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Ist Strafe nicht zu oft Belohnung?

Schlagen soll eine Folge von

Dauerhafte Umfrage
******iel Mann
81 Beiträge
Themenersteller 
Ist Strafe nicht zu oft Belohnung?
grüß euch,

ich habe mit meiner früheren partnerin bzgl. schmerz, wenn, relativ intensiv gespielt, weil sie und ich diesen akt wirklich genossen haben. allerdings ist das schlagen, oder nadeln, oder wachsen, etc. nicht aus strafe passiert.

ich kann mit der aussage "ich war ein böses mädchen, ich habe strafe verdient..oder bitte bestrafe mich" nicht viel anfangen, weil in solchen momenten die strafe eine belohnung ist, denn es wird gegeben, was gewünscht ist. warum?

aus diesem grund hatten wir es anders gelebt. "bitte schlag mich" hatte uns beide mehr angemacht, weil wir das gefühl hatten dass es dem bedürfnis näher kam. es war also eine art belohnung für harmonie oder gehorsam. hatte ich eine aufgabe und diese wurde nicht befolgt, DANN gab es wirklich eine strafe, die sich auch nach strafe angefühlt hat. also etwas, das sie sich NICHT gewünscht hat.

Was sind eure ansichten dazu? Belohnung statt strafe?
*********79_71 Paar
3.596 Beiträge
Eine gewünschte Strafe ignoriere ich. Punkt!

Strafen sind sowieso nicht mein Ding, weil ich lieber meinen Reaktionsfetischismus auslebe. Bedeutet, selbst wenn er Strafen überhaupt nicht mag, im richtigen Setting und von mir auskommend, sein Schwanz hart wird, dann habe ich alles richtig gemacht...natürlich rein intuitiv.
****93 Frau
45 Beiträge
Ich glaube das kommt auf das Setting drauf an.

Wenn ich submissiv bin, dann möchte ich nicht direkt geschlagen werden. Aber ich triggere meinen Dom solange, bis er die Nase voll hat. I am such a Brat.....

Und dadurch könnte man denken, ich wollte ja die Schläge. Aber die sind tatsächlich eine Strafe für mich. Was ich jedoch als positives daraus ziehe, ist die Demonstration der Macht meines Doms.
********Tian Mann
10.426 Beiträge
Ich halte nichts von Strafen, die auch belohnt werden.
Wenn eine Sub aber, schlagfreudig ist, also gerne Schläge hat, dann kann sie diese auch mal als Belohnung haben.
Nur, kann man Schläge als Belohnung bezeichnen????
Trotzdem, Strafen sollten Strafen sein- Belohnungen, Belohnungen!
********ubus Mann
183 Beiträge
Strafen sind individuell abhängig vom gelebten kink. Das Wort „Strafe“ bekommt nur in dieser Relation eine Bedeutung.

Für mich waren es stets unbequeme Dinge, wie Steinchen im Schuh, oder Kronkorken am Gesäß.
********Tian Mann
10.426 Beiträge
Für mich waren es stets unbequeme Dinge, wie Steinchen im Schuh, oder Kronkorken am Gesäß.

Für mich wäre dies eine Belustigung(ein Vorgeschmack zur Strafe oder einfach weil ich es möchte 😉😊 )
*******onne Frau
5.958 Beiträge
Strafen, Belohnung....mhhhh.
Es wird unabhängig von irgendwelchen Erreignissen bei mir gehandelt 🤷‍♀️
Weil ich gebe an was wann gemacht wird und nicht Sub.
Belohnen für etwas was ich verlange? Wieso? Der devote Gegenpart macht /erledigt Sachen ja weil er geführt werden möchte, evtl eine Richtlinie brauch. Wäre ja dann doppelt gemoppelt wenn ich dann noch zusätzlich was mache.
"Strafen " aufgrund irgendwelcher Vergehen welche von mir registriert werden erfolgen zu einem Zeitpunkt den ich für richtig halte . Anders als bei einem Hund wo man gleich reagieren sollte kann man beim Menschen dann ruhig ein paar Tage verstreichen lassen. Ich bevorzuge es dann Sachen auszuführen die nicht so schmecken, allerdings hatte ich mit Subs die gestraft werden müssen noch nie wirklich Kontakt.
Liegt aber wohl daran das mich eine freche Art triggert, man(n) das weiß und demnach so handelt wie ich es gerne mag. Also kein Stafen, daja gewollt und keine großartige Belohnung da das ja Teil der Art von Hingabe ist die er und ich mögen.
*********read Paar
564 Beiträge
Bei uns kommt es tatsächlich auf die Art des schlagen an ob happy aua oder böses aua. Aber so wirklich bestrafen tut sie eigentlich nichts. Dafür ist der D/S Anteil nicht groß genug. Bzw ihr reaktionsfetisch ist größer
**********urple Paar
7.971 Beiträge
Abgesehen davon, dass ich von negativer Konditionierung wenig halte, kann eine richtige Strafe keine Belohnung darstellen. Wenn ich wirklich ein negatives Verhalten sanktionieren will, dann ist eine möglich Strafe sicherlich in keiner Weise angenehm oder belustigend. Ansonsten setze ich da mehr auf positive Anreize und den der Devotion eigenen inneren Antrieb.

