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Kai - Eine Eigentumsvorführung

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Kai - Eine Eigentumsvorführung
"Das ist Kai," sagt die hübsche, schwarzhaarige Dame in dem eleganten, grauen Hosenanzug und deutet auf eine zierliche, ebenfalls schwarzhaarige junge Frau, die nackt schräg vor ihr steht.
"Kai steht für kontrolliertes, abhängiges Instrument." erklärt sie und fährt mit ihrer Hand sacht über Kais Schulter.

Während ihre Hand ziellos über Kais Körper streicht, erklärt sie weiter: "Kai hat eine sehr strenge Ausbildung erhalten. Dadurch funktioniert sie genau so, wie ich es will. Sie übernimmt alle Aufgaben im Haushalt, die ich besonders gründlich und sorgfältig erledigt haben möchte. Für den Rest habe ich eine normale Reinigungskraft.
Service und alles, was dazu gehört, wie meine Körperpflege angenehm zu gestalten, mir beim Ankleiden zu helfen und Ähnliches ist eine ihrer Hauptaufgaben. Außerdem ist sie meine Sekretärin und natürlich steht sie mir auch sexuell so zur Verfügung, wie ich es will.

Zusätzlich unterstützt sie mich im Training, wenn ich andere Herrschaften bei der Ausbildung ihres Eigentums unterstütze. Auch Personenschutz gehört gelegentlich zu ihren Aufgaben, weshalb sie auch dafür ein hartes Training erhält.

Sie können nun die bereitliegenden Kärtchen ausfüllen, wenn Sie einen Wunsch haben, was ich mit ihr demonstrieren soll. Mein Training ist hart und die Resultate speziell, deshalb ist das nicht für jeden etwas. Darum sollten Sie in der Praxis erleben, wie sich ihre Sklavin oder Ihr Sklave danach vielleicht verhalten wird.

Es gibt zwei Arten der Ausbildung. Die eine beinhaltet sexuelle Inhalte, wenn Sie wollen, dass Ihr Eigentum auch in dieser Hinsicht dienlich ist. Die andere sorgt dafür, dass Ihr Eigentum lernt, ein sexuelles Neutrum zu sein. Manchen Sklaven und Sklavinnen steht es einfach nicht zu, ein sexuelles Wesen sein zu dürfen. Das wird berücksichtigt, vertieft und das Eigentum als Neutrum erzogen.

Kai ist auch zuerst so trainiert worden und hat darum auch keine eigenen sexuellen Wünsche und Bedürfnisse. Sie hat aber gelernt, mich und andere zu befriedigen, da mir das wichtig ist. Ihre Löcher sind auch alle nutzbar, aber sie zeigt keine Freude daran, denn das steht ihr nicht zu.
Sie haben nun 5 Minuten Zeit, um Ihre Wünsche zu notieren, dann werde ich mir ein Programm überlegen und in 10 Minuten werden wir dann hier fortfahren."

Mit einer eleganten Geste bringt sie Kai dazu, ihr zu folgen und zusammen verlassen sie die kleine Bühne in dem kleinen Club. Hier in diesem schlicht eingerichteten Clubraum verkehren nicht die gewöhnlichen BDSMer, sondern nur jene, die an Gehorsam, Eigentum, strengen Regeln und hartem Training Freude haben. Und von diesen auch nur diejenigen, die sich nicht einer literarischen Tradition zugehörig oder verpflichtet fühlen, sondern nur diejenigen, die ihr eigenes Konzept leben und umsetzen wollen und anderen Interessierten ihre Ergebnisse präsentieren möchten.

Lady Victoria ist nicht die erste, die hier ihre Methoden und Resultate vorstellt, aber bisher die einzige, die es im Rahmen einer Art Produktvorstellung tut. Andere hatten andere Herangehensweisen. Aber heute ist ihr Abend und sie macht es so, wie sie es für passend hält. Gemütlich setzt sie sich in der Wartezeit in einen Sessel und schickt Kai mit einem Zettel los, ihr etwas zu trinken zu holen.

Nach exakt 5 Minuten lässt sie Kai die Zettel einsammeln. Sprechen darf Kai auch bei dieser Aufgabe nicht. Muss sie auch nicht. Fast alle Anwesenden Herrschaften wären auch pikiert, wenn sie es täte. Hier haben Untergebene nicht zu sprechen, außer auf direkten Befehl.

Entspannt liest Lady Victoria die vorhandenen Zettel und nach 10 Minuten steht sie, wie angekündigt, wieder mit der nackten Kai auf der Bühne.

