Mein Weg zur Sub und zukünftigen O:
Anfangs war alles sehr verwirrend, nervenaufreibend und innerliche Kämpfe standen am Programm. Diese Welt des BDSM wirkte nach außen kalt, hart und ehrlich gesagt nicht normal. Es war wortwörtlich das genaue Gegenteil von der eigenen Erziehung, dem gesellschaftlichen Denken und Dingen die man in der Schule und aus Bilderbüchern gelernt hat. Aber trotz dieser Ehrfurcht, dieser innerlichen Abneigung und Angst war auch eine Neugierde in mir. Die Neugierde nach dem Unbekannten, die Neugierde wie tief und breit Lust sein kann und wer dieser Mensch in mir ist der immer ausbrechen wollte.. wer ich wirklich bin. Ich hab mich gegen mich selbst gestellt und wollte es probieren, sehen wohin es führt.Der Anfang war sehr hart, weil ich auf die falschen Leute gestoßen bin oder besser gesagt, die nicht die gleiche Vorstellung von einer DS-Spielbeziehung haben. Und so stieß ich immer wieder auf große Hürden, fiel sehr tief sodass ich immer wieder diese begonnene Reise abbrechen wollte. Mir wurde übermittelt, dass man nur eine wirkliche Sub sein kann, wenn man immer weit über seine Grenzen für sein Gegenüber gehen würde. Dass man nur eine wirkliche Sub sei, wenn man auch gleichzeitig Maso ist und jegliche Erniedrigungen genießt. Ich musste so viele Schmerzen erleiden und das alles fühlte sich komplett falsch an in meinem Kopf. Es hat sich immer wie ein du gegen ich statt einem wir angefühlt. Ich hab mich so alleine gefühlt mit den Schmerzen, meinen Emotionen und Gedanken. Mit der Zeit habe ich blockiert und mich somit selber in wirkliche Gefahr gebracht, ich wusste es da noch nicht besser. Denn eine wirkliche Sub sagt immer ja und Amen zu allem, wurde mir vermittelt. Ich hab immer viel mehr in die beginnende Dynamik reingesteckt als ich zurück bekommen habe. Man muss sagen, dass ich aus dem Erlebten zumindest lernen konnte, was ich nicht möchte und wie für mich BDSM nicht aussieht.
Als ich schon aufgeben wollte, startete ich einen letzten Versuch.. und es dauerte nicht lange, das Schicksal wollte es so und ich traf Herrn X. (
auf Wunsch der TE den Namen editiert)Von Anfang an war es anders als alles was ich bisher kannte. Wir hatten beide den Wunsch nach einer tiefgründigen, leidenschaftlichen und wertvollen DS-Spielbeziehung und diese sind wir uns grad am aufbauen. Zu Beginn haben wir uns viel Zeit zum Stecken der Grenzen genommen, wir haben stundenlang geredet und miteinander gelacht. Die Wertschätzung war von Anfang an da und ich fühlte erstmals dieses Gefühl, dass ich nun endlich das bekommen würde was ich mir immer gewünscht hatte. Zum ersten Mal fühlte es sich so an als ob man als Team durch diese BDSM-Welt geht.. und Gott es ist so schön und weit nicht mehr so beängstigend wie zuvor. Plötzlich zählen meine Bedürfnisse und Ängste, mir wird zugehört und Hürden werden gemeinsam gemeistert. Plötzlich fühlt es sich nicht mehr erniedrigend an mich vor jemanden hinzuknien, vor ihm knie ich freiwillig und glücklich ohne zu zögern, weil ich ihn damit glücklich und stolz mache. Mit ihm fühlt es sich an als ob wir fliegen, meine Hemmungen und Ängste zu überwinden ohne mich dabei selber zu verlieren. Ich hätte das nie für möglich gehalten. Dinge wo ich davor sagte, das mach ich sicher niemals fühlt sich mich ihm plötzlich so leicht und schön an. Er teilt mir Dinge mit die er gerne möchte und ich teile ihm meine Bedenken mit und gemeinsam ziehen wir an einem Strang und es läuft gefühlt von selbst. Plötzlich schenke ich Dinge die ich mir vorher nie vorstellen hätte können freiwillig, ohne Angst und voller Glück.
Wir wachsen von Treffen zu Treffen. Er hilft mir dabei mich selber zu verwirklichen und umgekehrt ebenso. Hätte mir vor 3 Monaten noch jemand gesagt, dass ich freiwillig in eine Menschenmenge mit freiersichtlicher und zugänglicher Brust und Unterleib trete oder Implactplay freiwillig einer der Hauptbestandteile meiner Session wird oder dass ich es je akzeptieren würde wenn mich mein Partner Luder nennt, hätte ich ihm ehrlich gesagt den Vogel gezeigt.
Ich freue mich auf alles was noch kommt, auf unserer gemeinsame Zukunft, auf unseren Wachstum und auf die Hürden die wir gemeinsam bewältigen.
Es erfüllt mich mit Glück, Liebe und Stolz deine Immortalis zu sein, MyLord. ☯













