hab ich hingegen wenig Motivation. Es ist eben so, dass "Übungssessions" schon zu nem gewissen Grad anstrengender sind und mir dazu dann einfach die Lust fehlt.

Für mich fällt auch das "Können" und die Art wie jemand fesselt viel stärker ins Gewicht, wenn mich jemand online kontaktiert. Einfach weil man die Person ja nicht vor sich sieht und deshalb so Sachen wie Sympathie nicht so gut beurteilen kann (und es dann oft das einzige relevante Kriterium ist, das übrig bleibt). Und da ist dann die Motivation eben deutlich geringer wenn mir Art zu fesseln nicht so zusagt (vor allem wenn man andere Optionen hat).

Im Übrigen fand ich es selbst als "nicht Anfänger" schwierig online passende Partner zu finden. Vor allem hier bei Joyclub. Da sich auf meine Gesuche primär Männer gemeldet haben, die sich entweder mir nur zur Verfügung stellen wollten, damit sie auch an mir üben können oder die gleich noch etwas ganz anderes wollten. Letztendlich habe auch ich die Leute mit denen ich nun regelmäßig fessel dann eher über Fesseltreffs und Stammtische gefunden
****ma Frau
4.466 Beiträge
Nun dann will ich mich auch mal zu Wort melden. Ich bin nun seit gut 8 Jahren in der Fesselszene unterwegs. Anfangs noch hoch ambitioniert, und quasi mit fast jedem gefesselt der mit Seil wedelte.
Ganz schnell hatte ich das Glück, zu 2 recht bekannten Größen der Szene in Kontakt zu kommen und mit ihnen zu fesseln. Und naja was soll ich sagen – ist man erstmal von einem Profi „verseucht“ worden, ist es sehr schwer wieder Rückschritte zu machen. Das vergleiche ich auch immer gerne mit dem Tanzen. Hat man da einen Könner an der Seite, macht es eben mit Anfängern weniger Spaß.
Nun ist es aber so, dass mein passiver Kenntnisstand immer größer wurde und ich sehr viel mit Anfängern in Workshops oder privaten Stunden geübt habe. Dies sind reine Trainings. Ich sage quasi wo es langgeht, nehme die Jungs an die Hand, erkläre während dessen „achte auf die Seilspannung, nein weiter nach oben die Lage, vergiss den Chinch nicht, bitte auf parallel liegende Seillagen achten, nein jetzt kommt er der andere Fuß dran“ usw. So hatte ich viele Anfänger, die heute bereits tolle „Profis“ sind. Welche die hier den Thread verfolgen und auch mitschreiben ( Gruß an die Jungs).
Ich wollte bzw könnte mit denen aber nie privat fesseln. Da bin ich zu sehr im „Hab acht Modus“, da passe ich immer auf ! Das lege ich auch so schnell nicht ab. Mich fesselt niemand, den ich nicht schon beim fesseln beobachten kannte. Anfänger erreichen mich nicht.

Auf der aktiven Seite ist es nun so, dass es ein paar Jungs – Bunny in den Fall – gibt, die mir aufgrund meines Backgrounds, sprich meiner Lehrer einen sehr großen Vertrauensvorschuss geben. Darüber bin ich sehr froh und dankbar. Muss aber zugeben, dass ich hier stets im Übungsmodus bleibe. Es gibt nur einen Hasen, mit dem ich eher mal privat fessle. Da er von mir überhaupt das erste Mal gefesselt wird, hab ich hier den Bonus, dass er noch nix bessere kennt *uff…..
******ari Mann
563 Beiträge
Die fälle die mir bekannt sind wo ein fessler keine partnerin findet sind meistens dem auftreten des aktiven geschuldet. Womit ich nicht sagen will das jeder anfaenger ein asympath ist! Ist nur die persönliche erfahrung meinerseits.

An sich erlebe ich auf fesseltreffen immer das geholfen wird und jeder der will auch zum fesseln kommt, wer natürlich mit dem hintern zuhause sitzt und per " ich, sehr erfahrener anfaenger suche...." versucht jemanden zu finden zum zuhause vertüdeln ohne die sicherheit eines fesseltreffens.... Der hat meist schlechte karten.

