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Wird aus Schmerz immer Lust?

******ara Frau
9.772 Beiträge
Gruppen-Mod 
Zitat von ****l3:
Es gibt ja viele Arten des Schmerzes. Ich habe bei mir ein, zwei Sachen festgestellt wo mich der Gedanke an diesen bestimmten Schmerz gruselt. Wo ich eine unangenehme Gänsehaut bekomme, wenn ich nur dran denke.
Ich frage mich ob das richtig ist.

Stell Dir vor Du hast die Hand auf einer heißen Herdplatte liegen. Ich glaube nicht, dass Du das erotisieren kannst. Und ja, der Gedanke daran ist gruselig.

Nicht jeder tickt gleich. Nicht jeder empfindet Schmerz als toll und nicht jeder kann heftig und viel ab.
Schmerz ist immer individuell - und auch tagesformabhängig.

Um beim Spanking als Bsp. zu bleiben: Wenn es Dir nicht gut geht werden schon 5 Schläge zu viel sein.
Bist Du euphorisch schaffst Du 500+ und verlangst nach mehr.

Dazu kommt das Schlaggerät. Manch einer mag den Rohrstock. Andere hassen das Ding und stehen auf Flogger - oder die gute alte Hand.

GRUSEL oder ANGST wie Du es nennst ist normal und kann auch in best. Situationen Dein Leben retten. Von daher ist es nichts ungewöhnliches wenn man Dinge mehr als vorsichtig angeht oder gar ablehnt.
****l3 Frau
2.925 Beiträge
Themenersteller 
Ich danke Euch für Eure Antworten, das hilft mir in meinem Denken sehr weiter.
*******hen Frau
705 Beiträge
Ich kann da nur für mich sprechen. Ich bin nicht besonders Mason veranlagt, wenn es denn für mein Empfinden zu sehr weh tut, und dass geht schnell, dann werde ich sogar wütend und zur rasenden Wildsau, wenn mein Gegenüber nicht aufhört. *zwinker*

Lg
********1979 Frau
1.887 Beiträge
In 14 Jahren Beziehung hab ich Spanking gemocht aber nie verstanden warum.

Ein Maso war und bin ich eigentlich nicht. In den 14 Jahren war ich sogar ne ziemliche Mimi.

Die Tage kam mir der Gedanke, dass ich ein passiver Reaktionsfetischist bin (gibt es den Begriff?).
Nach einem Gespräch auf einem Stammtisch kann ich das jetzt deutlicher beschreiben.

Seit kurzer Zeit spiel ich mit meinem Ex (Reaktionsfetischist) und das intensiver als vorher. Die Schläge sind mehr und härter, auch die Spuren.
Dabei merk ich, dass mich nicht der Schmerz anmacht sondern seine Reaktion die ihn so anmachen wenn er mich schlägt. Das schaukelt sich ziemlich schnell und ziemlich krass hoch.
Die Schmerztoleranz ist in den 4 Jahren ohne BDSM ganz krass nach oben gegangen. Ich vertrage um einiges mehr - bei ihm. Habe keinen Vergleich mit anderen.

Ob ich so irgendwann mal abdrifte wie im Seil ist fraglich. Aber eigentlich war das mein Ziel 😅

Kennt das noch jemand?
*****usB Mann
4.091 Beiträge
Wie alles hat auch zugefügter Schmerz durch Spanking etc. nicht nur ein wenig eine Schublade im Kopf.

Dort ist etwas hinterlegt, was die damit verbundene Beziehung, Situation, ausführende Person spiegelt.

Es ist wohl meistens so, dass Strafe durch Schmerz anfangs genau als solches empfunden wird, erst die Wiederholung, zb. früher vom Lehrer, vom Pastor, Vater... ruft in Summe diverse Geilheiten hervor.

Wenn die erstmal entdeckt sind, können sie weiter gepflegt werden und ausgebaut, wie alle Spiele zwischen Top und Sub. So kanns ganz schön intensiv werden..

Trotzdem wirds einen Level geben, über den hinaus sich Schmerz nicht in Lust verwandelt, wo was kaputt geht - körperlich, seelisch, beziehungstechnisch. Es geht auch da ums Gefühl miteinander.
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