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Verletzen mit Respekt - Es ist kompliziert

Nachvollziehbar?

Dauerhafte Umfrage
****ge Mann
570 Beiträge
Themenersteller 
Verletzen mit Respekt - Es ist kompliziert
Du, ich liebe dich – und ich brauche dich. Als Frau. Als Geliebte. Als mein Gegenüber.
Liebe Du,
manchmal wünsche ich mir, du könntest für einen Moment in mich hineinschauen. Nicht in mein Chaos, nicht in meinen Zweifel – sondern in meine Sehnsucht. In das, was mich nach dir ruft, wenn du längst eingeschlafen bist. In das, was mich bewegt, wenn ich mich zurückziehe und so tue, als sei alles gut.
Ich will dich nicht einfach nur lieben. Ich will dich haben. Ich will dich spüren. Ich will, dass du mich willst – nicht aus Pflicht, sondern aus Verlangen. Ich will wieder in deinen Augen sehen, dass ich dich heiß mache, dass ich dich neugierig mache, dass ich dein Mann bin. Nicht nur als Stütze oder Zuhörer – sondern als Körper. Als Kraft. Als Lust. Als Spielpartner.
Ich möchte mit dir spielen, Du. Ich möchte das schon lange. Und das sage ich mit allem Mut, der mir gerade zur Verfügung steht:
Ich weiß selbst nicht, wie es geht. Ich brauche dich dazu.
Ich spüre in mir das Bedürfnis, zu führen. Und gleichzeitig das Bedürfnis, zu lernen. Ich weiß, dass ich Sehnsüchte habe, die nicht nur aus Trieb bestehen, sondern aus etwas Tieferem: Ich will uns zurück. Dorthin, wo Berührung nicht nur Routine war, sondern Sprache. Wo ein Kuss mehr gesagt hat als jedes Wort.
Ich will wieder das Leuchten in deinen Augen, wenn ich dich fordernd anschaue. Ich will, dass du dich mir hingibst, nicht weil du musst – sondern weil du darfst. Weil du es willst. Weil du spürst: Ich bin bereit, dich zu nehmen, zu halten, zu genießen. Und dich zu feiern – mit Haut, Zunge, Händen, Worten und Blicken.
Ich sehne mich nach dir, wenn du dich zurückziehst. Ich friere innerlich, wenn ich spüre, dass du ohne körperliche Nähe klarkommst, während ich innerlich verwelke. Ich verliere Kraft, wenn ich mich selbst befriedigen muss, obwohl meine Lust nach dir schreit. Ich resigniere dann – ziehe mich zurück. Nicht aus Trotz. Sondern aus Scham. Aus Leere.
Weil ich mich ungeliebt fühle, wenn ich nicht begehrt werde.
Ich will nicht betteln. Ich will begehrt werden. Ich will spielen dürfen. Ich will Fehler machen und dabei lachen. Ich will dich führen, dich reizen, dich verwöhnen. Und ich will, dass du mich auch forderst. Mich testest. Mich neckst. Mich willst.
Ich will das Unperfekte. Das Echte. Die Ekstase und die Zärtlichkeit. Ich will, dass du deinen Stolz ablegen kannst – für einen Moment – und einfach Frau bist. Lustvoll. Offen. Wild.
Ich will dein Haar packen. Deinen Nacken küssen. Deinen Körper fordern. Deine Seele ehren. Deinen Mund mit meinem zum Schweigen bringen.
Ich will, dass du dich erinnerst, wie es war, als wir uns noch wortlos verstanden haben – nur durch das Spiel der Lust.
Wenn du mich nicht mehr willst, dann sag es.
Wenn du mich willst, dann bitte: zeig es mir.
Du musst nicht alles wissen. Und ich auch nicht. Aber wir können es zusammen lernen. Ohne Plan. Ohne Angst. Nur mit Vertrauen. Und Lust.
Ich liebe dich. Ich begehre dich.
Ich brauche dich.
Dein
❤️ Tiage

