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Dominanz in der Beziehung – dranbleiben oder loslassen?

*******985 Mann
124 Beiträge
Themenersteller 
Dominanz in der Beziehung – dranbleiben oder loslassen?
Ich habe nach vielen Jahren meiner Frau offenbart, dass das Dominante in mir tief verankert ist – mehr als nur ein Spieltrieb, eher ein Bedürfnis. Wir leben in einer offenen Beziehung, was mir erlaubt, diesen Teil auch außerhalb zu leben, dennoch reizt es mich, das auch mit ihr zu teilen. Ihre Reaktion: Sie hat es geahnt, aber spürt keinen inneren Bezug dazu – Devotion gibt ihr sexuell nichts.

Zugegeben, wir haben früher kleinere Spielereien ausprobiert: Fesseln, mal eine Gerte. Aber nie wirklich in Richtung ernsthaftes D/s – mit Regeln, Führung, Tiefe. Ich frage mich:
Habt ihr Erfahrungen damit gemacht, dass sich in einer langjährigen Partnerschaft so etwas noch entwickeln kann? Oder ist es eher klug, diesen Wunsch bei ihr loszulassen und nicht weiter zu drängen?

Und falls Entwicklung möglich ist – wie nähert man sich dem behutsam, ohne zu überfordern oder zu manipulieren?

Freue mich auf ehrliche, gerne auch kritische Rückmeldungen.
******und Frau
5.722 Beiträge
Gruppen-Mod 
Oh, in wie viele Gruppen willst du das Thema noch stellen?

Meine Antwort 1:1 auch hier:
Meine Empfehlung. Lass los. Sie hat dir doch gesagt, daß sie keine Devotion spürt. Akzeptiere das.
********eams Frau
3.043 Beiträge
Sie hat nein gesagt. Jeder weitere Vorstoß deinerseits in die Richtung wäre frei von Einvernehmlichkeit.
Ergo: Loslassen und akzeptierten.
****ni Mann
2.816 Beiträge
JOY-Angels 
Dominanz in der Beziehung – dranbleiben oder loslassen?
Wenn jemand diesbezüglich nichts spürt, ist loslassen doch wohl der einzige vernünftige Weg, oder?! *schiefguck*

Was soll es bringen, den Partner immer weiter zu "nerven". Ich finde es sehr wichtig von anderen Menschen Meinungen, Vorstellungen und dergleichen zu akzeptieren und auch zu respektieren! Das gilt überall - insbesondere natürlich bei so engen Bindungen wie einer Partnerschaft...

Ich verstehe auch nicht, warum man hier dranbleiben sollte? Es baut doch nur Frust auf und führt zu Spannungen in der Beziehung. Sei doch glücklich, dass deine Frau es dir ermöglicht, diese Neigung anderweitig auszuleben. Sie toleriert hiermit sehr viel und darf daher doch auch erwarten, dass du ihre Wünsche tolerierst und sie eben damit nichts anfangen kann.

Ich kann dir also nur empfehlen, dich nicht weiter dort hinein zu verrennen, dass du das unbedingt mit deiner Frau ausleben möchtest - wenn sie es nicht will, dann ist es eben so...

Und das kann doch super funktionieren: ich lebe in einer ähnlichen Konstellation, meine Frau kann mit BDSM auch nichts anfangen. Wir hatten seinerzeit ein gemeinsames Paarprofil und sie selbst hat mich vor über elf Jahren dazu ermutigt, dieses Soloprofil hier anzulegen, um eine entsprechende Frau zu suchen. Natürlich hätte ich es damals auch schön gefunden, wenn sie meine Neigungen teilt - tat sie aber nicht! Und somit leben wir auch heute noch eine sehr glückliche Beziehung und in Sachen BDSM habe ich hier im Joy mit meiner Freundin eine Frau gefunden, die meine Interessen teilt.

Hätte ich damals meine Frau all die Jahre weiter "genervt", wäre ich heute sicher nicht dort, wo ich nun bin...
*****e13 Frau
163 Beiträge
Man hat die Neigung - oder man hat sie nichts. Ich denke nicht, das es möglich ist, da etwas zu „erarbeiten“ zudem die das offensichtlich auch gar nicht möchte.

