Für mich hat Brat-sein viel mit frecher, übermütiger, aufmüpfiger Provokation zu tun.
Brave Devotion - er sagt und ich mache - finde ich sterbenslangweilig.
Ich möchte lieber ein bisschen piesacken und damit eine Reaktion provozieren. Ich möchte Grenzen aufgezeigt bekommen und mit Nachdruck auf meinen Platz verwiesen werden. Wirklich spüren, wer hier die Macht hat und dass Dom mir (gerne auch körperlich) überlegen ist.
Nachdem ich so „überzeugt“ worden bin, kann ich dann auch schnurrend devot sein und meinem mächtigen Herren huldigen. Diese Bewunderung muss er sich aber halt auch erst ein bisschen verdienen.
Das Ganze auf spielerische Art, bei der auch gern rumgealbert und gelacht werden darf. Übergriffige Gewalt mit „Brat-Taming“ zu rechtfertigen, geht gar nicht!
Ein ewiges Rumgenörgel der Brat und grundsätzlich Dagegensein macht aber auch keinem Spaß. Die Brat sollte auch ihre Grenzen kennen und irgendwann muss es mal genug sein.
Jede Brat ist vermutlich (hoffentlich) anders, das hier ist meine ganz persönliche Definition (oder wohl besser Wunschvorstellung).