Wenn es um Lust und Belustigung geht, ich meiner Sklavin eine bestimmte Art von Schmerz zufügen will oder Sie demütigen will, dan tu ich das einfach und kommuniziere es auch so. Wenn ich sie schlagen will schlage ich, wenn ich sie ficken will ficke ich sie.
Wenn meine Sklavin Lust auf eine bestimmte Art von Schmerz oder irgendwelche Behandlung hat, kann Sie das ebenfalls klar kommunizieren und ich entscheide dann ob sie das bekommt.
Dazu brauche ich keinerlei Beiwerk wie Aufgaben, Strafen oder Belohnungen.

LG, BoP (m)
*****n27 Frau
6.408 Beiträge
Es ist eben ein Setting, was vielen gefällt. Klassisch hat man früher zur Strafe den Hintern voll bekommen, jetzt ist es eine Einladung zum Spielen 🤷‍♀️

Ich persönlich halte es wie viele meiner Vorschreiber: Es passiert das, was passt und Freude macht, ohne den Deckmantel einer Strafe. Ich bin aber allgemein auch kein Fan von Aufgaben & Strafen, das ist einfach eine andere Form des Spiels.
*******olf Mann
57 Beiträge
Wenn ich strafe, dann üblicherweise selten mit Schlägen. Die Sub zu verhauen, ist Teil des Spiels und definitiv etwas, dass ihr, per se, gefällt. Allerdings gibt es einige Schlaginstrumente, die sie deutlich weniger präferiert. Und wenn dann zum Beispiel die Brat zu sehr rauskommt, wird darauf gewechselt. Von daher ist es selten ein reines "Entweder -oder", sondern vielmehr mit vielen Graustufen versehen
***ns Frau
955 Beiträge
Wen mein Herr mich verhauen will dann macht er das einfach, weil er es kann und liebt!

Wenn ich verhauen werden möchte, dann frag ich ihn einfach ganz lieb danach!

Keine Strafe, kein absichtliches daneben benehmen,kein provozieren, kein respektloses Verhalten!
**********eMand Mann
111 Beiträge
Also ich denke das es da auch sehr auf den „zu bestrafenden“ und den Dom ankommt.
Ist der Dom ein Sadist und liebt es zu schlagen, so ist es doch seine „Belohnung „ wenn er einen Grund hat bzw. findet, und wenn Sub dann maso ist , wird es für Sub dann weniger „Strafe“ sein.
Da gibt es dann sichtlich bessere „Strafen“ . Somit glaube ich ist es bei einem Masochistisch veranlagten Sub anders als nur bei einem devoten, da kann „schlafen“ richtig Strafe sein.

Aber es kommt eben immer drauf an was beide für eine Beziehung und Dynamik wollen, letztendlich bestimmt der unterwerfende Part was überhaupt möglich ist, und der Dominate kann in diesem Rahmen agieren, sofern er diese Dinge auch teilt.

Dieses Thema finde ich viel zu komplex als das man es in solche Schubladen stecken kann, ob eine Bestrafung auch eine Belohnung sein kann.
*****uri Frau
647 Beiträge
Bei uns gibt es Haue nur wenn man "lieb" ist. Und wann das so ist, entscheidet der Dominante Part. *teufel*

Von dem Bestrafungskonzept halten wir gar nichts. Denn eine Bestrafung geht über Grenzen und die Folgen können dann unter Umständen nicht mehr im Rahmen des kontrollierbar sein.
Innerhalb eines Spiels (zB. Rollenspiele im Sinne Lehrer Schülerin im alten England) ist das natürlich was anderes. Wobei etwas abgesprochenes, das beiden Spaß macht, aus meiner Sicht wieder nicht unter den Begriff Bestrafen fällt...

Was bei uns jedoch auf gar keinen Fall vorkommt ist mit Schlägen zu bestrafen, denn da könnte zu vieles Falsch laufen, wenn es dabei tatsächlich mal über Grenzen geht. Und generell gilt ja: Willst du einem Masochisten etwas böses, sei gut zu ihm *teufel* Es gibt einfach nichts schöneres, als das Gesicht eines Masochisten, wenn er nicht bekommt, was er will, wann er will.
*******dor Mann
6.171 Beiträge
@TE
Öhm.
Whatever?
Isi doch egal, wie das Kind heisst. Hauptsache, Top, weiss, was er gerade will damit und auch, wie er es kriegt.

