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24/7 Dom/sub-Beziehung mit weiterer Vanilla-Beziehung

*****980 Frau
29 Beiträge
Themenersteller 
24/7 Dom/sub-Beziehung mit weiterer Vanilla-Beziehung
Hallo zusammen,
in einer Signal-Gruppe poly/BDSM kam die Frage auf, unter welchen Voraussetzungen es denkbar wäre, dass eine 24/7-sub eine weitere Beziehung führen kann, die vanilla ist, ohne dass das Dom/sub-Verhältnis Einfluss auf die Vanilla-Beziehung hat. Haltet ihr das für möglich? Und wenn ja, dann wie?
Es geht dabei nicht um mich, also kann ich Rückfragen vermutlich nur unzureichend beantworten.
*****980 Frau
29 Beiträge
Themenersteller 
Ich kaufe dann noch ein e für die Überschrift.
*********Pain Paar
5.494 Beiträge
Gruppen-Mod 
*modda*

Zitat von *****980:
Ich kaufe dann noch ein e für die Überschrift
Erledigt *zwinker*

Darüberhinaus habe ich den Thread in den passenden Bereich verschoben.

VG
Pinky
****lli Frau
311 Beiträge
Wo ist der?
*********e281 Frau
1.409 Beiträge
Spontaner erster Einfall: schonmal kein gemeinschaftliches Wohnverhältnis.

Ich glaube ansonsten kommt es darauf an wie weit das 24/7 ins Leben eingreift.
Nur weil ein können da ist, gibts es ja nicht immer ein müssen.

Also wie weit reichen die Regeln?
Bleibt das Geld zur eigenen Verfügung, wie sieht es mit Essen, Schlafenzeiten etc aus?

All so 'kleine' Dinge die ggf viel Einfluss haben.
Und wieso sollte die Beziehung vanilla sein? Oder wäre das ggf ebenso eine Vorschrift? Was wäre wenn die 'Neugierde' zu groß wird?

Ich merke ich hab mehr Fragen als Antworten...

...vielleicht überlasse ich das Feld eher den Mensche die 24/7 auch langfristiger leben als nur für gelegentliche Wochenenden. (die für die meisten dann eher nicht gelten)
*****980 Frau
29 Beiträge
Themenersteller 
Also zimindest war es so detailreich, dass sie ihren Dom fragen musste, ob sie eine Cola trinken darf, während sie mit ihrem Vanilla-Freund unterwegs war.
******der Mann
9 Beiträge
Aus meiner Erfahrung heraus, gibt es immer mal wieder den Versuch eine vanilla Beziehung in ein 24/7 Sub /Dom Verhältnis zu integrieren, zumeist ist das der Übergang in ein Sub /Dom Verhältnis.

Zumal die bei einer 24/7 Beziehung, die Regeln ziemlich eng gestrickt sind.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass dann die Regeln angepasst werden müssen, was natürlich einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Sub/ Dom Verhältnis hat.

Meistens ist es besser, das Sub/Dom Verhältnis zu erweitern. Das minimiert Unstimmigkeiten auf allen Seiten.

Wichtig: Es sind meine persönlichen Erfahrungen, die nicht repräsentativ sind!

Es gibt sicherlich Ansätze oder auch Sub/Dom Verhältnise, die einen anderen Regelaufbau haben.
*******dDay Frau
4.933 Beiträge
Zitat von *****980:
Also zimindest war es so detailreich, dass sie ihren Dom fragen musste, ob sie eine Cola trinken darf, während sie mit ihrem Vanilla-Freund unterwegs war.

Naja, 24/7 heißt ja nicht TPE.

Wenn der Vanilla-Freund damit umgehen kann und der Dom ein bisschen Rücksicht nimmt, sehe ich das Problem nicht.
*****980 Frau
29 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *******dDay:
Zitat von *****980:
Also zimindest war es so detailreich, dass sie ihren Dom fragen musste, ob sie eine Cola trinken darf, während sie mit ihrem Vanilla-Freund unterwegs war.

Naja, 24/7 heißt ja nicht TPE.

Wenn der Vanilla-Freund damit umgehen kann und der Dom ein bisschen Rücksicht nimmt, sehe ich das Problem nicht.