Teil 2 – Ich bin kein Kind, ich bin dein Mann
Du,
zu allem, was ich dir bereits geschrieben habe – über meine Sehnsucht, meine Lust, mein Bedürfnis nach echter Nähe – gehört noch mehr. Mehr Wahrheit. Mehr Klarheit. Mehr ich.
Denn weißt du:
Ich will nicht therapiert werden.
Ich brauche keine Analyse, keine Verbesserung, keine pädagogische Korrektur.
Ich bin kein Kind, das du führen musst.
Auch wenn ich mich manchmal wie ein Kind verhalte – ich bin keines.
Ich bin ein Mann.
Dein Mann.
Mit all meinen Widersprüchen, meiner Lust, meiner Kraft, meiner Zärtlichkeit und meinen Abgründen.
Und ja – ich bin bereit, über mich zu sprechen. Über meine Themen, meine Muster, meine Fehler.
Ich bin offen für Analyse – solange sie uns nicht die Luft nimmt. Solange sie unsere Partnerschaft, unsere Nähe, unseren Sex nicht vergiftet.
Denn wenn Gespräche uns voneinander entfernen statt näherzubringen, dann helfen sie niemandem.
Ich werde – wenn nötig – von meiner Therapeutin therapiert. Aber du bist meine Freundin.
Nicht meine Mutter. Nicht meine Mentorin.
Und ich sollte auch nicht mehr erzogen werden –
auch wenn genau das der Reiz ist, wenn wir im Spiel von Dominanz und Hingabe landen.
Nur: Das eine ist Realität. Das andere ist Fantasie. Und sie dürfen nicht verwechselt werden.
Ich brauche Klarheit im Alltag – und Freiheit im Spiel.
Ich brauche Vertrauen in der Beziehung – und Lust auf Kontrollverlust im Bett.
Ich will dich – als Frau, als Partnerin, als Geliebte.
Nicht als Instanz, die mich bewertet, sondern als Komplizin, die mich begehrt.
Ich verwöhne dich gern.
Ich liebe es, dich zu spüren. Deine Lust zu steigern. Dich zu nehmen.
Wenn ich zwischen deinen Beinen liege, meine Zunge auf deiner Klitoris, dein Körper unter meinen Händen – dann bin ich ganz bei dir.
Ich tue das, weil ich dich begehre. Weil es mich erfüllt, dich fallen zu sehen.
Doch weißt du, was mir fehlt?
Dass du auch mich nimmst.
Dass du nicht nur erwartest, sondern gibst. Nicht nur Ordnung einforderst, sondern Lust verschenkst.
Ich will auch empfangen. Ich will mich fallen lassen. Ich will verwöhnt werden.
Ich will, dass du mich nimmst.
Dass du Lust hast, mich zu spüren. Mich zu lecken. Mich zu reiten. Mich zu kontrollieren, um mich dann loszulassen.
Ich will deinen Mund an mir, deine Lust auf mir, deine Dominanz über mir.
Nicht als Machtspiel – sondern als Vertrauen. Als Spiel. Als Ausdruck deines Begehrens.
Und weißt du was, Du? Ich habe es versucht.
Ich habe mich geöffnet.
Ich habe dir meine Fantasien gezeigt, dir meine Liste für Dirty Talk geschickt, dich in Bruchsal eingeladen zu unserem kleinen „Kink Up“-Spiel.
Ich habe gehofft, du springst darauf an. Dass du dich traust. Dass du Lust bekommst, es mit mir zu erkunden – nicht als Pflicht, sondern als Teil unserer Intimität.
Aber bisher ist es im Sand verlaufen.
Und das tut weh.
Denn es waren keine Spielchen – es war mein Versuch, mit dir in eine tiefere, freiere, verspieltere Verbindung zu kommen.
Es war mein Mut, dich nicht nur zu lieben, sondern dich auch zu wollen.
Und dabei zu zeigen, dass ich dich als Frau ganz annehmen will – auch in deinen dunklen, wilden, tabulosen Seiten. Wenn du sie zulässt.
Kurz: Ab und zu solltest du mich befriedigen wollen.
So, wie ich dich. Nicht aus Pflicht. Sondern aus Lust.
Und ich sag dir auch, warum das so wichtig ist:
Weil ich kein Bad Motherfucker bin, der ständig unter Beobachtung steht.
Ich bin dein Mann.
Und ich will jeden Tag mit dir schlafen.
Nicht, weil ich muss. Sondern weil ich’s will.
Ich will dich aufs Bett drücken. Auf den Boden ziehen. An die Wand stemmen. Ich will dich hart stoßen, dich zum Schreien bringen – vor Ekstase, vor Lust, vor Loslassen.
Ich will deine Kontrolle sprengen – und dich dabei sicher halten.
Ich will deine Geilheit. Dein Zucken. Dein „Jetzt!“
Ich will dich in Ekstase versetzen – und von dir in Ekstase versetzt werden.
Ich will, dass du mich ansiehst, mich packst, mich genießt.
Ich will, dass du weißt: Ich bin nicht nur der Mann, der gibt.
Ich bin auch der Mann, der sich hingibt – wenn du mich lässt.
Du bist meine Gespielin.
Meine Partnerin.
Meine Freundin.
Meine Frau.
Nicht meine Mutter. Nicht meine Therapeutin.
Und wenn du das wieder fühlen kannst – wenn du wieder mit mir spielen willst, so wie ich mit dir –
dann verspreche ich dir:
Du bekommst den Mann zurück, der dich nicht nur liebt –
sondern der dich leben lässt.
Laut. Wild. Zärtlich. Frei.
Und oft.
Dein
❤️ Tiage