Wie Bottom es nachher nennen würde, ist doch völlig nachrangig.
*******76w Frau
59 Beiträge
Hmmm *nachdenk* ... Strafe = Belohnung? Belohnung = Strafe?
Ich denke auch, dass es da aufs Setting ankommt, aber auch auf die Umstände und welche Art von sub man vor sich hat.
Meine dominante Seite hat kein Bedürfnis danach, zu strafen. Ich bin aber durchaus zur Strafe fähig. Meine Art der Strafe fällt weniger physisch (wobei ein gutes Spanking mit der bloßen Hand nicht zu unterschätzen ist *smile*) und mehr psychisch aus. Nein, keine Demütigungen oder Herabwürdigungen *nono*. Das geht viel subtiler und eindringlicher.
Meine submissive Seite ist eine Brat, eine richtige Göre, und ich bettle und bitte nicht um Strafe oder Belohnung (es sei denn, ich kann damit ab einem gewissen Zeitpunkt meinem Sir eine Freude machen *happy*). Ich halte es da wie @****93 *smile* ... ich trieze, tease und bin rotzig bis es eben Konsequenzen nach sich zieht, mit denen ich dann zurechtkommen muss. Ich genieße und verabscheue die Konsequenzen fast gleichermaßen *zwinker* .

Somit ist, finde ich, Strafe = Belohnung / Belohnung = Stafe wohl ein sehr subjektives Empfinden.
*******nee Frau
4.261 Beiträge
Who tf cares?

Wenn das Strafkonzept für beide erregend ist, dann nennen sie es so. Wenn es um den Lustschmerz geht, nennen die Beteiligten es nicht so.

Mein Partner ist nicht sadistisch. Er straft also, wenn ich übermütig/aufmüpfig werde. Er empfindet es als Strafe und ich - obwohl maso - empfinde es ebenso, weil ich weiß, was es bei ihm bedeutet (und weil ich ja eigentlich brav sein will und Strafe mir zeigt, dass ich es eben nicht war/bin). Und da mich das - da devot - auch anmacht, ist es so für uns perfekt.
Und für andere eben anders. *nixweiss*
Ich habe "weder noch" angekreuzt, weil sowohl Strafe als auch Belohnung für mich unter "Erziehung" läuft-
und ich mich da so gar nicht zuhause fühle, wenn es um eine Beziehung geht.
Nur meine persönliche Sicht.
Mir reicht die Kombi maso/ reaktionsfetischistisch, und beide haben Freude dran.
*****n27 Frau
6.408 Beiträge
Zitat von *******ant:
Ich habe "weder noch" angekreuzt, weil sowohl Strafe als auch Belohnung für mich unter "Erziehung" läuft-
und ich mich da so gar nicht zuhause fühle
Die Option hat mir ebenfalls gefehlt.
*******rion Mann
14.610 Beiträge
Als devot-masochistischer Part, liebe ich…

— Geschlagen werden mit meinem Lieblingsflogger, der schwer und sehr weich ist - das ist Belohnung für mich.

— Geschlagen werden mit Instrumenten die eher stechende Schmerzen verursachen - sind eher Strafe.

Besonders, wenn ich dabei sexuell erregt und erniedrigt werde.
_____

Als dominant sadistischer Part, liebe ich beides reaktionsfetischistisch:

— Das Schlagen das lustvoll geil macht

— Das strafende Schlagen das den Körper einer/eines Sub/Sklavin/Sklave erzittern, zucken und leiden lässt.
**********ue_MV Paar
1.049 Beiträge
Fehlt die Option beides
*******rion Mann
14.610 Beiträge
@*******_MV man kann beides anklicken
*******dor Mann
6.171 Beiträge
Oder garnix *floet*
*********ePaar Paar
415 Beiträge
Für uns ist es und bleibt es ein Spiel!
Ein "entweder - oder" gibt es hier nicht; somit fließen Strafe und Belohnung immer ineinander über.
*********ten_2 Frau
1.045 Beiträge
Wie bestraft man einen Masochisten? In dem man ihm keine Schmerzen zufügt.

Das kommt immer auf die Neigungen und Ausprägung dieser an. Wenn man jemanden schlägt, der nicht masochistisch ist, dann ist es sicher keine Belohnung. Oder wenn man über die Grenze des Ertragbaren Schmerzen zufügt, ist das auch keine Belohnung.
Wenn der Satz
"ich war ein böses mädchen, ich habe strafe verdient..oder bitte bestrafe mich"
folgt, nachdem man eine Regel o.ä. gebrochen hat, dann folgt darauf logischerweise auch kaum eine Belohnung.

Manchmal geht beides ineinander über. Je nachdem, wie man spielt. Das kann jeder für sich entscheiden und hat auch keiner von uns zu verurteilen.
Ich persönlich würde als Strafe z.B. niemals ein Klo putzen. Das ist nicht meine Spielart und kickt mich absolut gar nicht. Vorgeführt und gedemütigt zu werden kickt mich, ist mir aber dennoch sehr unangenehm. Ein Hard Limit bleibt immer ein Hard Limit, auch in einer Strafsituation.

Im BDSM gibt es selten schwarz und weiß.
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