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13509 Haken an der Decke befestigen

****mi Frau
5.353 Beiträge
Themenersteller JOY-Angels 
13509 Haken an der Decke befestigen
Hallo in die Runde 😊

ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich hier mal frage.

Ich würde sehr gerne einen Hängesessel in meiner Wohnung an der Decke befestigen. Da ich in einer Altbauwohnung wohne, müsste ich dafür natürlich erstmal herausfinden, wo sich die passenden Balken bzw. eine geeignete tragfähige Stelle befinden.

Leider habe ich kein entsprechendes Ortungsgerät und bin mir auch nicht sicher, ob ich das ohne Hilfe zuverlässig herausbekomme.

Vielleicht hat ja jemand so ein Gerät und würde es mir ausleihen – oder hätte Lust, mir dabei kurz zu helfen? 😊


Vielen Dank schon mal und liebe Grüße
Nezumi
****00 Mann
105 Beiträge
Hallo Nezumi,

ein spezielles Gerät nur zum Balkenfinden kenne ich auch nicht, aber gute Multidetektoren könnten neben Metall und Leitungen teilweise auch Holzunterkonstruktionen orten. Bei einer Altbaudecke wäre ich damit allerdings vorsichtig, weil der Deckenaufbau die Ortung ziemlich erschweren kann.
Bei einem Hängesessel würde ich die tragfähige Stelle deshalb nicht allein aufgrund eines Ortungsgeräts bestimmen. Durch das Schwingen kommen ja noch dynamische Kräfte dazu. Vielleicht findet sich hier jemand, der sich mit Altbaudecken auskennt und nicht nur ein Ortungsgerät mitbringt. 😊. Viel Glück und Erfolg bei deinem Projekt.
****mi Frau
5.353 Beiträge
Themenersteller JOY-Angels 
Danke, ja vielleicht habe ich mit das auch zu einfach vorgestellt, als falls da wirklich jemand Ahnung hat, würde ich mich natürlich sehr freuen… 🙂
**********r1967 Mann
1 Beitrag
Es gibt auch Hängesessel mit dazugehörigen Metallgestell siehe mal bei Gartenmöbel nach ?!
Denke ist einfacher da früher die Decken mit einem Strohbetongemisch gefertigt wurden !
Lg
****mi Frau
5.353 Beiträge
Themenersteller JOY-Angels 
Zitat von **********r1967:
„Es gibt auch Hängesessel mit dazugehörigen Metallgestell siehe mal bei Gartenmöbel nach ?!
Denke ist einfacher da früher die Decken mit einem Strohbetongemisch gefertigt wurden !
Lg

Danke, würde ich sowas wollen, würde ich hier nicht fragen, ich möchte aber gerne den Haken in der Decke haben…. *zwinker*
Profilbild
*******Grun Mann
473 Beiträge
Meine Emphelung ist ein Gespräch mit der Hausmeisterin bzw. dem Hausmeister. Oder befrage den Menschen, der sich normalerweise um die kleinen Reperaturen im Haus kümmert.
Du kannst auch jemanden ansprechen, der oder die sich um die Installation von schweren Deckenlampen kümmert. Das sind meist Elektriker.

Den Eigentümer der Wohnung zu kontaktieren, schadet in den seltesten Fällen.
******uja Mann
1.432 Beiträge
In manchen Stahlbeton Neubauten sind in den Mietverträgen Löcher bohren in Wänden gestattet, aber in der Decke den Mietern pauschal verboten.
Deshalb halte ich die Anfrage bei den Ansprechpartnern der Hauseigentümer auch zur eigenen Absicherung für dringend zu empfehlen.
****mi Frau
5.353 Beiträge
Themenersteller JOY-Angels 
Zitat von ******uja:
„In manchen Stahlbeton Neubauten sind in den Mietverträgen Löcher bohren in Wänden gestattet, aber in der Decke den Mietern pauschal verboten.
Deshalb halte ich die Anfrage bei den Ansprechpartnern der Hauseigentümer auch zur eigenen Absicherung für dringend zu empfehlen.

Danke für den Hinweis, vielleicht finde ich auch entsprechendes im Mietvertrag *nachdenk*
****mit Mann
31 Beiträge
Wenn es sich um Gebäude aus den 20ziger oder 30ziger Jahren handelt werden keine Betondecken verbaut sein. Wahrscheinlich sind Bretter mit verputzen Rohrdecken an den Holzbalken vorhanden.
Die tragenden Balken liegen grundsätzlich quer zur Dachfläche.

