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Sind devote Bi-Männer unkreativ?

********iter Mann
418 Beiträge
Themenersteller 
Sind devote Bi-Männer unkreativ?
Starten wir das Thema doch gleich mal mit einer provozierenden Frage 😉

Trotzdem hätte ich gerne Eure Meinung zu dem Thema, denn es kommt mir so vor, dass gerade viele Bi-Männer, die sich devot darstellen, einfach nur "bespielt" werden wollen ohne dabei ihre Wünsche, Phantasien und Vorlieben anzusprechen. Liegt es vielleicht daran, dass diese Männer auf Grund ihres Rollenbilds in Beruf, Gesellschaft etc. einfach nur die Kontrolle abgeben wollen? Gut, man kann jetzt sagen, dass man in einer devoten Rolle ohnehin nichts zu melden hat. Denke mir aber trotzdem, dass in einer symbiotischen D/S-Beziehung durchaus auch das S kreativ sein kann und Vorschläge unterbreiten soll, die weiter gehen als "ich will Zweilochstute oder Blasmaulhure... sein". Es langweilt mich auch wenn ein "mach mit mir, was Du willst" kommt. Ja, ich bin gerne dominanter aber trotzdem steckt in mir auch so viel Empathie, dass ich den anderen befriedigen und glücklich machen will. Das geht aber nicht, wenn ich ein willenloses Stück Fleisch vor mir habe.

Ich bin nicht so super erfahren, daher kann das vielleicht auch täuschen. Vielleicht bin ich bis jetzt auch einfach nur an die falschen Männer geraten, vielleicht sehe ich auch einfach nur meine Rolle falsch. Daher würde ich mich sehr über Eure Erfahrungen und Sichtweise auf das Thema freuen. Vielleicht gibt es ja bei Bi-Frauen auch diese Erfahrung, will Euch da keinesfalls von der Diskussion ausschliessen.
*******sing Mann
28 Beiträge
Ich halte mich dann wohl auch für so einen Kandidaten. Auch ich mag es, wenn Sie das Sagen hat und ich das tun muss, was Ihr gefällt. Bei mir beruht das auf meinem Verständnis der Sklaven Rolle: Sie ist die Domina des Hauses, geprägt vom alten römischen Recht zur Zeit des Römischen Reiches. Da habe ich erstmal nichts zu melden und erfülle, was mir befohlen wird. Privilegien mögen folgen, aber ich muss mir diese verdienen. Wer die Serie "Spartacus" kennt, mag wissen/ ahnen was ich meine/fühle.
Natürlich ist das nur idealtypisch gedacht, aber erklärt zumindest mein Verständnis der Rolle samt mangelnder Kreativität.
*******hed Paar
39 Beiträge
Moin.
Wir können leider ähnliches berichten.
Häufig kommt nicht mehr als "will benutzt werden" und "habe keine Tabus".
Zudem ähneln die Anschreiben immer wieder Bewerbungsschreiben (hat man ja auch schonmal gehört, dass das verlangt wird). Wenn wir dann darauf aufmerksam machen, dass uns außerhalb der Dynamik eine Augenhöhe wichtig ist, wir nicht gesiezt werden wollen und gerne etwas über den Menschen, der mit uns schreibt erfahren möchten, wird der Ball wieder mit "was wollt ihr denn wissen?" zurückgegeben. Es ist wirklich mühselig und wir mussten lernen, dass es nichts bringt, die Kommunikation alleine zu tragen.
Der krönende Abschluss ist denn meistens noch ein "was hab ich denn falsch gemacht?", nachdem man äußert, dass es so für uns nicht passt.