Teil 3 – Ich bin voll unter Strom, du nimmst es kaum wahr
Du,
ich versuche das jetzt einfach so zu sagen, wie ich es fühle:
Wir vögeln zu wenig.
Oder anders: Ich bin voller Lust, voller Energie, voller Verlangen – und du scheinst es kaum zuzulassen. Wir schlafen miteinander, ja. Aber nicht in dem Maß, wie ich es brauche. Nicht in der Intensität, mit der ich innerlich ständig brenne.
Du kannst dir nicht vorstellen, wie es ist, kontinuierlich unter sexuellem Strom zu stehen.
Ja, ich denke oft an Sex. Sehr oft. Und ich beherrsche mich gut.
Ich habe kein Problem, mir selbst zu helfen, wenn es für dich nicht passt. Ich bin rücksichtsvoll, will dich nicht drängen. Ich achte darauf, dass es stimmig ist für dich. Doch das Gefühl bleibt:
Du nimmst mich – und dieses Thema – nicht wirklich ernst.
Oder besser gesagt:
Du nimmst mich sehr wohl wahr. Du weißt genau, was ich mir wünsche.
Aber du weigerst dich.
Aus Stolz?
Weil du nicht nach meiner Pfeife tanzen willst?
Weil du nicht hörig wirken möchtest – nicht mal dann, wenn ich ganz klar sage, dass es ein Spiel ist.
Ein Spiel, das wir beide wollen könnten.
Ein Raum, in dem du dich frei machen könntest.
Nicht für mich. Sondern mit mir.
Und bevor du etwas falsch verstehst, will ich das klar sagen:
Ich reduziere unsere Beziehung nicht auf Sex.
Aber ich bin ein erwachsener Mann. Ein erfahrener Liebhaber.
Und ich weiß, dass Nähe, Reibung, Zärtlichkeit, Lust – dass das alles dazugehört.
Ich weiß, dass es passen muss. Dass Timing, Stimmung und Verbindung zählen.
Aber ich konzentriere mich auf Sex – auf das Necken, auf Zweideutigkeiten, auf Anziehung.
Weil es für mich ein Ausdruck von Liebe ist. Von Lebendigkeit. Von dir.
Ja – schlussendlich möchte ich Sex.
Nicht nur mit dem Körper. Sondern auch mit Worten, mit Blicken, mit Fantasie.
Mit deinen Lippen. Mit deinen Gedanken. Mit deinen Reaktionen.
Ich möchte dich spüren – immer und überall.
Ich bin kein Tyrann. Ich will nicht herrschen.
Ich will, dass du dich fallen lässt.
Dass du freiwillig gibst – weil du Lust spürst. Nicht Machtverlust.
Dass du mich willst, weil du merkst, wie sehr ich dich will.
Was hält dich davon ab, mich zu überraschen?
Mich zu nehmen?
Mir einen runterzuholen, mir einen zu blasen, mich zu benutzen?
Warum zögerst du, wenn ich dich nehmen will – hart, fordernd, hemmungslos – bis du nicht mehr kannst?
Warum lässt du mich nicht öfter deine Pussy lecken, deine Nippel beißen, dich vögeln wie eine Göttin, eine Geliebte, eine geile Frau?
Du, ich sage es dir ehrlich:
Ich bin süchtig nach Sex. Nach dir.
Nach deinem Körper. Nach deiner Lust. Nach dem, was du sein könntest, wenn du dich gehen lässt.
Ich will dich als Frau. Nicht als Konzept. Nicht als Gedankenmaschine. Nicht als moralischen Maßstab.
Sondern als meine Gespielin.
Die Frau, die mich kommen sehen will.
Die will, dass ich stöhne. Dass ich zittere. Die spürt, dass sie mich besitzt – wenn sie mir einfach einen bläst.
Mich packt. Mich vögelt.
Oder sich von mir alles holen lässt, was ich zu geben habe: Wildheit, Kraft, Hingabe, Liebe, Ekstase.
Ich möchte dich fingern.
Dich packen. Dich vögeln.
Oder mich von dir nehmen lassen.
Oder dir alles geben, was ich in mir trage.
Manchmal, wenn du trinkst, lässt du los.
Dann forderst du. Dann nimmst du dir, was du brauchst. Und ich liebe das.
Aber nüchtern bist du oft zu beherrscht, zu reserviert, zu kontrolliert.
Und ich glaube, das ist schade.
Nicht, weil dadurch etwas kaputtgeht –
sondern weil es nüchtern so viel mehr geben könnte.
Ich bin auf gewisse Art verdorben. Und ich weiß, dass deine Erziehung genau das nicht zulässt.
Aber genau darin liegt auch unsere Spannung.
Unsere Chance, etwas zu entdecken, das tiefer geht als Scham oder Anstand: Lust, Hingabe, Vertrauen – frei von Kontrolle.
Ich bin fast immer bereit für dich.
Nur – du bist leider nicht so geil auf mich, wie ich auf dich.
Und das macht etwas mit mir.
Es verletzt. Es lässt mich vereinsamen in meiner Lust.
Nicht, weil ich dich nicht liebe. Sondern weil ich das Gefühl habe: Du willst mich nicht wirklich.
Ich träume davon, dass du mich einfach überfällst.
Dass du mir sagst: „Jetzt!“
Dass du dich fallen lässt. Dass du willst, dass ich dich lecke, ficke, nehme.
Nicht geplant. Nicht diskutiert. Einfach weil du Lust hast.
Du,
ich will dich.
Und ich hoffe, du willst mich auch. Nicht irgendwann. Nicht geplant.
Jetzt.
Dein
❤️ Tiage

