Polyamorie und monogame Singles
Hallöchen in die Runde.Ich bin noch sehr neu in dieser Gruppe, fand jedoch auch in der Suchfunktion nicht ganz das, was ich suche.
Ich war die meiste Zeit meines Lebens monogam, als wir dann die Beziehung öffneten ging es sehr schnell: offene Beziehung, offene emotionale Beziehung, Beziehungsanarchie, Polyamorie. Alles wirkt in sich logisch und es passt einfach in unsere Weltanschauung. Dazu kommt, dass unsere größte Stärke dieKommunikation ist, was eine phantastische Basis für diese Beziehungsform darstellt.
Nun frage ich mich jedoch, wie monogam lebende Menschen, vielleicht auch Singles, diese Beziehungsform verstehen können.
Ganz konkret scheinen Menschen eine polyamore Verbindung abzulehnen, selbst wenn sie identisch zu einer monogamen wäre. Dass dank intensiverer Kommunikation in polyamoren Beziehungen deutlich weniger Unsicherheiten entstehen, sage ich nicht dazu.
Ich nutze gerne Vergleiche mit engen Freundschaften (mehrere = gut), sowie Familienmitglieder (mehrere = gut). Aber es wird immer die Grenze zur amourösen Beziehung gezogen. Ich habe bei Gesprächen teilweise den Eindruck, dass es da ums Prinzip geht, vielleicht auch, weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Oder dass die aufkommenden Unsicherheiten beim Gegenüber zu großen Hürden werden.
Aber ich frage mich, wie ich diesbezüglich mit meinem Umfeld sprechen kann, ohne dass unmittelbar diese Unsicherheiten aufkommen, die zu einer Abwehrhaltung führen können. Ist bei monogamen Menschen nach kurzen Gesprächen Verständnis möglich, oder ist Widerstand und Unverständnis eine absolute Standardreaktion?

