Vielleicht vergisst man aber auch häufig, (von beiden Seiten), dass es nicht das EINE BDSM gibt was für alle allgemeingültig ist. Es muss halt kompatibel sein.
*********d_OH Mann
2.792 Beiträge
Auch wenn ich ausgeprägt devote Neigungen habe bin ich doch in meine Ideen und Vorlieben sehr kreativ.
Natürlich hängt das dann auch sehr von den Vorlieben, Ansprüchen und Wünschen der Person oder des Paares ab mit dem/der ich dann spiele.
Tabus und Vorlieben müssen aber von beiden Seiten aus klar gesagt/gezeigt werden.
*********tian Mann
777 Beiträge
Hallo Mitteinder
BI-MÄNNER könnn sehr KREATIV sein.
Es hat was mit Kommukation zutun.
Vorallem müssen beide Seiten wissen, was diese genau Wollen und was Nicht
Jeder Mensch hat andere Bedürfnise/ Vorstellung und vom Sex&BDSM.
Vorallem bei Sicherheit/Hygene/Eigenschutz,welch sehr wichtig ist.
Wo genau Gesagt werden muss, was gewünscht ist und was nicht.
Auch in Bondage,sowie auch in Zuchspielen gehört Kreativität/Einfühlvermögen beim Dom dazu.
Bei mir und meinem Schazi Sub Samira,wir sind ein Liebes Paar und haben eine wundetschöne BDSM BEZIEHUNG.
Es wird viel Gerredet(jetzt immer noch), uns dan noch Testen lassen(auf div. Sex Krankheit.
Seit 3 Jahren sind ein schönes Gay Liebespaar.
Auch der Dom läst gerne verwöhnen und verwöhnt gerne sein geliebtes Sub Schazi Samira .
Ob es mit Sex oder Liebe ist.
Da ich als Dom aber noch Lüsteren unartige Läuffigen Lümmel habe(im KG🍆🔐🩲😅😇😎)habe,meine Säfte und Liebe gehört meinem Schazi/Sub Samira😍.
Im Altag sind normal Paar
Gruss Dom KG🍆🔐😅😇😘😎Christian
****76 Frau
225 Beiträge
Wenn ich jetzt sage "devote Männer sind genauso unkreativ wie alle anderen" gibt's wahrscheinlich gleich n Shitstorm 😅🤣
Mir ist es wichtig, daß auch Subbi sich einbringt..so steht es auch in meinem Regelwerk.. auch wenn ich am Ende die Entscheidung treffe was wann passiert, sehe ich mich nicht als Alleinunterhalter..
Für eine Beziehung, welcher Art auch immer, ist nie nur einer verantwortlich!!!
********reue Paar
4.322 Beiträge
Ich versuche mal das Problem von devoter Seite her aufzurollen. Natürlich kann ich dabei nur für mich sprechen, glaube aber, dass das nicht nur bei mir so ist.

Ein devoter Mensch möchte nicht das Gefühl haben, dass irgendetwas passiert, weil er es so will. Er möchte die Kontrolle vollständig abgegeben wissen, hofft dann jedoch trotzdem, dass seine Wünsche dabei umgesetzt werden. Man kann da jetzt zu Recht einwerfen, wie das denn gehen soll, wenn der devote sich nicht äußert. Das ist aber zu kurz gedacht. Devote Menschen erfahren sehr viel Befriedigung aus dem Umstand, den Dominanten zu befriedigen.

Deshalb empfehle ich jedem dominanten Menschen, macht das, was Ihr wollt und was Euch gefällt und macht es so authentisch wie möglich. Wenn es dem devoten das gibt, was er braucht, wird er Euch verfallen und wenn es ihm nicht gefällt, passt es sowieso nicht.

Wenn Ihr nicht authentisch seid, liebe dominanten Menschen, und Ihr versucht einen devoten durch Handlungen, die Ihr nicht für Eure Befriedigung macht, zu befriedigen, so wird das dem devoten absolut nichts bringen.

Bedenkt einfach, nicht der dominante Mensch wählt seinen Sub, der submissive Mensch wählt seinen Dom.
********reue Paar
4.322 Beiträge
Zitat von ****76:
Wenn ich jetzt sage "devote Männer sind genauso unkreativ wie alle anderen" gibt's wahrscheinlich gleich n Shitstorm 😅🤣
Mir ist es wichtig, daß auch Subbi sich einbringt..so steht es auch in meinem Regelwerk.. auch wenn ich am Ende die Entscheidung treffe was wann passiert, sehe ich mich nicht als Alleinunterhalter..
Für eine Beziehung, welcher Art auch immer, ist nie nur einer verantwortlich!!!

Stimmt genau, allerdings hast Du eine entscheidende Einschränkung gemacht, er äußert seine Vorstellungen, entscheidet jedoch nicht über das ob und wann. Das geht aber erst in einer Beziehung, beim ersten Mal ist das noch schwierig.
****76 Frau
225 Beiträge
Vollkommen richtig..Mein Regelwerk wird ja auch nicht beim ersten Treffen ausgehändigt..Da entscheide ich nach meinem Wohl..Wenn es passt, kommt er wieder 😉
Und es ist eben genau das.. Was und Wann bleibt für ihn immer überraschend..
********1983 Mann
167 Beiträge
Interessantes Thema,
Das kann ich ebenfalls so bestätigen.