Tipp: Die Deckenlampe demontieren und neben dem Kabelauslass einen möglichen Hohlraum erkunden. Mit einem Stahlband dann den Abstand zu den nebenliegen Balken ertasten. Alternativ mit einer Endoskopkamera die Balkenlage erkunden.
**********engel Mann
908 Beiträge
...Deine Idee könnte ein riskantes Unterfangen sein. Wenn es sich um ein altes Berliner Mietshaus handelt, handelt es sich wahrscheinlich um eine Holzbalkendecke, gefüllt mit sogenannter Schüttung(Lehm/Sand/Stroh).

Der aktuelle Zustand der Holzbalken ist nicht erkennbar. Typischerweise besitzen diese Decken eine Tragfähigkeit so zwischen 100 und 200 KG/qm, die durch eine weitere Alterung oder zusätzliche Einflüsse reduziert werden könnte.

Oberhalb auf dieser Decke befindet sich der Fussboden des oberen Mieters. Der hat evtl. schwere Dinge/Möbel an dieser Stelle. Da bleibt nicht mehr viel Spielraum für weitere Lasten (hängend), die dann zusätzlich in Tragwerksberechnung/Überlegung einfliessen müssen.

Die Belastung des hängenden Sessels wird eher eine Punktlast sein. Das ist ein weiteres Thema. Meine Empfehlung: Mache es nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Verwalters/Eigentümers. Nenne dabei die Position und das maximale Gewicht, die dann am Haken hängen soll.

Denn: Oben steht evtl. ein schwerer Schrank oder Waschmaschine mit 60-120 kg/qm und unten würde ein Sessel hängen, mit einem möglichen Eigengewicht von ca. 20-50 KG hängen + Gewicht der Person, die ja entspannen möchte. Wie schwer wird sie sein? 80-100KG Minimum + zusätzlich einer Reserve....

Alternativ würde das Einziehen eine Holzbalkens direkt unter der Decke sein, der im Mauerwerk der Seitenwände (kein Trocknenkenbau) verankert wird bzw. auf einen zusätzlichen Ständer aufgesetzt wird.

Überlege es Dir gut, denn Du könntest in eine enorme Haftung geraten. Nicht nur der Schaden an Decke und Haussubstanz, sondern auch die Schäden an der oberen Wohnung und die mögliche Sanierung, falls es zu einem Schaden kommt.

Alle anderen Überlegungen halte ich für fahrlässig. Es sei denn, die Decke ist aus Beton bzw. Holz/Stahlträger und hält eine grössere Belastung stand.
Wenn ich die Seite wechsle ... ;)
***is Mann
778 Beiträge
Ich würde ein Stück Bole an die Decke schrauben, ca 20x30 und 1-2 cm stark, dann verteilt sich der Zug auf eine Fläche, ggf auf 2 Deckenbalken.
Diese Bolen gibt es in Baumärkten, so kleine Teile auch mal ohne Kosten in der Restekiste der Holzabteilung.
****mi Frau
5.353 Beiträge
Themenersteller JOY-Angels 
Alle anderen Überlegungen halte ich für fahrlässig. Es sei denn, die Decke ist aus Beton bzw. Holz/Stahlträger und hält eine grössere Belastung stand.

Nein ist sie nicht….
Gut das ich nachgefragt habe, nachdem was ich jetzt gelesen habe, werde ich das Projekt wohl verwerfen… *traurig*
Schade um den Sessel, dann muss ich mir was anderes einfallen lassen…. Vielleicht einen Schaukelstuhl…. *nachdenk*
*******9_74 Mann
6.528 Beiträge
Ich wohne selbst in einem Häuschen von 1926 und habe im Rahmen einer Sanierung mal die gesamte Kellerdecke freigelegt. Die Balken waren meist zwischen 12-15 cm breit und dein Haken müsste wirklich genau die Mitte treffen um die optimale Festigkeit zu erreichen. Dazu kommt die Punktbelastung, welche schnell mal über 100-200 kg liegt. Eine Verteilung auf mehrere Balken und Schrauben ist also definitiv empfehlenswert. Der Vorschlag mit der untergezogen Holzbohle würde das ermöglichen. Dann kannst du in die Bohle ein Loch bohren und dann mit einem Haken mit metrischem Gewinde und einer stabilen Platte auf der Oberseite arbeiten.
****00 Mann
105 Beiträge
Vielleicht musst du den Hängesessel doch noch nicht ganz abschreiben. 😊
Mir kam bei den ganzen Antworten noch eine andere Möglichkeit in den Sinn. Ein Fachmann könnte prüfen, ob sich eine eigene Tragkonstruktion bauen lässt. Zum Beispiel mit einem ausreichend dimensionierten Balken unter der Decke, der seitlich abgestützt und mit geeigneten tragfähigen Bauteilen verbunden wird. Der Haken könnte dann an diesem neuen Balken sitzen und müsste nicht in einen unbekannten alten Deckenbalken.
Einfach zwei Stützen auf den Fußboden zu stellen wäre im Altbau vermutlich auch zu kurz gedacht, weil man erst wissen müsste, was darunter liegt und wo die Last tatsächlich aufgenommen werden kann. Entscheidend wäre also der komplette Lastweg vom Sessel bis in tragfähige Teile des Gebäudes.
Das wäre definitiv nichts zum Nachbauen nach Forumsanleitung. Ein Fachmann müsste sich Wand- und Deckenkonstruktion, Boden, Spannweite, Befestigungen und auch die zusätzlichen Kräfte beim Schwingen vor Ort ansehen.
Der Aufwand könnte natürlich ziemlich groß werden, als Mieterin bräuchtest du für entsprechende Eingriffe möglicherweise die Zustimmung des Vermieters und am Ende könnte die Prüfung trotzdem ergeben, dass es nicht sinnvoll machbar ist.
Aber bevor du den Sessel endgültig abschreibst, würde ich zumindest einmal jemanden mit Ahnung draufschauen lassen.
****mi Frau
5.353 Beiträge
Themenersteller JOY-Angels 
Danke, aber ich lebe in einem Mehrparteienhaus im Erdgeschoss, die Wohnung ist allerdings eine Eigentumswohnung die über eine Gesellschaft vermietet wird.