Teil 4 – Meine Defizite

Du,

ich will ehrlich sein:
Ich bin selbst nicht der Mann, der ich sein möchte.
Und das weißt du.
Du weißt genau, dass ich nicht der bin, der ich gern wäre.

Aber das tut nicht weh.
Nicht mehr.
Denn ich bin mir bewusst, dass ich mit Themen lebe, die tiefer gehen – psychisch, emotional.
Ich bin kein Opfer davon. Aber ich bin auch nicht frei.
Ich bin unsicher.
Manchmal überfordert mit mir selbst.
Und manchmal träume ich mich weg – in eine Idee von mir, die vielleicht nie ganz echt war.
Ein utopisches Ich.
Ein idealisierter Mann, stark und souverän.
Oder ein "Wir" – im Nebel.
Unklar. Und gleichzeitig völlig deutlich.

Ein „Wir“, das voller Sex ist. Voller Verstehen. Voller Reaktion. Geilheit. Verdorbenheit. Lust.
Und dennoch getragen von Respekt.
Von Verständnis.
Von radikaler Ehrlichkeit.

Ich weiß, dass ich Defizite habe.
Aber ich weiß auch, dass ich wachsen kann.
Nicht mehr verändern. Ich arbeite schon mein ganzes Leben an und mit mir.
Was ich will, ist etwas anderes:
Ich möchte endlich anfangen, mit dir zu spielen.
An dir zu wachsen. Mit dir zu wachsen.
Und ja – ich habe längst angefangen, an dir zu wachsen.
Und genau deshalb wünsche ich mir ein wenig Ausgleich.
Saubermachen und Aufräumen haben ihre Wichtigkeit – wirklich –
aber vielleicht macht es einfach mehr Spaß, das gemeinsam zu tun,
nachdem wir uns vorher die Seele rausgevögelt haben.

Denn wenn du mich so siehst, wie ich mir wünsche gesehen zu werden –
mit Lust, mit Achtung, mit Vertrauen –
dann werde ich stärker.
Dann werde ich männlicher.
Nicht härter. Sondern echter.