Ich selber bin da doch sehr anders.
Mir ist ja wichtig das mein Gegenüber möglichst alles von mir weiß, was ich möchte, was ich brauche und was ich nicht brauche aber trotzdem bekomme.
Ich finde das ist essenziell um eine Bindung oder rein einen Spieleabend ordentlich ablaufen lassen zu können.
Daher gehe ich da ganz offen mit um. Ebenfalls möchte ich ja auch mehr erfahren was die ausführende Kraft braucht und benötigt um alle gleichermaßen ein schönes Erlebnis zu geben.
********1983 Mann
167 Beiträge
Ich meine Abend nur die Grundlagen. Alles andere entsteht eh erst beim Treffen. Oft entscheidet die Situation was gemacht wird und gebraucht wird.
**********abell Mann
281 Beiträge
Bei Begriffen kann es durchaus sein, dass sie unterschiedlich verstanden werden.

Für manche mag "bespielt werden" einfach nur bedeuten, dass sie die Sub-Rolle einnehmen wollen.

Dagegen taucht vor meinem geistigen Auge bei dem Wort "Bespielen" immer jemand auf, der ohne jegliche Eigeninitiative mit verschränkten Armen in einem Sessel sitzt und darauf wartet, dass sich jemand für ihn ein tolles Unterhaltungsprogramm ausdenkt. In diesem Fall meine ich, dass derjenige eine Professionelle bezahlen sollte, die sich im Gegenzug um sein Entertainment kümmert. *zwinker*

Ein nicht-kommerzielles Date lebt dagegen von der Interaktion, auch wenn Top und Sub ganz unterschiedliche Rollen innehaben.
********iter Mann
418 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von **********abell:


Dagegen taucht vor meinem geistigen Auge bei dem Wort "Bespielen" immer jemand auf, der ohne jegliche Eigeninitiative mit verschränkten Armen in einem Sessel sitzt und darauf wartet, dass sich jemand für ihn ein tolles Unterhaltungsprogramm ausdenkt. In diesem Fall meine ich, dass derjenige eine Professionelle bezahlen sollte, die sich im Gegenzug um sein Entertainment kümmert. *zwinker*

Genau das habe ich mit "Bespielen" gemeint. Hatte danach sogar schon eine Beschwerde, dass es nicht so war, wie er such das vorgestellt hat. Wenn er aber vorher nichts von seinen Vorstellungen sagt, kann ich es auch nicht wissen.
******903 Mann
102 Beiträge
Für mich wirkt das hier eher, als wäre der "Dominante" Part der unkreative und erhofft sich mit den Äußerungen des devoten Parts Handlungen machen zu können, die der dominante gar nicht auf dem Schirm hat. Für mich wäre das wirklich abturnend, wenn nur die Vorlieben von mir "bespielt" werden und sich der dominante Part auch nur an diesen bedient.
Unterwerfung hat für mich etwas von "ich mache die Vorlieben meines doms zu meinen". sprich ich unterwerfe mich seinen/ihren Bedürfnisse und hätte eher wenig lust auf jemanden, der gar kein eigenes "Ziel" hat und seine "kreativität" nur aus den Interessen des devoten bezieht.
****76 Frau
225 Beiträge
@******903
Das ist nun wieder sehr schwarz/weiß gedacht..
Schön, das es auch immer was dazwischen gibt 😉
******903 Mann
102 Beiträge
Zitat von ****76:
@******903
Das ist nun wieder sehr schwarz/weiß gedacht..
Schön, das es auch immer was dazwischen gibt 😉

Ich finde es jetzt nicht schwarz weißer gedacht, als die Themen Eröffnung, worum es geht, das devote bi Männer willenlos sind und unkreativ sind.
Nur ganz wenige dominante Personen, die ich kennen lernen durfte, waren wirklich kreativ und hatten auch eine Eigeninitiative und haben wirklich geführt. Idr Regel ging es immer darum, das meine sexuellen Bedürfnisse befriedigt wurden.
*******rus Mann
522 Beiträge
@****76
Dennis hat aber nicht unrecht, auch wenn er vielleicht etwas zuspitzt. Ich persönlich bin unglaublich kreativ...wenn ich in die dominate Rolle schlüpfe. Aber gerade als Sub will ich nicht bzw maximal meta-kreativ (sowas wie "denk dir deine eigene Strafe aus, und achte darauf, das diese deinem Top auch gefällt") sein. Ich will doch gerade das ungewisse, das überraschende, das überrumpelnde Erlebnis.
Ok, einmal den Rahmen abstecken, Tabus und Vorlieben nennen, klar. Aftercare, sicher, auch. Aber ich will doch nicht ständig mir den Kopf des Tops zerbrechen müssen, was er/sie jetzt mit mir anfangen soll.
Jetzt will ich auch mal spitz formulieren: Wenn ein Top soviel Input vom Sub brauch, hat er die falsche Rolle. Ich lasse mich lieber kniend für zwei Stunden in der Ecke parken, als ständig vorschlagen zu müssen, was mit mir noch angefangen werden soll. Nicht ohne Grund werden ja auch Topping from the Bottom und Wunschzettel-Subs kritisch gesehen.
********iter Mann
418 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ******903:
Für mich wirkt das hier eher, als wäre der "Dominante" Part der unkreative und erhofft sich mit den Äußerungen des devoten Parts Handlungen machen zu können, die der dominante gar nicht auf dem Schirm hat. Für mich wäre das wirklich abturnend, wenn nur die Vorlieben von mir "bespielt" werden und sich der dominante Part auch nur an diesen bedient.
Unterwerfung hat für mich etwas von "ich mache die Vorlieben meines doms zu meinen". sprich ich unterwerfe mich seinen/ihren Bedürfnisse und hätte eher wenig lust auf jemanden, der gar kein eigenes "Ziel" hat und seine "kreativität" nur aus den Interessen des devoten bezieht.