Wer in freier wildbahn nen hasen fangen will muss sich auch in ihr habitat begeben *lach* bunnys sind da aehnlich.

Ich habe das "Problem" oft andersrum, das ich oft gefragt werde ob ich nichtmal die partnerin fesseln duerfte da die das so gerne mal erleben will.... Die verantwortung die ich dann uebernehme ist immens und belastet natuerlich auch mich. Trotzdem versuche ich diesen wuenschen gerne nachzukommen da nur so auch nachwuchs gekoedert werden kann. Und vor allem kann ich so auch tips mit auf dem weg geben an wen man sich wenden kann und wie man soweit machbar auf der sicheren seite bleibt beim werdegang.
*************
jeder verdient seine chance
schließlich haben wir alle mal angefangen. Ich glaube so lange sich jemand seiner Verantwortung bewusst ist soll er dennoch die Chance bekommen. Learning bei doing sage ich da immer, gleichgültig worum es sich handelt. Alles in kleinen Schritten. Und ich denke dass es auch als Bunny, gleichgültig welchen Geschlechts eine positive Erfahrung sein kann wenn man zusammen in sowas reinwächst.
Wie von anderen hier auch schon erwähnt ist es mit meinen eigenen Worten ausgedrückt das überzogene Anspruchsdenken. Es ist zwar noch nirgends ein Meister vom Himmel gefallen, aber wenn es denn ein Rigger sein soll muss er überzogen ausgedrückt 30 Jahre als sein und 25 Jahre Erfahrung beim fesseln mitbringen (überspitzt ausgedrückt).
******ari Mann
563 Beiträge
Ich bin 44 und fessel seit ich 16 bin also 28 Jahre uff

Als meister bezeichne ich mich heute noch nicht *lach* das sollen sich andere anmaßen

Nebenbei bemerkt gibt es aber auch genug leute die als "profi" bekannt sind an die man nicht geraten sollte, sowohl aktive als auch passive.
******978 Mann
1.640 Beiträge
vom Sinn und Sinnlichkeit....
...die Frage ist doch was Mann oder Frau will. Frauen die sich für Bondage interessieren, haben meist die Fotos von schönen Bondage im Kopf, bei denen das Bunny kunstvoll auf die eine oder andere Weise im Seil ist. So soll es auch mit ihr sein....denkt sie sich....und wenn sie keinen Partner hat, mit dem sie den Weg gemeinsam gehen kann um dieses zu erreichen, ist es logisch das sich die meisten selbst überschätzen und gleich richtig ran wollen: Sie muss ja nur im Seil sein....denkt sie sich. Ein erfahrener aktiver Fessler wird ungern mit einem unerfahrenen Bunny fesseln - zumindest dann nicht, wenn sie kein Talent hat. Natürlich gibt es genug Fessler, die alles ins Seil nehmen was im Angebot ist, um überhaupt fesseln zu können - nur: Bondage ist keine Einbahnstrasse.

Ich persönlich fessel nur noch mit Leuten, wo ich denke es könnte passen, oder die ich schon gefesselt habe und es beiden - und insbesondere mir - Spaß gemacht hat, oder wo ich denke, dass es Spaß machen könnte. Ich gehöre zu den Riggern, die auf eine super Technik scheißen - mit den Basics bekommt man schnell jemand unter die Decke - die Frage für mich ist: Was passiert dann...

Wenn ich machen Paaren zu sehe bei denen das Bunny jede Sekunde ein Feedback gibt, weil es hier und da mal etwas zwickt, frage ich mich für was diese Leute überhaupt Bondage machen. Bondage um des Bondage Willen finde ich öde und langweilig. Es geht auch nicht darum dauernd dem Bunny zu gefallen, sondern das durch zu setzten, was der Rigger im Kopf hat und das Bunny dann auf ihre Kosten kommt. Dazu ist Vertrauen nötig. Kein Vertrauen - kein Bondage.
******ari Mann
563 Beiträge
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