Du machst mich zum Mann.
Nicht durch Forderung.
Sondern durch Spiegelung.
Und durch deine Nähe, wenn du mich wirklich willst – wie ich bin.
Nicht perfekt. Aber offen.
Nicht makellos. Aber voll mit Feuer.

Ich weiß nicht, ob dieses „Wir“ aus dem Nebel je ganz klar wird.
Aber ich weiß:
Ich will dorthin. Mit dir.

Dein
❤️ Tiage
*******n_M Mann
2.145 Beiträge
Ein sehr langer Text der versucht mit netten Worten etwas zu erfassen was wohl nicht sein soll.
Rede mit Ihr Klartext und schau was passiert. Wenn es sie verstört, wird jeder weitere Diskussion hinfällig.
******tte Frau
576 Beiträge
Vielleicht interpretiere ich etwas das nicht da ist, aber es liest sich als wäre da eine Frau, die sich dir nicht hingeben kann. Weil sie keine Unterstützung von dir bekommt, obwohl sie dringend braucht. Ein Stück weit versteht, dass du nicht kannst und deshalb möchte, dass du Therapie machst.
Eine Frau die sich allein gelassen fühlt, wird auch durch noch so viele sehnsüchtige Texte nicht wieder zu der werden, die sie am Anfang war.
Wenn ich nicht ganz falsch liege, zeig ihr durch Taten im Alltag, wie viel dir an ihr liegt. Mit wachsender Unterstützung, kann auch ihre Leichtigkeit, ihre Lust wieder wachsen.
******tte Frau
576 Beiträge
Vielleicht interpretiere ich etwas das nicht da ist, aber es liest sich als wäre da eine Frau, die sich dir nicht hingeben kann. Weil sie keine Unterstützung von dir bekommt, obwohl sie dringend braucht. Ein Stück weit versteht, dass du nicht kannst und deshalb möchte, dass du Therapie machst.
Eine Frau die sich allein gelassen fühlt, wird auch durch noch so viele sehnsüchtige Texte nicht wieder zu der werden, die sie am Anfang war.
Wenn ich nicht ganz falsch liege, zeig ihr durch Taten im Alltag, wie viel dir an ihr liegt. Mit wachsender Unterstützung, kann auch ihre Leichtigkeit, ihre Lust wieder wachsen.
****ge Mann
570 Beiträge
Themenersteller 
@*****tte Vielen lieben Dank Dein Text vermittelt mir Verständnis. Das tut super gut. Danke *holmes*

******tle Mann
145 Beiträge
Es kann sein, dass ich das falsch deute, wir wissen ja auch nicht, was schon alles vorgefallen ist und niemand kann dir raten etwas zu tun, damit wieder alles gut ist. Die Überschrift hierzu verstehe ich auch nicht. Also...hier nur ein Versuch.

Du solltest wissen, dass Beziehungen sich verändern und nichts für die Ewigkeit ist. So hart das klingt, erst Recht wenn man in einer Ehe steckt und andere Investments hat. Es kann einen im Mark treffen, wenn "auf einmal" alles den Bach runter geht.

Ich würde dir raten, nicht so viel von ihr zu verlangen. Partner sind nicht für dein Wohlbefinden verantwortlich und niemand sollte sein Glück von anderen abhängig machen.
Natürlich kann man sich gut ergänzen und "mehr" sein, zusammen, aber eben ohne Verantwortung zu übernehmen für eine erwachsene Person.

Du bist verantwortlich für dich selber, solltest für sie die emotionale Verantwortung übernehmen, um ihre Unsicherheit und Zurückhaltung aufzufangen. Es klingt zumindest so, dass sie dort Unterstützung braucht und auch nicht an Kommunikation interessiert ist.

In deinem Text hast du nun unzählige Male das Wort "will" geschrieben. So funktioniert das aber nicht. Erst Recht nicht, um dominante Seiten in dir zu verwirklichen.

Konzentriere dich auf dich selber und lasse Ruhe einkehren. Ich wünsche euch das Beste.
*******_OF Mann
189 Beiträge
@***ge
Ich habe mit "Du hast ein Problem" abgestimmt. Und mir begegnet dieses Problem überall. Ich stelle da keine Ausnahme dar, arbeite allerdings hart an dem Thema.

Das Problem ist, dass die allermeisten Menschen glauben, nicht alleine glücklich sein zu können. Nicht genug zu sein, um das Partnerix halten zu können. Der Witz ist: das Partnerix ist völlig irrelevant. Genauso, wie die Familie oder jeder andere Mensch, außer einem selbst.

