Anmelden
Mehr brandheiße Inhalte
zur Gruppe
BDSM
26222 Mitglieder
zum Thema
In meinem Kopf bin ich nur noch eine Sklavin...25
Ich bin nun schon seit 4 Jahren mit meinem Freund zusammen.
BDSM 24/7 – wenn Sadomaso Alltag ist
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

Submission hat viele Namen – oder doch nicht?

******n_S Frau
4.854 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Submission hat viele Namen – oder doch nicht?
Ich würde gerne einen kleinen gedanklichen Ausflug unternehmen mit den Begriffen devot, Sub und Sklavin.

In einem Beitrag las ich die Tage, dass zu jemanden eine Sub, Sklavin & Frau gehört.

Verwundert über dies fragte ich meine Herrschaft zu seiner Sichtweise und stieß dabei auf die Sichtweise, dass für Ihn eine devote Person eine Sub sei.

Für mich waren es bisher immer zwei unterschiedliche Rollen. Eine Sub hatte Besitz, Rechte und Grenzen wo hingehend eine Sklavin all dies nicht mehr hat.

Mich würde die Sichtweise der Gruppe zu diesem Thema interessieren:

Beschreibt für euch Sub lediglich eine andere Bezeichnung für Devot?

Und ab wann würde für euch aus einer Sub eine Sklavin werden oder ist dieser Übergang fliessend?
**********urple Paar
8.178 Beiträge
Für mich ist die intrinsische Motivation bzw. Einstellung wichtig. Die verschiedenen Bezeichnungen sehe ich eher als rhetorische Stilmittel an, die so oder so meistens nicht das wiederspiegeln was dahintersteckt.
Was bedeutet schon "Sklavin", wenn sich das ganze nur als übereinkunft im im Metakonsens spiegelt? Ich sehe da auch mehr Persönlichkeitseigenschaften als "Rollen". Ich will keine Muster oder vorgefertigten Bilder sehen, sondern etwas, das sich ganz und gar in mein Denken und Fühlen einfügt, ein Teil von mir wird.

Für mich ist entscheidend was ich dabei empfinde, fühle, wie tief und wie nah ich der "Seele" meines Gegenüber komme.
"Sklavin" ist da meist etwas zu distanziert, "Sub" zu wenig, für mich ist "Meins" eher eine passende Bezeichnung.


LG, BoP (m)
****ra Frau
253 Beiträge
Für mich beschreibt es die.... sagen wir, Tiefe. Wer es als Variante im Sexleben ansieht, ansonsten aber eine völlig gleichberechtigte Partnerschaft führt, zu dem passt Sub.

Eine Sklavin geht auch für mich eher in die von Dir beschriebene Richtung. In einer zeitgemäßen Form halt. Es ist mehr als ein on/off Spiel, spiegelt sich auch im Alltag wieder, ist... halt tiefer. Ich kann es nicht anders ausdrücken.

Ich selber sehe mich allerdings als keines von beidem, auch wenn der Herr den Titel Sklavin nutzt. Eine Sub wird mir nicht gerecht, mit dem Terminus Sklavin habe ich ob der historischen Conotation meine Probleme. Ich bin sein selbstgewähltes Eigentum. Nun kann man sich da bestimmt trefflich in den Definitionen verlieren und über sie diskutieren. Aber so ist meine Sicht darauf. Andere mögen eine andere haben.

Sciura, Eigentum des Sturmreitenden.
*****a_A Frau
14.182 Beiträge
Zitat von ******n_S:
Beschreibt für euch Sub lediglich eine andere Bezeichnung für Devot?

Nein *nein*
Eine Sub ist vor allem eine submissive Person und muss nicht zwangsläufig devot sein.

Zitat von ******n_S:
Für mich waren es bisher immer zwei unterschiedliche Rollen. Eine Sub hatte Besitz, Rechte und Grenzen wo hingehend eine Sklavin all dies nicht mehr hat.

Ganz genau so sehe ich das auch und spiegelt auch meine Erfahrung wieder

Zitat von ******n_S:
Und ab wann würde für euch aus einer Sub eine Sklavin werden oder ist dieser Übergang fliessend?

Ich bin entweder Sub, oder Sklavin. Für mich persönlich sind das schon erhebliche Unterschiede.
*********iette Frau
7.970 Beiträge
Für mich ist es vor allem das Gefühl. Ich bin Sklavin, weil ich es aus meinem Inneren heraus bin und weil ich mich mit diesem Begriff identifiziere. Für mich gibt es kein „da ist man noch Sub und da wird man zur Sklavin“.