In dieser Geschichte war keins von beidem der Fall. 🫣
*********e281 Frau
1.409 Beiträge
Zitat von *****980:
Also zimindest war es so detailreich, dass sie ihren Dom fragen musste, ob sie eine Cola trinken darf, während sie mit ihrem Vanilla-Freund unterwegs war.


Uff. Naja dann sehe ich da eher soziale Vereinsamung als die Möglichkeit einer Beziehung.
Auch einfach weil ich mal schätze das es genauso abläuft wenn Mensch mit Freunden (falls noch vorhanden) unterwegs ist.

Sorry, nur meine Gedanken.
*********kFckr Paar
102 Beiträge
Auch hier eine ganz persönliche Erfahrung:
Vanilla Ehe mit Kids. Früher der Versuch ein wenig BDSM zu geben, was natürlich aufgesetzt und weder echt noch ausreichend war. Dann das öffnen der Ehe, erste Schritte und dann Gefühle - Polyamorie mit weiteren Beziehungen auf beiden Seiten..
Das Machtgefälle in der Komplementärbeziehung ist 24/7 präsent aber kein TPE.

Welche Voraussetzungen?
Nach meinem Ermessen, sehr gute Kommunikation, viel und offen reden, es ist Beziehungsarbeit hoch zwei (wissen wir hier alle) aber dann klappt es. Bei uns seit 2009.

Einflüsse? Ja, immer. Aber eher nicht im BDSM Stil sondern eher im Emotionalen, Mentalen und in der Gemütslage. Als Gefühlsmensch und Herzmensch bin ich natürlich gut darauf, wenn ich etwas schönes erlebe und trage diese positive Energie in das gesamte Polykül und alle bekommen diese guten Vibes mit.
Erlebt eine Partnerin etwas tolles, trägt die Mitfreude weitere positive Energie.
Und genauso trägt das Polykül durch unangenehme Momente und gar schwere Zeiten.
Ich habe das große Glück seit vielen Jahren Halt und Geborgenheit in meinem Polykül zu haben.

Ein weiterer sehr positiver Einfluss ist nach meinem Ermessen ein Einfluss auf die Persönlichkeit und somit sekundär auch auf die Beziehung: die Persönlichkeitsentwicklung. Nach meinem Empfinden wachsen Menschen, die sich ernsthaft mit Polyamorie und BDSM auseinandersetzen. Sie entwickeln sich weiter. Ich persönlich bin in den letzten Jahren deutlich achtsamer in der Kommunikation geworden, klarer, offener und mit deutlich mehr Verständnis für das Gegenüber. Meine Mitfreude ist deutlich intensiver und auch meine Anteilnahme hat sich intensiviert. Kurzum, in unserem Polykül sind wir gemeinsam gewachsen. Wir haben viel gelernt, positiv, wie negativ, wobei das Positive überwiegt und das Negative zur Entwicklung genutzt wurde.
*****lim Frau
5.760 Beiträge
Ich kann insofern nicht aus eigener Erfahrung sprechen, dass ich keine Vanilla-Beziehung führe. Aber mehrere D/s-Beziehungen, eine davon 24/7, die Anderen nicht.

Das funktioniert wunderbar. Mein Jarl gönnt mir größtmögliche Freude und redet mir nur sehr wenig in meine anderen Beziehungen rein. Es gibt ein paar Regeln, die auch meine Partner betreffen, die wurden jeweils zu Beginn der Beziehung geklärt und alle sind damit einverstanden. So Dinge wie "was darf ich essen" oder "was ziehe ich an" klären wir jeweils vor den Dates, sodass meine anderen Partner davon nicht betroffen sind.

Also ja, es kann funktionieren. Der Schlüssel ist Kommunikation und allseitiger Respekt.
*******dev Frau
23.382 Beiträge
Zitat von *****980:
unter welchen Voraussetzungen es denkbar wäre, dass eine 24/7-sub eine weitere Beziehung führen kann, die vanilla ist, ohne dass das Dom/sub-Verhältnis Einfluss auf die Vanilla-Beziehung hat.

Möglich wäre:
Das 24/7 gilt nur so lange, wie die Sub bei ihrem Dom ist. Ist sie bei ihrem Vanilla-Partner, ist sie selbständig und keinen Regeln unterworfen.
Oder:
Die Regeln, die auch während der Zeit mit dem Vanilla-Partner gelten, beeinflussen das Leben der beiden nicht wesentlich.