Ist ein berechtigter Einwand von Dir, und es gibt sicher auch unkreative Doms. Da ich wenig mit Doms zu tun habe, kann ich dazu nichts sagen, außer, dass ich schon versuche kreativ zu sein. Mir geht es um die Symbiose zwischen Menschen beim Liebesspiel, und da kann nicht nur eine Seite nehmen und die andere Seite geben.
****76 Frau
225 Beiträge
Ich hab nicht's anderes gesagt/gemeint..☝️😉
Ich entscheide, was wann wie geschieht..
Für mich ist Sub aber selbstverständlich Mensch, deren Ideen ich mir auch gern anhören möchte..
Ob überhaupt, was, wann und wie ich etwas aber umsetze liegt dann ganz allein bei mir und meiner Lust..
Die Vorstellungen/Wünsche und Abneigungen gegenseitig zu kommunizieren ist essentiell um die ganze Palette der Möglichkeiten bei Bedarf ausschöpfen zu können..
*******rus Mann
522 Beiträge
@****76
Alles klar. Wobei, ich persönlich möcht als Sub auch nicht dauerhaft kommunizieren müssen. Zumindest nicht meine Wünsche und Erwartungen. Also, im Licht der Eröffnungs-Fragestellung gesehen: Meiner Meinung nach müssen Subs nicht kreativ sein in ihrer Rolle. Nur ehrlich und offen.
****76 Frau
225 Beiträge
Das ist mir zu einfach gedacht..Und ich rede nicht von dauerhaftem Gebabbel und schon gar nicht von Erwartungen.. Erwartungen ist nochmal ne ganz andere Nummer und sind bei mir definitiv falsch..
Ideen, Fantasien und Anregungen höre ich mir aber schon gern an..
Muss aber natürlich auch unterscheiden ob es hier um eine Session mit irgendwem geht oder um eine echte D/s-Beziehung..
*******rus Mann
522 Beiträge
Zitat von ****76:
Ideen, Fantasien und Anregungen höre ich mir aber schon gern an..

Auch da würde ich als Sub nicht ungefragt mit loslegen. Wenn mir das aufgetragen wird, mich dazu zu äußern, ist es was anderes. Ich gebe ja eh mein Bestes, um Aufträge so gut wie möglich zu erfüllen.

Und ehrlich gesagt, wie kreativ ich dass dann kommuniziere, liegt auch daran wie kreativ der Top die Aufgabe stellt.

Vielleicht bin das aber auch nur ich. Ich arbeite seit Jahrzehnten in einem extrem kreativen Umfeld, vielleicht reizt mich ja auch an Sub sein, dort nicht so in der Bringschuld zu stehen - eben dieses loslassen können. *xd*
*******nger Mann
1.146 Beiträge
Ich sage vorher immer gerne was ich wie mag ohne dass es ein Drehbuch sein muss. Aber zum Beispiel bei einem Rollenspiel sage ich klar was Top mit mir machen sollte und hoffe das es ihm gefällt.
*****boy Mann
232 Beiträge
Also aus meiner devoten Sicht, ist es auch schwieriger kreativ zu wirken, da es mir wirklich am meisten Spaß macht, wenn die dominante person sich voll ausleben kann. Soll natürlich nicht heißen dass ich keine Vorlieben habe, aber ungefragt tue ich mir auch eher schwer diese zu äußern. Denn man will ja auch nicht wie ein Wunschzettel sub rüber kommen...
********iter Mann
418 Beiträge
Themenersteller 
Immerhin habe ich heute das Wort Wunschzettel-Sub gelernt 🤗
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