"Also", sagt sie und lächelt routiniert. "Zuerst werde ich ein paar Dinge aufzeigen, die manche Herrschaften als Nachteil meiner Herangehensweise empfinden könnten.
Fangen wir dafür mit folgendem Szenario an. Sie langweilen sich und möchten ein wenig Unterhaltung. "Kai, erzähl etwas." Kai steht weiterhin stocksteif in Position, macht aber mit einem Arm eine Geste.

Erläuternd fährt Lady Victoria in ihrer Präsentation fort: "Wie Sie merken, hat Kai nur eine Geste gemacht, anstatt anregend zu plaudern. Diese Geste habe ich ihr antrainiert. Sie bedeutet, dass Kai mehr Informationen benötigt, um den Befehl ausführen zu können. Es wurde ihr ausführlich vermittelt, dass das Zeigen dieser Geste notwendig und erwünscht ist und kein Fehler ist, der eine Strafe nach sich zieht, denn es ist mir wichtig, dass sie nur dann reagiert, wenn sie genau weiß, was ich will. Mir ist lieber, sie zeigt diese Geste, anstatt etwas Falsches zu tun.

In diesem Fall ist die fehlende Information das Thema, über das sie sprechen soll. Da ich mich für bestimmte Themengebiete interessiere, hat sie den Auftrag, jeden Tag etwas über mindestens eines dieser Themen herauszufinden. Mal hören, was sie mir heute erzählen kann. Kai, erzähl kurz etwas von deinen neuen Erkenntnissen aus den Recherchen zum Thema afrikanische Sprachen.

Mit einer hörbar antrainiert angenehmen Stimme trägt Kai eine kurze Zusammenfassung ihrer Resultate vor und verstummt dann wieder.
Leicht teuflich grinsend erklärt Lady Victoria: "Wenn ein Training derart in die Seele eingreift wie meins, dann muss man gewisse Abstriche hinnehmen. Eine lebhafte Diskussion oder ein echtes Zwiegespräch ist mit Kai nicht mehr möglich. Sie wollte es so, ich wollte es so. Aber es ergab sich das Problem, dass ihre Sprache tot und seelenlos klang. Wie Sie hören konnten, habe ich notdürftig Abhilfe geschaffen.

Falls Sie sich Sorgen um Kais Gefühlszustand machen: mir ist durchaus bewusst, wie wichtig ein Ausgleich in diesem Bereich ist. Deshalb muss sie jeden Tag in ihr Tagebuch schreiben und darin immer notieren, wie sie sich bei allem gefühlt hat und was sie beschäftigt, benötigt und loswerden möchte. Es gibt keine Strafen für das, was sie darin schreibt, selbst wenn sie schreiben würde, dass sie etwas hasst oder nicht mehr so sein möchte oder Ähnliches. Dort kann und soll und muss sie sich frei äußern.

Natürlich lese ich bei Gelegenheit und Interesse, was sie geschrieben hat. Schließlich gehört sie mir und dazu gehören auch ihre Gedanken und Gefühle. Das bedeutet natürlich eine sehr hohe Verantwortung für mich. So weit sollte man als Herrschaft nur dann gehen, wenn man das auch sicher tragen kann."

Ruhig geht sie zu Kai und führt sie zu einem Tisch, den sie hat auf die Bühne stellen lassen. Nachdem Kai ihren Befehl, sich mit dem Rücken auf den Tisch zu legen, befolgt hat, sagt Lady Victoria: "Nun kommen wir zum zweiten Punkt meines Trainings, den manche als Nachteil empfinden könnten. Dazu bitte ich den Herrn auf die Bühne, der Kai gerne lecken möchte." Ein gierig blickender, schlanker Mann mit schütteren braunen Haaren betritt eifrig die Bühne. "Nur zu," sagt Lady Victoria und befiehlt Kai mit einer Geste, die Beine weit geöffnet zu halten. "Sie dürfen sich gerne austoben." Mit Feuereifer macht der Mann sich ans Werk und genießt, was er tut. Immer wieder schaut er eifrig und erwartungsvoll, ob Kai schon geil ist. Er wartet auf die typischen Anzeichen, wie Stöhnen oder Grinsen oder Zucken, die ihm sonst rückmelden, dass er das richtig, richtig gut macht. Aber es kommt nichts. Kai liegt weiterhin ganz entspannt vor ihm und regt sich nicht. Enttäuscht gibt er schließlich auf.