Auf Dauer wird es wohl nicht möglich sein, wenn sie zb vor jedem Orgasmus im Erlaubnis fragen muss. Wie sieht denn dann das Sexleben mit dem Vanilla aus??
Generell alles, was bedeutet, dass sie -evtl sogar mehrmals täglich- beim Dom nachfragen muss, ob sie jetzt dieses oder jenes darf, wird für den vanilla auf Dauer ein Abtörner sein.
Meiner Ansicht nach wird der das dann nicht lange mittragen.
Vor allem nicht, wenn sie in der Vanilla-Partnerschaft zusammen wohnen.
*******dDay Frau
4.933 Beiträge
Zitat von *****980:
Zitat von *******dDay:
Zitat von *****980:
Also zimindest war es so detailreich, dass sie ihren Dom fragen musste, ob sie eine Cola trinken darf, während sie mit ihrem Vanilla-Freund unterwegs war.

Naja, 24/7 heißt ja nicht TPE.

Wenn der Vanilla-Freund damit umgehen kann und der Dom ein bisschen Rücksicht nimmt, sehe ich das Problem nicht.

In dieser Geschichte war keins von beidem der Fall. 🫣

Dann kann es natürlich nicht funktionieren.
*******dDay Frau
4.933 Beiträge
Zitat von *******dev:
Zitat von *****980:
unter welchen Voraussetzungen es denkbar wäre, dass eine 24/7-sub eine weitere Beziehung führen kann, die vanilla ist, ohne dass das Dom/sub-Verhältnis Einfluss auf die Vanilla-Beziehung hat.

Möglich wäre:
Das 24/7 gilt nur so lange, wie die Sub bei ihrem Dom ist....

Naja, dann ist es nicht 24/7.
**al Frau
214 Beiträge
Ich stelle mir das schwierig vor. Vor allem wenn es keine dreier Beziehung ist, sondern Sub einen weiteren Partner Mensch hat. Egal ob dieser selbst Kinky oder Vanilla ist. Diese Zeiten sollten meiner Meinung nach außerhalb des 24/7 Kontext stattfinden können.

Selbst wenn ich mich als Sub in diese Sub verliebt hätte, würde ich es nicht wollen, dass wegen jeder Aktion jemand drittes gefragt werden muss.
****a00 Frau
3 Beiträge
Zitat von *****980:
Zitat von *******dDay:
(...)

Naja, 24/7 heißt ja nicht TPE.

Wenn der Vanilla-Freund damit umgehen kann und der Dom ein bisschen Rücksicht nimmt, sehe ich das Problem nicht.

In dieser Geschichte war keins von beidem der Fall. 🫣

Dass die Cola abgefragt werden muss, kann gute Gründe haben. Ist immerhin flüssiger Zucker, wäre das ein größeres Thema bei meinem Sub, würde ich ggf. auch intervenieren.

Ich finde es aber schwierig, hier irgend etwas Sinnvolles zu sagen, da uns jegliche Hintergrundinformationen fehlen. Klar ist, keine Beziehungskonstellation der Welt kann funktionieren, wenn das Bedürfnis, dass es der geliebten Person gutgeht, fehlt.
*******dDay Frau
4.933 Beiträge
Zitat von ****a00:
da uns jegliche Hintergrundinformationen fehlen..

Naja, wir haben die Hintergrundinfo, dass beide Freunde nicht damit umgehen können.
*****ter Mann
25 Beiträge
Möglicherweise geht es hier um eine Konstellation, die ich selbst als Vanilla-Partner erlebt habe. Ich finde es gut, dass die Frage grundsätzlich aufgegriffen wird.

Ich kann deshalb gegebenenfalls Hintergrundinformationen aus meiner Perspektive beitragen, soweit das ohne intime Details oder die Offenlegung persönlicher Informationen anderer möglich ist.

Die Beziehung war für mich sehr belastend, und nach ihrem Ende sind viele Fragen geblieben. Mir geht es hier darum, aus diesen Erfahrungen etwas für die Ausgangsfrage beizutragen: Welche Grenzen und Absprachen braucht es, damit eine weitere Beziehung tatsächlich eigenständig geführt werden kann?

Meine Bitte wäre, auf Ferndiagnosen und Bewertungen einzelner Personen zu verzichten. Über konkrete Bedingungen, Verantwortlichkeiten und mögliche Konflikte würde ich dagegen gern sprechen.
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