Wenn du glaubst, einen anderen Menschen zu brauchen (wohlgemerkt ohne, dass handfeste Gründe vorliegen, wie z.B. eine 100%ige Querschnittslähmung), steckst du mitten drin in der Falle, die dein Hirn dir stellt. Ja, deine Prägung sagt was anderes. Die Werbung sagt was anderes, dein gesamtes Umfeld sagt was anderes.

Die Wahrheit ist: du BRAUCHST niemanden; du WILLST jemanden. Mach dir das klar und befreie dich von dem Glaubenssatz, nur dann gut genug zu sein, wenn du im Vergleich mit anderen mithalten kannst. Stell dir die Frage, ob das, was du tust, sich aus dir heraus richtig anfühlt. Wenn ja, hinterfrage, warum das so ist und lass so lange nicht locker, wie dir noch Gründe einfallen, die mit anderen Menschen zu tun haben.

Leg deinen Anspruch an dich selbst extrem hoch. Und versuche das zu erreichen. Egal, was andere sagen. Es sind deine Werte und die wollen gelebt werden. Du bist am Ziel, wenn dir völlig egal ist, ob die für dich allerwichtigsten Menschen auf dieser Welt noch da sind oder nicht.

Wenn du an dem Punkt bist, wirst du auf deinen Text mit völlig anderen Augen schauen. Du wirst erkennen, dass er von jemandem geschrieben wurde, der sich selber klein gemacht hat. Der schwierigen Entscheidungen lieber aus dem Weg gegangen ist, statt zu sich selbst zu stehen. Jemand, der sich selbst unglücklich gemacht hat und die Schuld dafür im Außen gesucht hat.

Wie gesagt, ich bin da auch noch nicht, aber ich spüre mit jedem kleinen Schrittchen, wie mein Leben besser wird. Wie ich zufriedener und glücklicher werde. Wie sehr ich meine Frau wirklich liebe und wo meine Grenzen sind, für die ich trotzdem knallhart einstehe.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute. Dein Text und das Video werden dazu aber leider nicht beitragen. Der Adressat ist der falsche...
****cea Frau
48 Beiträge
Du bist hier in der Gruppe Beziehungs-Anarchie aber dein Text trieft nur so vor (Besitz)Ansprüchen und Erwartungshaltungen.

Vielleicht solltest du versuchen, die Person um die es geht so zu lieben, wie sie ist und nicht wie du sie gerne hättest.

Vielleicht solltest du versuchen dankbar zu sein, für das was sie dir gibt und nicht alle deine Erwartungen auf sie abladen.
*******Maxx Mann
12.378 Beiträge
Gruppen-Mod 
Ich gebe zu - ich habe nur einen Teil des EP aufmerksam gelesen, den Rest eher überflogen.
Aber es kamen immer wieder die gleichen Phrasen/Inhalte: ICH brauche, ICH will, MIR fehlt, ...

Darin sehe ich zwei Probleme, die du wahrscheinlich mit dir trägst:
  • Eine starke Ich-Bezogenheit
    Das tönt Frauen auf Dauer ab, sie fühlen sich benutzt. Und mit Respekt hat das auch nicht viel zu tun
  • Brauchen und Wollen haben nichts mit Liebe zu tun
    Es resultiert aus Besitzdenken bzw. Abhängigkeit. Diese Denkweise ist leider weit verbreitet, weil in den Medien Liebe oft so dargestellt wird.
    Liebe ist aber Geben (und Annehmen) - ohne Abhängigkeit. Auch Sex hat nichts mit Liebe zu tun - Sex kann man brauchen, weil da Lust ist, Begierde. Liebe ist etwas völlig anderes.

Vor allem für Frauen ist aber guter Sex oft damit verbunden, dass man auch eine tiefe emotionale Ebene miteinander hat. Ansonsten ist es nur "geiler" Sex - aufregend und extatisch für den Moment, aber in der Wiederholung mit der selben Person schnell langweilig, wenn nicht auch die Liebe, tiefe Vertrautheit, mit ins Spiel kommt.

Ich finde es schön, wenn es eine gute Mischung aus beiden Arten von Sex gibt: den tief berührenden, langfristig befriedigenden und auch die Liebe festigenden Sex mit Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind - aber mitunter auch mal den Kick einer geilen sexuellen Affaire (auch Frauen mögen das manchmal 😉).