Tröstend erklärt Lady Victoria: "Wie Sie beobachten konnten, reagiert Kai nicht auf solche oder andere Reize. Das hat nichts mit Ihren Fähigkeiten zu tun, sondern damit, dass ich keine Reaktionen wünsche, da sie menschlich wären und ich dann versucht wäre, Rücksicht zu nehmen oder mehr zu tun, als ich möchte. Kai darf genießen und leiden. Sie darf es nur nicht zeigen. Da ich sie gut kenne, kann ich die kleinen unsteuerbaren Hinweise erkennen, die ihr Körper trotz perfekter Kontrolle aussendet. Wenn mir danach ist, achte ich darauf. Am mühsamsten war es, ihren, wie ich es nenne, letzten Instinkt, so zu trainieren, dass sie nur ein verabredetes Zeichen gibt, anstatt wild zu werden. Dieses Zeichen beachte ich natürlich zu 100 Prozent sofort. Das weiß sie und darauf kann sie sich verlassen. Außer für das Training selbst, bringe ich sie aber gar nicht in eine Situation in der das notwendig wäre. Danach ist mir einfach nicht. Nun zum nächsten Punkt."

Mit einem amüsierten Grinsen befiehlt sie Kai, den Tisch auf die schmale Seite zu kippen und an eine bestimmte Stelle zu schieben. Nachdem das erledigt ist, wird Kai mit dem Bauch zur nun senkrechten Tischplatte in Position gestellt. "Fesseln muss ich sie nicht.", sagt Lady Victoria. "Sie bleibt stehen. Darauf ist sie trainiert. So. Ein Herr wollte Kai gerne schlagen. Würden Sie bitte nach vorne kommen?"

Lässig tritt ein breitschultriger, durchtrainierter Mann im Designeranzug auf die Bühne und bekommt von Lady Victoria eine Bullwhip und einen Rohrstock gereicht.
"Welches Instrument wollen Sie nutzen?", fragt sie und ist nicht erstaunt, als er die Bullwhip wählt. "Bis zu 50 Schläge haben Sie. Viel Vergnügen."

Ernst nimmt der Mann die Bullwhip. Zuerst schlägt er recht zögerlich, doch bald schon wird er härter und härter, weil er eine Reaktion erreichen will. Doch selbst als Blut fließt, kommt keine. Erstaunt hält er inne. Noch zwei eher leichte Schläge gibt er, dann hört er auf, obwohl er sein Kontingent noch nicht ausgeschöpft hat. Es macht ihm einfach keinen Spaß, wenn Sub nicht reagiert, merkt er.

"Wie Sie sehen, nimmt die mangelnde Reaktion vielen den Spaß an der Sache.", meldet sich Lady Victoria erneut zu Wort und erläutert: "Meine Art des Trainings ist deshalb nicht für jeden geeignet. Sollte Ihnen das allerdings gefallen, dann biete ich im Jahr drei Trainingsplätze an. Sie können Ihr Eigentum zu mir schicken und vorher natürlich absprechen, in welche Richtung die Entwicklung gehen soll. Ich bilde es dann nach Ihren Wünschen passend aus, solange das mit meiner Methode möglich ist. Nun zeige ich auf Wunsch noch, was Kai alles bereit ist, zu tun."

In kurzer Folge lässt sie Kai nun einige Dinge tun, mit denen wohl einige Sklaven und Sklavinnen ein Problem haben, zumindest könnte man die jeweiligen Zettel so interpretieren. Mit einem großen Dildo demonstriert sie den Deepthroat. Einem Freiwilligen aus dem Publikum muss Kai als Urinal dienen. Kais problemloser Umgang mit anderen Körperflüssigkeiten wird auch demonstriert. Zum Schluss gibt Lady Victoria Kai die Anweisung, die Bühne aufzuräumen und zu reinigen, was sie auch effizient und routiniert tut.

Als alles erledigt ist, verabschiedet sich Lady Victoria liebenswürdig von ihrem Publikum und lässt Kai alles ins Auto tragen, was ihr gehört. Zufrieden fährt sie, mit Kai auf dem Beifahrersitz, nach Hause. Dort befiehlt sie Kai erstmal, alles aufzuräumen und dann an ihr Tagebuch zu gehen. Sie ist sich sicher, dass ihr Eigentum das nun braucht. Selbst setzt sie sich gemütlich ins Wohnzimmer zum Lesen. Ein schöner Tag geht zu Ende.
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