Es ist nicht selbstverständlich, dass sie dir durch die offene beziehung die Freiheit gibt dich auszuleben. Deswegen mein Rat: schätze was du hast und sei damit zufrieden
****s72 Mann
328 Beiträge
Wenn sich nach vielen Jahren keine Führung und Tiefe entwickelt hat, obwohl die Dominanz in dir tief verankert ist, dann ist das einfach nichts für sie. Ich nehme stark an, die Rollen hätten sich sonst schon längst so ergeben, es hätte sich für beide natürlich und richtig angefühlt.
**********ngel4 Frau
15 Beiträge
Würde mein Partner wiederholt mich zu etwas bewegen wollen, wo ich ihm klipp und klar mitgeteilt habe, dass ich danach kein Bedürfnis habe, wäre es für mich ein Trennungsgrund. Vielleicht respektierst du einfach ihre Grenze? Nein heißt nein.
*********ady_K Frau
277 Beiträge
Ich sehe das tatsächlich anders als die Meisten hier.

Hätte mich mein Ex–Mann damals darauf angesprochen hätte ich niemals zugegeben, das ich in Richtung Devota gehe. "Das gehört sich nicht, Frauen sind emanzipiert und ordnen sich doch nicht unter? Wo kommen wir da hin? "

Heute sehe ich das anders. Wobei ich innerhalb einer richtigen Beziehung immer noch viel verklemmter bin als in einer reinen Sexbeziehungen. Man hat schließlich viel mehr zu verlieren. Wenn man dem Partner etwas offenbart was er dann abstoßend findet, kann man das nicht zurück nehmen. Dann ist es ausgesprochen. Diese Angst hätte ich auch heute noch.

Zu deiner Frau zu kommen: Natürlich ist ein Nein immer vollkommen zu akzeptieren. Nur ein Ja ist ein Ja. Überreden geht nicht und ist nicht gesund. Behutsam gemeinsam zu Erkennen, ob da vielleicht doch wildere Phantasien existieren ist eine Kunst. Kein Druck! Bloß kein Druck. Wie man da zaghaft bachfühlt.... Ich habe keine Idee. Dafür muss man sich kennen .

Ich finde es übrigens super schön das es dir am Herzen liegt deine Neigung mit deiner Frau ausleben zu wollen. Das zeigt deine Liebe zu ihr so schön deutlich.
**********bbexx Frau
3.487 Beiträge
Mangels hinreichender Devotion und einem nein ihrerseits, loslassen.

Alles andere wäre übergriffig.
******ara Frau
9.771 Beiträge
Gruppen-Mod 
NEIN ist ein ganzer Satz!

Und die Erklärung von Dir, dass ihr Devotion sexuell nichts gibt - das sagt doch schon alles.
Hör auf sie zu bedrängen. Sonst fällt Dir der Rest der Beziehung u.U. auch noch vor die Füße.
**i Mann
511 Beiträge
Ich tu mir schwer in den Chor einzustimmen, das du das NEIN einfach so akzeptieren solltest und los lassen sollst.

Und zwar aus dem Grund, ich kann nicht genau einordnen, wie stark und tief sie sich damit beschäftigt hat.

Meine Frau braucht öfter länger Zeit und gewisse Dinge besser einzuordnen oder für sich entdecken. Am Anfang war Fesseln für sie gar nichts. Sie meinte sie bekommt Platzangst. Aber sie hat sich dennoch herangetastet und es ist mittlerweile nicht mehr so schlimm. Ich hab sie nur nicht gedrängt aber auch nicht so getan als würde es mich nicht Reize .
So als Beispiel nun mal genannt.

Von daher musst letztlich du entscheiden, wie stark und endgültig dieses NEIN von ihr ist.
Vielleicht kann sie sich auch teilweise nur schwer was vorstellen. Hatte. Wir auch schon.

Nur wenn es ein wirkliches, endgültiges NEIN ist, das sie sich auf Grund wirklichen Wissens und Überzeugung und Gefühle getroffen hat, akzeptiere es.

Weil selbst wenn sie es dir zu liebe mal doch macht, ist das dann vielleicht ein großer liebesbeweis von ihr, aber es würde ihr keinen Spaß machen. Und würde es dir dann Spaß machen?
*****lis Mann
912 Beiträge
Abseits von Ja oder Nein kann ich gut verstehen, dass Du das am liebsten in Deiner primären Beziehung ausleben möchtest. Würde mir auch so gehen.

Insofern ist "Du darfst das woanders machen" ein sehr faires Angebot, aber auch nur ein Trost.

Ich denke auch, dass es wenig Sinn macht, sie zu bedrängen.
Das erzeugt eher Widerstand und ist zu Recht nicht willkommen.

Sprich: Finde einen Weg, glücklich damit zu werden, wie es ist.
Love it, change it (geht nicht) oder leave it (wäre drastisch).


Ironischerweise könnte es, ganz hypothetisch passieren, dass sie nach einer Trennung dann mit einem neuen Mann genau das für sich entdecket, was Dir bei Euch heute fehlt.
Life is a beach, and then you dive.
*g*
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