Und wenn nun jemand in seiner Beziehung (oder seinen Beziehungen) ein sexuelles Ungleichgewicht verspürt, dann wäre es vielleicht nicht verkehrt, nach den Ursachen dafür zu schauen - und da zu allererst bei sich selbst *ja*
Bevor man einen Menschen, den man vorgibt zu lieben, verletzt - egal ob "respektvoll" oder nicht ...
****ge Mann
570 Beiträge
Themenersteller 
Vielen Dank 😊 ehrlich ich BIN dankbar. Viele Verletzungen im Text sind schlicht unwahr und falsch aber dennoch schäme ich mich nicht mich ausgedrückt so zu haben. Was nicht stimmt... bin nicht ich noch etwas mit ihr. Wir sind beide perfekt, nur beim miteinander nach 8 Jahren scheint etwas durch einen Schicksalsschlag aus den Fugen geraten zu sein. Oder stimmt da schon länger etwas nicht und ich hab mich zu sehr zu Selbstzerstörerischen Kompromissen langsam hier hin verleugnet. Ich habe kein Recht zu verletzen. *holmes*
*******Maxx Mann
12.378 Beiträge
Gruppen-Mod 
Natürlich hast du kein Recht zu verletzen. Niemand hat das.

Dennoch passiert es immer wieder, auch in den tollsten Liebesbeziehungen, dass sich jemand zumindest verletzt fühlt.
Manchmal muss man auch für sich selbst Entscheidungen treffen, durch die sich ein anderer Verletzt fühlt - selbst wenn man das gar nicht wollte oder gar damit eine größere Verletzung, einen tieferen Schmerz verhindert hat (oder das zumindest wollte).

Aber!
Für den sich verletzt Fühlenden ist es völlig unerheblich, ob die Verletzung gewollt war, billigend in Kauf genommen wurde oder "nur" seiner eigenen Wahrnehmung entspringt - sie ist für denjenigen REAL *ja*

Und da gibt es nur eins: miteinander offen und ehrlich reden.
Über das Gefühl verletzt worden zu sein, über die daraus resultierenden Folgen, über die eigenen Beweggründe für sein Handeln (oder Verweigern).

Wenn man einander liebt, muss man das können. Kann man das nicht (mehr?), ist die Liebe tot.
*******See Frau
1.227 Beiträge
Dein Text liest sich zerrissen, verzettelt, wirr.
Therapie hilft, sich zu sortieren.
Besonders nach Schicksalsschlägen
****ge Mann
570 Beiträge
Themenersteller 
Danke euch allen *friends*

Ich danke euch für eure ehrlichen Worte – auch wenn sie manchmal wehgetan haben. Ich hab mich mit vielem auseinandergesetzt, reflektiert, geschluckt… und ja: auch gelernt.
Mein Text war zu ich-bezogen. Vielleicht auch zu viel Gefühl auf einmal. Aber er war echt. Ich bin kein fertiger Mensch – nur ein Lieber verwirrter Mann der sucht, fühlt, fragt.

Ich verstehe, dass mein Zugang zu BA nicht für alle passt. Das ist okay. Ich wollte keinen Begriff kapern, sondern mein Erleben teilen.

Danke an alle, die mir begegnet sind – kritisch oder mitfühlend.
Ich wachse – und ihr habt einen Teil dazu beigetragen. *kissenschlacht*

Alles Gute euch *holmes*
Tiage
****ge Mann
570 Beiträge
Themenersteller 
Erlaube mir n kleines Update nach einigen Monaten. *hutab*
Ich habe einen Brief geschrieben. Nicht wie damals – nicht mit Forderungen, nicht mit "ich will, ich brauche". Sondern mit dem Versuch, ehrlich zu zeigen, was in mir ist. Ohne zu erwarten, dass sie es löst.
Der Brief ist fertig. Ich habe ihn noch nicht gegeben.
Was ich gelernt habe seit meinem letzten Post hier: Ehrlichkeit kann auch übergriffig sein. Nicht alles, was wahr ist, muss gesagt werden. Und nicht alles, was gesagt werden muss, muss sofort gesagt werden.
Ich warte. Auf den richtigen Moment. Auf Sonntag.
Und ich merke: Das Warten ist schwerer als das Schreiben. *wolke7*
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