Wie viel "Gefallen wollen" verträgt ein Herr?
Mir geht seit einigen Tagen eine doch sehr provokante Frage durch die Gedanken:Wie viel "Gefallen wollen" verträgt ein Herr, bevor er aufhört, einer zu sein?
Für mich geht es hierbei nicht um Grenzen oder Tabus einer Herrschaft sondern eher um alltägliche Sachen wie zum Beispiel:
Er begleitet seine Devota mit auf ein Konzert, dessen Musik und Band allerdings ihn weder interessiert noch seine Musikrichtung ist.
Er begleitet einen in ein Restaurant und genießt dort ein Essen, obwohl es nicht seine Geschmacksrichtung ist, die er bevorzugt.
Wo zieht ihr hier die Grenze?
Ist es Teil von Führung und Stärke, bewusst auch Dinge zu tun, die man selbst nicht bevorzugt oder beginnt genau dort ein schleichendes Kippen des Machtgefälles?
Und woran merkt man, dass es nicht mehr aus freier Entscheidung geschieht, sondern aus Erwartungsdruck?
Mich interessieren eure Gedanken dazu.




