Mittlerweile lebe ich seit drei Jahren dort, ich bin dankbar weil ich in der ganzen Zeit keine Mieterhöhung hatte und sehr zufrieden bin.
Die Vermieter sind wohl ein älteres Ehepaar, und ich hatte noch nie Probleme, also kurzum, ich möchte denen keine Umstände machen.

Ich dachte das wäre keine große Sache und das wenn ich ausziehe ja so ein Haken schnell entfernt und zu gespachtelt ist, jetzt denke ich es lohnt den Aufwand und das eventuelle Risiko vermutlich nicht…
Danke trotzdem für die Hilfe und Einschätzung… 🙂
****rne Mann
33 Beiträge
Hallo Nezumi,
ich denke Dir schwebt eine "leichte" Konstruktion vor, bei der du allein ein Seil oder eine Kette in Richtung Decke führst.
Ich wohne auch im Altbau zur Miete und denke ... ganz so leicht wird die Konstruktion womöglich nicht.
Für deine Überlegung ...
• Du bringst einen Balken links und rechts an den Wänden möglichst kurz unter der Decke an.
• Ordentlich befestigt, braucht der auch keine Stütze bis zum Boden !!
• An diesem Balken kannst du dann Sessel oder was auch immer befestigen.
---
Bei meinen in dieser Art konstruierten Hochbetten hatte ich bisher über Jahre keine Probleme.
Auch bei viel Bewegung *zwinker*
*********1985 Mann
5 Beiträge
Die Möglichkeit wäre, ein etwas größeres Loch zu machen um zuschauen wo was lang läuft. Manchmal hat man kleine Querlatten und man denkt das ist ein Balken.
****mi Frau
5.353 Beiträge
Themenersteller JOY-Angels 
Zitat von *********1985:
„Die Möglichkeit wäre, ein etwas größeres Loch zu machen um zuschauen wo was lang läuft. Manchmal hat man kleine Querlatten und man denkt das ist ein Balken.

Ich möchte meine Decke nicht wie einen Schweizer Käse durchlöchern, wie soll die denn hinterher aussehen? 😅
**********engel Mann
908 Beiträge
Zitat von *********1985:
„Die Möglichkeit wäre, ein etwas größeres Loch zu machen um zuschauen wo was lang läuft. Manchmal hat man kleine Querlatten und man denkt das ist ein Balken.

Ich seh schon - es rieselt, hundert Kilo Schüttung, Staub und Abfall(üblich früher) rieseln munter auf den Boden des Wohnzimmers…..die Öffnung einer Altbaudecke ist immer eine (betrübliche) Erfahrung.😂
****mi Frau
5.353 Beiträge
Themenersteller JOY-Angels 
Zitat von **********engel:
„
Zitat von *********1985:
„Die Möglichkeit wäre, ein etwas größeres Loch zu machen um zuschauen wo was lang läuft. Manchmal hat man kleine Querlatten und man denkt das ist ein Balken.

Ich seh schon - es rieselt, hundert Kilo Schüttung, Staub und Abfall(üblich früher) rieseln munter auf den Boden des Wohnzimmers…..die Öffnung einer Altbaudecke ist immer eine (betrübliche) Erfahrung.😂

Au weia.. dann wird aus der Absicht einen gemütlichen Hängesessel zu installieren gleich mal eine Kernsanierung… *nixweiss*
Danke, aber da verzichte ich lieber… 😅
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