Für mich persönlich ist Sklavin auch einfach „tiefergehend“ und Sub eher ein vager Oberbegriff.
*********vinM Paar
9 Beiträge
Ganz schweres Thema... *knicks*
Aus meiner Sicht ist es schwierig da klare Grenzen zu ziehen.
Nehme ich mich zum Beispiel: Ich devot, auch im Alltag. In Sachen sexueller Belange bin ich Sklavin, erfülle alle seine Wünsche und schenke ihm meinen Körper.
Trotzdem besprechen wir natürlich Dinge, die unsere Partnerschaft als Liebespaar und "Wohngemeinschaft" betreffen auf Augenhöhe, auch wenn er die endgültige Entscheidung hat.
Ich fühle mich wohl dabei, wenn er mich als seine Sklavin vorstellt oder bezeichnet. Das gibt mir ein Gefühl von Stolz.
Zur Frage: Alles in allem finde ich es schade, wenn man sich zu sehr auf Begriffe fest legt. Es kommt mehr auf das persönliche Gefühl an dem man dann den Namen gibt, der einem gefällt. *knicks*
*******rtin Mann
2.566 Beiträge
Ich sehe das ebenso, dass eine Sub (submissiv) zu einer rein sexuell Devoten passt, während eine Sklavin umfassend devot ist. Also auch außerhalb des definierten sexuellen Bereiches.
Allerdings gibt es dann natürlich auch innerhalb der Sklavenschaft noch erhebliche individuelle Unterschiede.
Im Idealfall ist eine Sklavin mMn an erster Stelle darauf bedacht, dass sie ihrer Herrschaft möglichst ganzheitlich Freude macht, ihr dient und sie unterstützt. Sie also ihre eigenen Belange hintenanstellt. Das bedeutet nicht, dass sie sie verleugnet. Sie muss einfach aus diesem Wunsch heraus zu dienen ( und je nach Wesen dafür gelobt, aufgefangen und/oder aber konsequent entrechtet leben zu dürfen) ihre Lebensfreude schöpfen.
Natürlich ist sie eine freiwillige Sklavin und hat als solche ihre Position selbst gewählt. In Abstimmung mit ihrer Herrschaft. Entsprechend kann sie auch jeder Zeit wieder aussteigen. In so fern ist sie natürlich im antiken Sinne keine Sklavin, aber so lange sie sich in der gewählten Position befindet, sollte sie nach meinem Verständnis möglichst weitreichend rechtlos sein.
**********sion2 Frau
443 Beiträge
Zitat von *****a_A:
Zitat von ******n_S:
Beschreibt für euch Sub lediglich eine andere Bezeichnung für Devot?

Nein *nein*
Eine Sub ist vor allem eine submissive Person und muss nicht zwangsläufig devot sein.

Zitat von ******n_S:
Für mich waren es bisher immer zwei unterschiedliche Rollen. Eine Sub hatte Besitz, Rechte und Grenzen wo hingehend eine Sklavin all dies nicht mehr hat.

Ganz genau so sehe ich das auch und spiegelt auch meine Erfahrung wieder

Zitat von ******n_S:
Und ab wann würde für euch aus einer Sub eine Sklavin werden oder ist dieser Übergang fliessend?

Ich bin entweder Sub, oder Sklavin. Für mich persönlich sind das schon erhebliche Unterschiede.

So sehe ich es persönlich auch @*****a_A
*******ehr Mann
93 Beiträge
Ich widerspreche förmlichst das dies ein schwieriges Thema ist *g*

Menschen machen es kompliziert...

Es gibt die Definition der Wörter nach Duden bzw. gesellschaftlichem Kontext und es gibt die Definition, die jede Person hat.

Letzteres kann die aus dem Duden sein, muss es aber nicht.

So einfach isses doch, oder nicht?
Weiter "hoch"brechen geht's nicht.


Ich teile die Ansicht, dass alle 3 Begriffe unterschiedliche Dinge / Level definieren,
****nra Frau
1.421 Beiträge
Ich denke dass du auf deine Fragen keine wirklichen klaren Antworten außer die tatsächlichen Duden Beschreibungen bekommst. Wir leben in einer Welt in der jeder eine andere Meinung und Sichtweise über die Begrifflichkeiten hat.
Für den einen ist man gleich Sub wenn man devot ist.
Die anderen sind Sub wenn sie im Bett sich dominieren lassen und die nächsten meinen man darf sich nur Sub nennen wenn man 24/7 lebt.
Was für mich aus meiner Sicht allerdings schon in das Thema Sklavin geht.

..................
Tausch dich mit der Community zu heißen Themen aus oder starte selbst eine Diskussion.
Jetzt kostenlos anmelden